Benutzername: Mundolibris
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Bewertungen

Insgesamt 321 Bewertungen
Bewertung vom 22.05.2017
For 100 Days - Täuschung / For 100 Bd.1 (eBook, ePUB)
Adrian, Lara

For 100 Days - Täuschung / For 100 Bd.1 (eBook, ePUB)


gut

Lara Adrian ist nicht irgendwer in diesem Genre und so war ich nach der Lektüre recht überzeugt dass mir die Story gefallen könnte.
Ich habe mich auch dieses Mal nicht getäuscht, jedoch waren für meinen Geschmack zu sehr die Sexszenen im Vordergrund. Ein wenig mehr die Story im Auge behalten hätte das ein richtig schöner erotischer Roman werden können. Die Story ist schön erzählt und die Sexszenen sind wirklich prickelnd und bildhaft beschrieben, lassen jedoch noch ausreichend Raum für die eigene Fantasie.
Die Figuren wirken echt und gut durchdacht, jedoch kam es mir manchmal so vor als wenn Avery ein wenig naiv wäre.
Insgesamt wirken die Story und Locations sehr stimmig und es gelingt der Autorin immer wieder für eine schöne Atmosphäre zu sorgen. Dennoch ist es leider auch nur einer von vielen Millionärsromanen.
Insgesamt komme ich auf 3,5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 18.05.2017
Karlchen
Matiszik, Thomas

Karlchen


ausgezeichnet

Thomas Matiszik ist es gelungen mich gleich von der ersten Seite an zu fesseln. Und er konnte mich überraschen, denn ich hatte ganz ehrlich nicht mit so hartem Stoff gerechnet.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und lässt auch schnelles lesen zu ohne dass man irgendetwas überlesen könnte. Es gelingt dem Autor ebenfalls den Leser neugierig auf das folgende zu machen, so dass es fast nicht möglich ist das Buch für Pausen beiseite zu legen.
Die Schauplätze aber noch mehr die Figuren sind so plastisch gezeichnet dass man sie zu kennen scheint. Mit hat der Autor ganz schnell Bilder in den Kopf gepflanzt. So dass es mir so vorgekommen ist als würde ich neben dem Täter stehen.
Das Buch springt in zwei Handlungsebenen hin und her, die eine im Heute und die andere in der Kindheit und Jugend des Täters, doch dies fand ich jetzt nicht wirklich als unangenehm, es half eher den Täter zu verstehen.
Die Taten sind zum Teil recht deutlich angedeutet, doch es bleibt genug Platz für die eigene Fantasie. Und die kann grausamer sein als es ein Autor beschreiben kann.
Das Buch empfehle ich allen die es gerne etwas heftiger mögen, jedoch ist es mit Vorsicht zu genießen wenn man etwas sensibler ist.
Ich bin schon jetzt sehr gespannt was der Autor in Zukunft noch schreibt, für mich ist klar, dass ich es lesen werde.
Die vergebe die volle Punktzahl 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

Bewertung vom 10.05.2017
Der Duft des Zorns
Roth, Marvin

Der Duft des Zorns


ausgezeichnet

Es war auf der Buchmesse in Frankfurt 2016, dass mir dieses Buch vom Verlag empfohlen wurde. Und ich kann sagen, das war ein Volltreffer.
Ein Thriller der von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend ist und zum Finale hin sogar noch die Spannung steigern konnte. Ich kann sagen dass Marvin Roth eine meiner Entdeckungen ist für 2017. Demnächst folgt auch noch ein weiterer Titel des Autors zur Sprache auf meinem Blog.
Es ist natürlich nicht der typische Thriller, denn man könnte darin auch eine Mysterische Geschichte finden. Daher ist das Buch nichts von der Stange sondern durchaus etwas Besonderes.
Eigentlich vermeide ich es aus dem Inhalt des Buches zu verraten, doch hier ist es glaube ich angezeigt. Ich schreibe es aber so, dass man nichts vom Fortgang der Geschichte erfährt bei mir.

