Benutzer


Nickname:
tassieteufel
Über mich:
Absolute Leseratte, Vielleserin und bekennender Seriensüchtling! Ich lese seit ich lesen kann und das eigentlich mit gleichbleibender Begeisterung, es gibt nur wenige Gelegenheiten, wo ich kein Buch dabei hab. Ich lese gern englische Krimis, ab und an auch mal Thriller, einen historischen Roman oder etwas aus der Mysterieecke, aber meine All-Time-Favorits sind und bleiben historische Krimis. In letzter Zeit habe ich Hörspiele für mich entdeckt!
Danksagungen:
918 (erhaltene)
Rang:

Bewertungen


Insgesamt 1549 Bewertungen
««« zurück1234vor »
  • Bewertung vom 21.05.2015
  •  
    ausgezeichnet
  • Griswell und John, zwei junge Männer, die nach ihrem Schulabschluß die Südstatten bereisen wollen, geraten auf ihrem Trip in ein altes, verlassenes Herrenhaus und beschließen, dort die Nacht zu verbringen, ein fataler Entschluß, denn in dem Haus geht es nicht mit rechten Dingen zu. Als Griswell nachts aufwacht, sieht er plötzlich seinen Freund blutüberströmt mit einer Axt vor sich stehen. Es gelingt ihm zu fliehen, vor dem Haus läuft er Sheriff Buckner in die Arme, der zunächst an der wirren Geschichte des jungen Mannes zweifelt und schon bald Griswell für den Mörder hält.

    Die 52. Folge des Gruselkabinetts basiert auf einer Geschichte von Robert E. Howard, die eher untypisch für das Gruselkabinett Anfang des 20. Jahrhunderts spielt. Im Laufe der Story wird aber hier auch die Geschichte der Südstaatenfamilie Blassenville erzählt, die gut 50 Jahre früher spielt, das Hörspiel wechselt also zwischen 2 Zeitebenen hin und her und daraus zieht sich unter anderem auch der Reiz dieser Folge.
    Wie gewohnt ist die Atmosphäre sehr dicht gewoben und gerade zu dem Südstaatenfeeling passen Voodoo und Zombies perfekt hinein, ebenso die Geschichte einer grausamen Familie, die ihre Sklaven brutal misshandelte und dafür am Ende ihre Strafe erhielt. Gerade die Szenen in dem verlassenen Herrenhaus vermitteln schauriges Gruselfeeling und sind gekonnt in Szenen gesetzt. Im Mittelteil geht es etwas ruhiger zu, das Ganze wird etwas Dialoglastiger, als Griswell dem Sheriff seine Erlebnisse erzählt und dieser wiederum zu ergründen sucht, ob er der Sache Glauben schenken soll oder es doch mit einem Mörder zu tun hat. Nachdem Sheriff Buckner und Griswell wieder im Haus sind und auch die Geschichte der Blassenvilles erzählt wird, nimmt die Geschichte aber wieder an Fahrt auf und auch die unheimliche Atmosphäre wird wieder dichter.
    Ganz hervorragend sind wieder die Sprecher, aber das ist man von Titania nicht anders gewohnt! Die jeweiligen Rollen sind perfekt besetzt und vor allem Tim Schwarzmaier, der den jungen Griswell spricht, gelingt hier eine sehr facettenreiche Darstellung.

    FaziT: eine sehr stimmige Gruselgeschichte, die alles bietet was von den Südstaaten erwartet und mit einer schaurigen Gänsehautatmosphäre aufwartet. Die Inszenierung wurde von Titania gewohnt professionell und auf hohem Niveau durchgeführt, so dass hier keine Wünsche offen bleiben.
  • Bewertung vom 20.05.2015
  •  
    weniger gut
  • Norman Tait und seine Freunde suchen vor der Küste Floridas das Wrack einer spanischen Galeere, die hier vor Jahrhunderten gesunken ist und einen Goldschatz an Bord hatte. Da ihre Suche erfolglos bleibt, sucht er in den Sümpfen die als Hexe verschriene Doreen Carlyle auf und bittet die Hexe um Hilfe. Sie übergibt ihm auch eine Karte in der der Schatz verzeichnet ist und tatsächlich finden die Männer darauf hin das Gold der Galeere, doch auf dem Schiff entdecken sie auch einen uralten Sarg und müssen bald einen hohen Preis für das Gold zahlen.

