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Insgesamt 157 Bewertungen
Bewertung vom 08.05.2013





sehr gut- Wie schon im ersten Band, ist es auch hier wieder der Einfallsreichtum und die Vielfalt der Lebewesen, Pflanzen und Tiere, die Berith bewohnen, die mich beeindrucken konnten.
Anfangs fand ich es noch schade, dass man die vorangegangenen 12 Jahre nicht miterleben durfte oder zumindest einen kleinen Teil davon. Immerhin ist da ja offensichtlich einiges passiert, was allerdings so nach und nach in der Geschichte mit angerissen wird und so bleiben nicht allzu große Lücken, was das angeht. Auch die Ereignisse aus dem ersten Band der Reihe werden nochmals kurz angeschnitten, so dass man sich auch recht gut in die Geschichte wieder hineinfindet, wenn man längere Zeit zwischen den beiden Teilen liegen hat.
Taramis hat sich sehr verändert. Er ist sehr in sich gekehrt, beinah ängstlich im Umgang mit anderen Menschen und hat seine Gaben nicht mehr oft angewendet, so dass sie ein wenig verkümmert sind. Eines ist jedoch gleich geblieben: er würde alles für seine Lieben tun und kämpft mit allen Mitteln darum, sie wiederzufinden. Diese Charakterentwicklung fand ich sehr interessant, zeigt der Autor nun doch auch eine andere Seite an ihm.
Dieses Mal lernen wir jedoch auch Taramis´ Frau Shuria näher kennen, die im ersten Band keine sehr große Rolle einnehmen durfte. Dieses Mal wird die Geschichte nämlich auch aus ihrer Sicht erzählt, so dass man miterleben kann, welche Abenteuer sie erlebt.
Taramis trifft auf seiner Suche natürlich wieder neue Verbündete. Leider hat mir hier bei den meisten wieder die Tiefe der Charaktere gefehlt. Mir geht es zum Teil sogar so, dass ich den Namen gar nicht richtig zuordnen kann, einfach weil man viel zu wenig über diese Menschen erfährt. Das gleicht der Autor jedoch mit seiner detailreichen und wunderschönen Beschreibung Beriths und der Bewohner auf den Schollen aus. Man kann sich einfach wunderbar in diese Welt hineinversetzen und zu gerne würde ich selbst mal einen Ausflug dorthin unternehmen, um die Flora und Fauna zu erleben, die so vielfältig ist.
Auch dieses Mal ist die Geschichte wieder abgeschlossen und endet nicht in einem riesen Cliffhanger, auch wenn man weiß, dass da ganz sicher noch nicht das letzte Wort gesprochen wurde. So werde ich mich auch bald dem dritten Band der Reihe widmen und noch ein letztes Mal abtauchen in diese wundervolle Welt, mit seinen interessanten, vielfältigen und auch unheimlichen Bewohnern.
Fazit:
Auch mit "Die zerbrochene Welt: Feueropfer" konnte ich wieder abtauchen in die wundervolle Welt von Berith. Wir lernen Taramis von einer ganz anderen Seite kennen, auch wenn die meisten der anderen Charaktere weiterhin recht flach bleiben. Spannend, fesselnd und wirklich toll erzählt, ist auch dieser zweite Band der Reihe ein fantastisches Werk voller wundersamer Wesen und großer Abenteuer.
