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tassieteufel
Über mich:
Absolute Leseratte, Vielleserin und bekennender Seriensüchtling! Ich lese seit ich lesen kann und das eigentlich mit gleichbleibender Begeisterung, es gibt nur wenige Gelegenheiten, wo ich kein Buch dabei hab. Ich lese gern englische Krimis, ab und an auch mal Thriller, einen historischen Roman oder etwas aus der Mysterieecke, aber meine All-Time-Favorits sind und bleiben historische Krimis. In letzter Zeit habe ich Hörspiele für mich entdeckt!
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Insgesamt 1347 Bewertungen
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Costello, Matthew; Richards, Neil Cherringham - Ein frostiges Verbrechen (eBook, ePUB) EUR 1,99
  • Bewertung vom 17.12.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Einer der schwersten Schneestürme seit Jahren fegt über Cheringham hinweg, da wird im Altenheim Broadmead Grange, das am Rande des Dorfes liegt, ein Bewohner vermißt, ein anderer wird tot aufgefunden. Jack, der den alten Reggy ins Heim zurück bringt, merkt sofort dass in dem Heim etwas nicht stimmt und beginnt zusammen mit Sarah zu ermitteln.

    Wieder ein sehr gelungener Fall für Jack und Sarah, der durchweg überzeugt und trotz der begrenzten Seitenzahl mit einer dichten Atmosphäre und einem spannenden, undurchschaubaren Fall aufwartet. Der Schneesturm und die winterliche Kulisse bieten einen perfekten Rahmen für den Krimifall. Das Dorf ist quasi von der Außenwelt abgeschnitten und Jack und Sarah auf sich allein gestellt.
    Jack und Sarah haben inzwischen gute Konturen angenommen und im Lauf der Reihe wurden die Charaktere vertieft und weiter ausgearbeitet. Der Krimifall ist wie bei Folge 7 recht wendungsreich und rätselhaft und die schlechten Verhältnisse im Heim haben nichts mit dem Todesfall zu tun, wie man zunächst vermutet. Hier ist es den Autoren gelungen mit geschickten Wendungen und der ein oder anderen Überraschung eine unerwartete Auflösung zu bieten. Das Ganze ist wie von der Reihe gewohnt unterhaltsam und flott geschrieben, so dass man die knapp 100 Seiten im Nu durchgelesen hat.

    FaziT: eine unterhaltsame Reihe, deren Fälle alle in sich abgeschlossen sind und die kurzweilige Krimiunterhaltung bietet, nach Folge 7 für mich der bisher beste Fall.
Butcher, Jim Bluthunger / Harry Dresden Bd.6 EUR 12,99
  • Bewertung vom 15.12.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Wie immer herrscht bei Harry Dresden Ebbe was die Finanzen angeht, da kommt ihm der Auftrag, am Set eines Erotikfilms zu ermitteln gerade recht. Doch bei der Filmproduktion liegt einiges im Argen, ein Entropiefluch tötet nach und nach die Schauspielerinnen. Harry kann zwar zunächst weitere Todesfälle verhindern, aber die Ursache des Fluches bleibt zunächst unklar. Außerdem hat Vampirin Marva noch eine Rechnung mit Harry offen und hetzt ihre Handlanger auf den Magier und sein Vampirfreund Thomas scheint auch sein eigenes Süppchen zu kochen, was Harry zunehmend frustriert.

    Gleich zu Anfang kann der Leser auf sehr unterhaltesame Weise mitverfolgen, wie Harry für einen Kunden entführte Hundewelpen zurückholt und sofort ist man wieder mittendrin im magischen Chicago und in Harrys Welt, in der meist nichts so ist, wie es zunächst scheint. Wie immer kämpft Harry an mehreren Fronten und auch in seinem Privatleben gibt es eine dramatische und unerwartete Wendung, die nicht nur Harry, sondern auch den Leser aus den Socken haut.
    Von Anfang an legt Jim Butcher ein hohes Tempo vor und läßt seinen Hauptakteur durch immer neue und undurchschaubarere Ereignisse schlittern. Der Autor beweist hier erneut seinen Ideenreichtum und bringt reichlich Action und Witz in die Story, so dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt.
    Ein weiterer Reiz der Bücher um den einzigen magischen Detektiv Chicagos, sind Harrys trockner Humor und seine teils schrägen Kommentare. Hier kann man des öfteren breit grinsen uns sich amüsieren.
    Gefreut hat mich, dass diesmal Bob und Karrin Murphy wieder eine größere Rolle spielen und wie es mit dem kleinen Hundewelpen weiter geht, darauf darf man dann in den nächsten Bänden gespannt sein. Ebenso wie mit einigen offenen Fragen die hier nicht alle aufgelöst wurden. Insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen, das flott und eingängig geschrieben wurde und launige Unterhaltung bietet.

