Benutzername: JessSpa81
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Bewertungen

Insgesamt 14 Bewertungen
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Bewertung vom 11.07.2017
Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
Hogan, Ruth

Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge


ausgezeichnet

Die Autorin Ruth Hogan ist selber begeisterte Sammlerin von Fundstücken. Durch einen Autounfall und eine schwere Erkrankung kam sie zum Schreiben des Romans Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“.

Inhalt:
Anthony Peardew hat vor vierzig Jahren seine große Liebe und dann auch ein Medaillon von ihr verloren. Durch sein schlechtes Gewissen, dass er durch den Verlust des Schmuckstückes hatte, begann er andere Fundstücke zu sammeln, um diese irgendwann an die Eigentümer zurück zu geben. Als er stirbt, vererbt er sein ganzes Eigentum an seine Assistentin Laura, mit der Aufgabe die Eigentümer und auch das Medaillon zu finden.

Meinung:
Aufgefallen ist mir das Buch durch dieses wunderschöne Cover und den Titel. Dazu dann noch der Klappentext und ich wusste, dieses Buch musst du lesen. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Dies ist ein wirklich zauberhaftes Buch mit viel Gefühl, welches mich zum Schluss zu Tränen gerührt hat.

Den Schreibstil fand ich Anfangs durch die kleine Schrift und ohne Absatz abschreckend. Dieses Gefühl verflog jedoch bereits nach den ersten Seiten. Erzählt werden 2 Geschichten und es gibt Einschübe zu der Herkunft einiger gefundener Dinge, welche ich wahnsinnig emotional fand. Zum Schluss gibt es ein wunderschönes Ende , wo sich alles irgendwie zusammenfügt.

Laura lernt das liebenswerte Mädchen Sunshine kennen, die das Down Syndrom hat. Sie gibt der Geschichte noch einen mystischen, geheimnisvollen Touch. In diesem Buch geht es weniger um die verlorenen Dinge, als um die Beziehungen der Menschen zueinander.

Fazit:
Ich bin von diesem Buch einfach nur begeistert und ich sehe verlorene Gegenstände jetzt mit anderen Augen, da sich hinter jedem eine eigene Geschichte verbirgt. Ich vergebe 5 Sterne+

Bewertung vom 28.06.2017
Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
Günak, Kristina

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt


sehr gut

„Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ ist nicht der erste Roman von Kristina Günak, aber für mich war es das erste Buch der Autorin. Erschienen ist es Ende April im LYX-Verlag.

Inhalt:
Bea Weidemann arbeitet bei einem kleinen Verlag in Braunschweig, dem das Wasser bis zum Hals steht. Die einzige Hoffnung den Verlag zu retten, ist der Autor Tim Bergmann, der mit seinem Roman einen wichtigen Leserpreis gewinnen soll. Leider ist er bei der Pressearbeit ein recht schwieriger Kandidat, deshalb soll Bea bei einer Lesereise auf ihn aufpassen, damit nichts schief geht. Dies gefällt ihr erst überhaupt nicht, da sie mit solcher Art Männer nichts anfangen kann. Aber da sie nicht „Nein“ sagen kann, muss sie sich mit ihrer Situation abfinden.

Meinung:
Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend. Die blaue Schrift passt sehr gut zu dem weißen Hintergrund und die goldenen Pailletten bilden das i-Tüpfelchen.
Ich bin ein Mensch, der bei Buchtiteln mit dem Wort „Liebe“ erstmal vorsichtig ist, da sich dahinter doch irgendwelche Liebesschnulzen verbergen könnten, was ich leider nicht so mag. Diesem Roman habe ich aufgrund einer Leseprobe eine Chance gegeben, da mir hier gleich der tolle Schreibstil und der Witz aufgefallen sind. Und ich wurde nicht endtäuscht. Durch die Vergangenheiten der beiden Hauptfiguren erhält diese Geschichte Tiefgang. Das hat mir richtig gut gefallen.

Die Personen werden sehr gut beschrieben, somit konnte ich sie mir sehr gut vorstellen. Dies trifft auch auf die Nebenrollen zu.

Das Ende fand ich etwas zu plötzlich und es hat doch einige offene Fragen zurück gelassen. Vielleicht werden diese ja in einer Fortsetzung geklärt.

Fazit:
Der Roman ist ein schöner Liebesroman mit Tiefgang, der einen sehr schönen Schreibstil und viel Humor hat. Ich vergebe hierfür 4 Sterne.

