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tassieteufel
Über mich:
Absolute Leseratte, Vielleserin und bekennender Seriensüchtling! Ich lese seit ich lesen kann und das eigentlich mit gleichbleibender Begeisterung, es gibt nur wenige Gelegenheiten, wo ich kein Buch dabei hab. Ich lese gern englische Krimis, ab und an auch mal Thriller, einen historischen Roman oder etwas aus der Mysterieecke, aber meine All-Time-Favorits sind und bleiben historische Krimis. In letzter Zeit habe ich Hörspiele für mich entdeckt!
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Insgesamt 1283 Bewertungen
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Sommer, Arne Sommer, Arne Peter Lundt und der Dreiklang des Bösen, Audio-CD EUR 8,49
  • Bewertung vom 01.09.2014
  •  
    sehr gut
  • Im Haus der Kapitänswitwe Hansen scheint es zu spuken! Fast jede Nacht spielt der Geist eines Vorfahren auf einer alten Geige auf dem Dachboden eine grauenhafte Melodie, doch die resolute Witwe glaubt nicht an Geister und vermutet hinter dem Spuk ihre Tochter, die sie schon lange in ein Pflegeheim abschieben will um die wertvolle Villa in Blankenese verkaufen zu können. Zunächst ist Peter Lundt alles andere als begeistert von dem Auftrag, doch Frau Hansens Tochter will den Vorwurf nicht auf sich sitzen lassen und engagiert die Detektivagentur „Drilling“, die auf paranormale Phänomene spezialisiert ist. Peter Lundt gerät in Zugzwang als die 3 Detektive der Agentur „Drilling“ mit ihm um seine Assistentin Anna wetten, dass sie den Fall zuerst lösen. Das stößt natürlich Anna Schmidt sauer auf, die daraufhin den Fall allein lösen will.

    Unterhaltsam ist die Folge allemal, auch wenn der Krimifall weder inhaltlich noch von der Spannung her mit den wirklich grandiosen Vorgängern mithalten kann. Die Schlagabtäusche zwischen Peter Lundt und Assistentin Anna sind wieder mal köstlich und bieten viele launige Szenen. Die Drillinge Jonas, Pedro und Roberto Jost, die hier seinen Gegenspieler sind, tragen ebenfalls zur unterhaltsamen Abwechslung bei, allerdings kann das nette „Drumherum“ eben nicht darüber hinweg täuschen, dass der Fall recht vorhersehbar ist und inhaltlich auch ein wenig dünn daher kommt. Trotzdem ist die Atmosphäre wieder gelungen umgesetzt worden und wie gewohnt auf hohem Niveau produziert.

    FaziT: die Folge lebt hauptsächlich von der Situationskomik und witzigen Dialogen, vom Krimifall her hatte die Reihe schon besseres zu bieten!
  • Bewertung vom 01.09.2014
  •  
    sehr gut
  • Sherlock Holmes ist mal wieder extrem gelangweilt, der November des Jahres 1895 scheint für den Meisterdetektiv keinerlei nennenswerte Herausforderungen zu bieten, doch als in der Untergrundstation Aldgate die Leiche eines jungen Mannes gefunden wird und sich sogar Sherlocks Bruder Mycroft in die Baker Street bemüht, scheint endlich wieder ein kniffliger Fall in Aussicht. Tatsächlich steht sogar sehr viel auf dem Spiel, denn der Tote, der Angestellter der Admiralität war, trägt streng geheime Pläne für das neuartige Bruce-Parington-Unterseeboot bei sich und einige wichtige Seiten fehlen. Unverzüglich machen sich Holmes und Dr. Watson an die Aufklärung.

    Diesmal bekommt es der Meisterdetektiv mit einem besonders brisanten Fall zu tun, denn es besteht Gefahr für das britische Empire und wer wäre besser geeignet, diesen kniffligen Fall zu lösen als Sherlock Holmes? Sein Bruder Mycroft erscheint daher auch höchst selbst in der Baker Street und setzt Holmes und Watson über die Fakten in Kenntnis. Niels Clausnitzer verleiht dem trägen und seiner stets gleichen Routine folgenden Mycroft Holmes individuelle Züge und bietet somit einen guten Gegenpart zu Christian Rode. Der Fall ist zwar ein wenig durchschaubar, da gab es schon wesentlich kniffligere Fälle für den brillanten Meisterdetektiv, aber durch die große politische Brisanz und die gebotene Eile legt der Fall ein hohes Tempo vor, dass die Ermittlungen sehr spannend gestaltet.
    Wie üblich glänzen Christian Rode und Peter Gröger in ihren Rollen und liefern wieder einmal ein perfektes Zusammenspiel ab, das wie immer gut unterhält. Die musikalische Untermalung trägt wie immer zur passenden Stimmung bei und sorgt für die richtige Atmosphäre.