    Fazit: auch der 6. Band der Reihe kann auf ganzer Linie überzeugen! Witzig, spritzig, unterhaltsam, voller launiger Dialoge und ungewöhnlicher Ideen macht es einfach Spaß das Buch zu lesen!
Boyden, Joseph Der lange Weg EUR 10,00
  • 3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 14.12.2014
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    ausgezeichnet
  • Xavier und Elijah, zwei junge Cree-Indianer, verlassen die kanadischen Wälder und ziehen aus Abenteuerlust in den ersten Weltkrieg. Schon bald stecken sie in Flandern inmitten eines Infernos, das zu ihrer Heimat und ihrer Lebensweise kaum gegensätzlicher sein könnte. Beide tun sich als Scharfschützen hervor und ziehen oft tagelang durch das Niemandsland, um feindliche Scharfschützen auszuschalten, doch während Xavier zunehmend Widerwillen an dem empfindet was er tut, wird Elija morphiumsüchtig und mutiert zum brutalen Schlächter.
    Lange hat mich kein Buch mehr so beeindruckt und berührt wie dieses, die Geschichte, die in 2 Erzählsträngen abläuft beginnt mit Xaviers Rückkehr aus Europa. Der junge Indianer, körperlich schwer verletzt und seelisch gebrochen, ist mehr tot als lebendig und die schrecklichen Erlebnisse im Krieg holen ihn immer wieder in Rückblicken ein.
    Seine Tante, die ihn in die heimatlichen Wälder zurück bringen will, erkennt den Ernst der Lage und versucht sein Leiden zu lindern, indem sie ihm ihre, auch nicht einfache Lebensgeschichte erzählt und damit die uralten Traditionen der Cree lebendig werden läßt. Die Geschichte von Niska, der alten Schamanin wird immer in Abständen zwischen Xaviers Rückblicken in seine Kriegserlebnisse eingeflochten und machten die teilweise sehr drastischen Schilderungen des ersten Weltkrieges erträglicher.
    Joseph Boyden, der selbst indianische Vorfahren hat, erzählt die Geschichte von Xavier und Elijah eindringlich und bewegend und schildert die indianischen Traditionen ohne zu romantisieren. Interessant war zu lesen, wie unterschiedlich sich die beiden Freunde während des Krieges entwickelten und welche Konsequenzen sich letztendlich daraus ergaben.

    Fazit: ein berührendes Buch, das die Schrecken des Krieges und was er aus den Menschen macht in bewegenden Bilder schildert, ein Buch das mich auf jeden Fall noch lange beschäftigen wird und das ich sicher nocheinmal lesen werde.
  • Bewertung vom 14.12.2014
  •  
    sehr gut
  • Jack Slaughter, männliche Tochter des Lichts bekommt mal wieder einen neuen Auftrag. Von seiner Oma im Traum vor dem Tor zur Hölle gewarnt, hat JAck natürlich nichts eiligeres zu tun, als das Tor zu finden. Doch auch Professor Doom ist auf das Tor aufmerksam geworden doch da nur die Tochter des Lichts das Siegel öffnen kann, muß der kaffeesüchtige Dämon auf eine günstige Gelegenheit warten und als JAck ein fataler Fehler unterläuft, schlägt Doom zu.

    Dieser dritte Teil schließt nahtlos an den Vorgänger an, doch auch als Quereinsteiger kann man hier gut reinhören, denn alle wichtige Informationen werden im Lauf des Hörspiels eingeflochten. Wie schon in den Vorgängern so geht es auch hier eher humorvoll-schräg zu als gruselig. Wer also mehr auf richtige Gruselschocker steht, der ist hier falsch, wer aber schrägen Humnor mag, sich an bizarren Stituationen erfreuen kann und auf Slapstickartige Szenen steht, der wird hier auf jeden Fall seine Freude haben! Herrlich Professor Doome mit seinem 5 Liter Eimer Espresso, eine müffelig riechende Hexe und Jacks Omi, die einfach nicht versteht, das sie einen Enkel hat statt einer Enkelin und fleißig Schminktipps gibt, ist zu köstlich.
    Die Specher sind für ihre Rollen sehr gut gewählt und stellen ihre Figuren sehr facettenreich dar. Wirklich gut gefallen hat mir hier die rockige Musik, die das Ganze perfekt untermalt und für einen gelungenen Rahmen sorgt. Inhaltlich passiert zwar nicht viel Neues, man erfährt etwas darüber, was Professor Doom plant und darf somit gespannt sein, wie es weiter geht.