Bewertung vom 23.06.2017
Ragdoll - Dein letzter Tag
Cole, Daniel

Ragdoll - Dein letzter Tag


sehr gut

Guter Thriller, der zum Ende hin leicht schwächelt
Bei Ragdoll handelt es sich um den Debutroman von Daniel Cole. Es ist das erste Buch einer Trilogie.
In London wird eine Leiche gefunden, die aus mehreren Personen zusammen "geflickt" wurde. Deshalb auch der Name Ragdoll, was übersetzt Flickenpuppe heißt. Der Täter leitet eine Liste mit Namen von zukünftigen Opfern mit Todestag weiter. Darunter auch einer der Detektives.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Der Autor baut hier von Anfang an Spannung auf, die sich auch fast das ganze Buch hält. Jedoch schwächt sie zum Ende etwas ab. Bei der Auflösung des Falls hat mir etwas gefehlt. Es kam so plötzlich und ich fand auch recht unspektakulär. Durch die geschickt einbauten verschieden Fährten des Autors, war mir bis zum Ende nicht klar, wer nun der Mörder ist. Das hat mir sehr gut gefallen.

Die Charaktere und deren "Laster" werden gut beschrieben, die sehr typisch sind für Polizisten, die viele unschöne Dinge sehen und erleben.

Fazit:
Trotz des Endes ist dieser Thriller ein richtiger Pageturner. Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und kann es Thrillerfans wärmstens empfehlen. Nun freue ich mich auf die weiteren Teile und bin gespannt, ob dieses ein 5 Sterne Buch wird.

Bewertung vom 11.06.2017
The Sun is also a Star.
Yoon, Nicola

The Sun is also a Star.


ausgezeichnet

„The sun is also a star“ ist der zweite Roman der Autorin Nicola Yoon. Erschienen ist es im März 2017 im Dressler Verlag. Den Debütroman „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ habe ich noch nicht gelesen. Da mir ihr zweiter Roman aber so gut gefallen hat, werde ich dies demnächst nachholen.

Nun zum Inhalt:
Die Jamaikanerin Natasha und der Koreaner Daniel treffen sich durch Zufall in New York. Daniel fühlt sich sofort von Natasha angezogen und verliebt sich in sie. Er glaubt nicht das es ein Zufall war, sondern Schicksal. Natasha glaubt nicht an so etwas. Natasha möchte sich nicht auf Daniel einlassen, dass sie mit ihrer Familie am selben Abend noch abgeschoben werden soll. Trotzdem verbringen sie den Tag miteinander.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Abwechseln erzählen Daniel und Natasha in kurzen Kapiteln ihre Geschichte. Zwischendurch gibt es wissenschaftliche Erläuterungen, die auch eher kurz gehalten wurden und mich somit auch nicht im Lesefluss gestört haben. Richtig gut fand ich die Kapitel über die Nebenfiguren. Die Autorin zeigt dem Leser hier, wie die Handlungen einzelner Menschen, die anderer beeinflussen können. Dazu passt dann auch das Cover perfekt. Erst bei genauem hinsehen, sind mir die vielen Fäden aufgefallen.

Die Beschreibung der beiden Hauptcharaktere und deren Familien ist der Autorin so gut gelungen, dass sie mir schnell sympathisch waren. Auch die Stadt New York wurde sehr bildhaft beschrieben.

The sun is also a star ist ein sehr gefühlvolles Buch und das Ende hat mich dann auch so berührt, dass ich ein paar Tränen in den Augen hatte. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen

Bewertung vom 14.04.2017
Das Brombeerzimmer
Töpfer, Anne

Das Brombeerzimmer


gut

Ich hatte mehr erwartet

Der Roman „Das Brombeerzimmer“ von Anne Töpfer ist im März 2017 im List Verlag erschienen. Auf dem Cover sind die Schrift, die Früchte sowie die Macarons glänzend aufgedruckt. Die frischen Farben auf dem weißen Hintergrund machen dieses Buch zu einem Blickfang.

Nora ist Ende zwanzig und verliert durch eine verschleppte Krankheit ihren geliebten Ehemann Julian. Ihr großes Hobby war es schon immer Marmelade zuzubereiten. Deshalb hatte ihr Mann vor seinem Tod eine Überraschung für Nora zum Hochzeitstag geplant. Er hatte seine Großtante Klara gebeten, Nora das Familienrezept für Brombeermarmelade zu überreichen. Ein Jahr später findet Nora den Brief von Klara und macht sich auf die Suche nach ihr. Sie merkt, dass Klara sehr geheimnisvoll ist und ihr einige Dinge verschweigt.

