Benutzer
Nickname:
W. Arndt
Wohnort:
Wolfsburg
Über mich:
Ich liebe Frau Eberl.
Danksagungen:
3 (erhaltene)
Bewertungen
Insgesamt 16 Bewertungen
Lieb, Klaus; Frauenknecht, Sabine; Brunnhüber, Stefan
Intensivkurs Psychiatrie und Psychotherapie
EUR 39,99
Bewertung vom 16.05.2013





sehr gut- Wer erst mal den Job verloren hat, merkt, wie schwer es wird wieder reinzukommen. Große Hilfe kann keiner erwarten, denn der Arbeitsmarkt sortiert die Schwachen gern aus und nimmt die Starken. Weiterbildungsmaßnahmen und Fortbildungen werden staatlicherseits immer mehr eingespart. Und wer aus eher nicht so betuchten Familien stammt, der kann sich dann nur noch aus eigener Kraft helfen - wenn vorhanden. Ansonsten heißt es: Dauerarbeitslosigkeit vorprogrammiert. Wär schön, wenn der Staat dann einen fahrbaren Untersatz vor die Tür stellen würde, um die Arbeitssuche zu erleichtern. - - Das Gegenteil wird aber gemacht: Schonvermögen begrenzt und eigener Wagen darf nur wenig Wert haben, da es ansonsten heißt: Flüssig zu Geld machen und dann davon leben, bis die Armutsgrenze erreicht ist.
Ob dann noch Therapien helfen, wenn zeitgleich auch noch der Beziehungs- und Freundeskreis inzwischen fortgelaufen ist und man auf sich allein gestellt ist, wage ich zu zweifeln. Aber von der meist sinnlosen Hoffnung leben die ganzen Psychiater, Therapeuten und Sozialpädagogen ganz gut.
Arolt, Volker; Reimer, Christian; Dilling, Horst
Basiswissen Psychiatrie und Psychotherapie
EUR 22,95
Bewertung vom 06.05.2013





sehr gut- Sehr gutes Buch, das das Thema Psychiatrie und Psychotherapie anschaulich macht.
Ich frage mich bloß immer, warum Menschen, die berechtigterweise in dieser Welt Ängste, Sorgen und Depressionen haben, gleich als "krank" abgestempelt werden.
Therapien sollen dann dem Starkmachen dienen, um an dieser Welt, die doch recht verrückt erscheint, wieder teilhaben zu dürfen.
Bewertung vom 04.04.2013





gut- Sehr gutes Buch, das einen umfassenden Überblick über die gängigen Psychopharmaka gibt.
Meine persönliche Erfahrung mit Psychopharmaka: Nix hat wirklich geholfen, weder Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) noch Noradrenalinwiederaufnahmehemmer, die beide zu den sogenannten Antidepressiva gehören.
Daneben gibt's für ganz harte Fälle noch Neuroleptika, die insbesondere in den Dopamin-Haushalt eingreifen. Die stellen jedoch meist nur ruhig und man kann überhaupt keinen sinnvollen klaren Gedanken mehr fassen, so dass man dann für Umschulung oder Beruf untauglich ist und auch privat zu nix Lust mehr hat.
Außerdem wird man durch das Zeug immer fetter, so dass man Joggen abhaken kann und sich zudem unattraktiv fühlt, wenn man immer dicker wird.
War daher froh, als ich es wieder absetzen durfte.
Es gibt nur wenige Medikamente, wo man nicht an Gewicht zunimmt: Fluoxetin (Antidepressivum, SSRI) oder Moclobemid (ein sogenannter MAO-Hemmer, der auf alle Botenstoffe im Gehirn Einfluss nimmt); bloß geholfen haben mir diese beiden Medikamente auch nicht; man ist zunächst evtl. etwas aktiver oder in etwas besserer Laune; dann pegelt sich das aber schnell wieder auf den Ursprungszustand ein
Gäbe es das "perfekte" Psychopharmakum, so wüssten das die Leute doch schon inzwischen. Gibt es aber eben nicht. Daher das Rumgeprokel am Patienten mit Medikamenten.
Auch die perfekte Psychotherapie gibt es nicht. Wirkt alles bei jedem Patienten verschieden, wenn überhaupt.
Bewertung vom 17.03.2013





