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Benutzername: tassieteufel
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Insgesamt 2642 Bewertungen
Bewertung vom 02.12.2016
Foster 01-Prolog: Die Seele Eines Dämons

Foster 01-Prolog: Die Seele Eines Dämons


gut

Mit Foster bestritt ein weiterer Kämpfer gegen das Böse die Hörspielbühne! Das Böse bahnt sich in Form eines Dämons den Weg in die Welt und herkömmliche Waffen können ihm nichts anhaben. Was im zweiten Weltkrieg begann, zieht sich bis in unsere Zeit hin.

Neugierig war ich schon auf die neue Reihe und der Start in das Hörspiel war durchaus vielversprechend, leider wurde die Story im weiteren Verlauf zunehmend zusammenhanglos und verwirrend. Die Geschichte beginnt im 2. Weltkrieg während eines Spezialeinsatzes, dort gelingt es einem amerikanischen Team den von den Deutschen erweckten Dämon in ein Amulett zu bannen. Dann gibt es diverse Zeitsprünge die mit dem Amulett zu tun haben, allerdings gibt es auch einige Ereignisse, deren Sinn sich mir nicht wirklich erschlossen hat. Eine Mutter will ihre Tochter an deren 18. Geburtstag in einer alten Kirche opfern, ein junger Mann wird mit dem Selbstmord seiner Verlobten konfrontiert, nachdem sie von seiner Affäre erfahren hat und letztendlich wird ein Raser von Foster gestoppt und doch einer arg rabiaten Behandlung unterzogen. Zimperlich ist dieser Dämonenjäger nicht. Wer Foster ist, wo er so plötzlich herkommt, das erfährt man aber nicht und die ganzen zusammenhanglosen Szenen ergeben auch überhaupt keinen Sinn und so endet das Hörspiel auch sehr verwirrend.
Inszeniert ist das Ganze aber sehr unterhaltsam, trashig und sehr rasant. Schnelle Szenenwechsel und Schnitte lassen keine Langeweile aufkommen, die Sprecher sind durchweg bekannte Größen, die man aus Film und Tv kennt. Ein besonderes Highlight sind die Effekte und Geräusche die wirklich Kino für die Ohren sind, aber eben nicht ganz über die unausgereifte Story hinwegtäuschen können.

FaziT: kurzweilig und von der technischen Seite her auch top produziert, ist die erste Folge doch inhaltlich teilweise recht wirr und unausgegoren. Hier kann man nur hoffen, dass die nächsten Folgen mehr Struktur haben.

Bewertung vom 02.12.2016
Stimmen aus dem Jenseits / Geister-Schocker Bd.45 (MP3-Download)
Masuth, Andreas

Stimmen aus dem Jenseits / Geister-Schocker Bd.45 (MP3-Download)


ausgezeichnet

Nacht für Nacht bekommt Dana einen mysteriösen Anruf, auf dem Display des Telefons erscheint stets die selbe Nummer. Ihre Nachforschungen führen sie zur Adresse eines alten Herrenhauses das unbewohnt ist. Zusammen mit Ex Mann Ray und ihren Freunden Peter und Janine will sie der Sache auf den Grund gehen und fährt zu dem alten Haus, das noch komplett eingerichtet ist und zunächst einen ganz harmlosen Eindruck macht. Doch je länger sie sich in dem Haus aufhalten, um so seltsamere und erschreckendere Dinge passieren.

Nachdem die letzten Folgen der Serie doch eher unbefriedigend waren, kann Folge 45 tatsächlich mal wieder mit einer originellen und unheimlichen Geschichte überzeugen, die mit viel Gänsehautfeeling daher kommt. Nachdem die beiden Paare in dem verlassenen Haus eingetroffen sind, steigert sich die Atmosphäre beständig, die unheimlichen Momente sind wirklich gruselig und erzeugen eine tolle Spukschloßstimmung, die mit diversen Schockmomenten aufwartet und durch die stimmige Geräuschkulisse und passende Effekte und Musikuntermalung gelungen abgerundet wird.

FaziT: nach längerer zeit endlich mal wieder eine Folge die rundum gelungen ist und mit einer gruseligen Story und tollen Effekten überzeugt.

