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tassieteufel
Über mich:
Absolute Leseratte, Vielleserin und bekennender Seriensüchtling! Ich lese seit ich lesen kann und das eigentlich mit gleichbleibender Begeisterung, es gibt nur wenige Gelegenheiten, wo ich kein Buch dabei hab. Ich lese gern englische Krimis, ab und an auch mal Thriller, einen historischen Roman oder etwas aus der Mysterieecke, aber meine All-Time-Favorits sind und bleiben historische Krimis. In letzter Zeit habe ich Hörspiele für mich entdeckt!
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Dissieux, Michael Die schwarze Stadt (eBook, ePUB) EUR 1,99
  • Bewertung vom 28.03.2015
  •  
    gut
  • Mike Osmond ertränkt seine trüben Gedanken nach dem Tod von Frau und Tochter im Alkohol, eines Tages beschließt er London, das so viele Erinnerungen birgt, hinter sich zu lassen und den Schatten der Vergangenheit zu entfliehen. 5 Meilen von Durham entfernt, im kleinen Ort Arc‘s Hill hofft er auf einen Neuanfang und kauft ein altes, verlassenes Herrenhaus. Doch bald wird er von seltsamen Träumen heimgesucht und er stellt fest, dass sich um das Haus düstere Legenden ranken. Als er das Tagebuch des letzten Besitzers findet, wird er in einen dunklen Sog gezogen und von düsteren Träumen heimgesucht.

    "Die schwarze Stadt" ist der Auftakt zu einer 5tlg. Horrorgeschichte im Stil von H.P. Lovecraft. Ich bin ja sonst nicht so die Leserin von Horrorgeschichten, aber der Verweis auf H.P. Lovecraft hat mich doch neugierig gemacht Tatsächlich ist es dem Autor auch gelungen, eine durchaus unheimliche Geschichte zu schreiben, da allerdings Dialoge fast völlig fehlen, liest sich das ganze doch ein wenig wie ein langer Monolog und wird trotz der düsteren Stimmung ein wenig eintönig. Zudem bleiben dem Leser viele Dinge verschlossen. Wieso z.B. landete Mike Osmond ausgerechnet in Arc's Hill, noch dazu in einem Haus, das eigentlich gar nicht wieder verkauft werden sollte? Mag sein, dass das Dinge sind, die in späteren Teilen geklärt werden, aber ich hat das ein wenig von der Stimmigkeit der Geschichte gekostet.
    Der Autor kann durchaus atmosphärisch schreiben und beweist auch, dass man ohne Literweise Blut, garstige Monster und jede Menge Eingeweide auskommen kann und trotzdem Gänsehaut erzeugen kann, aber H.P. Lovecraft kann es eindeutig besser! Trotz allem ein interessanter Serienauftakt, der sich mit knapp 70 Seiten auch zügig lesen läßt und auf jeden Fall auf den nächsten Teil neugierig macht.

    Fazit: Interessanter Einstieg in die Serie, aber durch die Kürze der Seiten fehlt insgesamt ein wenig der Tiefgang, sowohl bei den Figuren als auch der Story selbst und da es kaum Dialoge gibt, wird es mit der Zeit ein wenig eintönig. Insgesamt baut sich zwar eine atmosphärisch düstere Stimmung auf aber irgendwie fehlt das gewisse Etwas.
  • Bewertung vom 27.03.2015
  •  
    sehr gut
  • Der namenlose Mann, der sich Edgar Allan Poe nennt, hat nun beschlossen, doch auf Reisen zu gehen und bucht sich eine Passage auf einem Schiff in den Orient. Bevor er jedoch abfährt, entdeckt er in einem Wirtshaus eine unheimliche rote Maske und fällt nach übermässigem Alkoholkonsum im Schlaf wieder in einen Alptraum.
    Dieser vierten Folge liegt Poes Geschichte "Die Maske des roten Todes" zu Grunde und hat wie bei den Vorgängern auch nur entfernt mit dem Original zu tun. Trotzdem ist auch dieser Traum des Namenlosen Mannes wieder sehr düster und eindringlich inszeniert. Auch in der Rahmenhandlung gibt es einen kleinen Fortschritt. Bevor Poe abreist, taucht sein Arzt auf und rät ihm eindringlich davon ab, auf Reisen zu gehen. Er hat einen alten Zeitungsartikel gefunden, in dem von dem Tod einer jungen Frau berichtet wird, die von einem Balkon stürzte. Die Details aus dem Artikel stimmen mit einem von Poes Alpträumen überein, so dass der Doktor hier einen Zusammenhang vermutet.
    Auch wenn die Geschichte vom roten Tod nicht ganz so eindringlich und düster inszeniert ist, wie die 3 Vorgänger, so nimmt man als Hörer doch automatisch Anteil an dessen Situation und seiner verzweifelten Suche nach seiner Identität und dem was er vielleicht getan hat.