- 3 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 02.05.2013





gut- Selten hat mich ein Buch nach dem Lesen so zwiegespalten zurückgelassen, wie "Shades of Grey". Einerseits gibt es so einige Dinge, die mich genervt haben, andererseits muss ich doch zugeben, dass dieses Buch etwas hat, das fesselt. Vermutlich liegt das an der wirklich interessanten Figur des Christian Grey. Dieser Charakter ist toll ausgearbeitet, faszinierend und sexy beschrieben. Doch andererseits hat er Seiten, die mich ein ums andere Mal mit den Augen rollen ließen (Achtung, das gibt Schläge...). Da wäre seine absolute Kontrollsucht, die mir mächtig auf den Keks ging. Beispielsweise verlangt er immer wieder von Ana, endlich zu essen. Ich fand das absolut unnötig, schließlich ist sie ja wohl alt genug, selbst zu entscheiden, wann sie Hunger hat und was sie essen möchte. Außerdem gingen mir seinen launischen Ausbrüche einfach zu weit und vor allem oft zu schnell. Dadurch ist er absolut unberechenbar, was ihn zwar interessant macht, jedoch ein Auskommen mit ihm fast unmöglich macht. Ich glaube, ich wäre schon nach ein paar Treffen schreiend davongelaufen,. was noch nichtmal unbedingt an seinen sexuellen Vorlieben gelegen hätte, sondern einfach daran, dass dieser Mann mich mit seinen Launen in den Wahnsinn getrieben hätte. Gut gefallen an ihm hat mir jedoch die Veränderung, die er im Laufe der Geschichte durchmacht und die vielen Facetten seiner Persönlichkeit.
Kommen wir zu seinem Gegenstück Anastasia Steele, die die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt. Ana ist eigentlich recht sympathisch und stellenweise sogar richtig witzig. Dummerweise hat sie so einige nervende Eigenschaften an sich (ganz besonders ihr Lippengekaue war mir ein wirklicher Graus - ein-, zweimal mag das ja ok sein, aber doch bitte nicht alle paar Seiten). Sie ist relativ unsicher und wirkt oft ein wenig verschüchtert, kann aber auch ganz anders, nämlich schlagfertig und humorvoll. Sie verfällt Christian vollständig und das innerhalb viel zu kurzer Zeit für meinen Geschmack. Was ich an ihr total seltsam finde, ist dass sie einerseits viel von dem mitmacht, was er verlangt, andererseits plötzlich komplett überzogen reagiert und das aus heiterem Himmel. Da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln.
Die Nebencharaktere waren durchweg sehr sympathisch, jeder mit seinen kleinen Macken und auch liebenswerten Eigenschaften.
Der Schreibstil ist jetzt nicht unbedingt ausgefallen, allerdings muss ich hier positiv anmerken, dass gerade die erotischen Szenen gut geschrieben und nicht zu vulgär sind. Damit habe ich ja schon so meine negativen Erfahrungen gemacht, doch hier war ich positiv überrascht. Die Geschichte liest sich sehr flüssig, so dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.
Für mich ganz besonders interessant ist die Vergangenheit von Christian Grey. Was hat er erlebt und warum ist er so geworden, wie er eben jetzt ist und wie wird es mit ihm und Ana weitergehen? Das ist für mich einer der Gründe, warum ich diese Reihe gerne weiterlesen möchte, auch wenn ich ein paar Kritikpunkte habe.
Fazit:
Nette Unterhaltung für zwischendurch, mit recht interessanten und doch oft nervigen Charakteren und zu vielen Wiederholungen, die mich sehr gestört haben. Da ich unglaublich neugierig bin, was Christian Grey in seiner Vergangenheit erlebt hat und wie es mit ihm und Ana weitergeht, werde ich diese Reihe sicher fortsetzen.
