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Wie können Menschen, die sich sozial, ethnisch oder in ihrer Weltanschauung unterscheiden, zusammenleben und -arbeiten? In unserer von Konkurrenz und Gegensätzen geprägten Gesellschaft ist dies für Richard Sennett die Schlüsselfrage. Er erläutert, was das Wesen von Zusammenarbeit ausmacht, warum sie so an Bedeutung verloren hat und wie sie wieder als Wert wahrgenommen werden kann. Ob er über mittelalterliche Gilden schreibt, über die Geschichte der Diplomatie oder über seine Interviews mit entlassenen Wall-Street-Angestellten nach dem Lehman-Crash - Sennetts Herangehensweise ist wie stets…mehr

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Produktbeschreibung
Wie können Menschen, die sich sozial, ethnisch oder in ihrer Weltanschauung unterscheiden, zusammenleben und -arbeiten? In unserer von Konkurrenz und Gegensätzen geprägten Gesellschaft ist dies für Richard Sennett die Schlüsselfrage. Er erläutert, was das Wesen von Zusammenarbeit ausmacht, warum sie so an Bedeutung verloren hat und wie sie wieder als Wert wahrgenommen werden kann. Ob er über mittelalterliche Gilden schreibt, über die Geschichte der Diplomatie oder über seine Interviews mit entlassenen Wall-Street-Angestellten nach dem Lehman-Crash - Sennetts Herangehensweise ist wie stets interdisziplinär und pragmatisch. Eine brillante Analyse unserer modernen Arbeits- und Lebenswelt.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Hanser, Carl GmbH + Co.
  • Seitenzahl: 432
  • Erscheinungstermin: 27.08.2012
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783446240797
  • Artikelnr.: 37089264
Autorenporträt
Sennett, Richard
Richard Sennett lehrt Soziologie und Geschichte an der London School of Economics und an der New York University. Er ist der Autor von u. a. "Der flexible Mensch". "Die offene Stadt" ist nach "Zusammenarbeit" (2012) und "Handwerk" (2008) der dritte Teil seiner Homo-Faber-Trilogie.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 06.10.2012

Die geistige Anekdotenschleuder

A propos, da fällt mir ein, das muss ich schnell noch loswerden. Richard Sennett leidet an einem intellektuellen Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom.

Von Christian Geyer

Was ist ein unmögliches Buch? Unmöglich ist ein Buch, das zwei, drei, vier, fünf Bücher ist, nein, viel schlimmer: zwei, drei, vier, fünf Entwürfe zu solchen Büchern. Denn das ließe man sich ja noch gefallen: fünf Bücher zum Preis von einem. Aber Entwürfe zu Büchern sind eben noch keine Bücher, sie sind gewissermaßen nichts Halbes und nichts Ganzes.

Bei Richard Sennett könnte die Sache so gelaufen sein: Er hat seinem Verlag ein gutes, ein ausgezeichnetes Exposé zum Thema "Zusammenarbeit" angeboten. Ausgezeichnet wegen der Vielfalt der Aspekte, unter denen der Autor seinen Gegenstand zu durchdringen versprach. Sennetts Exposé listete viele Einfälle auf, erläuterte jeden dieser Einfälle mit zwei, drei Seiten wahlweise gelehrtem oder lebensweltlich anschaulichem Text und erzeugte so die Erwartung eines materialreich aufgefächerten Sachbuchs zu einem Thema, das zudem auch noch alle angeht, irgendwie: eben zur "Zusammenarbeit".

Wehe aber dem Verlag, der nicht daran denkt, dass allzu rund laufende Exposés eher misstrauisch machen sollten: Hat da ein Autor womöglich schon sein ganzes Pulver verschossen? Und ist das überbordende Material, mit dem der Entwurf gespickt ist, vielleicht nur die Übersprungshandlung eines Schriftstellers, dem die Stringenz seiner These fehlt? Ein Verlag, der da nicht nachfasst (aber warum nachfassen bei einem Autor, der mit "Der flexible Mensch" schon einmal einen Bestseller geschrieben hatte?), der hat im schlimmsten Fall eine vierhundertseitige Materialsammlung statt eines Buches am Bein. Warum ist Sennetts Exposé kein Buch geworden? Weil es nicht bei der Sache bleibt, weil es sein Thema flieht in der Hinwendung zu allen möglichen Auch-noch-Wichtigkeiten.