    FaziT: wie immer eine stimmige Inszenierung, ein spannender Fall und zwei wunderbar agierende Hauptfiguren, die beste Krimiunterhaltung liefern!
  • Bewertung vom 29.08.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Jay, Tom und Derek sind im Wickham Forrest unterwegs um dort zu zelten und eine Reportage über die Feinschmeckermanufaktur der Norwoods zu machen, die mit ungewöhnlichen Bioprodukten werben. Doch in den tiefen Wäldern geschehen unheimliche Dinge und eine Spinnenplage sorgt für ein heilloses Durcheinander.

    Wieder ist es den Produzenten gelungen, einen spannenden und geheimnisvollen Fall zu entwickeln, dessen unheimliche Atmosphäre sich konstant steigert. Spinnen sind ja eh schon ein Thema, daß Gänsehaut hervorruft und eine Plage solchen Ausmaßes sorgt natürlich für einen ordentlichen Gruseleffekt, aber auch sonst ist der Fall sehr gut aufgebaut und zunächst nicht wirklich zu durchschauen. Neben den 3 Jungs gibt es wieder reichlich skurrile Figuren, die die Geschichte bevölkern und die auch wieder für den ein oder anderen Lacher gut sind. Für diese schrägen Charaktere ist die Reihe ja schon bekannt und es erstaunt hier immer wieder, wie es den Produzenten gelingt, teils schräge und nichts desto trotz glaubwürdige Figuren zu kreieren. Dazu tragen auch die Sprecher bei, die den einzelnen Personen individuelle Züge verleihen. Auch musikalisch ist diese Folge gelungen untermalt und das trägt zur stimmigen Gesamtatmosphäre bei.

    Fazit: eine äußerst gelungene Folge, die sowohl inhaltlich als auch von der Inszenierung her überzeugt! Von Anfang an baut sich eine unheimliche Stimmung auf, die sich stetig steigert und für unheimlich gute Unterhaltung sorgt
  • Bewertung vom 28.08.2014
  •  
    gut
  • Kaum hat sich Garnet Lacey die Hexenjäger des Vatikans vom Hals geschafft, stehen schon
    neue Schwierigkeiten ins Haus. Das FBI in Form des attraktiven(was sonst!) Agent Dominguez stellt Ermittlungen zu dem Leichenfund der Vatikanmönche an, deren Tod Garnet durch die in ihr wohnende Göttin Lilith zu verantworten hat. Und damit nicht genug, Madison scheint gera dezu von Zombies überschwemmet zu werden, auch Garnets Freund und Mitarbeiter William scheint in den Bann einer Vooddo-Priesterin geraten zu sein und zu allem Übel hat auch noch Garnets Ex-Freund Parrish seinen Sarg in ihrem Keller abgestellt und bei ihr Unterschlupf gesucht. Davon darf widerum ihr aktueller Freund Sebastian nichts wissen.
    Der zweite Teil schließt fast nahtlos an den Vorgänger an, die meisten Figuren aus dem Erst-
    ling trifft am hier also wieder, alle sehr schön und äußerst sexy und auch die neu hinzu
    kommenden Figuren wie Agent Dominguez und die Voodoo Priesterin sind nat. alle von un-
    glaublicher Attraktivität! Ein wenig einfallslos fand ich das schon, eben typisch amerikanisch,
    da wird die Realität fix mal durch Wunschdenken ersetzt! Aber egal, die Geschichte läßt sich
    flott lesen und ist insgesamt ganz unterhaltsam, wenn auch ein wenig vorhersehbar! Garnet
    ist hin und her gerissen zwischen Ex und neuem Freund und auch zwischen ihr und dem FBI
    Agenten knistert es (oh Wunder!) und der Ermittler fällt nat. auch ganz brav auf den von
    Parrish fix zusammengeschusterten Plan herrein und läßt am Ende Garnet außen vor. Nun ja
    eine ausgefeilte Handlung sucht man dann hier dann doch vergebens,ebenso wie vielschichtige Charaktere, wer aber lediglich eine unterhaltsame Geschichte mit etwas "Biss", handzahmen Vampiren und einem Schuß Romantik sucht, der kann hier getrost ein paar Stunden leichte Unterhaltung finden.