Bewertung vom 20.04.2013





sehr gut- "Wie der Vater so der Tod" ist ein wahrer Pageturner. Durch den rasanten Schreibstil, der geprägt ist von oft sehr kurzen Sätzen - was ich persönlich normalerweise gar nicht so sehr mag, hier passte es jedoch perfekt - und eine beklemmende Atmosphäre, kann man gar nicht anders, als immer weiter zu lesen. Die Thematik - gewalttätiger Vater, der seine Familie terrorisiert und immer wieder misshandelt - ist natürlich keine neue und doch immer wieder spannende. Dabei hat es die Autorin geschafft, dass ich während des Lesens immer diese hintergründige Angst von der Ich-Erzählerin Sara mitgespürt habe und dadurch wirklich mit ihr mitgelitten habe. Sara selbst ist eine recht sympathische Protagonistin, deren Angst vor den Launen ihres Vaters sie ständig begleitet und das merkt man dann auch in ihrem Tagesablauf und oft auch in ihrem Verhalten anderen gegenüber. Ihre Mutter will endlich mit ihr aus diesem Leben ausbrechen, doch als es soweit ist, erscheint sie nicht. Sara hat keine Ahnung, wo ihre Mutter abgeblieben ist oder ob sie überhaupt noch lebt und versucht nun, herauszufinden, was mit ihr passiert ist. Dabei sorgt die Autorin für einige Überraschungen, die ich zumindest so nicht erwartet hätte. Während Sara nun versucht, ihr Leben wieder einigermaßen in Ordnung zu bringen, immer mit der Angst vor ihrem Vater, bahnt sich eine kleine Liebesgeschichte an, die mir hier wirklich gut gefallen hat, da sie recht gut passte und nicht zu aufdringlich war. In den Erinnerungen, in die Sara in Gedanken immer wieder abschweift,erfährt man mehr darüber, wieso ihr Vater so geworden ist, wie er jetzt ist, und was ihre Familie in der Vergangenheit schon durchmachen musste. Der Altersempfehlung ab 12 Jahren würde ich mich hier anschließen, denn auch wenn das Buch stellenweise doch schockierend ist, so ist es nie zu brutal oder blutig beschrieben, sondern es geht eher um die Gefühle von Sara, die Ängste und Hoffnungen, ihre gerade aufkeimende Liebe und auch die Vorwürfe, die sie sich selbst macht.
Fazit:
Ein wirklich gelungenes Debüt von Tracy Bilen. Rasant erzählt, wird die Spannung immer mehr aufgebaut und man MUSS einfach wissen, was mit Saras Mutter passiert ist. Die Autorin schafft eine beklemmende Atmosphäre und immer schwingt die Angst vor dem gewalttätigen Vater mit.
Bewertung vom 18.04.2013





ausgezeichnet- Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Die Geschichte ist mal wieder etwas, was es nicht so oft gibt und die Aufmachung ist wunderschön, weswegen ich es kaum erwarten konnte, dieses Buch zu lesen. Durch einige doch eher negative Stimmen, hatte ich ein wenig Angst, enttäuscht zu werden, doch das ist hier absolut nicht der Fall gewesen. Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen, was nicht nur an der spannenden Story lag, sondern auch an den Charakteren, die mir wirklich ans Herz gewachsen sind.
Anna und Rei sind dicke Freunde schon von frühester Kindheit an und das merkt man auch ganz deutlich, wenn die beiden zusammen sind. Sie haben eine ganz besondere Beziehung zueinander und gehen tatsächlich durch dick und dünn. Anna, die Ich-Erzählerin der Geschichte, hat es nicht leicht in ihrem Leben, da ihr Vater Alkoholiker ist und ihre Mutter den ganzen Spaß mitmacht, ohne einzugreifen, selbst als dieser gewalttätig seiner Tochter gegenüber wird. Das macht dieses Elternpaar natürlich nicht besonders sympathisch. Anna versucht, so wenig Aufmerksamkeit, wie nur möglich auf sich zu ziehen, um ihrem Vater nur ja keinen Grund zu geben, auf sie wütend zu werden. Um diesem Leben zu entfliehen, reist Anna seit einer gefährlichen Situation in ihrer Kindheit, astral in alle Winkel der Welt. Und so kommt es auch zu den Ereignissen, um die es in diesem Buch geht. Grob umrissen: Anna verlässt ihren Körper, ein anderes Mädchen stirbt und ihre Seele besetzt von nun an ihren Körper und will diesen auch nicht verlassen. Nun ist es an Anna und Rei, dafür eine Lösung zu finden...
Durch die spannende Geschichte und den locker leichten Schreibstil (der den Jugendlichen Protagonisten angepasst ist), lässt sich dieses Buch flott durchlesen und mir ging es so, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen wollte, da ich unbedingt wissen musste, ob Anna ihren Körper zurückbekommt. Zu dem Unfall des toten Mädchens gibt es noch eine Nebenstory, die wunderbar gepasst hat und das Ganze noch spannender gestaltet hat. Auch die Liebesgeschichte ist wirklich schön, ohne zu aufdringlich zu sein oder zu sehr im Vordergrund zu stehen. Für mich genau die richtige Dosierung.
