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Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Sie sind in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Noch ist es ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu…mehr

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  • Größe: 5.62MB
Produktbeschreibung
Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Sie sind in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Noch ist es ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Ein Buch, das den »Kriegsenkeln« hilft, sich selbst besser zu verstehen. Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstandes aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt. Oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft? Weshalb bleiben so viele von ihnen kinderlos? Noch ist es für sie ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Ist es möglich, dass eine Zeit, die über 60 Jahre zurückliegt, so stark in ihr Leben als nachgeborene Kinder hineinwirkt?
  • Produktdetails
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Seitenzahl: 282
  • Erscheinungstermin: 06.10.2010
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783608101317
  • Artikelnr.: 37090948
Autorenporträt
Sabine Bode, Jahrgang 1947, begann als Redakteurin beim »Kölner Stadt-Anzeiger«. Seit 1978 arbeitet sie freiberuflich als Journalistin und Buchautorin und lebt in Köln. Sie ist eine renommierte Expertin auf dem Gebiet seelischer Kriegsfolgen. Ihre Sachbücher »Die vergessene Generation«, »Kriegsenkel«, »Nachkriegskinder« und »Kriegsspuren« sind Bestseller und wurden in mehrere Sprachen übersetzt.
Inhaltsangabe
Vorwort und Dank 1. KAPITEL Gespenster aus der Vergangenheit Familienweihnachten als Pflichtveranstaltung Klagen über Eltern Überdosis NS -Geschichte Flüchtlingshintergrund Kein Mut zur Familiengründung Die Kriegsenkel melden sich zu Wort Wie aus Tätern Opfer wurden Woher kommt der "Nebel"? Eine ostdeutsche Geschichte Das Nachbeben 2. KAPITEL Wem es zu gut geht, den bestraft das Leben Ein Seminar für Kinder der Kriegskinder? Sein Vater brauchte Dauerstress Auf der Suche nachVorbildern Woher kam der neurotische Umgang mit Geld? Kapitulation kurz vor dem Examen Die Mutter gönnte ihm keine Geheimnisse Das Massaker von Aussig an der Elbe Großvaters "verlorenes Paradies" Ich muss keine Frau mehr retten 3. KAPITEL Die Burgfamilie Freundliche und gut erzogene Töchter Essstörungen Zwei ungleiche Schwestern Erfolgreiche Bogenschützin Schulversagerinnen Mama nahm alles hin Dia gnose Bulimie Ich bin doch deine Tochter, Mama! 4. KAPITEL Der lange Weg zur eigenen Identität Ein Fest mit Bergmannstradition Frisch verliebt Du weißt gar nicht, wie gut du es hast Als sie ihren fröhlichen Vater verlor Ein fürsorglicher Ehemann Was ist emotionale Offenheit? Ein neues Ziel:Abitur Der jugendliche Sohn rastet aus Der letzte Schritt in die Freiheit 5. KAPITEL Die Spätzünderin Ein Dauerproblem Unsere Beziehung ist grottenschlecht. Sie litt unter dem beruflichen Niveau Erst Streit - dann drei Tage Schweigen Tote Babys am Straßenran Verwandte von den Nazis ermordet 6. KAPITEL Das Böse Familienforschung im Fernsehen Verletzte Integrität Opa war doch ein Nazi Vater und Sohn im Dauerstreit "Nazis", " KZ " und " SS " - was ging mich das an? Macht über den Vater Lehrer in die Enge treiben Tränen und Scheidung Die Sache mit dem jüdischen Friedhof Von Schandtaten wollte ich nichts hören Genickschuss! Ein einfacher Hilfsarbeiter. Amerika - meine Rettung Eine neue Familie Die große Trauer 7. KAPITEL Sohn im Schatten Marathon auf der Theaterbühne Wenn Kinder eine leichte Beute sind Vergewaltigungen ... aber meine Seele war gestorben Tabu Königsberg Die Fassade einer intakten Ehe Todesursache unbekannt Familie auf dem Prüfstand 8. KAPITEL Der Wehrlose Ein vielseitiger Autor Misstrauen und Missgunst Ein Versöhnungskind? Er war ein Einzelgänger Hohe moralische Ansprüche Die Konkurrenz der Kranken Eine unstillbare Sehnsucht nach Trost 9. KAPITEL Leben lernen Ein empörter Brief Mutter war furchtbar verklemmt Eine übergroße Bescheidenheit. Balkone wie Schießscharten Sich mit Geld betäuben Wie sich Schatten verflüchtigen 10. KAPITEL Kinderladen-Kinder Ein Rückblick auf 1968 Ungereimtheiten Was läuft bei ihr schief? Kinder, die alles dürfen Der Wutanfall eines Zwergs Adlig und antikapitalistisch Die neuen Normen der WG Eine Pubertät unter Beobachtung Das Amerika-Desaster Zwei Jahre ohne Kontakt zur Mutter Ich habe meine Kindheit genossen Zwei Wunder 11. KAPITEL Nebel im Kopf Im Kinderbett kam die Angst Zwangshandlungen Neue Eltern braucht das Land! Hinter dicken Mauern Angst vor dem Atomkrieg Schneller, die Russen kommen Auch der Vater schien zu pubertieren Selbstverletzungen einer Jugendlichen Gewaltrausch während einer Therapiestunde Folgenreiches Schwarz-Weiß-Muster Die Kriegsängste der Mutter geträumt 12. KAPITEL Grenzen ziehen Ein später Vater Familienklima: "Eine stillstehende graue Sauce" Aufwachsen ohne eigenes Zimmer Meditation mit grauweißen Fliesen Ein bisschen Punk Der Fernseher bleibt an Ich bin doch ihr Sohn! Vorsicht - heiße Herdplatte! Eine Tochter auf Distanz Der Vater war noch im Krieg Vorurteile ge gen über Polen und Russen Alles, was schön und gut ist, wird zerstört Ähnlichkeiten mit der eigenen Mutter Des lieben Gottes Lieblingskind Kein Kontakt mehr zu den Eltern Eine typische Suchtfamilie Sie wollte die Mutter retten Als Säuglinge dressiert wurden Das brüllende Kind De
Rezensionen
"... In 14 spannenden Fallbeispielen legt Bode nun dar, wie die Beziehung zu ihren Eltern und das Schweigen über den Krieg diese Generation prägte."
Emotion, 4/2009