    Fazit: auch diese Folge hat eher komische als gruselige Züge und bietet schräge Mysterieunterhaltung. Wenn man sich erstmal drauf eingelassen hat, kann man die ganzen Slapstickeinlagen genießen!
  • Bewertung vom 12.12.2014
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    sehr gut
  • Gräfin Ursula von Waldorf ist mit ihrem Chauffeur unterwegs zu einem abgelegenen Schloß in den Highlands. Doch im Hotel des exzentrischen Basil McNabb, das tagsüber recht malerisch wirkt, gehen nachts seltsame und unheimliche Dinge vor.

    Wirklich gruselig war die Folge für mich nicht, zwar gab es den ein oder anderen unheimlichen Moment, der aber schnell abebbte. Insgesamt ist die Story aber recht unterhaltsam inszeniert, so daß das Hören Spaß macht und auch recht abwechslungsreich ist, da es reichlich unerwartete Wendungen gibt, die die Story zunächst ein wenig undurchschaubar machen. Vor allem die Dialoge tragen zum großen Unterhaltungswert bei, sie sind witzig und einfallsreich und waren für mich das Highlight dieser Folge. Dazu tragen auch die Sprecher bei, die ihre Sache hervorragend machen und ihre Figuren mit viel Enthusiasmus verkörpern. Zum Hörvergnügen tragen ebenso die stimmige Musik und Geräuschkulisse bei und untermalen die Story optimal. Insgesamt erinnerte mich das Ganze ein wenig an die Gruselkomödien der 80ger Jahre.
    Als Zugabe gibt es den 2. Teil der Geister-Schocker Kurzgeschichten, die man als nette Beigabe am Schluß gut anhören kann.

    FaziT: nicht unbedingt die Beste Geschichte der Reihe aber durchaus unterhaltsam und trashig inszeniert, kann man sich hier gut und witzig unterhalten.
Bagus, Anja Aetherresonanz (eBook, ePUB) EUR 3,99
  • 5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 12.12.2014
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    ausgezeichnet
  • Baden Baden 1912: Das neugegründete Amt für Aetherangelegenheiten beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Aethers auf Menschen und Umwelt und versucht ein Umdenken im Umgang mit den Veränderten herbei zu führen. Doch noch immer lehnen viele Menschen die „Verdorbenen“ ab und ignorieren, das auch sie selbst jederzeit davon betroffen sein können. Auch Annabelle Rosenherz kann nicht vergessen, was ihr angetan wurde und findet in kein normales Leben zurück. Einerseits möchte sie Paul heiraten, andererseits will sie sich den gesellschaftlichen Regeln nicht beugen. Pauls neue, russische Assistentin treibt zudem einen weiteren Keil zwischen das Paar. Um sich von ihren Problemen abzulenken, folgte Annabelle der Einladung eines alten Freundes ihres Vaters, dem Industriellen Rudolf Bader. Von ihm erhofft sich die junge Frau Hinweise über den Verbleib ihres verschollenen Vaters. Während Annabelle auf dem Anwesen des Großindustriellen weilt, untersucht Pauls Bruder Friedrich gemeinsam mit dem Amt für Aetherangelegenheiten eine Reihe seltsamer Todesfälle und die Spur führt genau zu den Bader Werken.