Die Charaktere sind meiner Meinung nach toll ausgearbeitet und so komplett unterschiedlich, dass sie einfach perfekt zusammen passen. Besonders gut gelungen ist der Autorin dabei Rei. Dieser junge Mann ist sehr außergewöhnlich für eine Romanfigur, wie ich finde und das hat ihn für mich so liebenswert und interessant gemacht.
"Auracle" ist ein Einzelband und die Geschichte wird auch ohne groß offene Fragen zu hinterlassen, wunderbar abgeschlossen.
Fazit:
Für mich ist "Auracle" wieder mal ein Highlight gewesen. Die Charaktere sind teilweise recht ungewöhnlich, ebenso wie die Story, die neu und unverbraucht ist und ich mochte das Buch einfach nicht weglegen, denn die Autorin hat mich vollkommen fesseln können.
Bewertung vom 15.04.2013





sehr gut- Nachdem ich schon so einige eher negative Stimmen über den zweiten Band der "Angel Eyes"-Trilogie gelesen hatte, bin ich eher mit geringen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen. Ich muss gestehen, dass ich positiv überrascht wurde, auch wenn es ein paar Sachen zu kritisieren gibt. Fangen wir mit dem Positiven an: Lisa Desrochers hat einen einfachen Schreibstil, der mich nur so durch die Seiten hat fliegen lassen. Die Sätze sind stellenweise recht kurz gehalten. Hat man die Anfangsphase überwunden, in der die Geschichte ein wenig langatmig startet, ist der Spannungsbogen kontinuierlich hoch, so dass man einfach weiterlesen muss. Mich zumindest hat die Geschichte vollkommen in ihren Bann gezogen. Wichtige Ereignisse aus dem 1. Band werden nochmal kurz angerissen und somit weiß man wieder gut Bescheid, was da so los war.
Erzählt wird die Geschichte diesmal aus Sicht von Frannie, Luc und Matt, die jeweils als Ich-Erzähler fungieren. Dadurch bekommt man einen wirklich guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten, auch wenn diese mich stellenweise ein wenig genervt haben. Frannie weiß einfach nicht, was sie will, ganz besonders in Bezug auf Männer. Einerseits liebt sie Luc abgöttisch, andererseits fühlt sie sich aber auch unheimlich zu Gabe hingezogen und nutzt ihn - meiner Meinung nach - einfach aus. Das hat sie mir sehr unsympathisch gemacht, denn dieses egoistische Verhalten ging mir sehr auf die Nerven. Die beiden Männer scheint das gar nicht so sehr zu stören, obwohl beide Frannie sehr zu lieben scheinen und das war wieder etwas, was ich nicht so ganz nachvollziehen konnte. Ebenso ging es mir leider mit Matt. Am Ende des ersten Teils war er noch ein Sympathieträger für mich, doch das ändert sich im zweiten Band ganz schnell. Er mag Luc absolut nicht - was man vielleicht noch nachvollziehen kann - und tut alles dafür, dass er und Frannie auseinanderkommen. Von Kapitel zu Kapitel wird er egoistischer und handelt genau entgegengesetzt dazu, wie er sich eigentlich verhalten sollte und bringt somit Frannie immer wieder in Gefahr. Allerdings sorgt er auch dafür, dass ich noch neugieriger auf den Abschluss der Trilogie geworden bin.
Die einzigen Protagonisten, die mir immer noch sympathisch waren, sind Luc und Gabe. Ganz besonders interessant waren für mich jedoch die "bösen" Charaktere und ich bin wirklich gespannt, wie es mit denen im nächsten Teil weitergehen wird.
Die Autorin hat einige neue Handlungsstränge und Geheimnisse geschaffen, die ich wirklich spannend finde und ich hoffe, diese werden auch weitergeführt. Durch unerwartete Wendungen, konnte Lisa Desrochers mich ein ums andere Mal überraschen und das hat mir wirklich gut gefallen.
