«Reorganisation der Polizei» oder getarnte Bewaffnung der SBZ im Kalten Krieg?
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1948/49 wurde in Ostdeutschland unter dem maßgeblichen Einfluß der sowjetischen Besatzungsmacht der Aufbau einer Sicherheits- und Militärorganisation eingeleitet. Dieser Wandel wird in dem Band konkret-historisch mit Dokumenten und Materialien belegt, die größtenteils bis 1989/90 geheimgehalten wurden und hier erstmals veröffentlicht werden. Insbesondere wird der Kontext mit internationalen, nationalen und innenpolitischen Ereignissen deutlich. Erstmalig wird publik, daß es auch andersgerichtete Vorstellungen als die offiziellen gab. Der Herausgeber greift damit ein in der DDR tabuisiertes…mehr

Produktbeschreibung
1948/49 wurde in Ostdeutschland unter dem maßgeblichen Einfluß der sowjetischen Besatzungsmacht der Aufbau einer Sicherheits- und Militärorganisation eingeleitet. Dieser Wandel wird in dem Band konkret-historisch mit Dokumenten und Materialien belegt, die größtenteils bis 1989/90 geheimgehalten wurden und hier erstmals veröffentlicht werden. Insbesondere wird der Kontext mit internationalen, nationalen und innenpolitischen Ereignissen deutlich. Erstmalig wird publik, daß es auch andersgerichtete Vorstellungen als die offiziellen gab. Der Herausgeber greift damit ein in der DDR tabuisiertes Thema auf und kann die Geschehnisse und Probleme tiefer ergründen als Wissenschaftler zuvor.
  • Produktdetails
  • Verlag: Peter Lang Ltd. International Academic Publishers
  • Artikelnr. des Verlages: .47308, 47308
  • Neuausg.
  • Seitenzahl: 413
  • Erscheinungstermin: 1. Juli 1995
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 151mm x 23mm
  • Gewicht: 530g
  • ISBN-13: 9783631473085
  • ISBN-10: 3631473087
  • Artikelnr.: 25416292
Autorenporträt
Der Autor: Günther Glaser, Jg. 1922, war er in der KVP und NVA, hat an der Leipziger Universität Geschichte/Militärgeschichte studiert und dort promoviert. Er war nach 1962 im Militärgeschichtlichen Institut der DDR auf dem Gebiet der Militärgeschichte der Republik und anderer sozialistischer Staaten tätig. Nach der Habilitation war er dort ab 1975 Ordentlicher Professor. Seit seiner Emeritierung ist er mit der Sicherheits- und Militärpolitik der SBZ/DDR bis 1961 befaßt.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: Anhand von SMAD- und DVdI-Weisungen, SED-Beschlüssen, Schriftwechsel, Berichten, Referaten und Diskussionen werden mit Kommentaren des Herausgebers dargeboten: sicherheits- und militärpolitische Entscheidungen in der SBZ 1948/49 und ihre Problematik - Notwendigkeit und Legitimität von Veränderungen - Konfliktfelder - Konträre Auffassungen - 1989/90 deren Realisierung?
Rezensionen
"G. Glaser ist es gelungen, eine Auswahl zu treffen, die eine objektive Betrachtung des damaligen Geschehens erheblich erleichtert. Auch für die ehemaligen Polizeiangehörigen, die damals an der Basis in den TB, VPB oder VPS ihren Dienst taten, vermitteln die Dokumente einen zum Teil neuen Blick auf die Ereignisse der Jahre 1948 und 1949." (Horst Andexel, Utopie Kreativ)
"Ungewöhnlich aufschlußreich ist das, was Glaser hier präsentiert. Dies nicht nur, weil die 77 Schriftstücke bis 1989/90 fast alle streng geheim blieben und nun erstmals öffentlich bezeugen, wann und wie in der SBZ quasimilitärische Formationen entstanden." (Jochen Cerny, Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung)
"...øes! kann festgestellt werden, daß Glasers Dokumentenauswahl sehr hohen Quellenwert besitzt, daß er mit seiner Einführung in bislang nicht vorhandener Tiefe in das Quellenmaterial eindringt, Zusammenhänge zeigt und Ursachen analysiert...Das Buch bildet eine äußerst wertvolle sicherheitspolitische Dokumentation des historischen Zeitabschnitts, in dem in der SBZ Grundlagen für die stalinistische Deformierung der Gesellschaft der DDR gelegt worden sind." (Torsten Diedrich, Geschichte Erziehung Politik)
"Mit Sicherheit bereichern Glasers Überlegungen, die gewissen Einseitigkeiten in anderen Darstellungen über die DDR entgegenstehen, den wissenschaftlichen Disput, zumal in seinen Dokumenten und Darlegungen viel von dem Selbstverständnis der damaligen SED-Führung und den Angehörigen der bewaffneten Organe vermittelt wird." (Thorsten Diedrich, Neue Politische Literatur)…mehr