Das Buch ist in einem leichten und flüssigen Schreibstil geschrieben. Die Charaktere werden recht gut beschrieben und waren mir auch von Anfang an sympathisch. Im Laufe des Buches lernt Nora neue Menschen kennen. Mich hat ein wenig irritiert, dass sie zu fast allen gleich ein extrem freundschaftliches Verhältnis hatte. So als wenn man sich schon Jahre kennt. Das soll es ja wirklich geben, aber hier in dem Buch fand ich es wirklich übertrieben.

Der Klappentext ist meiner Meinung nach irreführend. Durch den Satz: „Sie findet einen verborgenen Marmeladenkeller voller Geheimnisse aus der Kriegszeit“ hatte ich mir mehr Spannung erwartet. Vielleicht mir ein paar geheimnisvollen Wendungen. Hier wurde ich leider enttäuscht.

Super fand ich die Rezepte die in dem Buch erwähnt werden. Tolle Idee.

Das Brombeerzimmer ist ein netter Roman, den man bestimmt gut in der Sonne zum Entspannen lesen kann. Mir war er stellenweise zu seicht und mir hat Spannung gefehlt. Ich vergebe für dieses Buch 3 Sterne.

Bewertung vom 04.04.2017
Billy the Beast. Ein Traum von einem Tiger
Menke-Peitzmeyer, Jörg

Billy the Beast. Ein Traum von einem Tiger


weniger gut

Aufmerksam auf dieses Buch bin ich durch das lustige Cover geworden. Ich mag die Comicpfote und den Titel, der in einer lockeren Schrift auf dem Buch steht. Durch diese Mischung habe ich gedacht, dass mich ein lustiges Buch erwartet.
In dem Buch geht es um den 16jährigen übergewichtigen Bert, der erst als Maskottchen der Eishockeymannschaft der Ice Tigers ansehen bekommt und sich in eine Cheerleaderin verliebt.

Den Schreibstil fand ich anstrengend und wirr. Dies könnte natürlich auch so gewollt sein, da ein 16jähriger Teenager der Erzähler ist. Für mich war es aber leider nichts. Ich konnte Bert durch die Sprunghaftigkeit manchmal nicht folgen. Einige Kapitel zwischendurch fand ich uninteressant, da sie in dem Moment gar nicht so richtig in die Geschichte reingepasst haben.

Mein Humor war es leider auch nicht. Ich fand es sogar eher stellenhaft traurig. Da scheinen einige Probleme in der Familie zu sein, die ihn dazu bringen zu viel zu essen und die ganzen Hänseleien machen es dann auch nicht besser. Darüber kann ich nicht lachen.

Bewertung vom 03.04.2017
Ab morgen wird alles anders
Gavalda, Anna

Ab morgen wird alles anders


weniger gut

"Ab morgen wird alles anders" ist das erste Buch, welches ich von Anna Gavalda gelesen habe und ich bin nach der Leseprobe auch mit einer hohen Erwartung daran gegangen. Das Buch beinhaltet 2 längere Geschichten und 3 Kurzgeschichten.

Die erste Kurzgeschichte fand ich ganz gut. Wie geht ein Mensch mit mehreren Verlusten um und wie geht das Leben nach einem gemeinsamen Schicksalschlag weiter?

Die zweite Geschichte "Mathilda" kannte ich schon aus der Leseprobe. Da war ich von dem Schreibstil begeistert, aber bei weiterem Lesen wurde es für mich sehr anstrengend bis nervig. Ich musste das Buch erstmal zur Seite legen, um ein anderes zu lesen. Diese Geschichte habe ich dann auch nicht zu Ende gelesen, sondern gleich mit der dritten Kurzgeschichte weitergemacht. Diese wiederum hat mir sehr gut gefallen. Ich fand die Botschaft klasse, dass Kinder erstmal unvoreingenommen sind und bei den Menschen keine Unterschiede machen.

Die letzen beiden Geschichten habe ich nur angefangen. Die Geschichte "Minnesang" war schon sehr vulgär. Ich bin durchaus nicht prüde und lese auch gerne mal erotische Geschichten, aber diese war mir dann doch zu derbe.

