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tassieteufel
Über mich:
Absolute Leseratte, Vielleserin und bekennender Seriensüchtling!
Ich lese seit ich lesen kann und das eigentlich mit gleichbleibender Begeisterung, es gibt nur wenige Gelegenheiten, wo ich kein Buch dabei hab. Ich lese gern englische Krimis, ab und an auch mal Thriller, einen historischen Roman oder etwas aus der Mysterieecke, aber meine All-Time-Favorits sind und bleiben historische Krimis. In letzter Zeit habe ich Hörspiele für mich entdeckt!
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Insgesamt 929 Bewertungen
Bewertung vom 22.05.2013





sehr gut- Kaum hat sich der junge Sherlock von seinem Abenteuer mit Baron Maupertuis erholt, wird er schon in sein nächstes Abenteuer verwickelt. Sein Lehrer Amyus Crowe unterrichtet ihn weiter, doch hat er in England auch noch andere Aufgaben zu erfüllen. Als Sherlock seinen Bruder Mycroft und Crowe belauscht, erfährt er, dass sich ein gesuchter amerikanischer Attentäter, auf den es Crowe schon lange abgesehen hat, ganz in der Nähe aufhält. Doch Sherlock kann seine Neugier nicht bezwingen und versucht, den Flüchtigen auf eigene Faust aufzuspüren. Das gelingt ihm auch, doch damit löst er eine Reihe von Ereignissen aus, die sich förmlich überstürzen und die Sherlock mit Amyus Crowe nach Amerika führen.
Das zweite Abenteuer des jungen Sherlock Holmes beginnt unheimlich spannend und rasant, die Ereignisse überschlagen sich förmlich und setzen so die Spannungskurve sehr hoch. Actionreiche Szenen gibt es im Buch sehr viele und das unterscheidet dann auch Andrew Lanes Reihe deutlich von Conan Doyles Büchern, wo viel mehr Wert auf Deduktion, Logik und knifflige Rätsel gelegt wird.
Trotz der vielen actionlastigen Szenen kann man aber gut Sherlocks Entwicklung verfolgen. Durch Amyus Crows Unterricht entwickelt sich seine Kombinationsgabe und sein logisches Denken reift weiter. Sehr gelungen fand ich auch wie der Autor hier Holmes Liebe zum Violienenspiel begründet und sein Interesse für Tätowierungen erklärt. Charakterlich macht der junge Sherlock also eine deutliche Entwicklung durch, die aber nicht in allen Punkten überzeugen konnte. Während diverser Kämpfe, aus denen sich Sherlock natürlich immer irgendwie befreien konnte, kam es auch unweigerlich zu Todesfällen die Sherlock zu verantworten hatte und hier war mir Sherlock dann für einen 14 Jährigen einfach zu abgebrüht, auch wenn es sich um Schurken gehandelt hatte. Das bringt mich zu einem weiteren Kritikpunkt. Gegen Ende fand ich die vielen Kampfszenen doch ein wenig zu überzogen, selbst wenn man davon ausgeht, das Sherlock ein ungewöhnlich begabter und logisch denkender Jugendlicher war, ist es einfach unrealistisch, dass er permanent gegen Kampferprobte Erwachsene besteht oder gleich beim ersten Bogenschießen mit jedem Pfeil über eine weite Distanz trifft. Hier sind wie schon im ersten Teil mit dem Autor ein wenig die Pferde durchgegangen. Das trifft auch für die Schilderung des Oberschurken zu. Wie schon Baron Maupertuis, so ist auch dieser Drahtzieher wieder recht überzeichnet und hat fast schon comichafte Züge.
Gelungen fand ich wiederum die Schilderung der Beziehung zwischen den Brüdern Sherlock und Mycroft, hier hat der Autor es geschafft, eine plausible Vorgeschichte zu kreieren.
Die Verschwörung die Andrew Lane rund um den flüchtigen Attentäter konzipiert hat, ist sehr gut gelungen, in sich schlüssig und auch nicht auf Anhieb zu durchschauen. Auch wenn ich gegen Ende einige Actionszenen etwas überzogen fand, so bietet das Buch doch eine spannende, flott und flüssig zu lesende Geschichte, die auch erwachsene Holmes-Fans begeistern kann und neugierig auf die weiteren Teile macht.