    FaziT: wieder sehr stimmig und düster inszeniert, in der großen Rahmenhandlung geht es ein wenig weiter und auch die Original Story von E.A. Poe wurde stimmig, wenn auch nicht sehr nah an der Vorlage inszeniert. Bisher auf jeden Fall eine interessante Reihe, die neugierig auf die weiteren Fälle macht.
  • Bewertung vom 27.03.2015
  •  
    sehr gut
  • Seit einiger Zeit verschwinden immer wieder Männer spurlos in London. John Sinclairs Chef, Sir James Powell wird auf den Fall aufmerksam, als auch ein Cousin von ihm unter den Vermißten ist. Er beauftragt John mit diskreten Nachforschungen und dieser stößt auf den Damona Kult und sticht damit in ein Wespennest.

    Insgesamt eine unterhaltsame Folge, die wieder hauptsächlich durch ihre guten Sprecher und die gelungene Inszenierung besticht. Inhaltlich sind die Geschichten eben Groschenheftniveau und man darf hier nicht zu viel erwarten, aber die Reihe bietet auf jeden Fall unterhaltsamen Hörgenuß, wenn auch ohne großen Anspruch. Mit der Privatdetektivin Jane Collins e gleichzeitig Sinclairs Freundin ist, wird eine neue, interessante Figur eingeführt, die von Franziska Pigulla ganz hervorragend gesprochen wird. Während der Ermittlungen im Damona Kult stößt John auch auf Hinweise, die den schwarzen Tod betreffen. Hinweise auf diesen "Superdämon" wurden ja schon in den ersten Folgen gegeben und zogen sich bisher wie ein roter Faden durch die Geschichten.

    FaziT: unterhaltsame Folge ohne großen Anspruch, aber mit tollen Sprechern und einer sehr gelungenen Musik und Geräuschkulisse, so dass das Hören hier trotz der etwas banalen Story viel Spaß macht.
  • Bewertung vom 27.03.2015
  •  
    ausgezeichnet
  • Nachdem Caine in der letzten Folge die Kontrolle über sich verlor und Kaartan die Führung ihres "gemeinsamen" Körpers übernommen hat, versucht Steven damit fertig zu werden, was er getan hat. Auch in Cisco spitzen sich die Ereignisse zu, weitere Straßenzüge verschwinden und der brummige Cop Kilkenny wird zum widerholten Male vom FBI ausgebremst, bis er am eigenen Leib erfahren muß, was hinter den Entführungen steckt. Inzwischen wurde Stevenvom Führer der Dunkelelfen Torrkan nach Kyan'kor gebracht um dort den Umgang mit dem Penumbra zu lernen.

    In der vierten Folge wird es deutlich komplizierter und verwickelter, hier muß man sehr gut ausfpassen um bei der Vielzahl der Beteiligten, den ganzen Verschwörungen und Verwicklungen nicht den Überblick zu verlieren, zudem ist es zwingend notwendig, die ersten 3 Folgen zu kennen, sonst kann man mit der Handlung nur wenig anfangen.
    Es bleibt durchweg spannend, von Anfang an hat das Hörspiel ein rasantes Tempo, das auch bis zum Schluß gehalten wird. Diesmal spielen die Aganoi, die Feinde der Dunkelelfen eine größere Rolle und Steven Caine steht nicht mehr so sehr im Mittelpunkt wie in den Vorgängerfolgen, auch Cop Kilkenny spielt diesmal eine zentrale Rolle und kommt einer groß angelegten Verschwörung der Aganoi auf die Spur.
    Die Soundkulisse ist trashig-rockig und paßt zum rasanten, Action lastigen Charakter der Reihe. Das ende ist allerdings etwas offen, so dass es hier wohl sinnvoll ist, nicht zu lange mit Folge 5 zu warten.