Es geht in der Story darum, dass ein Parfum gestohlen wird, welches bei Kontakt damit die Menschen Mordlüstern und andere Menschen quälen möchte. Dieser Fantastische Ansatz der Story ist an sich schon sehr ungewöhnlich, doch die Umsetzung der Story finde ich wirklich großartig gelungen.

Schauplätze, Figuren und auch zum Teil die Dialoge haben mir sehr gut gefallen und wirken sehr real.
Das Buch lässt sich sehr flüssig und schnell lesen und man ist wegen der recht hohen Spannung von Anfang an schnell in der Story gefangen. Und so ist es nicht einfach das Buch für Pausen aus der Hand zu lesen.

Deswegen bin ich so sehr gespannt auf das weitere Buch des Autors das ich hier noch bereitliegen habe.
Insgesamt kann ich das Buch guten Gewissens Empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 09.05.2017
Die Mutter des Satans
Beinert, Claudia; Beinert, Nadja

Die Mutter des Satans


ausgezeichnet

Bisher kannte ich die beiden Beinertschwestern nur vom Namen bzw ich kannte ihre Bücher nur vom Namen und Klappentext. Doch mit diesem Buch haben sie mich gleich abgeholt und einen neuen Fan hinzugewonnen.
Dank der Lebendigen und sehr plastischen Schreibweise der beiden Autorinnen gelang es mir sofort mitten in der Story zu stehen. Die Figuren wirken sehr lebendig und sehr echt und so manifestierten sie sich regelrecht vor meinem inneren Auge.
Gut recherchiert erschien mir das Buch und es ist so interessant zu lesen und man darf lernen wie es sich in der damaligen Zeit gelebt hat. Das Buch schildert in einer tollen Art und Weise wie es um Martin Luther und seine Familie umherging. Der Leser steht nicht außen vor und bekommt mit erhobenem Zeigefinger die Geschichte heruntergebetet, sondern man steht eher daneben wenn Geschichte geschrieben wird.
Es war für mich ein Buch welches ich genossen habe und es war ein Buch welches ich in der Tat nur Kapitel für Kapitel genossen habe. Eine Empfehlung wenn man das Buch wirklich genießen möchte, dann sollte man es auf keinen Fall in einem Rutsch herunterlesen.
Ich kann das Buch guten Gewissens empfehlen und vergebe die volle Punktzahl, 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!

Bewertung vom 03.05.2017
Maiwald
Diggelmann, Oliver

Maiwald


ausgezeichnet

Sprachlich sehr gelungen und so mehr als ich von diesem Debüt erwartet habe.
Es gelingt dem Autor den Leser sehr schnell in den Bann dieses Buches zu ziehen, denn gleich von Anfang an ist das Buch auf einem spannenden und hohen Niveau. So spannend dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe, was selten genug bei mir vorkommt.
Fein gezeichnete Figuren und interessante Dialoge zeichnen das Buch aus. Die Figuren wirken durchweg sehr real und echt und es erstaunt mich, dass dies ein Debütant so gut hinbekommen hat.
Es ist aber kein Buch zum einfach mal schnell weg lesen, ich denke man sollte es auf jeden Fall in Ruhe und mit Genuss lesen. Ich denke dass ich es demnächst ein zweites Mal, aber dann in aller Ruhe lesen werde, denn es lohnt sich auf jeden Fall.
Der Schreibstil von Oliver Diggelmann ist sehr angenehm zu lesen und es kamen in meinen Augen keine Längen vor die dies erschweren könnten.
Das Buch ist spannend wie ein Krimi geschrieben, doch ist es kein wirklicher Krimi. Es ist schwer zu erklären was es wirklich ist, doch kann ich eines sagen, es ist ein Buch dass es zu lesen lohnt.
Für mich ist es die volle Punktzahl 5 von 5 Sternen, für dieses Eindrucksvolle Debüt.