    Am Anfang schien es noch eine recht spannende und unterhaltsame Geschichte zu werden, leider hat sich dieser Eindruck dann recht schnell relativiert! Und das lag weder an den Sprechen, die wirklich gute Arbeit leisten und auch die technische Seite ist ganz gelungen, sowohl was die Musik und Geräuschkulisse betrifft, als auch die Atmosphäre in den Sümpfen. Inhaltlich wird die Story aber mit Hexen, die sich plötzlich in Krokodile verwandeln, mit Zombies und Vampiren völlig überladen. Zudem ist das Ganze auch noch reichlich unlogisch, es erschließ sich überhaupt nicht, warum die Hexe die bisher recht friedlich in ihrem Sumpf lebte, so rachsüchtig wird. Hätte man den Fokus z. B. auf die Schatzsuche und die Hexe gelegt, hätte sie Story ganz stimmig werden können, so kommen Vampire und Zombies dazu und am Ende bleibt nur eine wirre, völlig überfrachtete Geschichte über.

    FaziT: Folge 23 konnte mich nicht überzeugen und erinnert an einige der schlechten Anfangsfolgen der Serie. Von der technischen Seite kann man an dem Hörspiel nichts aussetzten, aber inhaltlich ist die Geschichte völlig überladen und am Ende gibt das einen undurchsichtigen Mix, bei dem man nicht wirklich durchblickt, schade!
  • Bewertung vom 18.05.2015
  •  
    sehr gut
  • Ein geistig verwirrter Mann läuft Kommissar Will Mallman im Spessart vor das Auto, als er den Bewußtlosen ins Krankenhaus bringt, erfährt er, dass dies bereits der 5. Fall eines verwirrten Mannes ist, den man ins Krankenhaus gebracht hat. Alle Männer reden von schönen Mädchen in einem Schloß und einem Dämon. Willmann informiert daraufhin umgehend seinen Freund John Sinclair, der sofort nach Deutschland fliegt, um der Sache auf den Grund zu gehen.

    Während sich in den vorherigen 6 Folgen die Ankunft des schwarzen Todes wie ein roter Faden durch die Stories zog, taucht dieser ominöse Dämon nun zum ersten Mal selbst auf und wird den Geisterjäger auch vermutlich noch ein paar Folgen lang beschäftigen.
    Die Story ist gewohnt auf Groschenheftniveau, bietet aber recht kurzweilige Unterhaltung und glänzt wie üblich mit ganz hervorragenden Sprechern. Ich persönlich fand diese Folge spannender als die Vorgänger und nicht ganz so vorhersehbar, aber das ist sicher Ansichtssache. Musikalisch und Geräuschtechnisch kann man auch nichts aussetzen, die Untermalung ist sehr stimmig und unterstützt die etwas unheimliche Geschichte. Als witzige Nebenstory hat der clevere Geisterjäger ein paar Probleme mit seiner Freundin Jane, hier gibt’s ein paar launige Szenen, bei denen man auch mal schmunzeln kann.