    Fazit:ganz nett und kurzweilig zu lesen, wenn man was zum Abschalten ohne großen Anspruch sucht, ist man hier gut bedient. Für meinen Geschmack war es diesmal zuviel Beziehungshickhack und die extreme Schönheit aller Figuren ging mir doch ein wenig auf die Nerven, aber das ist sicher Ansichtssache.
Child, Lincoln; Preston, Douglas Ritual - Höhle des Schreckens / Pendergast Bd.4 EUR 10,99
  • 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 28.08.2014
  •  
    gut
  • Medicine Creek ist eine kleine aussterbende Stadt im Mittleren Westen der USA, die hauptsäch lich vom Maisanbau lebt, doch viele kleinere Farmer haben schon aufgegeben und ihr Land an große Agrarkonzerne verkauft. Als in einem Maisfeld die grausam verstümmelte Leiche einer Frau gefunden wird, ruft das Agent Pendergast auf den Plan, denn die Tote wurde in einer Art und Weise drapiert und geschmückt, die an Indianermythen erinnern und tatsächlich geschah in der Nähe vor rund 150 Jahren ein Massker das von aufgebrachten Indianern verübt wurde.

    Nach einen spannenden Einstieg entwickelt sich die Geschichte zunächst nur zögerlich, aller dings baut sich nach und nach eine recht unheimliche Atmosphäre auf, als der Mörder wieder
    und wieder zuschlägt, doch im Gegensatz zu den bisherigen Büchern der Reihe schneidet Ritual eindeutig schlechter ab, weil hier doch einfach zu viel Potenzial verschenkt wurde.
    Die rituell angehauchten Morde werden irgendwie sehr unspekatulär aufgelöst und die Beweg gründe rund um den Mörder erschienen mir ehr dünn, dabei hätte daraus durchaus eine tolle Story werden können, gerade mit dem Hintergrund, das in dem kleinen Ort Medicine Creek genmanipulierter Mais angebaut werden sollte u. viele kleine Farmer von großen Agrarkonzernen geschluckt wurden, auch hätte man diese gruselige Truthahnschlachterei mit einbinden können, und das ganze Buch über hofft man auch, daß sich die Story in dieser Richtung hin entwickelt, so daß dann die letztendliche Auflösung enttäuscht und auch nicht wirklich überzeugt.
    Aber ich will nicht nur nörgeln, gut gefallen hat mir, das Agent Pendergast hier mehr wie ein
    normaler Mensch rüberkommt und nicht so überheldenhaft wie im Vorgänger, auch die Figuren zeichnung hat mir hier besser gefallen als in den Vorgängern, wobei die Charkterdarstellung von Nebenfiguren wohl nie zu den Stärken des Autorenduos gehören wird. Positiv empfand ich auch, das fast gänzlich auf Mysterieelemnte verzichtet wurde.

    Fazit: letztendlich verspricht die Story mehr als sie am Ende hält, spannend ist es durchaus,
    aber nicht ungewöhnlich, läßt sich insgesamt gut lesen, gehört aber nicht zu den besseren Teilen der Reihe.
  • Bewertung vom 28.08.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Bei Sally und Peter läuft alles bestens und ein romantischer Abend beim Tanz soll einen besonderen Tag krönen. Doch dann bricht eine Frau auf der Tanzfläche tot zusammen und was zunächst nach einem Herzinfarkt aussah, entpuppt sich als Mord. Kommissar Oliver Zornvogel vermutet sogar einen Anschlag auf Sally, denn Sallys Vergangenheit ist recht geheimnisvoll, entstammt sie doch aus einer der besten Familien Hamburgs, die vor Jahren in einen Politskandal verwickelt war.