Bewertung vom 02.12.2016
Dark Mysteries - Die Maske des roten Todes, 1 Audio-CD
Winter, Markus

Dark Mysteries - Die Maske des roten Todes, 1 Audio-CD


sehr gut

Eine verheerende Seuche, die neue Pest genannt ist ausgebrochen und Roach, Gemma und Mel machen sich auf den Weg zu dem abgelegenen Anwesen des Milliardärs Vernon Ferox, der nur für geladene Gäste eine rauschende Party gibt. Die 3 wollen die Party heimlich filmen und ins Netz stellen. Unterwegs gabeln sie die mysteriöse Rose auf, die aber ganz eigene Pläne verfolgt.

Mit "Die Maske des roten Todes" greift die Dark Mysteries Reihe zum ersten Mal eine Story auf, die auf einer Edgar Allen Poe Story basiert. Zwar wird die Geschichte in die Neuzeit und nach Australien transferiert, aber man kann hier deutliche Parallelen zum Original ziehen. So trägt beispielsweise die mysteriöse Rose ein rotes Kleid und wandelt mit böser Absicht zwischen den Partygästen. Der Anfang des Hörspiels ist aber gänzlich anders, hier werden erstmal die 3 Hauptfiguren eingeführt und der Beginn ihrer Reise geschildert, das ist doch ein wenig lang geraten, zumal man über die ausgebrochene Krankheit gar nichts erfährt. Mit dem Auftauchen von Rose nimmt die Story aber deutlich an Fahrt auf, der Hörer kann mit der seltsamen Frau nur wenig anfangen, doch schon ihr Verhalten an der Tankstelle zeigt, dass sie nichts Gutes im Schilde führt. Mit der Ankunft bei der Party eskaliert die Situation dann auch und man erfährt die ganzen Hintergründe für die Krankheit und Roses Rachepläne. Das Ende ist hier durchaus gelungen wenn auch ein wenig offen, so dass noch Spielraum für die eigene Phantasie bleibt.
Von der technischen Seite bleiben keine Wünsche offen, die Sprecher machen ihre Sache hervorragend, Musik und Geräuschkulisse sind gut abgemischt und unterstützen die jeweilige Atmosphäre im Hörspiel.

FaziT: solide Folge, die ein wenig langatmig anfängt, dann aber auf originelle Weise eine klassische Edgar Allen Poe Geschichte neu interpretiert.

Bewertung vom 01.12.2016
Die größten Fälle von Scotland Yard - Das 100 Jahre Verbrechen, Folge 17: Der Fall Mutangaro - 1889 (MP3-Download)
Masuth, Andreas

Die größten Fälle von Scotland Yard - Das 100 Jahre Verbrechen, Folge 17: Der Fall Mutangaro - 1889 (MP3-Download)


sehr gut

Ende des 19. Jahrhunderts geht in London immer noch die Angst vor Jack the Ripper um, als Chief Inspektor Warrington und Sergeant Paul von Scotland Yard ins East End gerufen werden, da im dortigen Nachtasyl scheinbar ein Ritualmord stattgefunden hat. Neben der im Gesicht verstümmelten Leiche werden schwarze Federn und ein Kreidezeichnung gefunden. Zunächst will Warrington nichts weiter unternehmen, doch als auf dem Friedhof weitere Anzeichen für dunkle, rituelle Handlungen gefunden werden, droht der zuständige Priester dem Inspektor, mit der Sache an die Presse zu gehen. Als Warrington wiederwillig zu ermitteln beginnt, entdecken er und Sergeant Paul einen lebendig begrabenen Mann.

Nachdem die letzten 4 Folgen deutlich sowohl an inhaltlicher Qualität als auch bei der technischen Umsetzung sehr zu wünschen übrig ließen, so kann Folge 17 doch wieder mit einem atmosphärisch dichten Fall überzeugen, der mit einigen Überraschungen aufwartet und eine stimmige und düstere Atmosphäre vom London Ende des 19. Jh. vermittelt. Der Fall um die Ritualmorde kann durchaus überzeugen und wurde auch gut und wendungsreich umgesetzt. Den Voodookult nach London zu versetzen, ist dabei eine gelungene Idee und paßt sehr gut zu den düsteren, Nebel umwaberten Straßen und dem Elend im East End.
Die Sprecher sind im großen uns Ganzen recht gut besetzt und machen ihre Sache auch ordentlich. Der recht ignorante Inspektor Warrington geht einem zwar mit seiner Einstellung ziemlich auf die Nerven, aber es muß ja nicht jeder Ermittler ein Sympathieträger sein. Der Fall wird insgesamt recht gut aufgelöst, auch wenn man sich doch ein etwas anderes Ende gewünscht hätte.

