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IK
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Hamburg
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Bewertungen

Insgesamt 21 Bewertungen
Bewertung vom 16.01.2023
Der Pfirsichgarten
Fu, Melissa

Der Pfirsichgarten


ausgezeichnet

Ich durfte das Buch lesen und bin total begeistert,die Geschichte lässt sich wirklich sehr leicht lesen und ist total super geschrieben,ich kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

Eine fliehende Mutter, ein schweigender Sohn und eine Enkelin, die ihre Wurzeln sucht

Melissa Fu hat einen bezaubernden und eindringlichen Roman über die generationenübergreifende Suche einer Familie nach Heimat und die heilende Kraft von Geschichten geschrieben.

Als ihre Stadt in Flammen aufgeht, beginnt für die junge Mutter Meilin und ihren vierjährigen Sohn Renshu eine gefährliche Reise durch das kriegszerstörte China der 1930er Jahre. Kaum wähnen sie sich einmal in Sicherheit, müssen sie schon wieder aufbrechen zu einem anderen Ort und in ein anderes Land. Die findige Meilin muss ihren ganzen Einfallsreichtum aufbieten, um ihren einzigen Sohn aufwachsen sehen zu können. Inmitten von Überlebenskämpfen, tragischen Trennungen und bewegenden Wiedersehen finden sie Trost und Zuflucht bei einer alten, seidenen Schriftrolle. Ihre feinen Zeichnungen und die schillernde Legende vom Pfirsichblütengarten beschützen sie vor der harten Realität der Flucht.

Jahre später lebt Renshu in den USA. Er heißt nun Henry Dao, hat studiert, geheiratet und eine Familie gegründet. Über seine Kindheit schweigt er sich aus, und auch seine Versuche, einen Obstgarten anzulegen, misslingen – bis eines Tages die Pfirsichbäume wachsen. Hier, im Pfirsichgarten ihres Vaters, kann seine Tochter Lily vielleicht doch etwas über ihre Wurzeln erfahren.

Inspiriert von den Erfahrungen ihres Vaters und angetrieben von der Sehnsucht, ihre Familiengeschichte zu kennen, hat Melissa Fu einen bewegenden Roman geschrieben, der sich über Generationen und Kontinente erstreckt.

»Mein Vater erzählte nie von seiner Kindheit – bis zu diesem einen Tag in meinen Zwanzigern, als er aus unerfindlichen Gründen entschieden hatte, uns mehr von seinem Leben zu erzählen. Ich schrieb auf, was ich konnte, jedes Detail, jede verstreute Erinnerung. Ich hoffe, dass Familienzweige Ihnen das gleiche Glücksgefühl verschaffen kann, das mein Vater nach vielen Jahren gefunden hat.« Melissa Fu

Daumen nach oben

Bewertung vom 27.06.2022
Du hast gesagt, es ist für immer
Doller, Trish

Du hast gesagt, es ist für immer


ausgezeichnet

Ich durfte das Buch vorab lesen,und bin total begeistert,es ist wunderschön geschrieben,und das Cover spricht mich total an,es sieht super aus im Regal :) Ich kann es nur empfehlen.

Man kann den Wind nicht ändern, aber die Segel neu setzen …

Fast ein Jahr ist es her, seit Anna ihre große Liebe verloren hat. Sie weiß, dass sie sich endlich einem Leben ohne Ben stellen muss. Spontan beschließt sie, die gemeinsam geplante Segelreise in die Karibik allein anzutreten. Doch sie merkt schnell, dass sie es als Anfängerin niemals schaffen wird, die ehrgeizige Route ohne Hilfe zu bewältigen. Um nicht aufgeben zu müssen, heuert sie Keane an, einen irischen professionellen Segler. Ähnlich wie Anna kämpft auch er mit einem großen Verlust. Können sie einander helfen, ihre Leben wieder auf einen neuen, hoffnungsvollen Kurs zu lenken?Ein Roman, bei dem man weint, bei dem man lacht und sich am Ende wünscht, die Reise würde noch ewig weitergehen.


Es ist aufjedenfall ein wunderbares Buch aber auch sehr traurig

Bewertung vom 13.09.2021
Wildtriebe
Mank, Ute

Wildtriebe


gut

Großbäuerin Lisbeths ganzer Stolz ist ihr Hof, welcher nicht nur der größte im gesamten Dorf ist, sondern auch seit Generationen innerhalb der Familie weitergereicht wird. Seine Erhaltung, Ausbau und Bewirtschaftung stellen ihren Lebensinhalt dar. Als ihr Sohn Konrad sich allerdings mit der modernen Marlies verlobt, entsteht ein Generationenkonflikt. Denn Marlies möchte auch weiterhin im Kaufhaus arbeiten gehen, das Kinderkriegen auf unbestimmte Zeit verschieben und erst recht keine Bäuerin sein. Der Konflikt gärt jahrelang unterschwellig vor sich hin, denn klärende Gespräche und Konfrontationen gibt es nicht. Erst mit Enkelin Joanna entsteht eine – zerbrechliche – Familienkonstruktion. Als diese jedoch nach dem Abitur für 1 Jahr nach Afrika reist, sind Lisbeth und Marlies schwer enttäuscht und beginnen, die vergangenen Jahrzehnte zu reflektieren.