    Eine äußerst stimmige und interessante Folge, erfährt man doch hier viel über Sally und ihre Vergangenheit, bzw. ist diese der Schlüssel zu dem Anschlag.
    Die Inszenierung ist wie immer Top, erzeugt eine tolle Atmosphäre und wird durch eine gelungene Musik und Geräuschkulisse untermalt. Auch bei den Sprechern hat man hervorragend besetzt, bis in die kleinste Nebenrolle hinein hat man für jeden Charakter die ideale Besetzung gefunden.
    Um Sallys Herkunft rankte sich ja durch die ganze Serie hinweg ein recht großes Geheimnis, das nun gelüftet wird! Durch den versuchten Anschlag auf seine Geliebte wird dieser Fall dann auch zu Peter Lundts emotionalster Ermittlung, die er aber nichts desto trotz souverän durchführt und zu Ende bringt. Der Fall selbst ist knifflig und recht komplex, wirkt streckenweise ein wenig zu konstruiert um ganz glaubwürdig zu sein, aber die Inszenierung ist ansonsten so stimmig und die Ermittlungen so spannend aufgebaut, dass das kaum ins Gewicht fällt!

    FaziT: eine sehr gelungene Folge der Reihe, in der die Charaktere weiter vertieft und ausgearbeitet werden. Da Sallys Vergangenheit die Grundlage für den Fall ist, wird die ganze Sache um so spannender. Insgesamt super Hörgenuß auf hohem Niveau!
Deaver, Jeffery Ans Messer geliefert (eBook, ePUB) EUR 0,99
  • Bewertung vom 27.08.2014
  •  
    sehr gut
  • In der Kurzgeschichten Reihe Biblio-Mysteries geht es stets um Kriminalfälle rund um Bücher, Buchliebhaber, Sammler, Leser und alles was mit Büchern und lesen zu tun hat. Den Auftakt macht hier Jeffrey Deaver mit einer Geschichte über den Drogenboss Alonso Maria Carillo, genannt das Messer, den ein amerikanischer und ein mexikanischer Agent ausschalten sollen. Carillo lebt abgeschottet und streng gesichert auf seinem Anwesen, daher kommt es den Agenten zu Gute, das Carillo Buchliebhaber und Sammler alter und seltener Bücher ist, gerade wieder eine seltene Erstausgabe gekauft hat. Über den Buchhändler gelingt es den Agenten, an ihre Zielperson heran zu kommen.

    Insgesamt eine nette Geschichte, wenn man mal was kurzes für Zwischendurch sucht. Natürlich darf man auf nur knapp über 40 Seiten keine ausgefeilte Story und detaillierte Charakterzeichnung erwarten, aber dem Autor ist es trotzdem gelungen, einige unerwartete Wendungen einzubauen, da Alonso Maria Carillo zunächst nicht das zu sein scheint, was man ihm unterstellt. Dann gelingt es dem Drogenboss, die Agenten auszutricksen nur um dann am Ende festzustellen, dass die Beiden doch cleverer waren.

    FaziT: Die Geschichte ist routiniert geschrieben und bietet nette Unterhaltung. Insgesamt eine nette Idee, Kurzgeschichten mit Bibliophilem Inhalt in einer Reihe zusammenzufassen und ich bin gespannt auf den nächsten Teil.
Costello, Matthew; Richards, Neil Cherringham - Das Geheimnis von Mogdon Manor (eBook, ePUB) EUR 1,99
  • 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 27.08.2014
  •  
    sehr gut
  • Der alte Victor Hamblyn kommt bei einem Brand in seinem Haus ums Leben. Der alte Herrensitz war mehr als renovierungsbedürftig und es war dort schon öfter zu kleinen Bränden durch die marode Elektrik gekommen. Alles sieht nach einem tragischen Unfall aus, doch Victors Pflegerin ist mißtrauisch, die 3 Kinder des Toten sind mehr als versessen auf das Erbe und warum versuchte der alte Mann bei Ausbruch des Feuers, auf den Dachboden zu steigen, statt das Haus zu verlassen? Fragen auf die nur Sarah und Jack eine Antwort finden können.

    Nach dem recht gelungenen Serienstart, in dem die beiden Hauptfiguren und ihr Umfeld ein wenig eingeführt wurden, geht es in der 2. Folge gleich spannend los. Der Fall ist insgesamt gut aufgebaut und wartet auch mit ein paar überraschenden Wendungen auf. Die Lösung ist in sich schlüssig und bietet ein unerwartetes Ende, was ich so gar nicht erwartet hätte!
    Die beiden Hauptfiguren Jack und Sarah bekommen ein par mehr Konturen und Victor Hamblyns raffgierige Sippschaft ist wirklich sehr gelungen charakterisiert. Ein angenehmer, leichter Schreibstil und die englische Kleinstadtidylle runden das Ganze ab.

