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Dies ist nicht nur eine »Deutsche Geschichte von 1918 bis 1933«: Detlef Lehnert unternimmt eine inhaltliche Bestimmung der Epoche, er zeichnet ein Porträt der Weimarer Republik als Parteienstaat und Massengesellschaft. Ihr Scheitern hat vielleicht zu sehr das Urteil über sie geprägt, als erste deutsche Demokratie hat sie noch dem Grundgesetz der Bundesrepublik wichtige Leitgedanken vererbt. So kann sie auch, zumindest phasenweise, als »unterschätzte Republik« gelten.…mehr

Produktbeschreibung
Dies ist nicht nur eine »Deutsche Geschichte von 1918 bis 1933«: Detlef Lehnert unternimmt eine inhaltliche Bestimmung der Epoche, er zeichnet ein Porträt der Weimarer Republik als Parteienstaat und Massengesellschaft. Ihr Scheitern hat vielleicht zu sehr das Urteil über sie geprägt, als erste deutsche Demokratie hat sie noch dem Grundgesetz der Bundesrepublik wichtige Leitgedanken vererbt. So kann sie auch, zumindest phasenweise, als »unterschätzte Republik« gelten.
  • Produktdetails
  • Reclam Universal-Bibliothek Bd.18646
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • 2., überarb. Aufl.
  • Seitenzahl: 316
  • Erscheinungstermin: 15. November 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 150mm x 95mm x 17mm
  • Gewicht: 138g
  • ISBN-13: 9783150186466
  • ISBN-10: 3150186463
  • Artikelnr.: 26365445
Autorenporträt
Detlef Lehnert ist Professor für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Präsident der Hugo-Preuß-Stiftung; Forschungsschwerpunkt: Weimarer Republik, insbes. Weimarer Verfassung (auch im Vergleich zum Grundgesetz), politische Kultur, Sozialdemokratie.
Inhaltsangabe
Weimar - die unterschätzte Republik I Die Konstituierung: Revolution, Verfassung und Versailles
Chronologische Übersicht
"Frieden, Freiheit, Brot" - warum Massen zur Republik drängten
Tribüne der Revolution: Konstituante statt Reichstag
Polarisierung des Wahlkampfes und Koalitionsbildung
Preuß kontra Preußen: Fallstudie zu Neuordnungsgrenzen
"Versailles" und die republikanischen Symbolgehalte
Sozialprobleme der Realverfassung als Protestmotiv II Bewährungskonflikte: Zwischen Kapp-Putsch und Republikschutz
Chronologische Übersicht
Staatsstreich von rechts und republikanische Abwehr
Kurswechsel nach links: gestärkte oder andere Republik?
Erstes Protestvotum, noch keine "Abwahl" Weimars
Atempause im Inneren, mehr Druck von außen
Anschläge auf die Republik und neuer Krisenzyklus
Demokratische Gegenwehr und versäumte Chancen III Wege in eine andere Republik: Von Cuno zu Hindenburg
Chronologische Übersicht
Die erste unparlamentarische Regierung
Vom Ruhrkampf und der Hyperinflation zu Stresemann
Zweierlei Maß: Sonderweg Bayerns, Exekution Sachsens
Das Nachspiel: Hitler-Putsch und Seeckt-Ermächtigung
Notverordnungsregime
Stabilisierungsdiktatur und Reichstagswahl im Mai 1924
Dawes-Zahlungsplan und "Bürgerblock" aus den Neuwahlen
Generationswechsel: Hindenburg als Nachfolger Eberts IV Widerspruchsvolle Konsolidierung: Gesellschaft und Parteien im Richtungsstreit
Chronologische Übersicht
Trugbilder einer "relativen Stabilisierung"
Interessenformationen in einer Klassengesellschaft
Umverteilung nach oben, Absicherung nach unten
Fallstudie Wohnungspolitik
Außenpolitische Entlastung und innere Gewaltbändigung
Massenaufmärsche: "Reichsbanner" kontra "Stahlhelm"
Politische Teilkulturen
Aufbegehren der Linken: Fürstenenteignung und Flaggenerlass
Kulturelle Restaurationsversuche: Vom "Schund"- zum Schulgesetz
Reichs- und Preußenwahl 1928:Spätes Maifest der Republik? V Abmarsch nach rechts: Krise und Gegenreform zum Präsidialsystem
Chronologische Übersicht
Der Anfang vom Ende: Politisches Krisenhalbjahr 1928/29
Alibi des Systemwechsels: Finanzkrisenwinter 1929/30
Wegmarken der Etablierung des Kabinetts Brüning
Reichstagswahl 1930: Denkzettel einer Parlamentsauf lösung
Ökonomisch-politische Krisenspirale in den Abgrund
Abschied von Weimar: Präsidentenwahl ohne Republikaner
Wege zur Diktatur: Papen-Regime und "Preußenschlag"
Jenseits von Weimar: Zwischenstationen ins "Dritte Reich" Nachbetrachtung: Was blieb von der Weimarer Republik?

Literaturhinweise
Verzeichnis der Karten und Abbildungen
Namenregister
Zum Autor
Rezensionen
Lehnerts Studie vereinigt die Vorzüge einer zupackend geschriebenen Darstellung mit dem Informationsgehalt einer Auswahl zentraler Quellen zur politischen Geschichte. Auf fast fünfzig Seiten bekommt der informationshungrige Leser nicht nur die Weimarer Verfassung in wesentlichen Auszügen dargeboten, sondern auch die Programme der wichtigsten politischen Parteien. Der besondere Wert dieses Bandes liegt aber vor allem in der eigenständigen, hier und da von vertrauten Interpretationsmustern abweichenden Sichtweise der Weimarer Republik. Geschichte in Wissenschaft und Unterricht