gut- Viele Menschen denken, man könne andere Menschen, die Ängste, Depressionen oder sogar schwere Persönlichkeitsstörungen haben, einfach so therapieren, indem die Kranken eine ambulante oder stationäre Therapie machen.
Problem dabei ist bloß: Die Gesunden verkennen völlig, dass es den Kranken aufgrund ihrer Erkrankung wirklich schlecht geht und können sich in die Kranken oft gar nicht reinversetzen, dass die logischerweise aufgrund ihrer Erkrankung denken, dass eben nix mehr geht.
Und bei vielen die sowohl psychisch krank und arbeits- und beziehungslos geworden sind im Laufe der Jahre, geht in der Tat nix mehr.
Dennoch beharren und nerven die Gesunden aus dem persönlichen Umfeld der Kranken, dass eine Therapie das A und O ist, um wieder gesund zu werden.
Dabei ist es doch so: Der Kranke geht mit einer völlig verkorksten Lebenssituation in eine Klinik. Dort muss er dann an Dingen teilnehmen, zu denen er meist aufgrund seiner Persönlichkeit und Ängste und Depressionen keinerlei Lust hat: Musiktherapie, Gestaltungstherapie, Emotionsgruppe oder gar Tanzgruppe.
Also - solche Dinge liegen Sozialphobikern rein gar nicht. Ich weiß daher nicht, wie die Therapeuten darauf kommen, dass die ängstlichen Leute, die mit anderen nicht sonderlich umgehen können, in einer Tanzgruppe begeistert mitmachen würden oder gar darin aufblühen.
Genauso ein Quatsch ist es Sozialphobikern Gruppentherapie aufzudrängen, denn mehr als Zwang ist es nicht für die Patienten, da sie sich logischerweise aufgrund ihrer Sozialphobie nur in eine Gruppe quälen und dort vor Leuten sich natürlich kaum was zu äußern trauen, was wirklich von belang wäre und helfen könnte.
Außerdem schieben die Patienten in einer Klinik ihren ganzen persönlichen inneren Problemberg nur vor sich her. Allein das bringt schon jede Therapie oft genug zum Scheitern, eben weil sich in einer Klinik nix groß an den Problemen ändert, sondern nur an der Persönlichkeit herumgebastelt wird und nichts groß daran verbessert werden kann, da alles in einer künstlichen Umgebung - eben einer Klinik - stattfindet.
Da der Patient zudem gleichzeitig mit anderen Problemfällen von Patienten zusammengepfercht wird, ist es so, dass dies auch noch zusätzlich belastet und nicht etwa aufbaut in dem Sinne: "Guck mal, da sind noch andere Kranke. Dann ist meine Krankheit ja egal." - So denken fälschlicherweise viele Menschen zunächst hoffnungsfroh.
Die meisten Patienten hoffen daher endlich wieder entlassen zu werden, um bloß den nervigen Klinikaufenthalt endlich wieder los zu sein, in dem sich nichts bessert, sondern nur verweilt wird.
- 2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 14.02.2013





ausgezeichnet- Toller Film. Kathy Bates als Krankenschwester Annie Wilkes, die ihren Lieblingsautor dazu zwingen will, dass er schreibt, was sie von ihm hören möchte und ihn dabei u. a. sogar verletzt und foltert. Man nennt das in der Psychologie "Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom". Also andere quälen, von denen was erwarten und sobald andere was mitbekommen so tun, als ob man dem, den man gequält hat, eigentlich helfen wolle und würde. Alles in allem eine Darstellung einer abgrundtief gestörten Frau.
Tolle Bilder, tolle Filmmusik! Sehr spannend.
Bewertung vom 09.02.2013