    FaziT: unterhaltsamer, typisch englischer Landhauskrimi mit netten Figuren und für die Kürze der Seiten einem überraschend gelungenen Krimifall! Eine Reihe mit Potenzial, die es weiter zu verfolgen lohnt!
  • Bewertung vom 27.08.2014
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    sehr gut
  • Von dem Spiel gibt es ja inzwischen diverse Variationen, doch uns gefällt immer noch die Originalversion am besten! Die Regeln sind so konzipiert, das man schnell ins Spiel einsteigen kann ohne sich lange durch ein Regelbuch zu quälen, und auch für Kinder ist das Spiel recht gut verständlich, erfordert aber eine gewisse Konzentration und setzt auch logisches Denken voraus. Ingsgesamt ist aber das Spielprinzip, durch Umherschieben von Wegeteilen sich einen passenden Weg zum Ziel zu suchen und das möglichst schneller als alle anderen wirklich sehr gelungen, vor allem wird das Spiel nie langweilig, weil jede Runde anders ist. Allerdings sollten es hier wirklich mindestens 3, am Besten sogar alle vier Spieler sein, spielt man nur zu zweit wird es schnell langweilig, weil jeder mehr für sich agiert und damit doch ein großer Reiz verloren geht. Fazit: Ein wirklich zeitloses Spiel, das man immer wieder spielen kann, ein lustiger Spaß für Groß und Klein, allerdings sollte man bei Kindern beachten, das logisches Denken hier eine Voraussetzung ist!
  • Bewertung vom 27.08.2014
  •  
    sehr gut
  • BKA-Ermittler Leon Kramer wird zu einem neuen Fall an den Kölner Flughafen gerufen, ein bekannter Archäologe wurde ermordet, scheinbar hatte er ein seltenes Artefakt die „Tränen des Zorns“ bei sich, die nun verschwunden sind. Der zunächst Verdächtige wird jedoch kurze Zeit später tot aufgefunden und die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Da erfährt Leon von seinem Patenonkel Heinrich, dass die Bruderschaft alte Nazi Experimente weitergeführt hat und so einen Killer geschaffen hat, der seine Gestalt verändern kann. Das „Chamäleon“ ein Mörder mit 1000 Gesichtern könnte jeder sein.

    Die 6. Folge wartet mit einem sehr stimmigen und gut inszenierten Fall auf, der mir von allen bisher am besten gefallen hat. Nur schade, dass es sich hier scheinbar um den letzten Teil der Reihe handelt, bzw. die Serie nicht weiter geführt wurde, denn so unterhaltsam und spannend diese Folge auch ist, einen Bezug zu der großen Hintergrundgeschichte gibt es nicht und so bleibt im Gesamtkontext leider vieles unklar und offen. Die „Bruderschaft der Schatten“ und die Loge sind wieder einmal die Drahtzieher hinter allen Vorgängen, was deren Zwecke und Ziele aber letztendlich sind, bleibt dem Hörer verschlossen, ebenso wie Leon Kramer, der hier ebenfalls nur der Spielball der Mächtigen bleibt. Die Story rund um die „Tränen des Zorns“ ist aber sehr abwechslungsreich und rasant inszeniert und bietet gute Unterhaltung. Die Ermittlungen sind nachvollziehbar und logisch, und gerade der Handlungsstrang rund um das Chamäleon ist sehr originell. Zudem muß man sagen, dass sich die Sprecherleistung hier deutlich gebessert hat und auch Musik und Geräuschkulisse sehr gut abgestimmt sind. Mit diesem 6. Teil haben die Produzenten also scheinbar zu einer stimmigen Form gefunden, die durchaus ausbaufähig wäre und Lust auf mehr macht! Das ist natürlich umso bedauerlicher, da die Reihe scheinbar eingestellt wurde und auch so die große Hintergrundstory unvollendet bleibt.

    FaziT: Die beste Folge der Reihe! Ein spannender Fall, nachvollziehbare Ermittlungen, sowie eine kleine Portion Mysterie und ein rasanter Handlungsablauf bieten hier unterhaltsamen Hörgenuß.
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