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Der Bauer Pachom kann ein kleines Stück Land kaufen und hat es damit eigentlich gut getroffen. Doch schon bald will er mehr und lässt sich auf ein verlockendes Angebot ein: Er darf so viel Land behalten, wie er an einem Tag zu Fuß umgehen kann. Pachom läuft so schnell er kann, doch in seiner Gier überschätzt er seine Kräfte. In der bekannten Volkserzählung beschreibt Tolstoi, wie der beständige Drang des Menschen nach materiellem Besitz von dem wegführt, was eigentlich zählt: dem Leben. Peter Matic interpretiert feinsinnig die Schlichtheit, tragische Komik und Größe dieser zeitlosen, ergreifenden Parabel.…mehr

Produktbeschreibung
Der Bauer Pachom kann ein kleines Stück Land kaufen und hat es damit eigentlich gut getroffen. Doch schon bald will er mehr und lässt sich auf ein verlockendes Angebot ein: Er darf so viel Land behalten, wie er an einem Tag zu Fuß umgehen kann. Pachom läuft so schnell er kann, doch in seiner Gier überschätzt er seine Kräfte. In der bekannten Volkserzählung beschreibt Tolstoi, wie der beständige Drang des Menschen nach materiellem Besitz von dem wegführt, was eigentlich zählt: dem Leben. Peter Matic interpretiert feinsinnig die Schlichtheit, tragische Komik und Größe dieser zeitlosen, ergreifenden Parabel.
  • Produktdetails
  • Verlag: Jumbo Neue Medien
  • Gesamtlaufzeit: 40 Min.
  • Erscheinungstermin: 24. Juni 2010
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783833726262
  • Artikelnr.: 29739746
Autorenporträt
Peter Matic ( 24. März 1937 in Wien) ist ein österreichischer Schauspieler.

Matics Schauspielkarriere startete 1960 am Theater in der Josefstadt in Wien. Nach kurzen Stationen in Basel und München kam er 1972 an die Staatlichen Schauspielbühnen in Berlin und blieb dort bis zu deren Schließung 1994. Seitdem gehört er zum Ensemble des Wiener Burgtheaters.

Als Synchronsprecher leiht er seine einprägsame Stimme u.a. Scott Glenn (Das Schweigen der Lämmer), Joel Grey (Remo), Nigel Hawthorne (Demolition Man), Ian Holm (u.a. Brazil) und Ben Kingsley (deutscher Standardsprecher seit Gandhi).

Leo N. Tolstoi, geb. am 9.9.1828 in Jasnaja Poljana bei Tula, gest. am 20.11.1910 in Astapowo, heute zur Oblast Lipezk, entstammte einem russischen Adelsgeschlecht. Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, übernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universität Kasan begann er 1844 das Studium orientalischer Sprachen. Nach einem Wechsel zur juristischen Fakultät brach er das Studium 1847 ab, um zu versuchen, die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern. Er erlebte von 1851 an in der zaristischen Armee die Kämpfe im Kaukasus und nach Ausbruch des Krimkriegs 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die Berichte aus diesem Krieg (1855 Sewastopoler Erzählungen) machten ihn als Schriftsteller früh bekannt. Er bereiste aus pädagogischem Interesse 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und traf dort auf Künstler und Pädagogen. Nach der Rückkehr verstärkte er die reformpädagogischen Bestrebungen und richtete Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein. Seit 1855 lebte er abwechselnd auf dem Gut Jasnaja Poljana, in Moskau, und in Sankt Petersburg. Im Jahre 1862 heiratete er die 18-jährige deutschstämmige Sofja Andrejewna Behrs, mit der er insgesamt 13 Kinder hatte. In den folgenden Jahren seiner Ehe schrieb er die monumentalen Romane Krieg und Frieden sowie Anna Karenina, die Tolstojs literarischen Weltruhm begründeten. Tolstois lebenslange Suche nach der geeigneten Lebensform kulminierte 1910 darin, daß er seine Frau verließ, da diese nicht bereit war, sich von den gemeinsamen Besitztümern zu trennen. Er starb kurze Zeit darauf an einer Lungenentzündung.
Rezensionen
"In der zeitlosen Parabel "Wieviel Erde braucht der Mensch" zeigt Lew N. Tolstoi am Beispiel der Gestalt des Bauern Pachom eindrucksvoll, dass bloßes Streben nach Gewinn und immer mehr Besitz weder glücklich macht noch Erfolg bringt. Peter Matic märchenhafte Erzählweise betont einfühlsam die komische Tragik diese ruhelos Strebenden und allzu einseitig orientierten Menschen, der sich durch Selbstüberschätzung und maßloses Gewinnstreben zugrunde richtet." -- Quelle: ekz Informationsdienst