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Verklärungen und Dämonisierungen, die das russische Verhältnis zu Deutschen und Deutschland formten, bilden den Schwerpunkt des zehnten Sammelbandes und begründen den Abschluss der »West-östlichen Spiegelungen«. Anhand der Wahrnehmungsmuster von Erzählern, Dramatikern und Lyrikern der russischen Weltliteratur wie Turgenev, Tolstoj, Dostoevskij, Leskov, Cechov, zeigen namhafte Experten Vorurteile und Meinungen auf, die Auskunft geben über die sich verändernden Sichtweisen während des »Silbernen Zeitalters« und danach. Zum thematischen Spektrum des Sammelbandes gehören ebenfalls die…mehr

Produktbeschreibung
Verklärungen und Dämonisierungen, die das russische Verhältnis zu Deutschen und Deutschland formten, bilden den Schwerpunkt des zehnten Sammelbandes und begründen den Abschluss der »West-östlichen Spiegelungen«.
Anhand der Wahrnehmungsmuster von Erzählern, Dramatikern und Lyrikern der russischen Weltliteratur wie Turgenev, Tolstoj, Dostoevskij, Leskov, Cechov, zeigen namhafte Experten Vorurteile und Meinungen auf, die Auskunft geben über die sich verändernden Sichtweisen während des »Silbernen Zeitalters« und danach.
Zum thematischen Spektrum des Sammelbandes gehören ebenfalls die Deutschlandbezüge in der russischen Publizistik und im Musik- und Kunstleben. So erschütterte das Entstehen des Deutschen Reiches in einer Epoche nervöser gesellschaftlicher wie politischer Spannungen altgewohnte Überzeugungen. Und nicht wenige Künstler reagieren auf diese Entwicklung mit Zeichen politischer Einseitigkeit und nationaler Überheblichkeit.
Den deutschfeindlichen Stimmungen in einer sich dynamisch entwickelnden russischen Öffentlichkeit stehen wiederum alte Konstanten kultureller Verbundenheit und gegenseitiger Anregung in Wissenschaft, Philosophie und Kunst gegenüber. Diese überdauern den Ersten Weltkrieg und geben der Beziehung durch die gemeinsame Erfahrung der Moderne immer wieder neue Impulse.
  • Produktdetails
  • West-östliche Spiegelungen Nr.4
  • Verlag: Fink (Wilhelm
  • Seitenzahl: 1287
  • Erscheinungstermin: Dezember 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 242mm x 172mm x 57mm
  • Gewicht: 1545g
  • ISBN-13: 9783770532094
  • ISBN-10: 3770532090
  • Artikelnr.: 13356275
Autorenporträt
Lew Kopelew, geb. 1912 in Kiew, wurde in jungen Jahren zum überzeugten Kommunisten. Während des 2. Weltkriegs kämpfte er als Propagandaoffizier für die Befreiung der Sowjetunion von Deutschland. Weil er sich beim Einmarsch der sowjetischen Truppen in Ostpreußen für eine menschenwürdige Behandlung der deutschen Bevölkerung einsetzte, wurde er trotz seiner Tapferkeit und seiner militärischen Verdienste zu zehn Jahren Lager verurteilt. In dieser Zeit lernte er Alexander Solschenizyn kennen, der ihn in seinem berühmten Buch 'Im ersten Kreis der Hölle' zu einem seiner Helden (Lew Rubin) machte. Nach seiner Freilassung 1954 und Rehabilitierung 1956 konnte Lew Kopelew als Literaturwissenschaftler und Germanist arbeiten und veröffentlichen; zunehmend setzte er sich für Andersdenkende ein, so für Solschenizyn und Andrej Sacharow und protestierte entschieden gegen die Niederschlagung des "Prager Frühlings". Dadurch geriet er mit der sowjetischen Obrigkeit in scharfen Konflikt. In den 60er