FaziT: gelungene Fortsetzung mit kleinen Schwächen, die aber die (fast immer) überzeugenden Figuren, ein gutes Setting und ein spannender Plot wieder wett machen.
Bewertung vom 22.05.2013





sehr gut- Jacksonville bekommt eine neue Attraktion, den Vergnügungspark Happyland. Dummerweise hat Betreiber Mr. Happy seinen Park genau neben dem Grundstück von Professor Doom gebaut und dieser ist nun von dem ganzen Lärm und Krach tüchtig genervt, da er die Einspruchsfrist gegen den Park verpaßt hat. Also belegt er den freundlichen Mr. Happy fluggs mit einem gräßlichen Fluch, fortan hat er ständig enormen Appetit auf herzhafte Speisen, wobei das Wort „herzhaft“ eine gänzlich neue Bedeutung bekommt. Jack, Tony und Kim hingegen langweilen sich etwas, weil ja immer noch Waffenstillstand mit Professor Doom herrscht, was läge da näher als der Besuch im Freizeitpark Happyland, doch dort stoßen sie im „Haus des Todes“ auf reale Leichen.
Gewohnt launig und unterhaltsam geht es auch in Folge 11 zu. Witzige Dialoge und eine ganze Reihe neuer Ideen bescheren dem Hörer viele Lacher und reichlich schräge Szenen. Es wird ein bissel über das amerikanische Gesundheitswesen gemosert und Model Kim bemängelt die ungesunde Essweise im Vergnügungspark, also gibt es auch durchaus kritische Aspekte und Bezüge zum realen Leben. Wirklich böse kann man dem armen Mr. Happy gar nichts sein, denn trotz seines unsäglichen Treibens (für das der arme Mann gar nichts kann) versucht er es seinen Opfern so gemütlich wie möglich zu machen. Grandma Abigail ist wie üblich leicht schräg drauf und sorgt auf ihre Weise wieder für Heiterkeit. Mir persönlich fehlt aber inzwischen doch Professor Doom der ja seit einigen Folgen ein Schattendasein fristet. Mit seiner dämonisch-bösen Art hat er immer viel Schwung in die Story gebracht.
Klasse ist aber wieder die Musik, die wirklich perfekt zur Story paßt und die Geräuschkulisse ist wirklich auf einem hohen Niveau.
FaziT: auch Folge 11 bietet mit viel Slapstick, witzigen Dialogen und schrägen Figuren einen hohen Unterhaltunsgwert, ich persönlich hoffe aber, das der dämonische Professor Doom bald wieder aus der Versenkung auftaucht, denn er war immer das I-Tüpfelchen der Reihe.
Bewertung vom 22.05.2013





gut- Nachdem sich Kates Verlobter James für einen geheimen Auftrag abgesetzt hat, kommt es Kate nur gelegen, das Scotland Yard sie ebenfalls in geheimer Mission nach Frankreich schickt. Dort soll sie gemeinsam mit Phineas Fletscher und dem Kriminalassistenten Benson einem unschuldig verurteilen Engländer zur Flucht aus dem Gefängnis verhelfen. Während des Fluges nach Paris lernt Kate den Bohémien Roger Leclerc kennen, der es scheinbar darauf angelegt hat, die mit seinem Charme zu umgarnen. Doch Paris wird alles andere als romantisch für Kate, denn gerade als sie ihren Kontaktmann treffen wollen, wird dieser erschossen und Kate in die Pariser Unterwelt verschleppt.