Mein Fazit ist : Mein Geschmack ist das leider nicht so,ich brauchte etwas länger leider um in das Buch reinzukommen.Aber das Cover ist wunderschön geworden.

Bewertung vom 06.05.2021
Die vierte Schwester
Atkinson, Kate

Die vierte Schwester


gut

Inhalt: „In einer heißen Sommernacht verschwindet die kleine Olivia spurlos. Die Familie, deren absoluter Liebling sie war, zerbricht an diesem Unglück. Vor allem für die drei älteren Schwestern dreht sich fortan alles um diesen Verlust und die Beantwortung der Frage nach dem Warum. Dreißig Jahre später taucht Olivias Lieblingsspielzeug wieder auf. Sie beauftragen den Privatdetektiv Jackson Brodie, der jedoch kaum Hoffnung hat, den Fall nach all den Jahren lösen zu können. Für die drei Schwestern ist Olivias Verschwinden das Drama ihres Lebens. All ihre Träume und Sehnsüchte haben sich verflüchtigt, die kleine Schwester dagegen ist allgegenwärtig. Brodie rührt es zu sehen, wie die Frauen um ein normales Leben für sich kämpfen. Er kennt dies nur allzu gut, denn auch er hat seine Schwester auf schreckliche Weise verloren. Pflichtbewusst trägt er seine mageren Ermittlungsergebnisse zusammen – und stößt auf einen Hinweis, der das ganze Ausmaß der Tragödie sichtbar werden lässt.“


Es war etwas durcheinander fande ich und man musste sich etwas mühe geben es zu lesen,aber es war noch ok,könnte aber auch am genre liegen das ist leider nicht soo meins gewesen.aber etwas spannung war zwischendurch bei :-)

Bewertung vom 24.02.2021
Das Buch Ana
Kidd, Sue Monk

Das Buch Ana


sehr gut

Ana soll im Alter von vierzehn Jahren mit dem deutlich älteren Witwer Nathaniel verheiratet werden. Sie versucht sich dagegen zu wehren, denn Ana, die lesen und schreiben gelernt hat, möchte wie ihr Vater Schriftgelehrte werden und sich keinesfalls einem Mann unterordnen müssen. Noch vor der Vermählung stirbt Nathaniel plötzlich und Ana ist daraufhin als verwitwete Verlobte gebrandmarkt. Zudem herrschen Gerüchte in Sepphoris, dass Ana sich unzüchtig verhalten hat. Auf dem Marktplatz wird sie sogar tätlich angegriffen, als sie aus Wut auf den Tetrarchen, der sie als Konkubine in seinen Haushalt aufnehmen wollte, ein Elfenbeinblatt stahl. Jesus ben Joseph, für den sie seit einer ersten Begegnung schwärmte, rettet Ana vor der Steinigung und heiratet sie wenig später. Ana verzichtet damit auf den Reichtum ihrer Familie und zieht zusammen mit ihrer liberalen Tante Yaltha, die ihr stets eine Stütze war, zu Jesus' Familie nach Nazareth. Dort lernt Ana, was es bedeutet in Armut zu leben und was körperliche Arbeit ist. Jesus, der seit einer Offenbarung auf der Suche nach Gott als seinen Wegweiser ist, schließt sich dem Prediger Johannes an und lässt Ana allein zurück. Ana verliert sich wieder in ihren Schriftrollen, die sie von zu Hause mitgebracht hatte und träumt selbst davon, eine Stimme zu sein. Als Johannes verhaftet wird, wird Jesus Kopf seiner Bewegung und geht mit seinen Jüngern davon, um die Menschen davon zu überzeugen, dass das Reich Gottes nah ist. Jesus wird schon bald als Messias gefeiert, begibt sich damit jedoch in die Gefahr der Verfolgung durch Herodes, während Ana nach Alexandria fliehen.

"Das Buch Ana" ist die Stimme Anas, der Gefährtin von Jesus aus Nazareth. Sie war ihrer Zeit weit voraus, hat sich über alle Konventionen hinweg gesetzt und die typische Rolle der Frau abgelehnt. Sie wollte sich nicht darauf reduzieren lassen, treusorgende Ehefrau zu sein und Kinder zu gebären, sondern sich weiterbilden, in der Bibel forschen und die Aufmerksamkeit auf alle darin enthaltene Frauenschicksale lenken.
Ana ist eine mutige Frau, ein starker Charakter mit einem einnehmenden Wesen, so dass Jesus in der fiktiven Geschichte zu einer Randfigur wird. Auch wenn Jesus nicht oft anwesend ist, da er als Wanderarbeiter für die Familie sorgt, unterstützt er Ana indirekt, indem er ihr vertrauensvoll alle Freiheiten lässt.