Bewertung vom 03.10.2016
Life changing Food
Fischer, Eva

Life changing Food


gut

Das Buch finde ich sehr gut gelungen. Zu fast jedem Rezept gibt es schöne Bilder und die Rezepte sind leicht verständlich.
Bei diesem Buch handelt es sich nicht um ein neues Diätprogramm, sondern um eine Anleitung zur Ernährungsumstellung. Die Autorin hat selber Zölliakie und musste deshalb ihre Ernährung grundlegend ändern.
Die Idee des Buches finde ich sehr gut, aber leider ist es gerade mit kleinem Kind nicht so einfach umzusetzen. Ich habe seit der Geburt noch ein paar Kilo zuviel und dachte, dass ich die mit diesem Programm bekämpfen könnte, jedoch fehlt mir dafür die Zeit, mich richtig damit auseinander zusetzen.
Desweiteren benötigt man auch einige Zutaten, die man nicht so einfach in jedem Supermarkt bekommt und günstig sind die meisten davon leider auch nicht. Um also erstmal mit dem Programm starten zu können, muss man einiges investierten.
Ich werde vermutlich zu dem Buch zurück greifen, wenn es zeitlich besser passt. Die Idee dahinter finde ich nämlich sehr gut.
Fazit:
Kaufempfehlung für alle die, die nötige Zeit dafür aufbringen können.

Bewertung vom 03.10.2016
Irgendwo im Glück
McPartlin, Anna

Irgendwo im Glück


ausgezeichnet

Irgendwo im Glück ist der Nachfolgeroman der Autorin Anna McPartlin, die u.a. das Buch „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ geschrieben hat. Ich hatte bisher noch kein Roman von ihr gelesen, was ich aber unbedingt nachholen muss.
Zum Inhalt:
Es geht um die Familie von Maisie Bean, die in ihrer Ehe die Hölle erlebt hat. Aus dieser Ehe hat sie ihre beiden Kinder, den 16 jährigen Jeremy und seine jüngere Schwester Valerie. Außerdem kümmert sie sich noch um ihre demente Mutter. Maisie führt nach ihrer Trennung mit ihrer Familie ein glückliches Leben, bis ihr Sohn Jeremy spurlos verschwindet. Sie muss sich nicht nur mit dem Verschwinden, sondern auch mit Vorurteile bezüglich ihres Sohnes rumschlagen.

Den Spannungsaufbau in diesem Buch fand ich sehr gut. Einige Dinge erfährt man schon in dem Prolog, man weiß nur nicht, wie es dazu gekommen ist. Die Charaktere wirkten auf mich sehr sympathisch und man konnte direkt eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Für mich war es immer so, als würde ich die Menschen persönlich kennen. Dieses Buch ist sehr gefühlvoll, so dass ich doch einige Male zu den Taschentüchern greifen musste, aber auch schmunzeln musste. Und selbst nach ein paar Tagen beschäftigt mich dieses Buch noch immer.

Jeremy verschwindet im Jahr 1995. Das ist jetzt 21 Jahre her und es ist erstaunlich, wie sich die Welt seit dem geändert hat. Manchmal kam mir der Gedanke, warum benutzt ihr nicht eure Handys… Des Weiteren geht es auch um Vorurteile, die zu dieser Zeit noch größer waren, als heute.

Mein Fazit zu diesem Buch ist eine klare Kaufempfehlung. Ich hatte seit langen kein Buch mehr, welches mich so beschäftigt und berührt hat. Ich werde mit Sicherheit noch weitere Romane der Autorin lesen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.09.2016
Sieben minus eins / Berger & Blom Bd.1
Dahl, Arne

Sieben minus eins / Berger & Blom Bd.1


sehr gut

Guter Kriminalroman
Bei dem neuen Arne Dahl Buch "sieben minus eins" geht es um den Polizisten Sam Berger und sein Team, die das Verschwinden von einer 15jährigen aufklären müssen. Sam glaubt an einen Serienkiller, was er seinem Chef jedoch erstmal beweisen muss.
Das ist das erste Buch von Arne Dahl, welches ich gelesen habe. Ob es sich wirklich um den besten Arne Dahl handelt, kann ich also leider nicht beurteilen.
Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Vor allem, dass man gleich in das Geschehen reingekommen ist und es kein großes Vorgeplenkel gab.
Obwohl ich ein paar AHA-Momente vermisst habe, fand ich das Buch trotzdem spannend. Zwischendurch gab es ein paar Längen.
Ich hab einige Zeit gebraucht um mit den Charakteren warm zu werden. Sam Berger war anfangs recht unsympatisch, was sich dann aber im Laufe des Buches gelegt hat.
Etwas seltsam fand ich das Berger und Blom trotz ihrer Vergangenheit, zu einem Team werden.
Im Großen und Ganzen kann ich das Buch empfehlen und ich werde mit Sicherheit auch die nachfolgenden Bände um das Team Berger und Blom lesen.

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