    Nachdem mich der erste Teil der Reihe „Aetherherz“ so begeistert hatte, ist es der Autorin auch mit dem Folgeband gelungen, mich restlos zu überzeugen. Die Charaktere werden weiter ausgearbeitet und vertieft. Ist Annabelle am Anfang des Buches noch verunsichert und weiß nicht, wie ihr Leben weiter gehen soll, so findet sie durch die dramatischen Ereignisse, die sie im Verlauf der Geschichte durchlebt, am Ende zu sich selbst und eine Möglichkeit um auch mit Paul ins Reine zu kommen. Hier kann man als Leser die Entwicklung miterleben und nachvollziehen, Annabelle wird dadurch zu einer menschlichen und sehr liebenswerten Figur, die man einfach mögen muß. Und auch die anderen Charaktere wie Paul, sein Bruder Friedrich oder Johanna sind sehr realistisch beschrieben, auch die Bösewichte haben realistische Züge und sind nicht einfach nur böse Schurken, sondern werden von der Autorin als Menschen gezeichnet, die durch prägnante Ereignisse in ihrem Leben zu den tragischen Figuren wurden, denen der Leser im Buch begegnet.
    Ebenso stimmig ist der historische Hintergrund geschildert, der eine passende Kulisse für die Fantasyelemente bildet Historie, Fanatsie und Fiktion werden zu einem gelungenen Gesamtbild verwoben, das mit der dezenten Liebesgeschichte perfekt abgerundet wird.
    Von Anfang an legt die Story ein hohes Tempo vor, die Ereignisse kommen Schlag auf Schlag und steuern auf ein fulminantes Ende zu, es bleibt durchweg spannend und durch geschickte Szenenwechsel wird die Spannung noch erhöht, man will unbedingt wissen wie es weiter geht und kann das Buch nur schwer aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin ist eingängig und flüssig, lediglich das Lektorat muß ich auch diesmal bemängeln. Fehlende bzw. falsche Satzzeichen und auch einige Rechtschreibfehler sind mit der Zeit ein wenig störend.

    FaziT: ein spannender und unterhaltsamer Genremix, der von Anfang an überzeugt und von einer dezenten, romantischen Liebesgeschichte dezent abgerundet wird. Die Autorin arbeitet ihren Weltentwurf und ihre Charaktere hier weiter aus und das macht gespannt auf den 3. Teil der Reihe.
Sayers, Dorothy L. Der Zank um den Knochen, 1 Audio-CD EUR 0,00
  • Bewertung vom 11.12.2014
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    sehr gut
  • Lord Peter Wimsey ist zu Gast bei Freunden in dem kleinen Dorf Little Doddering. Dort geschieht gerade seltsames, während sich die Söhne des toten Gutsbesitzers Burdock um das Erbe streiten, hat ein Dorfbewohner die legendäre Todeskutsche gesehen. Geräuschlos und weiß leuchtend Kutscher und Pferde kopflos, preschte sie um Mitternacht am Kirchhof vorbei. Aberglaube, Halluzinationen eines Betrunken, oder steckt mehr dahinter? Gewohnt brillant löst Lord Peter auch diesen Fall.

    Nachdem ich vom ersten Hörspiel wußte, dass die Inszenierung sehr minimalistisch ist, war ich entsprechend vorbereitet. Musik und Geräuschkulisse gibt es gar nicht, lediglich am Anfang und Ende wird etwas Musik eingespielt, so dass es sich hier eher um eine Lesung mit verschiedenen Sprechern handelt, als um ein Hörspiel. Wenn man also weiß, was einen erwartet, kann man sich auf den Fall konzentrieren und sich die Enttäuschung sparen und diesmal ist der Fall wirklich gut konstruiert. Lord Peter ermittelt und kombiniert nachvollziehbar und entwirrt nach und nach alle rätselhaften Details des Falles, der recht knifflig ist. Die Sprecher sind gut gewählt und machen ihre Sache ordentlich, hier kann man nichts aussetzen. Die minimalistische Ausstattung des Hörspiels trägt am Ende auch dazu bei, eine Antiquierte Stimmung zu erzeugen, so dass man sich in der Zeit zurück versetzt fühlt.

    FaziT: ein stimmiger und kniffliger Fall in typischer Landhausatmosphäre, very british eben.
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 11.12.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • In Broughton sind Trickbetrüger am Werk, die Brüder Mick und Guy Fletcher haben mit ihrer raffinierten Masche schon viele Gegenden unsicher gemacht, doch bei ihrem neuen Opfer Sally Goodwyn läuft etwas schief, denn die alte Dame wird mit einem Spaten erschlagen aufgefunden. Mick verdächtigt seinen Bruder, hatte der doch in der alten Dame eine Peinigerin aus Kindertagen wieder erkannt. Und auch die Inspektoren Miller und Gomery schiessen sich auf die Brüder als Täter ein, doch Lady Bedfort hat mal wieder eine ganz andere Spur.