    FaziT: Hier taucht nun endlich der Schwarze Tod auf, dessen Ankunft sich ja die vorherigen 6 Folgen schon andeutete und weiteren Ärger verheißt. Insgesamt gute Horror-Gruselunterhaltung in B-Movie Manier ohne großen Anspruch aber mit tollen Sprechern.
Erdenberger, Ralph; Preger, Sven Faust jr. ermittelt - Der Schatz der Nibelungen, Audio-CD EUR 9,99
  • Bewertung vom 18.05.2015
  •  
    sehr gut
  • Der zweite Fall für den etwas schusseligen Privatdetektiv Frank Faust führt ihn zum Schatz der Nibelungen. Ein mysteriöser Auftraggeber schickt Faust auf die Suche nach dem sagenhaften Schatz, die bei Frau Blumenthal in der Nibelungenhalle in Königswinter beginnt und auch andere geschichtsträchtige Orte die mit der Nibelungensage zu tun haben, sucht Faust Jr. auf. Gibt es den Schatz wirklich und was passierte damals eigentlich mit Siegfried, Brunhild und dem Drachen und wer ist Alberich? Auf diese Fragen versucht Faust Jr. auf seine Unnachahmliche Weise eine Antwort zu finden.

    Ungewöhnlich an dieser Reihe ist, dass die Experten, die der Detektiv aufsucht, reale Personen sind, die sich hier im Hörspiel auch selber sprechen. So sind Frau Blumenthal, ebenso wie Schatzsucher Jacobi, Dr. Ellen Bender und Frank Josef Andorf nicht nur Hörspielfiguren, sie existieren wirklich und sprechen ihre Rollen auch selbst. Ingo Naujoks ist der perfekte Frank Faust, er gibt den etwas schusseligen Wissenschaftsdetektiv mit einer ganzen Reihe von kleinen Macken und Marotten und lockert mit seinen witzigen Bemerkungen und seiner Zerstreutheit das Geschehen oftmals auf. Gerade für Kinder dürfte das so vermittelte Wissen äußerst unterhaltsam und interessant sein, so dass hier keine Langeweile aufkommt und auch als Erwachsener kann man hier noch einige Details erfahren, die vielleicht nicht allgemein bekannt sind.

    FaziT: insgesamt ein sehr lebendiges und unterhaltsamen Hörspiel, das auf launige und unterhaltsame Weise Wissen vermittelt und auch für Erwachsene kurzweilige Unterhaltung bietet.
Poe, Edgar Allan Folge 6: Der Goldkäfer (MP3-Download) EUR 5,99
  • Bewertung vom 18.05.2015
  •  
    sehr gut
  • Wie schon im Vorgänger "Sturz in den Mahlstrom" befindet sich der Namenlose, der sich Edgar Allen Poe nennt, auf einem Schiff und wird auch weiterhin von schrecklichen Alpträumen geplagt. Mit Miss Leonie Goron, die in der letzten Folge von einem schiffbrüchigen Wrack gerettet wurde, hat er sich inzwischen angefreundet und sie erzählt im die Geschichte, die dazu geführt hat, dass sie den Sarg ihrer Freundin Lucy Legrand mit sich führt. Als der Kapitän auf der unbewohnten Sullivans-Insel anlegen läßt um Trinkwasser aufzufüllen, regt die karge Insel zusammen mit Miss Goron‘s Geschichte Poe’s Unterbewußtsein zu einem neuen, grausigen Alptraum an.

    Die Geschichte des namenlosen Mannes, der auf der Suche nach seinen Erinnerungen und sich selbst auf eine Reise gegangen ist, wird hier weiter fortgeführt, allerdings ergeben sich auf die wahre Identität des Mannes keine neuen Hinweise. Lediglich sein Arzt Doktor Tempelton erhält neue Züge, denn auch Miss Goron hat im Zuge der Rückführung ihrer Freundin mit einem Arzt gleichen Namens zu tun.
    Poes Alptraum mit dem Goldkäfer hat wie auch die Vorgängerfolgen nur in den Grundzügen mit E.A. Poes Originalgeschichten zu tun, wurde aber auf interessante Weise mit der Hintergrundstory verknüpft und ist hier eher ein Krimifall als wie im Original eine Schatzsuche. Wie gewohnt wurde das Hörspiel sehr intensiv und atmosphärisch dicht produziert, die Atmosphäre ist stimmig und sehr intensiv und insgesamt bleibt die mysteriöse, etwas unheimliche Grundstimmung erhalten. Ulrich Pleitgen, der dem Namenlosen seine Stimme gegeben hat und gleichzeitig auch als Sprecher fungiert, verleiht diesem unter Amnesie leidenden Mann ganz besondere Züge und trägt damit zu der eindringlichen Stimmung bei.