Richard Sennett sieht das naturgemäß anders. Er sieht sich in der schriftstellerischen Tradition von Montaigne und Herodot und deren Erzähltechnik der "Dialogik": Montaignes Essays, erklärt Sennett, "springen von einem Thema zum nächsten und scheinen zuweilen abzuschweifen, doch am Ende hat der Leser stets das Gefühl, dass Montaigne ein Thema auf unerwartete Weise ausgebreitet hat, statt sich auf wenige Punkte zu beschränken". Bei Sennett jedoch mag sich dieses Gefühl partout nicht einstellen. Am Ende hat man vielmehr das Gefühl, das Thema sei ihm auf erwartbare Weise zwischen den Fingern zerronnen, da hilft auch der Brückenschlag zu Herodot nicht weiter, der die Dialogik als Erzähltechnik angeblich so eingesetzt habe, dass "er wie Montaigne in seinen Essays aus einem Mosaik von Fragmenten ein kohärentes Ganzes schuf". Montaigne habe dann aber diese Technik als Erster "mit einem bestimmten Hintergedanken" eingesetzt: "Indem er dies und jenes erzählte, vermied er, dass im Leser Aggressionen aufkamen."

Über dies und jenes reden, wie es uns gefällt. Immer mit dem Hintergedanken: Da fällt mir ein. Für Sennett ist dies der Inbegriff von "sprezzatura" im Sinne Castigliones. Sprezzatura, so erklärt der Autor, ist ein alter italienischer Ausdruck, der ursprünglich "federnd" bedeutete. Federnd geht es sodann durch Höhen und Tiefen der Zusammenarbeit: Wie Sennett als Kind in einem Nachbarschaftsheim von Chicago zum ersten Mal Kooperation erfuhr (autobiographische Impression), wie die Reformation die Kooperation veränderte (eine Bildbetrachtung des Gemäldes "Die Gesandten" von Hans Holbein dem Jüngeren), wie man mit minimalem besser als mit maximalem Kraftaufwand kooperiert (nach einer Zen-Regel).

Auch innerhalb der einzelnen Kapitel sitzen die Sprungfedern locker. Irgendwann kommt Sennett in den Sinn, dass Depressionen sich hemmend auf jedes Handeln, so auch auf die Zusammenarbeit auswirken. Für den Autor ein Anlass, auf drei, vier Seiten dem Leser das Phänomen der Depression zu erklären, unter Einschluss einer neueren Studie der Weltgesundheitsorganisation, Freuds "Totem und Tabu" sowie Freuds "Trauer und Melancholie" und außerdem einer persönlichen Befragung Sennetts von Arbeitslosen an der Wall Street, von denen "manche in Depression versanken, andere dagegen nicht". Nun schnell noch ein Hinweis darauf, dass Kinder inzwischen eine wichtige Zielgruppe für die Hersteller von Antidepressiva sind. Und fertig ist der Depressions-Report. Das begrifflich liederliche Fazit der dichten Beschreibung lautet: "Als körperlicher Zustand verringert Depression die Energie und lässt in ihren stärkeren Ausprägungen jedes anspruchsvolle Handeln als unmöglich erscheinen. Die echte klinische Depression ist keine zeitweilige Stimmung. Sie zerstört die Fähigkeit zum Engagement."

Mit sprezzatura haben solche flächig gezeichneten, pseudodidaktischen Einschübe wenig zu tun. Das Buch rankt sich von Einschub zu Einschub und bleibt dann im Ganzen aufreizend unterkomplex und anekdotenhaft. Die Dinge werden nur angerissen, nichts wird wirklich vertieft. Gab es denn niemanden, der Sennett von dem Selbstmissverständnis hätte befreien können, in ihm sei der Welt ein Wiedergänger Montaignes erstanden?

Was immer Sennett von Montaigne über die befriedende Funktion des unzusammenhängenden Erzählens gelernt haben will, sein eigenes Buch macht den Leser durchaus aggressiv. Er ärgert sich von Seite zu Seite mehr darüber, dass es hier vom Hölzchen aufs Stöckchen geht, dass in weiten Teilen rein assoziativ verfahren wird bei einem Buch, das sich selbst ja keinem poetischen, sondern einem argumentativen Anspruch unterstellt.

