Erinnerungen eines Insektenforschers 02 - Fabre, Jean-Henri
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Warmherzig und voller Lebensklugheit widmete sich Jean-Henri Fabre ein Leben lang der Erforschung von Insekten. Dabei entstanden seine 'Erinnerungen', ein literarisches Meisterwerk, eine gleichermaßen poetische wie genaue Naturbetrachtung und eine Liebeserklärung an die Insektenwelt. So resümierte Fabre in hohem Alter: 'Ich glaube nicht an Gott, ich sehe ihn'. Nach Band I, der im März erschien, folgt nun Band II der 'Erinnerungen eines Insektenforschers' von Jean-Henri Fabre in der erstmals vollständig auf Deutsch erscheinenden zehnbändigen Gesamtausgabe.…mehr

Produktbeschreibung
Warmherzig und voller Lebensklugheit widmete sich Jean-Henri Fabre ein Leben lang der Erforschung von Insekten. Dabei entstanden seine 'Erinnerungen', ein literarisches Meisterwerk, eine gleichermaßen poetische wie genaue Naturbetrachtung und eine Liebeserklärung an die Insektenwelt. So resümierte
Fabre in hohem Alter: 'Ich glaube nicht an Gott, ich sehe ihn'. Nach Band I, der im März erschien, folgt nun Band II der 'Erinnerungen eines Insektenforschers' von Jean-Henri Fabre in der erstmals vollständig auf Deutsch erscheinenden zehnbändigen Gesamtausgabe.
  • Produktdetails
  • Erinnerungen eines Insektenforschers .2
  • Verlag: Matthes & Seitz Berlin
  • Artikelnr. des Verlages: .3468564
  • 1. Aufl.
  • Seitenzahl: 335
  • Erscheinungstermin: 1. November 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 147mm x 35mm
  • Gewicht: 548g
  • ISBN-13: 9783882216721
  • ISBN-10: 3882216727
  • Artikelnr.: 29913886
Autorenporträt
Fabre, Jean-Henri
Jean-Henri Fabre, geboren 1823 in Saint-Léons du Lévézou, Entomologe und Autor, widmete sich ab 1870 der Beobachtung von Insekten und schrieb an seinem Werk, den Souvenirs Entomologiques, deren erster Band 1879 erschien. Fabre, dessen Werk in viele Sprachen übersetzt ist, gilt als einer der wesentlichen Wegbereiter der Verhaltensforschung und starb 1915 in Sérignan-du- Comtat, Vaucluse.
Rezensionen
Besprechung von 13.12.2010
Insektenleben

Genau das habe er sich gewünscht: "Ein Stück Land, oh!, nicht groß, aber umzäunt und den Unannehmlichkeiten der öffentlichen Straße entzogen, vernachlässigt, unfruchtbar, ausgedörrt, gut für Disteln und Hautflügler." So setzt der zweite Band der deutschen Ausgabe von Jean-Henri Fabres "Souvernirs entomologiques" ein: mit der Erfüllung eines lange Jahre gehegten Traums, des Ankaufs seines "Harmas", des Anwesens in der Vaucluse, das Fabre von 1879 bis zu seinem Tod 1915 zum "lang ersehnten Laboratorium" wurde, in dem er seiner Passion für die Beobachtung der Insekten nachgehen konnte. Die Leser des vielbeachteten ersten Bandes (F.A.Z. vom 19. April) kennen diesen Harmas mittlerweile freilich schon recht gut. Für sie gilt es nun, diesem Autor und dieser Ausgabe der "Erinnerungen" treu zu bleiben, die bis zum hundertsten Todestag Fabres in zehn Bänden komplett vorliegen soll. Erinnert sei also daran, dass der Reiz dieses Werks nicht zuletzt in seiner epischen Breite liegt, im Kreisen um die vielleicht ähnlichen, doch nie ganz gleichen Instinktwunderleistungen und Formentwicklungen der geschilderten Insekten. Die Unausschöpfbarkeit dieser Welt ist bei Fabre eben nicht nur rhetorische Beschwörung. Hinzugekommen sind in diesem Band zwei kleine Hommagen von Rémy de Gourmont, geschrieben noch zu Lebzeiten Fabres, während Christian Thanhäuser, dessen Federzeichnungen eingestreut sind, von seinen Erfahrungen beim Zeichnen von Insekten berichtet. (Jean-Henri Fabre: "Erinnerungen eines Insektenforschers". Band II. Aus dem Französischen von Friedrich Koch, bearbeitet von Heide Lipecky. Mit Beiträgen von Rémy de Gourmont und Christian Thanhäuser. Federzeichnungen von Christian Thanhäuser. 336 S., Abb., geb., 36,90 [Euro].)

hmay

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Besprechung von 11.03.2014
Summen, Sirren
Der Insektenforscher Fabre,
elektroakustisch
Seit die Gesamtausgabe der „Erinnerungen eines Insektenforschers“ im Berliner Verlag Matthes & Seitz erscheint, hat sich auch in Deutschland herumgesprochen, dass Jean-Henri Fabre (1823-1915) einer der großen Erzähler des 19. Jahrhunderts war, ein Forscher, der mit den Wesen lebte, die seine Neugier geweckt hatten. Wer ihn liest, erfährt beinahe ebenso viel über die Menschen wie über Insekten . Nun ist das vierte Hörbuch nach Fabres Erinnerungen herausgekommen, eine Art Biografie der Mauerbienen. Der Verlag hat sie in einer Box mit den Vorgängern zusammengefasst. Diese handelten vom heiligen Pillendreher, der schwarzbäuchigen Tarantel und der gelbflügeligen Grabwespe ( Jean-Henri Fabre: Erinnerungen eines Insektenforschers. Aus dem Französischen von Friedrich Koch. Vier elektroakustische Hörbücher. Sprecher: Gert Heidenreich, Sound: Robert Rehnig. Buchfunk, Leipzig 2014. 4CDs, 251 min., 24,90 Euro ).
  Das gesamte Vorhaben ist ein Glücksfall unter den vielen Hörbuchproduktionen. In Gert Heidenreich wurde ein so warmherziger wie wohltuend unaufgeregter Sprecher gefunden. An seiner Seite werden die Ausflüge ins Reich der Insekten zu vergnüglichen Expeditionen. Dank des Sounds von Robert Rehnig wirken sie zeitlos-gegenwärtig. Unaufdringlich erzeugt er eine Atmosphäre der Neugier und der Rätselhaftigkeit. Es flirrt, summt, sirrt – und klingt doch nie nach einer platten Natur-Illustration. Und die Mauerbiene? Sie kennt, so scheint es, die Sehnsucht nach dem Ort der Kindheit, des ersten Erwachens so gut wie wir. Das zu sagen wäre Anthropomorphismus? Nun, eben der ist Bedingung zarter Empirie.
JBY
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Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Als Buch für Naturfrevler will Sylvia Staude den zweiten Band der auf 4000 Seiten angelegten Ausgabe von Jean-Henri Fabres Erinnerungen zwar nicht ausrufen. Der Effekt, den die Lektüre von Fabres feinen Beobachtungen aus der Welt der Insekten und die Ansicht der Illustrationen (von Christian Thanhäuser) auf sie haben, ist allerdings durchaus kein nur ästhetischer. Was Geduld und genaues Sehen hier zutage fördern, frappiert die Rezensentie ebenso wie die Eröffnung einer Parallelwelt aus Mörtelbienen, Pelzbienenölkäfer und Kreiselwespen, ein kleines Wunder, durch das der Autor sie mit Leidenschaft, Witz und Verstand geleitet, während er nebenher sogar Darwin widerlegt.

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