    Fazit: mir hat auch die 6. Folge sehr gut gefallen! Sicher haben die Geschichten nur wenig mit E. A. Poe’s Original Storys zu tun, aber das Grundkonzept, eine Rahmenhandlung um einen Namenlosen auf der Suche nach sich selbst mit Poe’s Erzählungen zu verbinden, hat hier ein stimmiges Gesamtpaket ergeben, das gespannt auf die weiteren Folgen macht.
  • Bewertung vom 15.05.2015
  •  
    sehr gut
  • Johann Torn sitzt immer noch im Kerker der Hanse. Während einer ersten Befragung am Ende der letzten Folge ließ sich der junge Pirat übertölpeln und gab vor dem Richter zu, von den Existenz des Geheimbundes der Arwinger zu wissen. Nun wird er weiteren schmerzhaften Folterungen unterzogen. Im Fieberwahn wird er in seine Vergangenheit zurück versetzt und der Hörer erlebt mit wie und warum Johann auf das Piratenschiff kam und sich dort bewährte.

    Am Anfang ist der Aufbau des Hörspiels ein wenig verwirrend, neben Johanns Folterszenen, die recht plastisch sind und dem Hörer einiges abverlangen, gibt es Rückblicke in Johanns Kindheit und später in seine Piratenzeit, hier hätte man eine etwas bessere Abgrenzung finden können, denn so sind die Wechsel zwischen Johanns Kindheit, seiner Piratenzeit und der Gegenwart im Kerker zumindest beim Szenenwechsel nicht gut zu unterscheiden.
    Die Sprecherleistung hat sich im Gegensatz zum ersten Teil deutlich gebessert, gab es in Folge 1 einige sehr gute Sprecher und einige sehr laienhafte die recht hölzern und unprofessionell klangen, so gibt es hier doch eine wesentliche Steigerung.
    Geräusch und Musikkulisse sind recht gut und untermalen das Geschehen sehr gut.
    Inhaltlich werden einige offene Fragen aus dem Vorgänger beantwortet, gerade was Johann und seine Vergangenheit betrifft, aber natürlich werden auch neue Fragen aufgeworfen, die offen bleiben, da es noch 3 weitere Folge gibt, ist das auch gar nicht schlimm, denn so bleibt die Neugier auf die nächsten Folgen erhalten.

    FaziT: es gibt hier bei Sprechern und der technischen Umsetzung eine erfreuliche Steigerung zum Vorgänger und auch inhaltlich überzeugt die Folge und macht gespannt auf die restlichen 3 Teile.
  • Bewertung vom 13.05.2015
  •  
    ausgezeichnet
  • Leif Magnusson erhält einen beunruhigenden Anruf, etwas ist aus dem Gletschereis erwacht und bedroht nun ein isländisches Dorf. Magnusson informiert Bakerman und der sichert sofortige Hilfe in Form seiner besten Leute zu. Steven Burns und Larry Newman fliegen nach Island um vor Ort das Problem zu lösen, währenddessen macht sich Joyce Kramer auf den Weg zu Leif Magnusson, der sich unter anderem Namen in Kanada aufhält, doch die Verfolger sind ihr bereits dicht auf den Fersen. Und auch für Steven und Larry spitzt sich die Lage auf dem isländischen Dranga-Gletscher zu.