Die vierte Episode kann tatsächlich wieder etwas Boden gut machen, und das liegt vor allem daran, dass Kate und James durch unterschiedliche Aufträge voneinander getrennt sind. Zwar fand ich die Verabschiedungsszene auch noch mal unmöglich kitschig beschrieben, aber sowie Kate dann unterwegs nach Frankreich ist, nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Mit dem Auftauchen von Roger Leclerc kommt dann auch ein wenig Pepp in das Ganze, der Mann ist recht undurchsichtig, seine Absichten zweifelhaft, aber er versprüht ganz eindeutig genug Charme um die Story unterhaltsam zu gestalten. Durch Kates Entführung bleibt die eigentliche Aufgabe des Trios Kate- Phineas Fletcher-Benson natürlich noch etwas im Unklaren, aber die Entführung steht auf jeden Fall im Zusammenhang mit dem inhaftierten Engländer. Hier wird genug Neugier für die nächste Episode geweckt, die ich dann ev. doch mal herunter lade. Die Figurenzeichnung bleibt leider ein wenig auf der Strecke, Erfinder Fletcher und der rotohrige Kriminalassistent agieren nur als blasse Staffage, was schade ist, da diese Nebenfiguren doch einiges Potenzial haben. Bei Kate bin ich immer noch nicht ganz sicher was ich von ihr halten soll, einerseits die taffe Dampfkutterpilotin aber wenn es um James geht, mutiert sie zum schmachtenden Püppchen, das paßt irgendwie nicht so recht zusammen, und zeichnet keinen stimmigen Charakter. Die Story abseits der Liebesgeschichte ist aber ganz rasant und flott zu lesen.
FaziT: Episode 4 ist tatsächlich wieder etwas besser, was hauptsächlich an der räumlichen Trennung von James und Kate liegt. Die Story an sich ist gar nicht so übel, hätte aber viel mehr Intensität, wenn auch auf die Charakterzeichnung wert gelegt würde und die ist hier leider entweder recht blass oder wie bei Kate völlig zwiespältig.
Bewertung vom 20.05.2013





ausgezeichnet- Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts: in der Pariser Oper geht ein gesichtsloses Phantom um. Als neue Direktoren das Opernhaus übernehmen und sich den Wünschen des Phantoms wiedersetzten, müssen sie schnell erkennen, dass sie es mit einem unbeugsamen Gegner zu tun haben. Nur für die junge Sängerin Christine Daaé scheint das Phantom eine Schwäche zu haben und fördert die junge Frau. Doch als diese ihrer Jugendliebe Raoul de Chagny während einer Vorstellung wieder begegnet und mit ihm fliehen will, kommt es zu einer Katastrophe.
Auch die 4. Folge der Reihe ist wie von Titania gewohnt professionell und auf hohem Niveau produziert, die Sprecher sind erstklassig und Musik und Effekte perfekt abgestimmt. Sehr gut gefallen hat mir, daß das Hörspiel sich mehr an der literarischen Vorlage von Gaston Leroux als an den Musicals orientiert. Besonders eindringlich ist hier Torsten Michaelis als Phantom, der seiner Figur eine düster-tragische Note verleiht. Auch Diva La Carlotta, gesprochen von Ursula Heyer überzeugt hier mit ihrer herrischen, hochmütigen Art und sorgt auch für den ein oder anderen Schmunzler.
Ganz erreicht das Hörspiel nicht die unheimlich-gruselige und beklemmende Atmosphäre des Vorgängers (Folge 3 – Die Familie des Vampirs) aber auch hier wird eine eindringliche und bedrückende Stimmung erzeugt.
Fazit: Folge 4 überzeugt ebenfalls auf der ganzen Linie! Toll inszeniert mit Klasse Sprechern und einer gelungenen Umsetzung des Stoffes. Ich hab hier ja noch ziemlich viele Folgen vor mir und freu mich darauf.
- 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 20.05.2013





sehr gut- Luftschiffkapitänin Yasmeen, genannt Captain Corsair, warf einst den Schatzsucher Archimedes Fox von ihrem Schiff, als dieser sie vor ihrer Crew mit einer Waffe bedrohte. Eigentlich müßte Fox tot sein, denn sein Sturz beförderte ihn in Zombie verseuchtes Gebiet rund um Venedig. Doch der abenteuerlustige Schatzsucher hat sich schon aus ganz anderen Situationen befreit. Nun ist er zurück und er will mehr von Yasmeen als nur die wertvolle Karte von Leonardo Da Vinci, die nach seinem „Abgang“ von ihrem Luftschiff in ihrem Besitz verblieb, er möchte das Herz der berüchtigten Luftpiratin erobern. Doch hinter der Karte sind noch ganz andere Leute her und schon bald sind Yasmin und Archimedes in eine wilde Jagd durch halb Europa verwickelt.