FaziT: nach den sehr mäßigen Folgen 14-16 scheint es nun doch wieder aufwärts zu gehen mit der Reihe! Folge 17 kann mit einem durchaus stimmigen und atmosphärischen Fall überzeugen.

Bewertung vom 01.12.2016
Sherlock Holmes - Die neuen Fälle, Fall 24: Das Monster von Soho (MP3-Download)
Andreas Masuth

Sherlock Holmes - Die neuen Fälle, Fall 24: Das Monster von Soho (MP3-Download)


ausgezeichnet

Im Vergnügungsviertel Soho, im West End von London, geht ein vielarmiges Monster um, das schon einige Menschen auf brutale Weise ermordet hat. Scotland Yard bittet den Meisterdetektiv um Hilfe, da die Ermittler nicht weiter kommen. Im Gegensatz zu Doktor Watson, ist Holmes schnell klar, dass es sich natürlich nicht um ein Monster handelt und findet auch schnell einige Zusammenhänge zwischen den Opfern heraus.

Auch die 24. Folge der "neuen Fälle" für Sherlock Holmes, bietet einen komplexen Fall, der vom Meisterdetektiv umfassende Ermittlungen erfordert und wieder einmal sehr schön die brillante Deduktionsgabe von Holmes hervor streicht.
Der Fall beginnt mit einer spannenden und leicht unheimlichen Szene in der Holmes und Watson auf das "Monster" treffen, somit beginnt diese Folge gleich sehr rasant und temporeich und auch wenn es dann einen Rückblick gibt, in dem Hörer die bisherigen Zusammenhänge erläutert werden, bleibt der Spannungsbogen erhalten. Natürlich liefern sich Holmes und Watson auch wieder einige unterhaltsame Geplänkel und hier zeigen Christian Rode und Peter Gröger wieder einmal, was für ein gut eingespieltes Team sie sind. Man spürt beim Hören förmlich, welchen Spaß sie bei der Sache haben! Der Krimifall bleibt spannend bis zum Schluß und wird am Ende auch schlüssig aufgelöst. Natürlich tappt der Hörer lange im Dunkeln, da Holmes auch wie gewohnt viele Schlußfolgerungen für sich behält und die mysteriöse Gestalt des vielarmigen Monsters sorgt für zusätzliche Verwirrung, da nicht abzusehen ist, wer oder was sich dahinter verbirgt. Das anrüchige Ambiente von Soho mit seinen Vergnügungsetablissements und etwas liederlichen Gestalten ist zudem genau die richtige Kulisse für diesen rätselhaften Fall. Musik und Geräuschuntermalung sorgen gewohnt hervorragend für die richtige Untermalung der Story verstärken die jeweiligen Stimmungen gelungen.

FaziT: ein origineller und spannender Fall, der auch ein wenig unheimliche Züge hat und für beste Unterhaltung sorgt!

Bewertung vom 01.12.2016
Bastin: Schönheit der Natur - Kalender 2017
Bastin, Marjolein

Bastin: Schönheit der Natur - Kalender 2017


ausgezeichnet

Wie immer begeistern die wundervollen und detaillierten Zeichnungen der Künstlerin auch in diesem Kalender und führen auf 53 Kalenderblättern Wochenweise durch das Jahr 2017. Schon viele Jahre begleiten mich verschiedene Kalender der Künstlerin und ich blättere immer wieder gern darin, da die Zeichnung einfach zu schön sind.

Bewertung vom 30.11.2016
Little Girl Lost
Aleas, Richard

Little Girl Lost


ausgezeichnet

John Blake ist Privatdetektiv in New York, als er eines Morgens die Zeitung aufschlägt, liest er geschockt vom Tod seiner alten Flamme Miranda, die er zuletzt vor 10 Jahren sah, als sie sich auf den Weg nach New Mexiko machte um dort an einer Uni Medizin zu studieren. Doch mit dem Traum von der Augenärztin schien es wohl nichts geworden zu sein, denn Miranda arbeitete zuletzt als Stripperin in einem heruntergekommenen Club, wo sie auch erschossen wurde. John beschließt, Nachforschungen über ihren Tod anzustellen, schließlich kann er das gut und ihm will einfach nicht in den Kopf, wie sich die Miranda, die er kannte, so verändern konnte.
Das Erzähltempo ist flott, die Geschichte, wenn auch nicht neu, so doch routiniert erzählt und von Anfang an wird eine Atomsphäre aufgebaut, die mich schnell gefesselt hat. John Blake ist nicht gerade der klassische Privatdetektiv, den man sonst eher als knallharten männlichen Typ kennt, Blake dagegen sieht eher wie ein "Bübchen" aus und schwelgt in sentimentalen Erinnerungen und auch bei seinen Ermittlungen gelangt man als Leser an einen Punkt, wo man im Gegensatz zu Blake die ganze Sache durchschaut und so am Ende nicht den vermutlich angestrebten Aha-Effekt erlebt. Trotzdem ist er eine sympathische Figur, der man gern auf seiner Odyssee durch das nächtliche New York folgt.
Obwohl man als versierter Krimileser das Ende erahnen kann, ist es konsequent und logisch und hat mir gut gefallen.
Wie auch der ganze Rest der HCC Reihe ist auch dieses Buch sehr schön aufgemacht und man kann nur hoffen, daß es noch viele weitere Romane der Reihe gibt.

