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Nickname:
KiKi66
Wohnort:
Nordhessen
Danksagungen:
7 (erhaltene)

Bewertungen


Insgesamt 18 Bewertungen
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  • Bewertung vom 11.06.2013
  •  
    weniger gut
  • Norderney für Liebhaber
    Trixi Gellert, die Hauptfigur dieses Buches vermeidet Arbeit und hat eine große Stütze in ihrer Nichte Rahel, aber wie das Leben so spielt bekommt sie einen Auftrag. Sie soll einen neuartigen Reiseführer über Norderney schreiben. Das Konzept ist natürlich von ihrer Nichte Rahel, das sich Trixi ausgeliehen hat und erfolgreich dem Verlagsdirektor vorgestellt hat.
    Es sollen verschiedene Reiseformen auf Norderney getestet werden.
    Sie wird viermal nach Norderney reisen, familienorientiert, wellnessmässig, die Luxusvariante und die Low-Budget sprich Campingvariante, dies natürlich ohne aufzufallen.
    Es gelingt ihr nicht gut. Schon bei der ersten Ankunft entdeckt sie eine Leiche.
    Eine Ökoaktivistin ist erschlagen worden.
    Das ist die Krimilinie des Buches. Wer mordet auf Norderney?
    Aber ist es wirklich ein Krimi?
    Es ist ein netter auszug aus dme Leben von Trixi Gellert, man lernt die Nichte und ihre Freunde kennen. Die Nöte mit ihren Beziehungen und es werden einige sympathische Bewohner der Insel vorgestellt. Es ist eine schöne Strandlektüre für die Nordseeküste. Die Geschichte ist nett und amüsant geschrieben.
    Das Cover lässt auch einen Krimi vermuten. Was mich besonderes irritiert hat war der Titel „Alle Wege führen nach Morden“ wäre es eine Übersetzung gewesen hätte ich auf einen Übersetzungsfehler getippt. So bin ich ein wenig ratlos was uns der Titel sagen soll.
    Der Mord bzw. die Morde werden eher zufällig aufgeklärt und man ist eher damit beschäftigt die Verstrickungen der Trixi Gellert zu folgen als den Krimi aufzulösen.
Bode, Sabine Die vergessene Generation EUR 9,95
  • 5 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 02.04.2013
  •  
    sehr gut
  • Im Krieg Kind sein -das ist leider ein immer noch aktuelles Thema in unserer Zeit.
    Sabine Bode beschreibt die Generation der kurz vor dem Krieg oder im Krieg geborenen (meine Eltern gehören dieser Generation an). Kinde, die im Luftschutzkeller ihre Kindheit verbracht haben, die in Angst, Vertreibung im Schutt gelebt haben und nie darüber ein Wort verloren, nicht durften oder nicht konnten. Keiner hätte ihnen zugehört und allen in der Zeit lebten so. Die Erwachsenen mit sich beschäftigt mit Trauer und Verlust und keine Zeit für die Kinder.
    Mit Sabine Bode können sie nun eine Stimme finden. Bode hat einige fragen können, die für diese Generation Worte gefunden haben. - und warum sie keine Worte finden konnten.
    Sie hat teilweise interessante Ansätze und hat mir geholfen mehr Verständnis für diese Kriegskinder gestern und heute zu haben.
    Das erstaunlich ist auch wie die Kriegskindern in ihren Kindern und auch Enkeln Spuren hinterlassen.
    Ein Buch das gelesen werden muss, um diese Kinder, die keine sein durften zu verstehen.
  • Bewertung vom 14.03.2013
  •  
    weniger gut
  • Die Wahrheit
    Claire de Witt ist eine außergewöhnliche Ermittlerin, sie ist eine Anhängerin von Silette. Ein Detektiv-Guru der die unterschiedlichsten Charaktere als Schüler hat. Grundlage ist sein Buch „Detection“ Claire ist dem Buch als junges Mädchen verfallen und hat mit ihren Freundinnen versucht Detektiv zu werden.
    Jahre später lebt sie in San Francisco eine ihrer Detektivfreundinnen ist verschwunden und ein Freund von ihr wurde ermordet.
    Claire setzt alles daran den Mörder ihres Freundes zu finden.
    Es gibt zwei Erzählstränge, der Beginn ihrer Detektivkarriere auf der Suche nach einer verschwundenen Freundin gemeinsam mit ihren Freundinnen Kelly und Tracey und die Suche nach dem Mörder ihres Freundes Paul, dazwischen ein paar Abschweifungen nach New Orleans und in den Wald.