Der zweite Band der „Eisernen See“ schließt fast nahtlos an den ersten Teil an. Es handelt sich hier aber um eine eigenständige Geschichte, Archimedes und Yasmeen die im Vorgänger eher Nebenfiguren waren, sind nun die Hauptakteure. Man kann das Buch also durchaus für sich lesen, zum besseren Verständnis der recht komplexen Steampunk-Welt ist es aber sinnvoll, den ersten Teil vorab zu lesen.
Schon im ersten Teil hatte mir Meljean Brooks von der mongolischen Horde besetzte Parallelwelt sehr gut gefallen, zwar sind die politischen und historischen Verflechtungen dieser Welt nicht immer ganz einfach nachzuvollziehen, hier muß man gut aufpassen und ein paar aufschlußreichere Erläuterungen wären sicher hilfreich gewesen, aber hier wird die Welt weiter ausgebaut und neue Aspekte beleuchtet. Wie im Vorgänger gibt es rasante Verfolgungsjagden, actionreiche Kämpfe und jede Menge brenzlige Situationen. Mechanische Monster, gierige Zombies, diverse gegeneinander agierende Parteien und eine Reihe von zischendem Dampf ausstoßende Maschinen sorgen für spannende Unterhaltung, langweilig wird es also nie. Die Charaktere von Yasmeen und Archimedes hat die Autorin gut ausgearbeitet und ihre Handlungsweisen nachvollziehbar gestaltet.
Im Vorgänger war mir die Liebesbeziehung zu dominant, die vielen Sexszenen zu ausufernd und teilweise auch recht platt geschildert. Die Romanze zwischen Archimedes und Yasmeen hat mir da viel besser gefallen, zwar gibt es auch hier gegen Ende einige heiße Sexszenen, doch bis dahin verläuft die Beziehungsanbahnung äußerst amüsant und mit vielen witzigen Dialogen. Das war für mich glaubwürdiger und für Yasmeens Charakter passender, als wenn sie sofort dem Charme des Helden erlegen wäre.
FaziT: insgesamt eine mehr als gelungene Fortsetzung die mir noch besser als der 1. Teil gefallen hat. Die Autorin baut hier ihre sehr ideenreiche und komplexe Steampunk-Welt weiter aus, die Story ist spannend und wendungsreich und die Liebesgeschichte recht amüsant und unterhaltsam. Der Weltentwurf bietet auf jeden Fall noch Potenzial für weitere Geschichten, hier darf man gespannt sein.
Bewertung vom 11.05.2013





gut- Im Jahr 2066 hat sich viel verändert, die Menschen leben in Biosphären, altern ist quasi verboten, Augenimplantate verwandeln die trostlose Umgebung in ein Paradies und die Einbrecher der Zukunft sind Hacker. Der schöne Schein geht über alles. Lucio Verdict der sich als „Problemlöser“ hier niedergelassen hat, bekommt seinen ersten Fall. Jimmy Marquard genannt Jimmy der Mops hat ein ungewöhnliches Problem und kann auch nicht viel zahlen, also keine besonders guten Voraussetzungen für Luc, doch seinen ersten Fall will er unter keinen Umständen ungelöst lassen.
Autorin Miriam Pharo brennt hier ein wahres Feuerwerk an Ideen ab, das muß man wahrlich sagen, trotzdem wird man als Leser ziemlich unverhofft in die zukünftige Welt von 2066 geworfen. Ich weiß nicht ob der Einstieg in die Kurzgeschichte leichter fällt, wenn man die Romane der Autorin bereits gelesen hat und die scheinbar auch Bezug zu dieser ersten Episode um Lucio Verdict haben. Ich zumindest hab mich etwas schwer getan mit den ganzen technischen Errungenschaften und die sehr futuristische Welt, die ja mit 2066 gar nicht sooo weit weg ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich kaum SF lese, aber so wirklich vom Hocker gerissen hat mich diese Kurzepisode nicht. Dabei ist der Schreibstil flüssig und humorvoll, Lucio Verdict der typische „Privatschnüffler“ zäh, verbissen und voller Selbstironie. Trotzdem hat mich der Krimifall nicht wirklich begeistert, vielleicht lag es daran, dass mir ein Teil des „Technik-Schnickschnacks“ einfach ein wenig zu abstrakt und unverständlich blieb und die Motivation hinter dem Fall für mich nicht ganz nachvollziehbar war.