Dabei ist das Thema der Kooperation ein Klassiker von Soziologie und Philosophie, es hat zuletzt zahlreiche Ausarbeitungen in der Spieltheorie gefunden sowie in den Kollektivanalysen zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft, die sich um das Theorem der Individualisierung ranken. Gewiss ist Sennett nicht gehalten, diese Dinge zu referieren, wenn er etwas Eigenständiges über Zusammenarbeit schreiben will. Aber Originalität, die schon mal Gedachtes vorsätzlich nicht zur Kenntnis nimmt, läuft stets Gefahr, das erreichte theoretische Niveau zu unterbieten. Der selbstbewusste, meinungsfreudige Ton klingt dann seltsam hohl und stellenweise durchaus ignorant. Ein Buch, vor dem zu warnen ist.

Richard Sennett: "Zusammenarbeit". Was unsere Gesellschaft zusammenhält.

Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Hanser Berlin Verlag, Berlin 2012. 416 S., geb., 24,90 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Etwas mehr Selbstdistanz, bitte, ruft der Rezensent gegen das allzu monotone Klagen des Autors über das Verschwinden des Handwerks, respektive des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Wenn schon, denn schon, scheint Hans Bernhard Schmid zu sagen und fordert Richard Sennett auf, doch gleich mal bei sich selbst anzufangen mit kooperativer Haltungskorrektur. Ansonsten findet er Sennetts von einem Besuch in einer Cello-Werkstatt ausgehende Analyse gelingender Zusammenarbeit als Kleister unserer gesamten Gesellschaft eigentlich recht nett. Die sich anschließende Kritik an sozialer Ungleichheit, Wandel der Arbeitswelt und Rückzug ins Private und Vereinzelte kommt klassisch links daher, findet Schmid. Nur findet er Sennetts Ausgangspunkt für derlei Kritik, den heutigen Finanzkapitalismus nämlich, doch etwas zu begrenzt. Und apropos Handwerk: Das Buch hat Längen, meint Schmid, und nimmt Milieus und Vorgänge allzu schnell als exemplarisch wahr.