    Fazit: Folge 4 setzt die bisherige spannende Inszenierung fort und bleibt weiterhin auf hohem Niveau. Der Plot ist allerdings recht verwickelt, so dass man hier genau aufpassen muß, um nichts zu verpassen, also nichts zum einfach mal zwischendurch hören!
  • Bewertung vom 25.03.2015
  •  
    gut
  • Im örtlichen Museum von Point Whitmark soll eine ganz besondere Ausstellung eröffnet werden, und zwar über den tyrannischen Syrer König En-Nabesh. Das können sich Jay und Derek für ihren Sender nicht entgehen lassen. Doch schon während der Eröffnungsfeier wird der leichnam des Königs mitsamt seinem Zepter aus dem Museum gestohlen.
    Etwa zeitgleich interviewt Tom den seltsamen und zurückgezoegn lebenden Erfinder Muriel van Hoogen, in dessen Erfinderkeller es gerade von Ratten wimmelt.

    Dieses 7. Hörspiel aus der Point Whitmarkreihe, erschien mir ein wenig verworren, vermutlich weil hier auf Teufel komm raus, 2 Fälle miteinander verknüpft werden sollten und das führt dazu, daß das Ganze reichlich konfus wird. Hier wäre es vermutlich sinnvoller gewesen, sich auf einen Fall zu konzentrieren und gerade der Erzählstrang um den Syrerkönig hätte durchaus das Potenzial für eine spannende Folge gehabt! So wirkt alles reichlich unausgegoren und auch über die Auflösung am Ende kann man eigentlich nur den Kopf schütteln, so unlogisch und abstrus ist das alles..
    Musikalisch und von den Sprechern her gibt es allerdings nichts zu bekritteln, in den unterirdischen Gängen gibt es auch ein, zwei gruselige Szenen, aber insgesamt kann das den wirren Gesamteindruck nicht beheben.

    Fazit: eindeutig eine der schwächeren Folgen der Reihe! Das Gesamtkonzept ist hier sehr unausgegoren und verzettelt sich in verworrenen Handlungsabläufen, hier hätte die Fokussierung auf einen Fall gut getan, statt sich in verschiedenen Handlungssträngen zu verzetteln.
  • Bewertung vom 25.03.2015
  •  
    ausgezeichnet
  • Der bekannte Astronomen Prof. Mooney ist kürzlich verstorben. Jay, Tom und Derek bringen ihm zu Ehren eine Sondersendung in ihrem Radioprogramm und werden prompt von dessen Neffen zur Testamentseröffnung eingeladen. Und die Hinterlassenschaft des Professors sind in der Tat seltsam. Auch die Erben, Exfrau, Sohn und Tochter sind allesamt mehr als unsympathisch und von Mooneys neffen erhalten sie Einblick in die Tagebücher des Professors, die geradezu haarsträubendes offenbaren.....

    Diese 6. Folge ist wirklich mehr als gelungen! Der Fall ist bei all den mysteriösen Vorkommnissen logisch aufgebaut, das Auftauchen des seltsamen Außerirdischen ist recht unheimlich inszeniert, hier kann man sich auch als Erwachsener leicht gruseln. Der beginnende Sturm trägt zu der gespenstischen Stimmung bei, das wird auch sehr schön durch die stimmige Musik untermalt. Erst ganz am Schluß kommt hier die Auflösung, da man die ganze Zeit über nicht weiß, in welche Richtung das Ganze tendiert, war das Ende für mich doch etwas überraschend. Mysterie und Krimifall halten sich hier gut die Waage, ich will nicht zu viel verraten, aber die Auflösung fand ich persönlich mehr als gelungen, weil sie letztendlich so glaubwürdig war.

    Fazit: bisher die beste Folge der Reihe, spannend und recht mysteriös, wird hier solide ermittelt, wenn nicht einige der Sprecher recht überzogen sprechen würden, könnte man glatt vergssen, das es sich um ein Hörspiel für Kinder handelt!
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 25.03.2015
  •  
    ausgezeichnet
  • Ein unheimlicher Schrei in der Nacht versetzt die Bewohner von South Boston in Panik, als ein beherzter Mann im Apartment von Fred Boyd nachsieht, stellt er fest, dass dieser erwürgt wurde. Auch wenn es rätselhaft bleibt, wie der Mörder aus dem verschlossenen Raum flüchten konnte, steht für die Polizei steht schnell fest, daß der Täter nur Frank Cunningham sein, der kurz zuvor noch mit dem Ermordeten Karten gespielt hat. Starreporter Hutchinson Hatch von der Daily News, der über den Fall berichten soll, zieht Denkmaschine Professor van Dusen hinzu und der löst den Fall auf seine Weise.