FaziT: scheinbar ist es hier sinnvoll, die SF Romane der Autorin vorher zu lesen, mir hat hier auf jeden Fall der Bezug zu einigen Sachen gefehlt, die Figur des Lucio Verdict blieb mir einfach zu blass und die zukünftige Welt hätte einfach mehr unterfüttert sein müssen.
- 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 11.05.2013





weniger gut- Kate, James und Raja Singh sind auf dem Weg nach Frawley Manor, wo sich Phineas Fletcher befindet, der an einer Maschine tüftelt, die den Vampiren den Garaus machten könnte. Doch auch die Vampire befinden sich schon dort und es von größter Dringlichkeit, das sie schnellstens dorthin gelangen, doch dann stürzt Kates Luftschiff durch Sabotage ab und James und Raja Singh begeben sich zunächst allein in das Herrenhaus. Während Kate ihr Luftschiff repariert, macht sie eine schockierende Entdeckung.
Leider rutscht der 3. Teil dieser Episodengeschichte gegenüber den Vorgängern noch weiter ab. Die eigentliche Handlung rückt immer mehr in den Hintergrund und die Liebesgeschichte nimmt mehr und mehr Raum ein. Dabei könnte die Story rund um die Vampirverschwörung ganz interessant sein, wenn sie mehr ausgebaut würde. Auch die Steampunkelement rund um Phineas Fletchers geheimnisvolle Maschine werden leider nicht besonders erschöpfend beschrieben, das alles dient nur noch als blasse Staffage für die Romanze und diese Liebesgeschichte rund um Kate und James ärgert mich wirklich, ich hatte es ja schon fast geahnt, aber es bleibt mir ein Rätsel, wieso sich z. B. eine rationale und gestandene Person wie Kate plötzlich in eine schmachtende Idiotin verwandelt. Dabei ist das Ganze auch noch reichlich trivial und ohne jeden Pepp geschildert. Für mich ist es immer nur schwer nachvollziehbar, wie man als Leser an einer derart banalen, einfallslosen und kitschigen Liebesgeschichte Gefallen finden kann, aber gut Geschmack ist halt verschieden! Das es anders geht haben Autorinnen wie Pip Ballentine und Gail Carriger bewiesen. Leider driftet Steve Hogans Geschichte zu sehr in Banalität und Kitsch ab.
FaziT: nachdem die erste Episode recht vielversprechend begann, wird das ganze für meinen Geschmack einfach zu sehr von der kitschigen, einfallslosen und ohne jeden Pepp geschilderten Liebelei überlagert. Schade, hier hatte ich etwas anderes erwartet und in der Story an sich wäre auch sehr viel mehr drin gewesen.
- 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 11.05.2013





ausgezeichnet- Dem Ehepaar Sauschläger ist das Glück hold, vor kurzem lebten sie noch von Sozialhilfe und wohnten in einer Bruchbude, nun hat sich dank einer unerwarteten Erbschaft das Blatt gewendet. Neben einer ansehnlichen Barschaft sind sie auch in den Besitz von 2 noblen Restaurants gekommen, die monatlich eine ordentliche Summe abwerfen. Dumm nur, das die Russenmafia Schutzgeld in Form von überteuertem Restaurantbedarf in den Restaurants erpressen will, doch bei den Sauschlägers beißen selbst die harten Eintreiber auf Granit. Schließlich einigt man sich auf recht unkonventionelle und nicht legale Weise. Lilly Höschen und Neffe Amadeus werden in diese Vorkommnisse verwickelt, als Sauschläger sich bei Amadeus anwaltlichen Rat holen will und Lilly, die an einem Buch über den Harzer Dialekt arbeitet, sich mit dem originellen Ehepaar anfreundet.
Lilly Höschen, die im ersten Teil der Reihe recht aktiv an den Ermittlungen beteiligt war, tritt hier nur am Rande in Aktion. Dafür sind die Sauschlägers ein derart skurriles Paar, dass man das durchaus verschmerzen kann. Der Harzer Dialekt ist vermutlich für Nicht Ortsansässige etwas schwierig verständlich, ich habe mich aber köstlich amüsiert, bestens unterhalten und öfter lauthals gelacht. Die Figurenzeichnung ist dem Autor wieder hervorragend gelungen, man meint die einzelnen Charaktere förmlich vor sich zu sehen und mit all ihren Marotten und Schrullen wirken sie mehr als lebensecht.