    Durch die harmlose Eingangsmelodie wird schon mal ein Wiedererkennungseffekt erzielt und auch die Handlung schließt nahtlos an den Vorgänger an. Für Quereinsteiger ist diese Reihe also nichts! Auf die Ereignisse im Vorgänger wird kurz Bezug genommen und während der Ermittlungen im aktuellen Fall ergeben sich auch Hinweise zu offenen Handlungssträngen aus anderen Fällen. Als kleinen Kritikpunkt empfand ich, das die Problematik um den mysteriösen Hauptplot, der sich ja als roter Faden durch die gesamte Reihe zieht, so gut wie gar nicht weiter geführt wurde, hier besteht die Gefahr, das man das als Hörer, dann den buchstäblich roten Faden verliert, bleibt abzuwarten, wie sich das in den Folgeteilen entwickelt!
    Die Story an sich ist recht anspruchsvoll und komplex mit 2 verschiedenen Handlungsorten, hier muß man also genau aufpassen, das einem nichts entgeht. Die Geschichte ist stimmig und sehr dicht erzählt, von Anfang herrscht eine leicht unheimliche Atmosphäre, die in den Szenen um die Monster mit weinender Kinderstimme ihren Höhepunkt erreicht.
    Sehr gelungen sind auch wieder die Musik und Soundeffekte, sie tragen zur unheimlichen Stimmung bei und erzeugen mehr als einmal eine Gänsehaut!

    Fazit: auch der vierte Teil überzeugt dank guter Sprecher und einer stimmigen Atmosphäre, Gruseleffekte inklusive! Bin hier gespannt wie die Reihe weiter geht!
  • Bewertung vom 13.05.2015
  •  
    ausgezeichnet
  • Im Ozean werden seltsame Signale geortet und Naturschützer, die das Stranden von Walen beobachten, vermuten die Ursache dafür auf der Ölplattform Seahawk Five.
    Steven Burns bekommt von Bakerman den Auftrag, gemeinsam mit Kollegin Joyce Kramer und Larry Newman diesen Vorfällen auf den Grund zu gehen. Die 3 reisen auf die Ölplattform und entdecken, das die unnormalen Geräusche scheinbar vom Meerenboden kommen. Ein Fischer berichtet zudem von seltsamen Wesen, die er in seinen Netzen nach oben geholt hat und die einen weiteren Fischer getötet haben. Schließlich steigen Steven und sein Team selbst in ein Uboot um dem Rätsel auf den Grund zu gehen und was sie entdecken, sprengt ihre Vorstellungskraft.

    Wie auch die anderen Folgen beginnt auch dieser Teil mit einer Harmlosigkeit vermittelnden Eingangsmelodie. Das es dann ganz anders kommt, weiß man ja schon aus den anderen Folgen. Steven scheint nun fest in Bakermans Team integriert zu sein, so ganz klar wurde das nicht erläutert, aber man kann wohl annehmen, das er nun regulär für Bakerman arbeitet.
    Von Anfang wird im Hörspiel eine tolle Atmosphäre erzeugt, die dann gerade in den Unterwasserszenen fast schon klaustrophobische Züge annimmt und dem Hörer einen gelungene Mischung aus Grusel und Mysterie bietet. Die Spannung steigert sich dabei vom Anfang bis zum logisch aufgelösten Schluß. Es gibt einige Verweise auf Eden Creek und natürlich werden wieder einige Puzzelstücke zum großen Geheimnis um Steven Burns hinzugefügt, das wird sich vermutlich noch als roter Faden über diverse Folgen erstrecken und man darf gespannt sein, was da noch alles zu Tage tritt.
    Neben den stimmigen Soundeffekten und der Musik sind auch wieder die Sprecher hervorrgagend gewählt und machen ihre Sache sehr gut. Irgendwie erinnert mich das Ganze so ein wenig an die ersten sehr gelungenen Akte X Folgen und ich bin gespannt auf die weiteren Teile der Serie.