Bewertung vom 02.05.2017
DEAR AMY - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
Callaghan, Helen

DEAR AMY - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest


sehr gut

Ich muss gestehen, dass ich mit solch einem Debüt nicht gerechnet habe.
Aber mich konnte die Autorin durchaus überzeugen und wirklich gut unterhalten. Die Story beginnt recht rasant, hat aber auch die eine oder andere Länge die aber den Lesegenuss nicht schmälert.
Figuren und Schauplätze sind sehr plastisch beschrieben und die Figuren sind schon recht glaubhaft.
Die Schauplätze führten bei mir zum Einsetzen des Kopfkinos, das nicht nachließ bis zum Ende der Story.
Die Autorin hat natürlich nicht das Rad neu erfunden, sie hat aber mit ihrem Debüt ein solides und spannendes Buch vorgelegt. Es liegt ihr offenbar im Blut Spannung zu erzeugen und den Leser zu fesseln. Es ist tatsächlich so dass die Autorin so schreibt, dass der Leser neugierig bleibt, neugierig auf das folgende Kapitel auf die folgenden Seiten. Toller Schreibstil der für mich sehr angenehm zu lesen war.
Insgesamt hat mich die Autorin sehr gut unterhalten können und ich bin schon sehr gespannt was da in Zukunft noch zu erwarten ist.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Bewertung vom 29.04.2017
Mord ohne Grenzen
Schwab, Elke

Mord ohne Grenzen


ausgezeichnet

Wie man es von Elke Schwab gewohnt ist sind die Figuren und Schauplätze aufs Beste ausgearbeitet. Die Figuren wirken durchweg glaubhaft, auch wenn man manche Reaktion der Reaktion der Figuren auf den ersten Blick etwas merkwürdig erscheint. Aber man sollte sich dadurch nicht täuschen lassen und diese im Hinterkopf behalten, denn im Verlauf wird sich das klären.
Gerade in der Beschreibung der Schauplätze spürt der Leser die Liebe der Autorin zu ihrer Heimat. Sehr detailliert beschreibt sie den einen oder anderen Ort der Handlung und so setzte bei mir wieder ganz schnell mein Kopfkino ein. Wer also Krimis mit Lokalkolorit liebt ist hier bestens aufgehoben.
Gut gefallen haben mir ebenfalls die Dialoge, die sehr echt wirkten.
Das Buch abseits der Story macht den Leser neugierig auf die Gegend und man könnte es fast als einen kleinen Reiseführer ansehen.
Die Story ist von Anfang an sehr spannend aufgebaut und dennoch gelingt es Elke Schwab die Spannung step by Step noch weiter zu erhöhen bis zum Finale.
Mehrere Erzählstränge führen den Leser durch die Story die dem Gefühl nach nicht zusammenpassen und doch gelingt es der Autorin diese zusammenzuführen, so dass keine Fragen offen bleiben.
Rundherum ist es Elke Schwab wieder einmal gelungen mich sehr gut zu unterhalten und zu fesseln. Und so vergebe ich dieses Mal wieder die volle Punktzahl, 5 von 5 Sternen und natürlich eine Leseempfehlung

Bewertung vom 23.04.2017
Die Tür
Laymon, Richard

Die Tür


gut

Das erste Mal bin ich von einem Laymon nicht wirklich begeistert. Die ersten beiden Stories „Die Tür“ und „Die Wildnis“ haben mir ohne Frage sehr gut gefallen. Jedoch war meine Erwartung etwas anders geartet, ich meine das Buch wurde als der vierte Band von „Der Keller“ vermarktet und entsprechend waren meine Erwartungen.
Beide Stories für sich waren ansprechend doch leider viel zu kurz, ich denke daraus hätte man jeweils für sich viel mehr machen können.
Die Figuren und Schauplätze sind wie gewohnt aufs Beste ausgearbeitet so dass ich gleich Bilder in meinem Kopf hatte. Die Spannung ist gleich von Anfang an auf einem hohen Level und kann sich zum jeweiligen Ende hin steigern, auch das ist nichts Neues. Soweit das Positive. Bei den beiden Stories hatte ich trotz steigender Spannung das Gefühl, dass es jeweils darum ging die Story möglichst schnell zu ihrem Ende zu führen. Wie gesagt ich finde das schade, denn meiner Meinung nach wäre hier deutlich mehr möglich gewesen.
In der Summe komme ich hier aber dennoch auch 3 von 5 Sternen. Bin aber überzeugt dass das nächste Buch des Autors bzw die deutsche Veröffentlichung wieder deutlich besser sein wird, weil dann eher in sich abgeschlossen und das Gefühl des schnell beenden wollens.