Der Krimifall ist gar nicht so schlecht konstruiert und vermutlich nicht so weit von der Wirklichkeit entfernt wie man vielleicht glaubt. Wer aber auf akribische Polizeiarbeit und schlüssige Ermittlungstätigkeit Wert legt, der wird hier wohl nicht fündig werden. Man sollte schon Sinn für’s Skurrile und Schräge haben und schwarzen Humor mögen.
Eingebettet ist diese kuriose Geschichte in die wildromantische Landschaft des Harzes, die für diese bizarren Ereignisse genau den richtigen Rahmen bildet.
FaziT: gelungene Mischung aus Humor, Slapstick und Krimi! Wer den ersten Teil mochte, wird auch hier seine Freude haben. Herrlich schräg und bevölkert mit skurrilen Typen, die aber sehr lebensnah rüber kommen, kann man sich hier kriminell gut unterhalten!
- 3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 07.05.2013





sehr gut- Für einen Radiobeitrag zu Halloween suchen die 3 Jungs eine besonders gruselige Story. Das Paradoxon, der Schreibwarenladen von Mr. Fowler scheint dafür genau der richtige Ort zu sein, denn der alte Mann hat in seinem Laden nicht nur Kuriositäten aus der Schreibwarenwelt, er verfügt auch über einen Fundus von gruseligen Geschichten. Doch gerade als er den Jungen eine unheimliche Geschichte über die verfluchte Van Drulen Feder erzählen will, dreht der alte Mann durch und zündet sich selbst an.
Insgesamt ist die Geschichte gut aufgebaut und konstruiert. Einige Figuren reagieren natürlich völlig durchgedreht und überzogen, aber das liegt an den psychedelischen Tripps auf denen sie sich ungewollt befinden. Das hat sicher zur Folge, dass alles ein wenig konfus und durcheinander wirkt, und so muß man bei der Handlung auch genau aufpassen, dass einem nichts entgeht. Ich habe mir daher einige Kapitel mehrmals angehört! Bei dieser Folge sind also Konzentration und genaues Aufpassen gefragt, dann entgeht einem auch nichts, denn auch die Handlung ist recht komplex und besteht genau genommen aus 2 Fällen, auch wenn sich das erst am Ende verdeutlicht.
Durch die diversen Rauschzustände in denen sich einige Figuren befinden, wirken die Charaktere unfreiwillig komisch und ich mußte mehrfach herzhaft lachen, ich weiß nicht ob die Komik beabsichtigt war, jedenfalls habe ich mich hier mehr launig unterhalten als gegruselt.
Musik und Effekte sind wieder gewohnt professionell und untermalen die Geschichte gekonnt.
FaziT: für mich war diese Folge unfreiwillig komisch, aber ich habe mich trotzdem bestens unterhalten, auch wenn vermutlich mehr ein Gruseleffekt anvisiert war.
Lieblingslisten
- schräge Krimiunterhaltung in Serie Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- Mysterie Thriller vom Feinsten Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- Mörderisches Mittelalter Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- Cozies und Häkelkrimis Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- viktorianische Morde Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- Mord um die Jahrhundertwende Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- Morde vom 17. bis 18. Jahrhundert Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- schräg und völlig abgedreht Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- Historische Krimis mit viel Flair und Humor Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- Vampirromane mit "Biss"u.Humor Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- Viktoriansiche Fantasy - Steampunk Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- Englische Filme, schräg bis humorvoll Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- Historische Romane, spannend und gut recherchiert Durchschnittliche Kundenbewertungsehr gut
- Gelungene Hörspielreihen Durchschnittliche Kundenbewertungausgezeichnet
- Atmosphärische Australienkrimis Durchschnittliche Kundenbewertungausgezeichnet
- Die dunkeln Fälle des Harry Dresden Durchschnittliche Kundenbewertungausgezeichnet
- Sherlock Holmes - fast so gut wie das Original Durchschnittliche Kundenbewertung
- Krimis mit Landhausflair Durchschnittliche Kundenbewertung






































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