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Der als Balladenkomponist berühmt gewordene Carl Loewe, Musikdirektor aus Stettin und beinahe gleich alt, wie der bereits 1828 verstorbene Franz Schubert, besuchte im Sommer 1844 Wien. Der sich beim Singen seiner Kompositionen stets selbst am Flügel begleitende Loewe, konnte mehrere erfolgreiche Konzerte geben, wovon Publikum und Kritik derart begeistert waren, sodass ihm die Wiener den Beinamen "norddeutscher Schubert" verliehen. Zum Abschied von Wien hinterließ er eine bisher unbekannte und hier erstmals veröffentlichte Liedkomposition mit dem Titel "Ewige Liebe". Trotz zahlreicher weiterer…mehr

Produktbeschreibung
Der als Balladenkomponist berühmt gewordene Carl Loewe, Musikdirektor aus Stettin und beinahe gleich alt, wie der bereits 1828 verstorbene Franz Schubert, besuchte im Sommer 1844 Wien. Der sich beim Singen seiner Kompositionen stets selbst am Flügel begleitende Loewe, konnte mehrere erfolgreiche Konzerte geben, wovon Publikum und Kritik derart begeistert waren, sodass ihm die Wiener den Beinamen "norddeutscher Schubert" verliehen. Zum Abschied von Wien hinterließ er eine bisher unbekannte und hier erstmals veröffentlichte Liedkomposition mit dem Titel "Ewige Liebe". Trotz zahlreicher weiterer Kontakte zum Wiener Musikleben, schlugen Loewes Versuche fehl, in dieser Stadt längerfristig beruflich Fuß zu fassen. War ihm auch keine weitere Wienreise mehr möglich, so konnte er doch einige Kompositionen in Wien verlegen; außerdem wurde er zum Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde ernannt.
Autorenporträt
Der Autor: Robert Hanzlik, geboren 1974 in Wien. Studium der Musikwissenschaft an der Universität Wien. Magisterium und Promotion zum Dr. phil. ebendort. Der Autor war bzw. ist für die Kommission für Musikforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und das Fernseharchiv des ORF tätig und bei der «Gesellschaft zur Herausgabe von Denkmälern der Tonkunst in Österreich» beschäftigt. Seit 2001 ist er Präsident der «Österreichischen Carl Loewe-Gesellschaft». Forschungsschwerpunkte: Kleinmeister, vokale und instrumentale Aufführungspraxis vom 17. bis zum 20. Jahrhundert, Leben und Werk europäischer Komponistinnen.