    Soweit so gut, bei den Lorbeeren die der Vorläufer dieses Buches eingeheimst hat, erwartet man irgendwas neues spritziges Großes…
    Aber das findet nicht statt, man begleitet Claire de Witt durch ihre „intuitiven“ Ermittlungen, dank chinesischer Kräuter, sehr viel Drogen und ein wenig Silette Mystik.
    Das Buch ist nicht spannend es ist irgendwie ein niedergeschriebener Trip von irgendwas, was man selbst nicht nehmen möchte.
    Am Ende wird der Mörder gefasst – waren es die genialen Einfälle oder die Ausfälle, die zu Lösung des Falles führten?
    Meiner Meinung muss man sich das Buch nicht antun.
    Dabei ist der Einband und das Cover sehr gut gelungen, Das Buch liegt schön in der Hand und die abgerundeten Ecken mal was Neues.
Thränhardt, Bernd; Böckem, Jörg Ausgesoffen EUR 19,99
  • Bewertung vom 14.03.2013
  •  
    gut
  • Rinn in den Suff – raus aus den Suff
    Ausgesoffen ist eine Autobiografie eines Alkoholikers.
    Der sanfte Einstieg in die Droge Alkohol, der Abstieg in die Abhängigkeit, den Teufelskreis Entzug und Rückfall und der hoffentlich geglückte Ausstieg aus der Abhängigkeit.
    Bernd Thränhardt schreibt eine Reportage über sein Leben, das idyllische Elternhaus der erfolgreiche Bruder und die damit einhergehende Glitterwelt, er lernt viele Promis kennen, er lernt zu feiern, für Stimmung zu sorgen und sich fallen zu lassen – aber nur mit Hilfe von Drogen.
    Die anfangs vorhandene Überheblichkeit und Selbstüberschätzung – klar alles im Griff, wer saufen kann, kann auch arbeiten. Das Ignorieren der Sorgenfalten der Verwandten und Freunde, das Entgleiten des Alltags und die Heimlichtuerei bis zur Feststellung dass es nicht weitergeht, aber die Angst vor den Konsequenzen.
    Aber Thränhardt hat das Glück oder die Beharrlichkeit den Ausstieg zu schaffen, nicht beim ersten Mal und auch nicht beim zweiten Mal.
    Und dazu beglückwünsche ich ihm. Ich wünsche es jedem Suchtabhängigen, den Ausstieg zu schaffen.
    Ich bin kein Fan von Autobiographie, sie haben meist den Hang zu beschönigen und sich selbst ins bessere Licht zu rücken. Thränhardt erwähnt seine Freunde seine Eltern und seinen Bruder, deren Hilflosigkeit, aber er kann es wohl nicht wirklich nachvollziehen, was es für eine Qual ist für die Umstehenden, wenn alle Hilfsangebote in den Wind geschlagen werden und der Süchtige nur noch aus Drogen, Lug und Trug besteht. In dem Sumpf ist sich selber der nächste.
    Die Sprache ist schlicht und einfach, der Leser ist Beobachter und er weiß schon am Anfang, das es gut ausgeht.
    Falls dieses Buch einen Alkoholiker zum Ausstieg ermutigt, hat das Buch seinen Sinn und Zweck erreicht, man hofft auf mehr.
    Ich bleibe zwiegespalten.
Lansdale, Joe R. Dunkle Gewässer EUR 19,95
  • Bewertung vom 24.02.2013
  •  
    sehr gut
  • Das dunkle Gewässer ist der Sabine River an dem die Geschichte spielt in Ost-Texas zu einer Zeit, in der Weiss und Schwarz noch strikter getrennt waren als heute.
    Sue Ellen ein weisser Teenager wächst verwahrlost bei einem saufenden nichtsnutzigen Vater und einer Mutter auf, die im Bett liegt und „Allheilmittel“ trinkt.
    Eines Tages fischt sie ihre Freundin May Lynn tot aus dem Fluss.
    Das Abenteuer beginnt. Ihre zwei Freunde ein schwarzes Mädchen Jonx und ein Junge Terry, der den Ruf eines Homosexuellen hat, wollen ausbrechen aus ihrem Leben und der toten Freundin die letzte Ehre erweisen. Sie wollen den Lebenstraum der Toten verwirklichen und mit der Asche nach Hollywood gelangen. Da trifft es sich gut, dass Mary Lou einen bankräubernden Bruder hatte, der seine Beute vergraben hat.
    Die drei ziehen los schnappen sich das Geld und wollen in die nächste Stadt und nehmen als Transportmittel ein Floss auf dem Fluss. Bald schon haben sie Verfolger und müssen einige Abenteuer bestehen, die ihre Freundschaft zusammenschweißt und ihre Ziele sichtbar machen.