Fazit: auch wenn der Plot nicht neu ist, vermag die Geschichte zu fesseln, die Spannung wird durchweg gehalten und garantiert unterhaltsame, spannende Lesestunden.

Bewertung vom 30.11.2016
Tod im Tower / John Mackenzie Bd.1 (eBook, ePUB)
Goodwyn, Emma

Tod im Tower / John Mackenzie Bd.1 (eBook, ePUB)


sehr gut

John Mackenzie, früher Armeepsychologe, hat sich für den Dienst im Tower, als Mitglied der königlichen Wachtruppe entschieden. Der Dienst bei den "Beefeatern" soll etwas Ruhe und Beständigkeit in sein bisher turbulentes Leben bringen. Doch als während einer Touristenführung ein tote junge Frau gefunden wird und Johns Freund George, der Ravenmaster des Towers in das Visier von Superintendent Simon Whittington gerät, beginnt John eigene Ermittlungen und bringt nicht nur sich selbst in Gefahr, denn auch seine Schwester und seine Nichte stecken ihre Nasen in Dinge, die sich nichts angehen.

"Tod im Tower" ist der erste Fall für John Mackenzie und ein typisch britischer Cozy, der mit dem Setting des Towers von London zudem einen sehr originellen Schauplatz zu bieten hat.
Der Krimifall um die ermordete Studentin zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und wird auch nie aus den Augen verloren, aber typisch für einen Cozy gibt es auch viel "drumherum". Neben den interessanten Ausführungen zu dem Leben der Wachtruppe im Tower ist das hier Johns recht skurrile Familie, die mit all ihren Macken und Marotten manchmal nicht so ganz glaubwürdig wirkt, dafür aber um so liebenswerter ist. Vor allem Johns Nichte Renie erschien mir für einen Teenager einfach zu abgebrüht und ihre Handlungsweise teilweise sehr überzogen. Trotzdem ist es unterhaltsam über den recht großen Mackenzieclan zu lesen, vor allem Tante Isabell hatte es mir angetan! Ihre Charaktere hat die Autorin mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und eine ganze Reihe von Facetten geschaffen, so dass man sich die agierenden Figuren gut vorstellen kann.
Die Ermittlungen im Mordfall sind durchaus logisch und gut nachvollziehbar, hier kann man gut mit rätseln und landet dann doch auf einer falschen Fährte. Der Fall an sich ist gut durchdacht und baut auch ein gewisses Maß an Spannung auf, aber insgesamt lebt das Buch doch durch seine eher schrägen Charaktere.
Superintendent Simon Whittington, der auch Johns Cousin ist und von der Familie nicht wirklich gemocht wird, erweist sich dann als doch nicht ganz so unfähig und bringt den Fall zu einem adäquaten Abschluß.
Insgesamt hat mir "Tod im Tower" recht gut gefallen und macht auf jeden Fall neugierig auf die weiteren Teile. Für meinen Geschmack hätte es zwar ein wenig mehr britischer Humor sein können, aber auch so liest sich das Buch leicht und hat einen flotten Stil.

FaziT: wer britische Cozys mag und skurril-schräge Gestalten liebt, der wird hier auf seine Kosten kommen! Neben dem netten "Drumherum" ist aber auch der Krimi gut gelungen und bietet einen durchaus spannenden Fall.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 30.11.2016
Lady Bedfort - Die Todesmelodie, 1 Audio-CD