weniger gut- Ein billiger Abklatsch vom Original. Ich frag mich, wieso Christopher Lee bei diesem Schrott hier mitgespielt hat. Er hätte merken müssen, dass das nix wird. Das Original ist so toll. Mit diesem Film tut sich Lee daher keinen Gefallen. Er hatte das Geld damals wohl dringend nötig, ansonsten hätte er seine Würde mit diesem Film wohl nicht verspielt.
Zum Film: Hanebüchene entstellte Story, in der Klaus Kinski einen Insassen einer Irrenanstalt spielt. Er sitzt in einer Gummizelle, verschmiert die Wände und fängt Fliegen, wozu auch immer. Irgendwann hat er sich genug gelangweilt und reißt einfach die Gitterstäbe aus dem Fenster und entwischt.
Die eigentliche Vampirstory ist hier albern dargestellt und in keiner Weise ernst zu nehmen. Das einzige was gelungen ist: Der Graf ist im Spiegel nicht zu sehen, was typisch für Vampire ist.
Bewertung vom 08.02.2013





sehr gut- Die schizotypische Persönlichkeitsstörung ist eine der schlimmsten, denn im Gegensatz zu anderen Persönlichkeitsstörungen führt sie zudem noch zur Vereinsamung aufgrund immenser Ängste in Verbindung mit einer riesigen Kontaktaufnahme- und Kommunikationsstörung. Es kommt immer wieder zum Missverständnissen, durch die die Störung für den Patienten weiter am Laufen bleibt, weil er sich durch die Missverständnisse darin bestätigt fühlt, dass alles für ihn schlecht läuft. Kündigung, Beziehungslosigkeit folgen im Verlauf des Lebens für schizotypisch Gestörte. Zunächst läuft es die erste Zeit vielleicht noch wie bei "Normalen". Irgendwann steigert sich durch persönliche Katastrophen und fortlaufend wie Pech erscheinende Ereignisse die Krankheit dahingehend, dass sich die Erkrankten immer weiter zurückziehen und schließlich den Menschen entfremdet sind und sich selber wie Außerirdische vorkommen zwischen anderen Leuten, zu denen sie keinen Zugang finden. Zudem ist es so, dass nicht an der Störung Leidende, die schizotypisch Gestörten nicht verstehen und selbst kleine Abweichungen im Verhalten dieser dazu führen, dass die Schizotypen abgelehnt und in die Verbannung geschickt werden, sowohl beruflich als auch beziehungsmäßig. Letztlich gilt also auch hier: Die Starken versuchen - ob sie es merken oder nicht - die Schwächeren von sich fernzuhalten, um nicht selber mit in den Abgrund gezogen zu werden. Verständlich, wenn auch hart für die betroffenen Schizotypen.
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 29.01.2013





ausgezeichnet- Sehr gutes Buch, das einen umfassenden Überblick über den derzeitigen Stand der Pornographisierung der Gesellschaft gibt.
Die Menschen - oft im persönlichen Bereich kleinlich und kleinkariert gegenüber anderen - müssen Pornographie, insbesondere verbreitet heutzutage übers Internet, zwangsläufig so hinnehmen, auch wenn es manchen nicht gefällt und passt, was alles so an Dingen aus dem Bereich des Sex verbreitet wird.
Da die Vorteile des Internet jedoch überwiegen und Sperrungen gegen Pornoportale kinderleicht umgangen werden können, können Pornoseiten nicht einfach "abgestellt" werden. Den einen freut dies, den anderen weniger. So ist das im Leben.
- 1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 08.01.2013





ausgezeichnet- Super Buch, in dem der Werdegang Christian Wulffs detailliert beschrieben wird. Von Kindheit, Jugend über CDU-Beitritt bis hin zum Bundespräsidialamt.
Leider ist er inzwischen durch einen kleinen Fehltritt des Amtes entledigt. Außerdem auch privat gescheitert durch die Trennung von seiner Frau Bettina Wulff. Schade!
Finanziell steht es auch nicht zum besten.
Von mir dennoch alles Gute an dieser Stelle.
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 29.07.2012





gut- Gutes Werk, dass tiefgreifend Einblick in die Psychodynamik des Papstes offenbart, wie er die Kardinaltugenden der katholischen und die Kardinalfehler der protestantischen Kirche sieht. Ehescheidung gilt seiner Meinung nach zwar nach wie vor als schwere Sünde und eine danach geschlossene Ehe als unheilig. Dennoch sieht er alles nicht mehr ganz so eng wie die Päpste davor.




































Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20