    Was mich anfangs irritiert hat, ist die Sprache des Buchs – ist es ein Jugendbuch a la Tom Sawyer für Mädchen?
    Trotz der vermeintlich naiven Sprache ist Sue Ellen sehr moralisch und vertritt die gute Seite der Welt.
    Ist es wirklich ein Krimi? Für mich ist eher ein Abenteuerroman auch wenn der Tod immer und überall lauert und meist nicht selbstverschuldet ist.
    Das Titelbild passt gut zum Titel und zur Stimmung des Romans, duster geheimnisvoll und hinten wartet das Licht.
Schulz, Torsten Nilowsky EUR 19,95
  • Bewertung vom 24.02.2013
  •  
    ausgezeichnet
  • Ein Jugendroman, Markus Bäcker muss mit seinen Eltern ans Ende von Berlin ziehen, weg aus seiner gewohnten Welt.
    Hier ist es öde, die Siebziger im Osten von Berlin direkt am Chemiewerk, in dem die Eltern arbeiten.
    Er begegnet Nilowsky der Held in diesem Viertel der sich auskennt am Bahndamm in der kleinen Welt des Chemiewerkes, er weiß wann die Züge fahren, er weiß wer mit wem und warum es um das Chemiewerk herum 3 Grad wärmer ist als im Rest von Berlin.
    Er kennt die Leute die mit den in solidarischer Freundschaft verbundenen Mosambikaner verkehren.
    Er ist der Held für Markus.
    Nilowsky ist der Sohn des versoffenen Kneipenwirts in dem die Chemiearbeiter ihren Feierabend betrinken. Nilowsky wird von seinem Vater geschlagen. Nilowskys Alltag ist bedrückend und brutal – aber er weiß was er will.
    Er lebt in permanenter Feindschaft und Hass zu seinem Vater. Er will ihn umbringen.
    Dann stirbt der Vater – hat Nilowsky ihn umgebracht? Nilowskys Oma stirbt. Seine Welt bricht zusammen.
    Markus Bäcker ist Beobachter und Bewunderer von Nilowsky, er will sein Freund sein und versucht sich Nilowsky anzupassen.
    Aber Markus Bäcker darf zurück in seine alte Welt, er darf mit seinen Eltern zurück nach Pankow ziehen, seine Leben gelingt.
    Nilowsky scheitert.

    Das Buch ist sehr berührend, es ist herzzerreißend, es ist tieftraurig – es ist wunderschön.
    Schulz schafft es die Sichtweise des 14jährigen zugezogenen Bäcker dem Leser gut zu vermitteln – die Angst die Unsicherheit, das Neu sein, aber auch die tiefe Traurigkeit der Freundschaft, das nicht Abschütteln können. Es waren fünf gemeinsame Monate, die die beiden prägten und sie fünfzehn Jahre miteinander verbindet.
    Das Buch ist absolut empfehlenswert.
Modick, Klaus Klack EUR 17,99
  • Bewertung vom 24.02.2013
  •  
    sehr gut
  • Muff und Mief der 60ger
    In der Jetztzeit kommt ein Sturm auf und schlägt das Dach leck. Beim Aufräumen findet Markus seine gesammelten Aufnahmen der Agfa Clack, die er seinerzeit auf dem Ostermarkt gewonnen hat und gleich benutzt hat um seine Schwester zu erpressen.
    Damals wurden Fotos noch mit einem klackenden Geräusch gemacht. Wer erinnert sich noch?
    Im Laufe des Buches kommen die gesammelten Fotos zur Sprache, Modick beschreibt sie sehr genau und fragt sich dabei immer wieder ob Fotos, die Erinnerung festhalten oder nur Anker für die Erinnerungen sind. Er beschriebt das Foto und dann wie es dazu kam.
    Es ist Anfang der Sechziger. Die Mauer wird gebaut, das Schweinebuchtdesaster nimmt seinen Lauf und mittendrin Markus –Teeni oder hieß das Backfisch? mit Oma, die weiß was richtig ist und was sich gehört, einem Vater der in russischer Kriegsgefangenschaft war und immer wieder mit seinen Erinnerungen kämpft und den üblichen Schulärger.
    Es sind die Wirtschaftswunderzeiten, die Flüchtlinge aus dem Nachbarhaus, das im Krieg teilweise zerstört wurde, ziehen aus. Sie haben etwas Besseres gefunden.
    Einzieht der Traum für Markus Fantasien. Ein Italiener mit seinen Kinder, Tochter und Sohn, der eine Eisdiele im Ort eröffnen will. Die weite Welt kommt in die Stadt.
    Markus verliebt sich unerreichbar in die Tochter: Clarissa und erlebt die erste Liebe bzw. Verliebtheit.
