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Vom Abschied und vom Neuanfang Die Sorge um die alt werdenden Eltern ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Familienstrukturen haben sich aufgelöst, das Leben in der globalisierten Welt fordert maximale Flexibilität und Mobilität. Die wenigsten sind darauf vorbereitet, plötzlich für gebrechliche Menschen da sein zu müssen. Die Pflege reißt Lücken in unsere Lebensläufe und konfrontiert uns mit uns selbst. Dies umso mehr, wenn die Eltern den Zweiten Weltkrieg erlebt haben und in ihrer Seele unaufgearbeitete Traumata verbergen. Sebastian Schoepp macht sich auf eine Zeitreise ins…mehr

Produktbeschreibung
Vom Abschied und vom Neuanfang
Die Sorge um die alt werdenden Eltern ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Familienstrukturen haben sich aufgelöst, das Leben in der globalisierten Welt fordert maximale Flexibilität und Mobilität. Die wenigsten sind darauf vorbereitet, plötzlich für gebrechliche Menschen da sein zu müssen. Die Pflege reißt Lücken in unsere Lebensläufe und konfrontiert uns mit uns selbst. Dies umso mehr, wenn die Eltern den Zweiten Weltkrieg erlebt haben und in ihrer Seele unaufgearbeitete Traumata verbergen. Sebastian Schoepp macht sich auf eine Zeitreise ins Leben seiner Eltern, vom Russlandfeldzug bis ins Pflegeheim, und damit in die Vergangenheit Deutschlands. Denn mit dem endgültigen Ableben der Kriegsgeneration endet auch eine Epoche.
  • Produktdetails
  • Verlag: Westend
  • Seitenzahl: 288
  • Erscheinungstermin: 3. April 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 144mm x 30mm
  • Gewicht: 481g
  • ISBN-13: 9783864892080
  • ISBN-10: 3864892082
  • Artikelnr.: 49539931
Autorenporträt
Sebastian Schoepp, Jahrgang 1964, ist politischer Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Er hat sich einen großen Teil seines Berufslebens mit Südeuropa und Lateinamerika befasst. Gewissermaßen als Krönung der Laufbahn winkte schließlich der Posten als Korrespondent in Buenos Aires. Doch genau in diesem Moment musste Schoepp erfahren, dass es andere Dinge im Leben gibt, die schwerer wiegen als Karriere. Um sich um seine Eltern zu kümmern, verzichtete er auf Südamerika. Er hat diese Entscheidung nie bereut.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Pamela Dörhöfer lernt mit Sebastian Schoepps Erfahrungsbericht nicht nur das deutsche Pflegesystem und die Leiden von Angehörigen Pflegebedürftiger besser kennen, sondern auch die Kriegsgeneration und ihre verborgenen Traumata. Wie der Autor über das Leben mit zwei pflegebedürftigen Eltern schreibt, wie er die Vergangenheit seiner Eltern und das Kümmern miteinder verbindet, hält Dörhöfer für gelungen. Der Autor eröffnet mit dem Thema Sterben ein "Paraleluniversum", meint die Rezensentin. Das Buch hebt sich ab von der Menge der Veröffentlichungen zum Thema, indem Schoepp der Generation seiner Eltern eine Stimme verleiht, erklärt sie.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Es ist ein persönlicher und wegen seiner Offenheit Respekt abverlangender Beitrag zur gerade erst größere Wirkung zeigenden Kriegsenkel-Debatte, aus dem sich mehr historisch lernen lässt, als aus der Lektüre mehrerer Jahrgänge der allermeisten akademischen Geschichtszeitschriften." rosalux.de

"Diese beiden Ebenen, das Verbinden von Schoepps Erleben während der "Pflegejahre" mit den Biografien seiner Mutter und seines Vaters, macht das Buch zu etwas Besonderem ... Geschickt verschränkt Sebastian Schoepp Vergangenheit mit den Erlebnissen und Eindrücken aus der Zeit des Kümmerns." Frankfurter Rundschau

"Ein manchmal verbitterter, aber realistischer Einblick in eine Lebensphase, in der voll mobile Junge plötzlich gefrordert sind." Chrismon plus

"Mit 'Seht zu, wie ihr zurechtkommt' liegt eine exzellente Reportage über das 'große Verdrängen' vor, die Unfähigkeit der Kriegsgeneration, mit ihren Kindern und Enkeln zu reden, und die geistigen und psychischen Verheerungen, die Nationalsozialismus und
Krieg in der deutschen und österreichischen Gesellschaft für lange hinterlassen haben." Wolfgang R. Langebucher und Fritz Hausjell in "Der österreichische Journalist"

"Als seine Eltern pflegebedürftig wurden, tauchte er noch einmal tief in ihre und in die Vergangenheit Deutschlands ein. Über diese Zeitreise und nicht aufgearbeitete Traumata hat er ein Buch geschrieben." Radio Bremen 2

"Man folgt Schoepp mit steigendem und gespanntem Interesse auf seiner Zeitreise ins Leben seiner Eltern, vom Russlandfeldzug bis ins Pflegeheim - und auf seinen Überlegungen dazu, wie man selbst von seinen Eltern geprägt wird. Es ist kein rührseliges Buch, aber ein anrührendes, ein kritisches, aber kein böses Buch. Es ist ein wunderbares Buch. Es ist eine kleine, 288-Seiten lange Kostbarkeit." Heribert Prantl, "Prantls Blick"

"Warum das Familienleben mit den Eltern der Kriegsgeneration so schwierig war - und was das für die Pflegesituation bedeutet: Sebastian Schoepp schreibt über Abschied und Annäherung." Märkische Allgemeine
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