Lexikon der untergegangenen Völker - Haarmann, Harald
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Dieses Lexikon beschreibt in rund 200 Artikeln knapp und allgemeinverständlich die wichtigsten untergegangenen Völker der Erde, die spätere Völker und Kulturen nachhaltig beeinflußt haben. Je nach unserem Wissensstand informiert es über Geschichte, Verbreitungsgebiet und Migrationen eines Volkes, die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Organisation, Kultur und Religion sowie Sprache und Schrifttum. Überblicksartikel zu Kontinenten und Großregionen erleichtern die Orientierung über benachbarte und miteinander verwandte Völker und erschließen zahlreiche kleine Gruppen, die keinen…mehr

Produktbeschreibung
Dieses Lexikon beschreibt in rund 200 Artikeln knapp und allgemeinverständlich die wichtigsten untergegangenen Völker der Erde, die spätere Völker und Kulturen nachhaltig beeinflußt haben. Je nach unserem Wissensstand informiert es über Geschichte, Verbreitungsgebiet und Migrationen eines Volkes, die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Organisation, Kultur und Religion sowie Sprache und Schrifttum. Überblicksartikel zu Kontinenten und Großregionen erleichtern die Orientierung über benachbarte und miteinander verwandte Völker und erschließen zahlreiche kleine Gruppen, die keinen eigenen Artikel haben. Ein unentbehrliches Nachschlagewerk für alle, die sich jenseits von ideologischen Vereinnahmungen für alte Völker und ihr kulturelles Erbe interessieren.
  • Produktdetails
  • Beck'sche Reihe Bd.1643
  • Verlag: Beck
  • 2., durchges. u. aktualis. Aufl.
  • Seitenzahl: 297
  • Erscheinungstermin: 8. März 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 126mm x 23mm
  • Gewicht: 288g
  • ISBN-13: 9783406634697
  • ISBN-10: 3406634699
  • Artikelnr.: 34691399
Autorenporträt
Dr. phil. habil. Harald Haarmann, geb. 1946, studierte Allgemeine Sprachwissenschaft und verschiedene philologische Einzeldisziplinen an den Universitäten Hamburg, Bonn, Coimbra (Portugal) und Bangor (Wales). Er lehrte und forschte an verschiedenen deutschen und japanischen Universitäten. Er ist Mitglied im Forscherteam des Research Centre on Multilingualism (Brüssel). Für seine Arbeit erhielt er diverse Preise: Prix logos (1999) der Association européenne des linguistes et des professeurs de langues (Paris) und den Premio Jean Monnet (1999) im Bereich Essayliteratur. Harald Haarmann lebt und arbeitet in Finnland.
Inhaltsangabe
Vorwort

Hinweise für die Benutzung

Artikel A - Z

Bibliographie

Register der Völker und Stämme ohne eigenen Artikel
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 08.08.2012

Völker kommen
und gehen
Am Anfang dieses kenntnisreichen und unterhaltsamen Buches steht ein ganzer Kontinent: Afrika, der Erdteil, aus dem nach bisherigem Wissen alle Hominiden stammen. Nicht nur das, auch die Kulturformen von der Wildbeuterei, dem Ackerbau, der Viehzucht bis zu all ihren Varianten, die seither in der Welt verbreitet sind, wurden zuerst im alten Afrika entwickelt.
  Das „Lexikon der untergegangenen Völker“ von Harald Haarmann ist kein ausführlicher Katalog des Niedergangs, des Verschwindens und der Auflösung, sondern vielmehr ein Unternehmen der vielfältigen Spurensuche und des Auskundschaftens von Traditionszusammenhängen. Manchmal ist eine Sprache verschwunden, aber das Volk noch da oder umgekehrt wie etwa beim Sanskrit.
  Haarmann geht beim Begriff „Volk“ vor allem von sprachlichen und kulturellen Wurzeln aus, doch auch der „genetische Fingerabdruck“ wird beachtet, schön wissenschaftlich und stichhaltig. Darüber hinaus dürfte dieses Buch für jeden eine Quelle sich steigernden Staunens sein über den enormen Reichtum dessen, was verschwand, indem es in andere Kulturen überging. HARALD EGGEBRECHT
Harald Haarmann:
Lexikon der
untergegangenen
Völker.
Verlag C.H. Beck,
München 2012.
298 Seiten, 14,95 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Harald Haarmanns "Lexikon der untergegangenen Völker" hat den mit "cjos" zeichnenden Rezensenten nicht wirklich begeistert. Die Einträge, die recht knapp über Herkunft und Entwicklung, Sprache und Kultur untergegangener Völker berichten, gehen seiner Einschätzung nach in Sachen Informationsgehalt kaum über das hinaus, man in einer besseren Enzyklopädie findet. Entsprechend sieht er den Gewinn dieser Zusammenstellung vor allem in der handlichen Bündelung des Themengebietes. Kritisch merkt er an, dass dessen Konturen allerdings "insgesamt unscharf" bleiben. Vor allem bemängelt er das Fehlen einer ausdrücklichen Reflexion darüber, "wann und wozu der Begriff des Volkes konstruiert wurde" und er für die Erfassung vergangener Zivilisationen, Reiche, Kulturen, und Sprachen denn geeignet ist. Fraglich bleibt für ihn daher, ob sich auch interessierte Laien von dem Lexikon wirklich angesprochen fühlen.

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