    FaziT: eine spannende Geschichte mit mysteriösen Vorkommnissen und tollen Effekten bietet hier gelungene Hörspielunterhaltung. Allerdings sollte man der Reihe nach und möglichst zeitnah hören, da es doch immer Bezug zu den Vorgängern gibt und natürlich auch immer Fragen offen bleiben.
  • Bewertung vom 13.05.2015
  •  
    sehr gut
  • 3 Monate sind seit den Ereignissen in Eden Creek vergangen und Steven Burns arbeitet wieder als Taxifahrer. Als er zu einem Fahrgast geschickt wird, entpuppt dieser sich als Bakermann, der einen neuen Auftrag für Steven hat. In einer Kleinstadt auf Vancouver Island treibt scheinbar ein Poltergeist sein Unwesen und Burns soll dem gemeinsam mit der Parapsychologin Dr. Philips auf den Grund gehen. Doch kaum hat Steven mit den Ermittlungen angefangen, läuft die Sache aus dem Ruder, denn zeitgleich scheint ein Mörder mit einer kindlichen Stimme die Bewohner der Kleinstadt zu dezimieren.
    Die 2. Folge der Reihe war für mich ein deutlicher Fortschritt, weil hier der ganze Fall besser strukturiert war. Der Erzähler kommt hier nicht so oft zum Einsatz, daher werden dramatische und spannende Szenen nicht so oft unterbrochen und so bleibt der Spannungsbogen durchweg erhalten. Zwar bleiben auch hier wieder viele Fragen offen, aber es gibt eine Verknüpfung zu den grauen Schattenwesen aus der erste Folge und die haben es auf das Kostbarste der Menschen abgesehen, nämlich die „Brut“. Im Laufe des Hörspiels zeigt sich, das der Poltergeist gar keine üblen Absichten verfolgt und Steven u. Bakermann können den Fall mit Hilfe des zurückgebliebenen Kindmannes ganz gut zum Abschluß bringen. Damit sind aber die Geschehnisse rund um die grauen Engel noch lange nicht endgültig gelöst und als Hörer darf man gespannt sein, wie es da weiter geht.
    Sehr gelungen ist die gruselig-unheimliche Atmosphäre im Hörspiel, die von entsprechender Musik und einer stimmigen Soundkulisse untermalt wird. Insgesamt war ich von der 2. Folge positiv überrascht und freue mich nun auf weitere Folgen!

    FaziT: spannende und atmosphärisch dichte Hörspielunterhaltung mit Gruselfaktor! Hier darf man gespannt sein, wie die Reihe weiter geht.
  • Bewertung vom 13.05.2015
  •  
    sehr gut
  • T-Rex ist immer noch auf Trons Spur, diesmal kommt Georg auf die Spur eines Druidenkultes, für den sich auch schon Hackerlegende Tron interessierte. Ein kleiner Bronzekelch, dessen Runeninschrift identisch mit einer Whiskeymarke ist und ein Auftrag des mysteriösen St. Clair bringen Georg Brandt mal wieder gehörig in Gefahr, zudem auch die geheimnisvolle Margo wieder auftaucht.
    Auch Folge 7 ist durchaus spannend inszeniert. Logischer Weise darf man hier nicht alles für bare Münze nehmen, aber in Offenbarung 23 werden oft recht glaubwürdige Lösungsansätze zu ungeklärten Geschehnissen gefunden, so daß man durchaus sagen könnte, so hätte es sein können. Auch hier um Kelten, Druiden und Stonehenge eine Geschichte entwickelt, bei der es wieder spannend wird. Die letztendliche Lösung fand ich zwar ein wenig zu einfach, aber bis zur Auflösung dauert es ja eine Weile und der Weg dorthin ist immerhin ganz gut in Szene gesetzt. Georg Brandt erscheint mir aber inzwischen doch recht naiv, nach allem was er inzwischen erlebt hat, läßt er sich von der geheimnisvollen Margo und auch von dem undurchsichtigen Ian G viel zu einfach manipulieren und umgarnen. Die Sprecher sind aber wieder gut besetzt und die rockige Backgroundmusik macht einfach Spaß!

    Fazit: für mich eine der bisher schwächeren Folgen, Freunde von Verschwörungstheorien werden hier aber wieder auf ihre Kosten kommen.
««« zurück1234vor »

Lieblingslisten