Lady Bedfort - Die Todesmelodie, 1 Audio-CD


ausgezeichnet

Lady Bedfort hat von einer verstorbenen Freundin ein Haus geerbt und so können sie und Max nun nach Marbles Cove ziehen und müssen nicht mehr in Professor Portmans Haus logieren. Doch auch in dem kleinen Küstenort folgt ihnen das Verbrechen. Als ein Mann auf der Straße scheinbar an einem Herzinfarkt stirbt, glaubt jeder an einen Unfall, doch die junge Jill hat einen Schatten beobachtet, der eine eigenartige Melodie gepfiffen hat. Lady Bedfort wittert ein dunkles Geheimnis und beginnt sehr zum Verdruss von Inspektor Gomery mit ihren Ermittlungen.
Eine Folge, in der neben dem eigentlichen Krimifall sehr viel passiert. Die Lady und Max ziehen nach Marbles Cove, die junge Herumtreiberin Jill zieht mit in das Haus und findet auch zunehmend Gefallen an den Ermittlungen von Lady Bedfort und Max, so darf man wohl annehmen, dass sie auch in Zukunft als Ersatz für Tim Denham und Professor Portman fungiert, die schon eine Weile nicht mehr im Einsatz waren. Es gibt auch Neuigkeiten zu Inspektor Miller, leider dauert seine Abwesenheit nun schon recht lange und auch wenn die Ermittlungen recht gut ohne ihn auskommen, so ist er doch eine lieb gewonnene Figur, die seit der ersten Folge dabei war und dich ich schon irgendwie vermisse.
Der Krimifall ist diesmal recht geradlinig, wirklich große Überraschungen gibt es nicht, aber es macht Spaß, der Lady, Max und Jill bei ihren Ermittlungen zu folgen und wie sie dem grummeligen Gomery mal wieder in die Quere kommen. Die Auflösung hat mir gefallen und ist durchaus stimmig.
Am Ende gibt es wieder einen Cliffhanger, der die Rahmenhandlung offen enden läßt. Darüber kann man nun geteilter Meinung sein, es weckt natürlich die Neugier auf die nächste Folge, aber ich brauchte das nicht unbedingt.

FaziT: eine solide Folge, die mit einem stimmigen Fall und viel Rahmenhandlung überzeugt. Das neue Setting Marbles Cove tut der Serie gut, aber Inspektor Miller fehlt mi doch, er könnte langsam mal wieder reaktiviert werden.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 30.11.2016
MindNapping - Die Schwarze Witwe, 1 Audio-CD

MindNapping - Die Schwarze Witwe, 1 Audio-CD


ausgezeichnet

Schriftsteller Alexander Watkins hat mit seiner schwierigen Vergangenheit abgeschlossen, denkt er zumindest, denn der plötzliche Tod seines Vaters führt ihn zurück in den entlegenen kanadischen Ort Fort Good Hope und dort lauern nicht nur die Schrecken der Vergangenheit. Eine merkwürde Serie an Selbstmorden dezimiert die ohnehin wenigen Bewohner des kleines Ortes.

Wie man es von der Serie gewohnt ist, bietet auch Folge 21 wieder einen völlig anderen Schauplatz und eine wendungsreiche, undurchschaubare Story. Die Geschichte beginnt recht ruhig und der Hörer lernt zunächst den Autor Alexander Watkins ein wenig kennen. Mit dem unerwarteten Tod seines Vaters, wird der Autor auch mit seiner Vergangenheit konfrontiert, muß er doch in den abgelegenen Ort Fort Good Hope zurück kehren um dort sein Erbe anzutreten. Mit seiner Ankunft in dem entlegenen Kaff beginnen auch schon die merkwürdigen Selbstmorde, scheinbar ist in dem kleinen Ort nicht alles so malerisch wie es scheint und auch Alexander muß sich mit längst vergessenen Erinnerungen auseinander setzen. Die Atmosphäre steigert sich hier zusehends, es ist zwar zunächst nicht wirklich spannend, dafür fragt man sich beständig, was da nur hinter den Kulissen vorgeht und man kann hier gut mitraten. Schließlich beginnt auch Watkins nachzuforschen und findet sehr ungewöhnliches heraus. Das Hörspiel endet sehr überraschend und außergewöhnlich, nicht desto trotz ist die Auflösung logisch und in sich stimmig.
Die Sprecher können hier ebenfalls überzeugen und vor allem Marius Claren als Alexander Watkins liefert in der Hauptrolle eine glaubwürdige Leistung ab. Effektvoll werden Musik und Geräuschkulisse eingesetzt, die dazu beitragen, dass die winterliche Atmosphäre richtig greifbar wird.

FaziT: auch wenn es schon durchaus spannendere Folgen gab, so überzeugt "Die schwarze Witwe" mit einer dichten, intensiven Atmosphäre und einer rätselhaften Story.