Fazit:
Insgesamt hatte ich wirklich viel Spaß mit "Angel Eyes - Im Bann der Dunkelheit". Der flüssige Schreibstil und die spannende Geschichte konnten mich über die teilweise nervigen Protagonisten hinwegtrösten und ich kann es kaum erwarten, zu erfahren wie diese Trilogie endet.
- 3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 12.04.2013





ausgezeichnet- "Der Feuerthron" beginnt 3 Monate nach den Ereignissen in "Die rote Pyramide". Ebenjene Ereignisse werden hier nochmal kurz angerissen, so dass man an die wichtigsten Szenen erinnert wird. Auch dieser Band hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen, auch wenn mir ein paar liebgewonnene Nebencharaktere etwas gefehlt haben. Diese haben zwar durchaus auch eine Rolle gespielt, doch leider nur eine sehr kleine. Ich würde es toll finden, wenn sich das im nächsten Band wieder ändern würde. Dafür lernen wir allerdings neue interessante Götter kennen, die man genauso sehr ins Herz schließt. Das gilt ganz besonders für den Zwergengott Bes und die Nilpferdgöttin Taweret. Ich hoffe wirklich sehr, dass diese beiden auch im Folgeband eine Rolle spielen werden.
Sadie und Carter erzählen auch hier wieder abwechselnd ihre wirklich spannende und abwechslungsreiche Geschichte als Ich-Erzähler. Dabei gibt es immer wieder etwas zu lachen, ganz besonders dann, wenn die beiden sich mal wieder in die Haare bekommen oder ironische Bemerkungen fallen lassen. Die Geschwister müssen langsam lernen, Verantwortung zu übernehmen und erwachsener zu handeln, da sie dafür verantwortlich sind, auch andere Jugendliche und Kinder in der Magie auszubilden, was für Jugendliche in diesem Alter sicher ziemlich schwer ist. Man merkt, dass sie sich immer mehr mit ihrer Magie vertraut machen und sie immer besser anwenden können, auch wenn beiden ab und an noch das nötige Selbstvertrauen fehlt. Leider lässt Sadie sich dieses Mal doch sehr von ihren Hormonen steuern, was allerdings zu ihrem Alter passt, auch wenn es mich stellenweise ein wenig genervt hat.
Die Geschichte an sich ist wieder unglaublich spannend und auch hier kommen Sadie und Carter kaum dazu, sich zu erholen. Die ägyptische Götterwelt ist wahnsinnig interessant und es gibt soviele Gottheiten, die ich persönlich überhaupt nicht kannte, weswegen ich immer wieder überrascht über deren Vielfältigkeit war. Hier sieht man wieder, wie gut der Autor recherchiert hat. Auch der Schreibstil des Autors ist flüssig und die Geschichte wird so bildhaft erzählt, dass man sich beinahe fühlt, als wäre man mittendrin in diesem fantastischen Abenteuer.
Fazit:
Auch der zweite Teil der Kane-Chroniken konnte mich wieder begeistern. Riordan verknüpft geschickt die ägyptische Mythologie mit seinen eigenen Ideen, so dass man nicht nur sehr gut unterhalten wird, sondern tatsächlich auch noch etwas über dieses faszinierende Thema lernen kann. Rasant, abwechslungsreich und spannend erzählt, ist diese Reihe eine meiner liebsten geworden.
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 05.04.2013





ausgezeichnet- Was für ein Abenteuer! Schon im ersten Kapitel geht es direkt zur Sache und eine Verschnaufpause wird dem Leser und den Geschwistern Carter und Sadie, die hier abwechselnd als Ich-Erzähler fungieren, kaum gegönnt. Selbst wenn man denkt, jetzt geht es mal ein wenig ruhiger zu, passiert etwas Unvorhergesehenes und die beiden müssen sich wieder in den Kampf gegen ägyptische Götter und Dämonen stürzen.