Bewertung vom 04.04.2017
The Ark - Die letzte Reise der Menschheit
Tomlinson, Patrick S.

The Ark - Die letzte Reise der Menschheit


ausgezeichnet

Ich muss gestehen, dass mich dieser Roman ein wenig überrascht hat. Hatte ich eigentlich einen der typischen Sci-Fi-Romane erwartet ist dieser doch nicht ganz so typisch.
Es scheint eher ein Mix aus Sci-Fi und einem Thriller zu sein und finde dieser Mix ist wirklich große Klasse.
Spannende Protagonisten, die mir durchweg alle sehr real erscheinen. Sie haben die nötige Tiefe und wirken auf mich nicht konstruiert, wie so oft in Sci-Fi-Romanen. Natürlich hat man für die Figuren in einem Sci-Fi-Roman keine realen Vorbilder.
Besonders gut gelungen finde ich die Beschreibung der Schauplätze an Bord der Arche. Sie erzeugte bei mir sofort deutliche Bilder in meinem Kopf. Und so kam es wie es kommen musste, mein Kopfkino begann zu rattern, bis hin zum spannenden Finale hin.
Die Story an sich ist eine Politcrimestory die die unterschiedlichen Ansichten der Besatzungsmitglieder aufzeigt. Doch mehr möchte ich dazu nicht verraten, denn ich finde dieses Debüt des Autoren sollte sich jeder Sci-Fi-Fan selbst vornehmen.
Ich wurde vom Autor hier wirklich aufs Beste unterhalten und bin sehr gespannt was er als nächstes vorlegen kann.
Von mir sind das für dieses Debüt 5 von 5 Sternen. Und eine Leseempfehlung.

Bewertung vom 04.04.2017
Blutfährte
Stolzenburg, Silvia

Blutfährte


ausgezeichnet

So langsam aber sicher wird es schwierig zu sagen was von Silvia Stolzenburg mir am besten gefällt. Sind es ihre Historischen Romane, die Krimis oder nun jetzt auch ihr(e) Thriller?
Ich meine es sind alles tolle und sehr spannende Bücher, aber mir fällt die Entscheidung jetzt extrem schwer.
Hier legt sie nun ihr Thrillerdebüt vor und man könnte meinen dass sie nie etwas anderes geschrieben hätte. Der Aufbau der Story und der Spannung ist so als wäre es keine Story sondern eher aus dem echten Leben entnommen.
Schauplätze und Figuren sind so plastisch beschrieben, dass sie echt und real rüberkommen.
Die Figuren wirken nicht im Geringsten konstruiert sondern echt und lebendig. Bei jeder einzelnen Figur hatte ich ein reales Bild im Kopf und so stand ich dann auch mitten in der Story und es war als wenn ich zum Team gehöre und mitermittle.
Schon auf den ersten Seiten sprang mein Kopfkino an und ratterte bis hin zum hochdramatischen Finale. Ein Finale welches man kaum besser machen kann wie ich finde, und ich würde mich doch sehr wundern wenn diese Story nicht irgendwann auf der großen Leinwand oder zumindest im TV zu sehen wäre. Großartig, oder besser, das war ganz großes Kino!
Es ist mit der Autorin wirklich so, dass sie wie ein guter Wein, mit jedem Jahr bzw mit jedem Buch immer besser wird.
Wie sie mir schon verraten hat, wird es von diesem Ermittler in Blutfährte auch noch einen Nachfolgeband geben und ich bin schon heute sehr gespannt auf das Buch.

Von mir gibt es für diesen tollen Thriller 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!