    Wieder eine sehr gelungene Folge, die mit einer stimmigen Atmosphäre und einem kniffligen Fall überzeugt, denn obwohl es nur wenige Verdächtige gibt, bleibt es wendungsreich und überraschend bis zum Ende. Ich hab mich gefreut, dass Max endlich wieder mal eine größere Rolle hat, sein Wiedereintritt in die Serie ist wirklich eine Bereicherung! Ich bleibe nach wie vor dabei, dass Margot Rothweiler nicht die Idealbesetzung für Lady Bedfort ist, aber da sie inzwischen weniger präsent in der Reihe ist als früher, fällt das nicht ganz so arg ins Gewicht. Ganz hervorragend spielt aber diesmal Evelyn Gressmann die Figur der Hilary Wilton, hier macht es wirklich Spaß ihrer prägnanten Stimme zu zuhören.
    Auch wenn die Inspektoren Miller und Gomery diesmal eher am Rande agieren, kann man sich wieder köstlich über den grummeligen Gomery amüsieren, der sich wie üblich über die neugierige Lady aufregt.
    Musik und Geräuschkulisse sind gewohnt professionell unterlegt und tragen zur stimmigen Gesamtatmosphäre bei.

    Fazit: gewohnt launige und knifflige Unterhaltung, auch nach über 70 Folgen gelingt es den Produzenten, spannende und mit viel Flair inszenierte Krimikost zu liefern!
Peters, Ellis Der Aufstand auf dem Jahrmarkt EUR 0,00
  • Bewertung vom 10.12.2014
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    ausgezeichnet
  • Der alljahrliche Jahrmarkt der Abtei in Shrewsbury steht unter keinem guten Stern, die Bürger der Stadt sind aufgebracht weil der Abt sich weigert, für die zerstörten Stadtmauern und zerfahrenen Straßen eine zusätzliche Abgabe zu zahlen u. schon am Abend vor dem ersten Markttag kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen aufgebrachten Bürgern und Händlern. Als auch noch am 1. Markttag die Leiche eines der bedeutendensten Händler aus dem Fluß gefischt wird, ist mal wieder Bruder Cadfaels scharfer Verstand gefragt.

    In diesem Teil ist Hugh Beringar wieder mit von der Partie, er und der Mönch bilden ein gutes Gespann, das sich hervorragend ergänzt und tatsächlich tappen sie erst lange im Dunkeln, bevor sie die ganze Tragweite des Falles durchschauen und auf die Spur eines skrupellosen Mörders kommen.
    Die Spannung wird auch in diesem Teil durchweg aufrecht erhalten, die historische Kulisse und die politischen Verwicklungen dieser Zeit bilden einen perfekten Hintergrund für den Krimifall und eine kleine Liebesgeschichte rundet das Ganz ab.
    Die Personen hat Ellis Peters wieder mit viel Liebe zum Detail geschildert und Bruder Cadfael ist ein Ermittler, mit dem gern noch viele weitere Kriminalfälle löst.
Peters, Ellis Bruder Cadfael und das Mönchskraut EUR 5,00
  • Bewertung vom 10.12.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Wieder wird Bruder Cadfael in einen Mord verwickelt und er ist sogar besonders betroffen, da eine Arzenei von ihm für den feigen Giftmord verwendet wurde.
    Der Edelmann Gervase Bonel, der sich mit seinem Stiefsohn zerstritten hat, will seinen gesamten Besitz dem Kloster übertragen um dafür ein lebenslanges Wohnrecht im
    Kloster zu erhalten, bevor der Vetrag jedoch rechtsgültig wird, wird Bonel ermordet u. schnell fällt der Verdacht auf den Stiefsohn. Doch Bruder Cadfael weiß, das selten alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint

    Ellis Peters ist hier wieder ein atmosphärisch dichter Krimi gelungen, Cadfael wächst einem immer mehr ans Herz und auch die anderen Figuren sind wieder lebensecht u. interessant geschildert, man kann ihre Handlungen und Gefühle gut nachvollziehen, außerdem erfährt man einiges über die Unterschiede zwischen englischem und walisischem Gesetz.
    Ein wenig habe ich Hugh Beringar vermißt, der nur am Ende ein paar kurze Auftritte hatte, aber insgesamt war es wieder ein spannender Fall für Bruder Cadfael mit einem recht ungewöhnlichen, aber für Cadfael typischen Ende.
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