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Die Geschichte von "Pixels Ahnen" nimmt ihren Anfang in London, Anfang des 20. Jahrhunderts, wo Alice als uneheliche Tochter eines Dienstmädchens zur Welt kommt. Sie wächst im Waisenhaus auf und wird schließlich nach Neuseeland geschickt. Dort wird - das 20. Jahrhundert neigt sich dem Ende zu - Alice als alte Frau von einer jungen Historikerin interviewt, die an einem Buch über die Schicksale von Migrantinnen arbeitet. Währenddessen macht sich Alices Tochter Joy auf die Suche nach ihrer eigenen Wahrheit. Mithilfe eines Privatdetektivs und einer Computerhackerin stößt sie auf…mehr

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Produktbeschreibung
Die Geschichte von "Pixels Ahnen" nimmt ihren Anfang in London, Anfang des 20. Jahrhunderts, wo Alice als uneheliche Tochter eines Dienstmädchens zur Welt kommt. Sie wächst im Waisenhaus auf und wird schließlich nach Neuseeland geschickt. Dort wird - das 20. Jahrhundert neigt sich dem Ende zu - Alice als alte Frau von einer jungen Historikerin interviewt, die an einem Buch über die Schicksale von Migrantinnen arbeitet. Währenddessen macht sich Alices Tochter Joy auf die Suche nach ihrer eigenen Wahrheit. Mithilfe eines Privatdetektivs und einer Computerhackerin stößt sie auf Familiengeheimnisse, die mehr Fragen aufwerfen als beantworten: Wer sind unsere Ahnen? Was prägt uns im Leben? Wessen Kinder sind wir?
Mit großer erzählerischer Virtuosität entwirft Beryl Fletcher eine weibliche Ahnenreihe, die von der Alten Welt bis in virtuelle Welten reicht, nach Neuseeland, das unter der britischen Kolonialmacht als erstes Land der Welt 1893 das Frauenwahlrecht einführte. Die Konfliktthemen des Romans von 1996 sind bis heute brisant.
Autorenporträt
Beryl Fletcher, geb. 1938, studierte Soziologie und lebte in Neuseeland, Australien, England und den USA. 1991 erhielt sie für den Roman The Word Burners den Commonwealth Writer's Prize für das beste Debüt im asiatisch-pazifischen Raum. Sie ist eine der beliebtesten und erfolgreichsten Autorinnen Neuseelands. Pixels Ahnen erschien erstmals bei btb, unter dem Titel So weit war das Land.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Das Sprachregister der Autorin reicht leider nicht aus, um der Komplexität der erzählten Geschichten gerecht zu werden, stellt Bernadette Conrad bedauernd fest. Die retrospektiv erzählten, über vier Generationen reichenden Frauenschicksale und ihre Verflechtungen und Interdependenzen findet Conrad eigentlich recht spannend. Leider entgeht ihr auch nicht die Konstruiertheit der "Familienzusammenführung", die sämtliche tragischen und traumatischen Ereignisse im Leben der miteinander verbundenen Frauen in Harmonie aufzulösen versucht. Das riecht der Rezensentin dann doch zu sehr nach Versuchsanordnung.

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