    In der 10. Folge der Reihe darf Professor van Dusen wieder allein agieren. Mir persönlich gefallen die Folgen in denen Holmes und van Dusen allein ihre Fälle lösen besser. Da ich beider Ermittler mag, ist das Aufeinandertreffen der Beiden Konkurrenten immer etwas schwierig für mich, da es schwer ist, hier Sympathien zu verteilen.
    Der Fall ist gut konstruiert, der Verlauf und die Ermittlungen schlüssig gestaltet. Die Denkmaschine kommt erst recht spät ins Spiel, entdeckt aber sofort einige Ungereimtheiten, die der Polizei entgangen sind. Hier kommt es auch zu einigen launigen Momenten, bei denen man schmunzeln kann. Auch das überhebliche Gebaren des Professors, der sehr überzeugen von Martin Kessler gesprochen wird, trägt zum hohen Unterhaltungswert bei.
    Die Auflösung des Falles erinnert an eine Originalgeschichte von Conan Doyle, aber das schmälert den Unterhaltungswert keineswegs.
    Musik und Geräuschkulisse sind gut abgestimmt und untermalen das Hörspiel, das hauptsächlich aus Dialogen und nur wenig Erzählpassagen besteht, gekonnt und erzeugen eine stimmige Atmosphäre.

    FaziT: ein gelungener Fall für die Denkmaschine, der mit einer ungewöhnlichen Auflösung aufwartet. Die Idee ist zwar nicht neu, aber sehr unterhaltsam in Szenen gesetzt, so dass man sich hier bestens unterhalten kann!
  • Bewertung vom 25.03.2015
  •  
    sehr gut
  • Nach seiner Rückkehr aus dem Burenkrieg wendet sich James M. Dodd hilfesuchend an den Meisterdetektiv. Dodds Freund und Kriegskamerad Godfrey Emsworth wurde auf Grund einer schweren Verwundung bereits vor einem Jahr aus der Armee entlassen. Seither hat James Dodd von seinem engen Freund nichts mehr gehört, auf Briefe wurde nicht geantwortet und auch die Nachfrage bei seinen Eltern erbrachte lediglich die Information, Godfrey befände sich angeblich auf einer Kreuzfahrt. Doch als James das Elternhaus seines Freundes aufsucht, glaubt er dort den Verschollenen gesehen zu haben.

    Das Hörspiel beginnt launig damit, dass Holmes und Watson sich über den Erzählstil in Dr. Watsons Geschichten kabbeln. Holmes versucht selbst sein Glück und muß feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, wie er dachte. Es geht schon damit los, welchen seiner Fälle er wohl aussuchen sollte. Dr. Watson schlägt darauf hin vor, Holmes solle doch eine Fall erzählen, den er Watson gelöst habe. Da es nur einen einzigen Fall in dieser Kategorie gibt, beginnt Holmes den Fall des erbleichten Soldaten zu erzählen und so kommt der Hörer in den Genuß, diesmal Sherlock Holmes als Erzähler zu hören.
    Der Fall an sich ist gut in Szene gesetzt, wenn er auch weniger ein Kriminalfall als eine Familientragödie ist und das Gespür des Meisterdetektives hier wenig zum Tragen kommt. Daher gibt es auch weniger Krimispannung, wenn der ungewöhnliche Fall auch durchaus unterhält und die Neugier des Hörers anfacht. Holmes ist natürlich allen anderen wieder um Längen voraus, aber es ist diesmal tatsächlich Dr. Watson, der die Geschichte am Ende zu einer glücklichen Wendung führt und so gebührt ihm das Lob, den Fall gelöst zu haben.
    Wie gewohnt sind die Sprecher gut aufgelegt und machen ihre Sache hervorragend. Musik und Geräuschkulisse sind ja bei diesen Maritim Produktionen eher dezent, unterstützen die Geschichte aber durchaus in den richtigen Momenten, so dass sich eine stimmige Atmosphäre ergibt.