Anfangs hatte ich noch ein wenig Probleme damit, mich in diese doch recht jungen Protagonisten hineinzuversetzen, doch das hat sich mit der Zeit komplett gegeben und ich habe beide sehr in mein Herz geschlossen und konnte richtig mit ihnen mitfiebern. Der Erzählstil ist dem Alter der Geschwister durchaus angepasst, auch wenn ich doch ab und an gestaunt habe, dass sich beide so extrem gut mit der ägyptischen Kultur auskennen und mit bestimmten Begriffen. Das konnte ich bei Carter noch gut nachvollziehen, da er ja durch seinen Vater quasi mit der Geschichte aufgewachsen ist und auch viel Zeit dort verbracht hat, doch bei Sadie, die ja erst 12 ist und sich laut ihren eigenen Aussagen nicht wirklich dafür interessiert, konnte ich es nicht so ganz verstehen. Gestört hat mich das jedoch nicht wirklich, denn ich konnte da ebenfalls noch einiges lernen. Das hat mir hier übrigens sehr gut gefallen. Man merkt einfach, dass der Autor sich wirklich mit dem Thema beschäftigt hat, man lernt viele Gottheiten kennen (auch solche, von denen man bisher noch gar nichts gehört hat), lernt einiges über die Geschichte und Ägyptens und darf dann noch eine so abenteuerliche und spannende Geschichte der zwei Geschwister miterleben.
Der Spannungsbogen ist durchgängig sehr hoch, denn Sadie und Carter werden eigentlich ununterbrochen gejagt bzw. versuchen selbst, ihren Vater zu finden und zu befreien.
Die Altersempfehlung (ab 12 Jahren) finde ich durchaus passend, denn es geht zwar immer spannend zu, doch niemals zu brutal oder gewalttätig.
Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig zu lesen, dem Alter der beiden Protagonisten anpasst und die Geschichte wird doch recht rasant erzählt. Es passiert eigentlich immer etwas, deswegen wird es auch nie langweilig. Gut gefallen hat mir auch, dass Sadie und Carter sich immer mal wieder kleine Wortgefechte liefern (wie das unter Geschwistern eben so üblich ist) und sogar eine kleine Prise Sarkasmus mit einfließen lassen.
Band 2 "Der Feuerthron" liegt hier ebenfalls schon bereit und ich freue mich schon jetzt darauf, wieder in die ägyptische Mythologie einzutauchen und neue Abenteuer mit diesem mutigen und sympathischen Geschwisterpaar zu erleben.
Fazit:
Ein fantastisches Abenteuer, das ganz sicher nicht nur Jugendlichen gefallen wird. Spannend und rasant erzählt und man lernt eine ganze Menge über ägyptische Mythologie.
- 1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 29.03.2013





gut- Hat mich im 1. Band "Die Farbe der Lust" noch gestört, dass es so gut wie keine Story gab, so hat sich dieses im zweiten Band doch zum Positiven entwickelt. Zwar gibt es immer noch Szenen, in denen ich weder die Handlungen von Summer, noch die von Dominik nachvollziehen konnte, doch immerhin entwickelt sich nun tatsächlich so etwas ähnliches wie eine Beziehung. Alles, was da vorher passiert ist, ist in meinen Augen eher eine Affaire und nachdem die beiden nun zusammengezogen sind, steht die Beziehung auch schon wieder auf der Kippe, da keiner so wirklich zufrieden mit diesem Leben ist. Mehr als einmal habe ich mich dabei gefragt, ob es den beiden nicht einfach nur um Sex geht bzw. darum, ihre Neigungen mit dem anderen so gut ausleben zu können. Auch hier muss ich wieder bemängeln, dass mir immer noch nicht klar ist, was an dem jeweils anderen so wahnsinnig anziehend sein soll, außer vielleicht, dass der jeweils andere so ziemlich alles mitmacht, was gewünscht wird. Das ist der Punkt, an dem ich mir einfach gewünscht hätte, mich mehr in die Charaktere einfühlen zu können, doch auch hier fehlte mir der Zugang zu den beiden vollkommen. Auch die Nebencharaktere bleiben weiterhin blass, einzig das Gefühl, dass jeder jedem an den Karren fahren will, ist bei mir unterschwellig immer vorhanden gewesen.