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 10.12.2012

Es wäre besser,
wenn es besser wäre
Richard Sennett wünscht sich mehr Zusammenarbeit
Der Amerikaner Richard Sennett, in London und New York tätig, ist einer der sympathischsten, freundlichsten und bekanntesten Wissenschaftler überhaupt. Er gehört zu den Intellektuellen, die Amerika dringend braucht, wo „liberal“ inzwischen so viel wie „linksradikal“ bedeutet. Sennett vertritt das Fach der Soziologie als eine Gesellschaftskunde, die bei aller analytischen Empirie ihren normativen Antrieb nicht verhehlt. Er hat in Büchern wie „Der flexible Mensch“ aus genauen Beobachtungen eine aktuelle Kritik der Entfremdung und Vereinzelung formuliert – und damit Probleme benannt, die, so unvermeidlich sie in einer komplexen, modernen, kapitalistischen Gesellschaft auch sein mögen, trotzdem gesehen und ausgeglichen sein wollen: Das gilt für das staatsfeindliche Milieu der USA und Großbritanniens ebenso wie für den umfassenden Sozialstaat, dessen befriedende Wirkung sich, wenn es ums Gemeinwohl geht, als trügerisch erweisen kann.
  Am kommenden Neujahrstag wird Richard Sennett siebzig Jahre alt. Bevor die verdienten Glückwünsche verschickt werden, stellt der Abstract Service der SZ hier noch schnell sein jüngstes Buch vor. Es ist ein katastrophal schlechtes Buch. Mit dem denkbar besten Anliegen. Und insofern ein interessanter, exemplarischer Fall: Wer das Gute will – hier: mehr Zusammenarbeit –, der hat von vornherein ein rhetorisches Problem. Denn erstens droht quälende Langeweile, wenn man wiederholt gesagt bekommt, dass das Zusammenleben der Menschen besser wäre, wenn es besser wäre. Zweitens neigt bei solcher Überzeugungsabsicht der Autor dazu, die moralisch appellierenden und die beschreibenden Teile des Textes zum Ärger des Lesers zu verquirlen. Und drittens lehnt kein Verleger oder Lektor ein Manuskript als komplett überarbeitungsbedürftig ab, wenn der Autor weltberühmt ist. Keiner dieser Gefahren ist Richard Sennett mit seinem jüngsten Buch entgangen.
  Damit könnte die Rezension zu Ende sein, wäre es nicht so schade um den guten Stoff, der in diesem Buch verstreut liegt. Die Frage, ob der Mensch von der Natur zur Kooperation oder zu aggressivem Egoismus bestimmt ist (vermutlich zu beidem) und was diese biologische Disposition für die heutige Organisation der Gesellschaft bedeutet (vermutlich wenig), ist seit einigen Jahren ein heiß debattiertes Thema zwischen Natur- und Geisteswissenschaften. Da käme Richard Sennett eigentlich gerade recht mit seiner Ansicht, dass die menschliche Kooperation weder bloß aus einem inneren ethischen Impuls noch aus evolutionsbiologischer Notwendigkeit erwächst, sondern immer auch aus praktischer Übung, wie sie beispielsweise in kleinen Werkstätten oder im Handwerk der Diplomatie erlangt wird. Hier schließt Sennett an sein voriges Buch „Handwerk“ an, den ersten Teil einer Trilogie über „Fertigkeiten, die Menschen benötigen, um das alltägliche Leben zu bewältigen“. Sennett nennt dieses Alterswerk sein „Homo-Faber-Projekt“ – der dritte Teil wird vom Leben in Städten handeln, was auch ein Thema seiner Ehefrau Saskia Sassen ist.
  Oder nehmen wir die Untersuchung der kleineren Angestellten in den Investmentbanken der Wall Street, die im „Back Office“ arbeiten. Sennett hat dazu viele Interviews geführt und einiges herausgefunden: über die kürzer werdenden Berufsstationen, über die Unsicherheit als Normalzustand – ein Personalchef sagt, er werde misstrauisch, wenn in einem Lebenslauf steht, dass der Bewerber fünf oder sechs Jahre auf derselben Stelle gearbeitet hat –, oder über das beliebte „Teamwork“, das in Wahrheit meist die Rücksichtslosigkeit nur verstärkt. Allein diese Passagen zum Finanzmarkt hätten ein eigenes Buch ergeben können, aber auch sie werden weitergespült in einem Strom von Assoziationen, Lektüren und kleinen Beobachtungen.
  Sennetts Beispiele für die soziale Praxis der Zusammenarbeit – die geprägt ist von Offenheit trotz Differenz, von Experiment und dialogischer Kommunikation – sind bunt und zahlreich. Versuche mit Kindern werden erwähnt: So fängt man im Alter von fünf bis sechs Jahren an, über Spielregeln zu verhandeln, die man im Alter von zwei bis drei Jahren noch als gegeben ansah. Der Autor verweist auf seine Erfahrung als Musiker, er geht auf die soziale Frage und das Schisma der Linken im 19. und 20. Jahrhundert ein, und die Kaffeehäuser aus Jürgen Habermas’ „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ kommen auch vor. Der Übergang von der Ritterlichkeit zur Zivilität in Renaissance und Reformation wird ein wenig beleuchtet, ebenso die amerikanische Nachbarschaftshilfe und der israelische Kibbuz, und der Zivilisationsprozess nach Norbert Elias ist trotz dessen jüdischer Herkunft, so hören wir, ein geradezu „protestantisches“ Narrativ.
  Außerdem im Angebot: Gemälde von Holbein, Tocqueville als Erfinder des Konzepts „Individualismus“, eine Unterscheidung von Empathie und Sympathie, eingestreute Kritik an der Regierung von David Cameron sowie ein Abschnitt über „soziale Netzwerke“ wie Facebook, die nach bisheriger soziologischer Erkenntnis eher sozial ausschließend wirken. Selten hat man von einem klugen, belesenen und erfahrenen Autor eine solche Mischung aus Wohlwollen und Wirrnis gelesen. Sein Buch, schreibt Richard Sennett, solle auch selbst Zusammenarbeit im Vollzug sein, im Sinne einer freundlichen Einbeziehung des Lesers. Erst einmal, denkt sich dieser, hätten sich die Gedanken und Kapitel untereinander zur Zusammenarbeit verabreden sollen.
JOHAN SCHLOEMANN
Richard Sennett: Zusammenarbeit. Was unsere Gesellschaft zusammenhält. Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Hanser Berlin im Carl Hanser Verlag, München 2012. 414 Seiten, 24,90 Euro.
Das beliebte „Teamwork“
verstärkt meist nur
die Rücksichtslosigkeit
    
Richard Sennett, geboren in Chicago, lehrt Soziologie in New York und an der London School of Economics. Sein Buch „Der flexible Mensch“ war ein Bestseller. Am kommenden Neujahrstag wird Sennett siebzig.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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"Richard Sennett plädiert in seinem neuen Buch für eine Gesellschaft, die Kooperation über den Kampf aller gegen aller stellt... Ein unterhaltsames, so leicht wie angenehm zu lesendes Buch." Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 16.09.12