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Bereits in den 1950er und 1960er Jahren veröffentlichten zahlreiche Akteure des Zweiten Weltkriegs wehrwissenschaftliche Studien und Memoiren. Dabei interessierte vor allem die Frage, warum der Krieg nicht gewonnen werden konnte. Selbstzeugnisse der Generale reduzierten ihr Handeln auf eine Befehlskette, die sie selbst entlastete und die Deutschen insgesamt von jeder Verantwortung freisprach. Die in dem vorliegenden Band versammelten Aussagen hochrangiger Militärs stellen einen Quellenkorpus dar, der analog zu den in westlicher Internierung angefertigten Aufzeichnungennicht frei von…mehr

Produktbeschreibung
Bereits in den 1950er und 1960er Jahren veröffentlichten zahlreiche Akteure des Zweiten Weltkriegs wehrwissenschaftliche Studien und Memoiren. Dabei interessierte vor allem die Frage, warum der Krieg nicht gewonnen werden konnte. Selbstzeugnisse der Generale reduzierten ihr Handeln auf eine Befehlskette, die sie selbst entlastete und die Deutschen insgesamt von jeder Verantwortung freisprach. Die in dem vorliegenden Band versammelten Aussagen hochrangiger Militärs stellen einen Quellenkorpus dar, der analog zu den in westlicher Internierung angefertigten Aufzeichnungennicht frei von Widersprüchen oder Ungenauigkeiten ist. Auch hier findet sich das vorsätzliche Verschleiern von belastenden Sachverhalten. Allerdings sind siefrei vom Rechtfertigungsdiskurs der westdeutschen Nachkriegsöffentlichkeit, weil die Protagonisten von ihm ausgeschlossen waren.
  • Produktdetails
  • Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Moskau Bd.6
  • Verlag: Oldenbourg; De Gruyter Oldenbourg
  • 2015
  • Ausstattung/Bilder: 2015. 477 S. 6 b/w ill. 240.00 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 241mm x 170mm x 30mm
  • Gewicht: 875g
  • ISBN-13: 9783110416046
  • ISBN-10: 3110416042
  • Best.Nr.: 41884583
Autorenporträt
Matthias Uhl, Jahrgang 1970, Dr. phil.. Von 1996-2000 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, von 2000-2005 als wiss. Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte München, Abteilung Berlin. Seit 2005 ist er wiss. Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Moskau.
Rezensionen
"Die Edition ist vorbildlich [...]"
Markus Pöhlmann in: Historische Zeitschrift 304 (2017), S. 867,868