In diesem Teil steht wieder eine andere Neigung von Summer eher im Vordergrund, die von den Autoren gut erklärt wird, was auch für Leser interessant sein dürfte, die nicht auf diese Praktiken stehen.
Gut gefallen hat mir hier wieder der Schreibstil, der sich wunderbar flüssig lesen lässt. Die Ereignisse aus Band 1 werden nochmals kurz zusammengefasst, so dass man sich gut wieder in die Geschichte, die direkt an die Handlung von Band 1 anschließt, hineinfindet. Erzählt wird die Geschichte auch hier wieder abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Summer (wobei sich die Autoren nun offensichtlich komplett dafür entschieden haben - nicht so wie noch im ersten Band) und aus Sicht von Dominik, so dass man immer einen ganz guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden Charaktere hat. Dummerweise schaffen es beide nicht, einfach mal miteinander offen über alles, was sie so beschäftigt und vor allem wichtig für die Beziehung wäre, zu sprechen, was natürlich für allerlei Probleme sorgt. Ich bin wirklich gespannt, wie sich das Ganze im dritten Band weiterentwickelt, denn obwohl auch Band 2 mich nicht wirklich überzeugen konnte, so möchte ich doch wissen, welchen Abschluß die Geschichte zwischen den beiden findet. Am Ende des Buches findet sich übrigens noch eine kleine Leseprobe zum dritten Band, welche mich sehr neugierig darauf gemacht hat.
Fazit:
Besser als Band 1, doch überzeugen konnte mich auch "Die Farbe der Begierde" nicht vollständig. Noch immer kann ich mich nicht wirklich mit den Charakteren anfreunden, doch immerhin ist nun eine Entwicklung sowohl in der Story, als auch bei den Protagonisten selbst festzustellen.
Bewertung vom 23.03.2013





sehr gut- Auf "Das Haus am Abgrund" habe ich schon lange hingefiebert, denn ich liebe solche gruseligen Geschichten sehr. Ich mag einfach die Atmosphäre, die oft in solchen Gruselhäusern herrscht und diese Stimmung hat auch Susanne Gerdom wunderbar eingefangen. Dabei ist es ganz besonders zu Anfang gar nicht so leicht zu unterscheiden, was jetzt eigentlich Realität oder Einbildung ist.
Erzählt wird die Geschichte im Wechsel aus der Sicht von Adrian, der hier als Ich-Erzähler fungiert, und November, die beide untrennbar mit Heathcote Manor (dem Haus am Abgrund) verbunden sind. Ab und an gibt es kleinere Ausschnitte aus einem Tagebuch, die mir hier besonders gut gefallen haben, da sie die Gefühle meiner Meinung nach so wunderbar transportieren. Beide Charaktere sind sehr sympathisch, wobei mir November ein wenig unnahbar erscheint, was jedoch irgendwie auch verständlich ist, wenn man ihr Schicksal bedenkt, über das ich hier jedoch nicht zuviel verraten möchte. Adrian ist wahnsinnig mutig,wenn auch ab und an ein wenig merkwürdig. Gerade im Hinblick auf seine Krankheit habe ich ihn immer wieder bewundert, dass er nicht einfach aufgibt und sich in ein Schneckenhaus verkriecht, gerade dann, wenn es mal wieder beängstigende Situationen durch ebendiese gibt. Auch die Nebencharaktere sind toll ausgearbeitet, ganz besonders Adrians Vater und sein Lebensgefährte, den ich persönlich ganz besonders lieb gewonnen habe.
Die Geschichte von Heathcote Manor wird dem Leser im Laufe der Geschichte Stück für Stück offenbart und gerade dieses häppchenweise Aufdecken hat mir sehr gut gefallen. Immer wieder vermischt sich Realität mit Vergangenheit und Halluzinationen, die Adrian und November das Leben nicht gerade leichter machen und doch so gut zu der Geschichte passen. Auch an überraschenden Wendungen wird natürlich nicht gespart, so dass man nie sicher sein kann, wie die Geschichte nun ausgeht. Immer wieder gab es Szenen, die mich ordentlich geschockt haben und die mich hoffen ließen, dass es sich hierbei tatsächlich nur um Halluzinationen handelt. Das Ende hätte ich mir ein wenig anders gewünscht, da es mir ein bisschen zu unlogisch bzw. zu "einfach" erscheint.
