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Benutzername: 
Peter
Wohnort: 
Schaffhausen

Bewertungen

Insgesamt 4 Bewertungen
Bewertung vom 17.07.2016
Herr der Fliegen
Golding, William

Herr der Fliegen


weniger gut

Leider haben es immer noch nicht die meisten Leser verstanden, dass das Buch "Herr der Fliegen" (welch ein vollkommen befremdlicher Titel, nur weil es an Mephisto erinnern sollte!) im Eigentlichen gar kein ursprüngliches Werk als solches ist. Da hilft auch keine Nobelpreisträgerschaft. - Bevor man dieses Werk wieder neu bewerten sollte, müsste man von Jules Verne "Zwei Jahre Ferien" gelesen haben. Da versteht man, die eigentliche Botschaft. Vorallem ist die Sprache und auch die Darstellung der Protagonisten wesentlich besser von J. V. verwendet bzw. dargestellt. Leider ist die anglo-amerikanische Literatur auch von der Literaturkritik in den Medien näher zu positiv bewertet, so dass andere Literatur, auch wenn sie schon längst vohrer entstand und auch wenn sie vorallem aus anderen kulturellen Gegegenden entstammt, sehr viel schwerer. Daher sollte auch mal eine Lanze für ein viel besseres psychologisch gut durchdachtes Werk (Hier: J. V.: "Zwei Jahre Ferien") gebrochen werden. Es ist kennzeichned, dass die Kritiker eher Anglistik studiert haben, als andere Sprachen daher sind sie näher an anglistischen, als an andere Sprachen. Symptomatisch, dass dies auch nur antiquarisch erhältlich ist.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 19.02.2013
Für Frauen Ist Das Kein Problem (Ltd.Edt.)

Für Frauen Ist Das Kein Problem (Ltd.Edt.)


weniger gut

Dieses neue musikalische Werk ist aus meiner Sicht eher als sehr platt anzusehen.
Der erste und der zweite Song gleichen sich auch noch harmonisch.
Die Texte sind nicht sehr orginell. Der Gesang wirkt sehr müde und ohne entsprechenden Pepp.
Schade. Eine CD, die man nicht unbedingt empfehlen muss.

Bewertung vom 28.01.2012
Liebesnähe
Ortheil, Hanns-Josef

Liebesnähe


schlecht

Der Roman ist im Grossen und Ganzen ein sehr langweiliger Roman. Die Protagonisten werden nicht in ihrer intrapsychischen Wirklichkeit dargestellt. Es gibt immer wieder nur umständliche Beschreibungen von Begebenheiten. Hier werden Menschen nur schemenhaft beschrieben. Der Erzählfluss ist mühsam bei schlecht verwendeten Stil. Bestimmte verwendete Wörter werden nicht gut gesetzt, um das zu beschreiben, was vermutlich beschrieben werden soll. Die Frage des Lesenden ist, weshalb muss man ein Paar beschreiben, dass sich eben nicht gemäss einer klassischen Zuwendung und Zuneigung hingeben möchte. Das Buch mag vielleicht ein neuer Ansatz darstellen, aber ein Klassiker der modernen Deutschen Literatur wird es ganz bestimmt nicht werden. Es fehlt die wahrhaftige emotionale Nähe und Anteilnahme innerhalb des Beschreibens von Vorgängen und von Menschen, die in sich ihre Liebe zu entdecken suchen.

An dieser Stelle empfehle ich ganz einfach das Buch: Liebeswunsch von D. Wellershoff.
Wenn man diese beiden Romane gegenüberstellt, weiss man, welche Tiefe in der Ausdruckskraft und im Beschreiben des Ringens nach Verständnis von Menschen dem Roman von Ortheil eigentlich fehlt.

8 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.