    Modick reichert den Text mit vielen Werbetexten und Ereignissen dieser Zeit an und schildert den Alltag einer normalen Wirtschaftwunderzeitfamilie. Es geht einem gut, man hat den Krieg überlebt, aber muss noch mit den Wunden leben. Nicht alle sind bereit sich den neuen Nachbarn zu nähern. Oma lässt gar einen Stacheldrahtzaun ziehen.
    Es ist alles sehr anschaulich beschrieben, ich bin kein Zeitzeuge, aber einiges hallte noch bis in die siebziger nach .
    Das Buch ist sehr ausdrucksstark beweist Humor und man leidet mit dem unglücklichen Markus.
    Als Mosaiksteinchen für die Zeit der 60ger geeignet.
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 18.01.2013
  •  
    sehr gut
  • So ich lehne mich zufrieden zurück – ein Lesevergnügen ist beendet.
    Camilla Läckberg hat es wieder geschafft mich bis zum Schluss rätseln zu lassen, Anhnungen beschlichen mich – aber man will auch nicht zuviel verraten.
    Die Autorin erzählt verschiedene Handlungsstränge, da sind Erica und Patrik, die die Serie zusammenhalten, sie haben gerade Zwillinge bekommen, Erica bangt um ihre Schwester Anna, die ihr Kind verloren hat.
    In Fjällbacka soll ein Wellnesshotel eröffnet werden und die agierenden Geschwister wirken verdächtig und Erling dem Leser der Serie schon bekannt als „geschickter Gemeindevorsteher“ mischt auch ordentlich wieder mit.
    Eine Frau flieht halsüberkopf mit Blut an den Händen aus dem Haus aus ihrer Ehehölle auf eine Insel vor Fjällbacka. Ein alter Klassenkamerad besucht sie auf der Insel, die bei den Einwohnern Geisterinsel heißt – am nächsten Tag wird er tot zu Hause aufgefunden.
    Wie passt das alles zusammen?
    Ein weiterer Handlungsstrang weist weit zurück, als die Geisterinsel wirklich noch von einem Leuchtturmwärter und seiner Familie bewohnt wurde.
    Die Stimmung auf der Insel –die Geister, die dort wohnen alles wirkt wundersam.
    Camilla Läckberg verknüpft nach und nach die Handlungsstränge, es gibt kaum Längen, weil man immer rätseln was passiert denn noch.
    Drumherum ist immer die Geschichte von Anna und ihrer Trauer und Ericas Kampf sie wieder ins Leben zurückzuholen.

    Lesenswert und spannend. Und schon wartet man aufs nächste 
Eismann, Sonja; Köver, Christina Mach's selbst EUR 16,95
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 12.01.2013
  •  
    sehr gut
  • Es ist ein schönes Buch, das zum selbermachen anregt, es betrifft viele Lebensbereiche und macht Spass einfach mal anzufangen. Meine Tochter (9) hat schon einiges in Angriff genommen.
Frl. Krise Ghetto-Oma EUR 9,99
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 27.12.2012
  •  
    weniger gut
  • Wir begleiten Frl. Krise ein ganzes Schuljahr. Sie unterrichtet in einer „Brennpunktschule“ eine Klasse mit Schülern, die kaum einen deutschen Satz formulieren können. Man bekommt schon einen Schreck beim Lesen.
    Das Buch ist in vielen kleinen Kapiteln (vor den Ferien, in den Ferien und nach den Ferien) eingeteilt, die eher eine Anekdotensammlung sind. Nebenbei erfahren wir auch in mehreren Kapiteln den Werdegang von Frl. Krise, wie sie als Referendarin in den Siebzigern doch ganz andere Vorstellung vom Unterrichten hatte. Aber man gewinnt den Eindruck, dass sie aufgegeben und sich mit dem Alltag abfindet – Unterricht, Bildung ist nicht mehr möglich
    Mir ist nicht ganz wohl beim dem Gedanken die Probleme einer „Brennpunktschule“ und deren Schüler humorvoll darstellen zu wollen. Es hat eher etwas Trostloses – der Alltag der Schüler und die Ausweglosigkeit bzw. die Hilflosigkeit der Lehrer.
    Ja es gab ein paar Schmunzler aber richtig witzig finde ich das Buch nicht. Zumal mit Fräulein Krise (wo gibt es denn das Fräulein noch?) und Ghetto Oma zwei Namen gewählt wurden, die meinen Geschmack nicht treffen.
    Alles in allem habe ich mich am Ende durch das Buch gequält, manchmal hat man den Eindruck, die Geschichten werden zweimal erzählt.
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