Fazit:
Susanne Gerdom konnte mich auch mit "Das Haus am Abgrund" wieder fesseln und überraschen. Eine ordentliche Portion Grusel, schockierende Momente und tolle Charaktere, der wunderbare Schreibstil und eine passende Atmosphäre machen dieses Buch zu einem tollen Lesevergnügen, auch wenn das Ende für mich nicht ganz zufriedenstellend war.
Bewertung vom 19.03.2013





ausgezeichnet- Das Märchen vom Rumpelstilzchen kennt wohl so ziemlich jeder. "Der geheime Name" befasst sich mit einem seiner Artgenossen, von denen es nur noch ganz wenige gibt. Er selbst nennt sich "der Geheime", denn seinen Namen darf - genau wie im Märchen auch - keiner wissen, sonst würde er sterben. Auch "der Geheime" hat einen Pakt geschlossen, doch er wurde betrogen und versucht nun schon viele Jahre lang, die ihm versprochene Tochter zu finden und zu sich zu locken.
Die Autorin schafft es schon auf den ersten Seiten, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Das liegt nicht nur an ihrem tollen, detailreichen Schreibstil, sondern natürlich auch an der dichten und unheimlichen Atmosphäre. Den Geheimen beschreibt sie so unheimlich, dass mir immer wieder kleine Schauer über den Rücken gejagt sind, wenn dieser kleine gruselige Wicht aufgetaucht ist. Die Geschichte spielt größtenteils im Moor, was ebenfalls dazu beiträgt, dass eine düstere Grundstimmung herrscht und somit perfekt zu diesem modernen Märchen passt.
Die Charaktere sind großartig ausgearbeitet. Fina ist ein Mädchen, das ihr Leben lang auf der Flucht war und sich nichts sehnlicher wünscht, als ein richtiges zu Hause. Nun möchte sie ausbrechen und endlich ihre eigenen Entscheidungen treffen und vor allem nicht mehr fliehen müssen. Ihre Mutter hütet ein großes Geheimnis, dem Fina allmählich auf die Spur kommt. Sie muss erfahren, dass sie ihre Mutter eigentlich gar nicht wirklich kennt, denn immer wieder macht sie neue erschreckende Entdeckungen. Mora ist ein sehr interessanter Protagonist, der wohl die größte Entwicklung in diesem Buch durchmacht. Ist er erst noch absolut unterwürfig und ängstlich, so entwickelt er langsam aber sicher eine Abneigung dagegen, sich immer nur demütig verhalten und Schläge einstecken zu müssen, wenn er nicht schnell genug spurt. Auch er möchte ausbrechen, möchte frei sein und eigene Entscheidungen treffen können.
Der Spannungsbogen der Geschichte ist nicht kontinuierlich hoch, es geht eher auch mal ruhiger zu, was hier allerdings nie langweilig war, sondern gut zur Charakterentwicklung und der Geschichte gepasst hat. Es gibt jedoch zwischendurch auch immer wieder Szenen, in denen man mit den Protagonisten mitfiebert, sich gruselt und am liebsten ins Buch hüpfen würde, um sie in die richtige Richtung zu schubsen. Durch die vielen unerwarteten Wendungen, kann man eigentlich gar nicht anders, als schnell weiter zu lesen und ganz besonders das Finale ist unglaublich spannend.
Fazit:
Ein modernes Märchen - fantastisch geschrieben, mit einer dazu passenden düsteren Atmosphäre, tollen Charakteren und vor allem einem unheimlichen, bösartigen Wicht, dem ich nicht einmal tagsüber begegnen möchte. Ein großartiges Lesevergnügen.






































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