Die Geschichte Anas ist eine fiktive Geschichte, der jedoch profunde historische Recherchen zugrunde liegen. Es geht nicht um den christlichen Glauben und darum Jesus' Wirken oder seine Wunder darzustellen oder die Frage zu klären, ob es sich bei ihm um Gottes Sohn handelt, sondern um Ana und ihre Emanzipationsbestrebungen. Jesus ist schlicht ein einfacher, gottesfürchtiger Mann, der sich mit einem großen Herz für die Armen und Entrechteten einsetzt.

Eine absolut tolle Geschichte :-) Ich kann das Buch nur empfehlen

Bewertung vom 25.08.2020
Die Nachbarin
Corcoran, Caroline

Die Nachbarin


gut

Ich durfte das Buch die Nachbarin von Caroline Corcoran probe lesen.Und ich finde es ganz gut aber auch nicht sie ausgezeichnet das ich es jetzt unbedingt weiter empfehlen würde,aber jeder hat ja eine andere Auffassung :-) Es geht um Nachbarn die nebeneinander wohnen und die Wände halt recht hellhörig sind,so wie fast überall :-) dadurch bekommt man ja so einiges Privates mit.Die Nachbarin von Lexi mit Partner feier sehr viel und wünscht sich im Grunde auch einen Freund und ein tolles glückliches Leben so wie ihre Nachbarin Lexi es hat.Daher fängt sie an das glückliche Paar zu stalken.Der Schreibstil war recht einfach und flüssig zu lesen.

Das war so rundherum mein Fazit zu dem Buch,jeder muss sich selbst ein Bild davon machen :-) Jeder ist ja im Grunde neugierig also ist es für einige Menschen bestimmt was interessantes :-)

Bewertung vom 17.04.2020
Hör mir zu, auch wenn ich schweige
Greaves, Abbie

Hör mir zu, auch wenn ich schweige


ausgezeichnet

Frank und Maggie haben 6 Monate nicht mehr gesprochen. Maggie kennt den Grund nicht. Erst als sich an einem Abend alles auf Leben und Tod zuspitzt, beginnt Frank Geheimnisse zu erzählen, warum er nicht mit seiner Frau sprach.

Ich durfte das Buch lesen und muss sagen,es ist wirklich toll geschrieben sowie emotional sehr fesselnd.
Das Lesen hat mir sehr viel spass gemacht,und ich empfehle das Buch aufjedenfall weiter,der Kauf lohnt sich absolut.Es lässt sich auch sehr leicht und flüssig lesen,und es hat ungefähr 332 Seiten.

Ich freue mich das ich hier mitlesen durfte.

Bewertung vom 12.11.2019
Gott wohnt im Wedding
Scheer, Regina

Gott wohnt im Wedding


ausgezeichnet

Ich durfte das Buch von Regina Scheer - Gott wohnt in Wedding lesen,und ich finde das Buch ist sehr gut gelungen,es wurde flüssig und leicht verständlich geschrieben.Kurz um eine klare Leseempfehlung von mir.

In diesem wunderbaren Berliner Gegenwartsroman erzählt Regina Scheer Episoden von Menschen, die alle
einmal in Berlin gewohnt haben, durch den Krieg vertrieben wurden und dann auf unterschiedlichsten Wegen zurückkamen. Manche, um hier zu leben, Leo nur für ein paar Tage. Als kleiner jüdischer Junge hat er als
U - Boot hier gelebt und so manche Nacht mit seinem Freund Manfred bei Gertud im Mietshaus Unterschlupf
gefunden.

Ich finde das Buch ist sehr gut gelungen.

Bewertung vom 18.05.2017
Das Gedächtnis der Insel
Buder, Christian

Das Gedächtnis der Insel


ausgezeichnet

Ich durfte das Buch testlesen,und bin sehr begeistert,ein wirklich tolles Buch.Sehr leicht zu lesen,und wirklich spannend.

Kurz zu dem Buch :

Der 38-jährige Archäologe Yann Schneider kehrt nach 20 Jahren Abwesenheit anlässlich des überraschenden Todes seines Vaters aus Paris auf seine Heimatinsel im französischen Atlantik zurück.

Seine Mutter ist bereits in seiner Kindheit bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen. Die Fischer sprechen von "Verschwinden", da ihre Leiche nie gefunden wurde.

Als sich die Beerdigung von Yanns Vater aufgrund eines angekündigten Sturms verzögert, beginnt Yann zusammen mit seiner Schulfreundin und Jugendliebe Gwenn, die bei der französischen Gendarmerie arbeitet, mit Nachforschungen, was den Tod seiner Mutter vor fast 30 Jahren betrifft. Sie hatte sich unmittelbar vor ihrem Tod mit einem Schriftsteller mit dem Pseudonym Jojo getroffen, der auch auf dem Unglücksschiff gewesen sein soll. Auch seine Leiche wurde nie gefunden, zudem wurde sein Name auch nie in der Berichterstattung in den Zeitungen erwähnt. Nicht nur der Tod der Mutter, die mit einem seeuntauglichen Segelboot aufs Meer gefahren ist, auch der angebliche Selbstmord seines Vaters, der vor seinem Tod noch ein Ticket nach Paris gekauft hatte, geben Yann immer mehr Rätsel auf...

ein wirklich gelunges buch vielen dank,kann es nur jedem empfehlen