    FaziT: sicher nicht der spannendste Fall für den Meisterdetektiv, aber durch die ungewohnte Erzählperspektive ergeben sich recht unterhaltsame Momente und auch wenn es nicht so spannend ist wie in einigen anderen Fällen, so will man doch unbedingt wissen, was es mit dem erbleichten Soldaten auf sich hat und ist auf die Auflösung gespannt.
Niemann, Eric Der bibelfeste Mörder, Audio-CD EUR 9,95
  • Bewertung vom 20.03.2015
  •  
    sehr gut
  • In London geht ein grausamer Mörder um, der seinen Opfern die Zunge heraus schneidet, das erste Opfer ist ausgerechnet ein alter Freund von Holmes, so das sich der Meisterdetektiv verpflichtet fühlt, in dem Fall zu ermitteln.

    "Der bibelfeste Mörder" ist ein Fall in der klassischen Manier für den großen Detektiv und in sich logisch aufgebaut und schlüssig konstruiert. Hier trifft der Hörer auch wieder einmal auf Inspektor Lestrade, der ja auch bei den Original Geschichten von Arthur Conan Doyle immer eine große Rolle spielte. Allerdings geraten Holmes und Lestrade hier untypisch aneinander das war ein wenig irritierend, da sehr ungewohnt, ist aber insgesamt auch ganz unterhaltsam.
    Christian Rode und Peter Gröger agieren gewohnt souverän und geizen auch nicht mit ihren kleinen Kabbeleien, die den Hörspielen immer besondere Würze verleihen und auch die anderen Sprecher sind sehr gut besetzt und verleihen ihren Figuren individuellen Charme.
    Der Fall bleibt recht undurchsichtig und wird in typischer Holmesmanier auch erst zum Schluß aufgelöst, so dass der Spannungsbogen bis zum Ende erhalten bleibt.

    Fazit: ein gelungener Fall, der unterhaltsam inszeniert wurde und bis zum Schluß gute Unterhaltung bietet.
  • Bewertung vom 20.03.2015
  •  
    ausgezeichnet
  • Der junge Biologe Tim Felton kommt nach dem Unfalltod seiner Freundin mit dem Großstadtleben nicht mehr zurecht und nimmt einen Job als Vogelwärter auf der kleinen Insel Brooks Island vor der Küste von Maine an. Sein Vorgänger Frank Laughton verschwand unter seltsamen Umständen und auch für Tim ändert sich bald das beschauliche und einsame Leben auf der Insel. Zuerst entdeckt er Laugtons Tagebuch, in welchem von einem Schatz auf der Insel und seltsamen Vorkommnissen berichtet wird. Dann rettet Tim eine Schiffbrüchige, die angeblich beim Segeln gekentert ist. Er verbringt eine leidenschaftliche Nacht mi ihre, doch als er die Küstenwache anrufen und Hilfe holen will, erzählt sie ihm plötzlich eine ganz andere Geschichte und damit beginnt für Tim ein Alptraum.

    Obwohl das gesamte Hörspiel nur von 4 Sprechern getragen wird, bleibt der Hörer bis zum Schluß im Unklaren darüber, was hinter allem steckt. Zunächst startet das Hörspiel recht harmlos, es geht um einen jungen Mann, der nach einem schweren Schicksalsschlag alle Brücken hinter sich abrechen und neu anfangen will. Doch die vermeintliche Idylle auf der einsamen Insel wandelt sich schnell ins Gegenteil und das wird hier auf beeindruckende Weise ohne übertriebene Brutalität oder blutiges Gemetzel umgesetzt und inszeniert. Die abgelegene Insel ist dabei der ideale Schauplatz, um dort eine beklemmende und düstere Atmosphäre zu schaffen, was am Anfang harmlos wirkt, wandelt sich bald zu einem düsteren Szenario, bei dem der Hörer nicht wirklich durchblickt. Immer wenn man glaubt, zu verstehen, was hinter allem steckt, nimmt die Story einen völlig anderen Verlauf um dann auch noch in einem unerwarteten Finale zu gipfeln. Das dafür nur 4 Sprecher notwendig sind, ist wirklich eine hervorragende Leistung und die 4 Charaktere werden von ihren Sprechern auch mit viel Tiefgang verkörpert. Eine dezente Geräuschkulisse und eine atmosphärische Muikuntermalung, die hauptsächlich aus leisen, aber wirkungsvollen Klängen besteht, runden das Ganze ab.

    FaziT: nachdem mir die 3 Folge nicht wirklich gut gefallen hat, ist den Produzenten mit Teil 4 der Serie wieder ein äußerst atmosphärisch dichtes Hörspiel gelungen, das von Anfang bis Ende überzeugt.
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