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EINE TRAGIKOMÖDIE ÜBER DEN SCHMALEN GRAT ZWISCHEN LEIDENSCHAFTLICHER LIEBE UND STALKING VOR DER TRAUMHAFTEN KULISSE VON VENEDIG Judit Kalman und Markus Bachgraben sind ein Traumpaar - zumindest wenn es nach ihr geht. Mit ihm, dem jungen Erfolgsautor, will sie noch einmal ganz von vorne beginnen. Gefolgt von ihrer Freundin Erika, die endlich Judits neuen Freund kennenlernen will, reist sie zu Bachgraben nach Venedig, wo er an seinem neuen Roman arbeitet. Das Paar verbringt einen romantischen Abend, der ein unerwartetes Ende findet - und nicht nur Judit muss sich die Frage stellen: Welches Spiel…mehr

Produktbeschreibung
EINE TRAGIKOMÖDIE ÜBER DEN SCHMALEN GRAT ZWISCHEN LEIDENSCHAFTLICHER LIEBE UND STALKING VOR DER TRAUMHAFTEN KULISSE VON VENEDIG
Judit Kalman und Markus Bachgraben sind ein Traumpaar - zumindest wenn es nach ihr geht. Mit ihm, dem jungen Erfolgsautor, will sie noch einmal ganz von vorne beginnen. Gefolgt von ihrer Freundin Erika, die endlich Judits neuen Freund kennenlernen will, reist sie zu Bachgraben nach Venedig, wo er an seinem neuen Roman arbeitet. Das Paar verbringt einen romantischen Abend, der ein unerwartetes Ende findet - und nicht nur Judit muss sich die Frage stellen: Welches Spiel wird hier gespielt - und wer bestimmt seine Regeln?

MITREISSEND GEFÜHLVOLL UND MIT VIEL WITZ
In ihrem neuen Roman erzählt Bettina Balàka von der Tragikomödie zwischenmenschlicher Beziehungen, vom Wunsch, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, und vom langen Schatten der Familiengeschichte, dem man nicht so leicht entkommt - doppelbödig, überraschend und mit einer gehörigen Portion Witz.
  • Produktdetails
  • Verlag: Haymon Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 693
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 343
  • Erscheinungstermin: Februar 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 136mm x 38mm
  • Gewicht: 485g
  • ISBN-13: 9783852186931
  • ISBN-10: 3852186935
  • Artikelnr.: 34532677
Autorenporträt
Bettina Balàka, geboren 1966 in Salzburg, lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, Theaterstücke und Hörspiele. Vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Körner-Preis (2004), dem Salzburger Lyrikpreis (2006) und dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis (2008). Zuletzt erschienen: Eisflüstern. Roman (2006), Schaumschluchten. Gedichte (2009). Bei Haymon: "Auf offenem Meer". Erzählungen (2010), "Kassiopeia". Roman (2012, HAYMONtb 2013) sowie zuletzt "Unter Menschen". Roman (2014).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Alltagsware ohne bleibende Wirkung, so lautet das vernichtende Urteil der Rezensentin über den Roman von Bettina Balaka. Eine Inhaltsangabe des Prachtschinkens sparen wir uns hier, das alles ist zu sehr Kolportage vermischt mit Softporn-Kitsch. Oder haben wir Sabine Doering da falsch verstanden? Einen gehobenen Unterhaltungsroman, schreibt sie jedenfalls, bekommt Balaka nicht hin, geschweige denn eine fesselnde Geschichte. Zu wenig könne sich die Autorin entscheiden, wie sie zu ihren Figuren stehe und welches Genre sie eigentlich bedienen wolle. Dabei sollte Honig auf Bettlaken in venezianischen Hotelzimmern, verschüttet von liebestollen Gondolieri als Entscheidungshilfe, doch reichen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 17.10.2012
Honig ist süß, aber er klebt

Bettina Balàka hat einen Roman über reiche Frauen geschrieben. Aber sie mag sich nicht entscheiden, ob sie sie bemitleiden, bewundern oder bloßstellen soll.

Die Zutaten für einen Unterhaltungsroman der gehobenen Art sind nahezu perfekt. Venedig bietet eine stimmungsvolle Kulisse für amouröse Abenteuer; Gespräche unter reifen Freundinnen über ihre peinlichsten Sexabenteuer verbinden Selbstironie mit reizvollem Voyeurismus; und der Gondoliere mit dem prächtigen Muskelspiel darf nicht nur für Kalenderfotos posieren, sondern kennt auch vielerlei persönliche Verwendung für Viktualien aller Art. Ums Essen geht es dabei, man hat es vermutet, am allerwenigsten.

So jedenfalls erfährt es Judit, die Heldin des sommerlichen Venedig-Abenteuers, von ihrer besten Freundin, die dann aber doch schnell der zweckentfremdeten Früchte und vor allem des üppig fließenden Honigs auf dem Bettlaken überdrüssig wird: zu viele Ameisen, zu wenig Einfallsreichtum. Ja, die Frauen, mit denen die 1966 in Salzburg geborene Bettina Balàka ihren neuen Roman bevölkert, sind kritisch, sie kennen sich aus in der mondänen Welt, und sie haben klare Vorstellungen davon, was zeitgemäße Liebhaber aufbieten sollen. Wer über vierzig Jahre alt ist, so können wir staunend nachlesen, kennt die zentralen Orte dieser Welt, war auf den Osterinseln und hat das Taj Mahal gesehen, frequentiert die Boutiquen von Dubai bis Göteborg und weiß, wann es sich lohnt, auf den Personal Trainer zu hören, um die Figur in Form zu halten. Und so streng muss die Diät ja gar nicht sein - eine Kugel Eis pro Sommer ist immerhin erlaubt.

Da aber auch das Treiben der Schönen und Reichen schnell langweilig werden kann, belässt es die Autorin nicht bei stimmungsvollen Szenen, die auf den Reiseseiten anspruchsvoller Frauenmagazine besser als in einem Roman aufgehoben wären, sondern stattet ihre Heldin auch noch mit manch schicksalhafte Erfahrung aus. Aufgewachsen als Tochter eines unfassbar reichen Salzburger Bauunternehmers, kann sich Judit zwar alle materiellen Wünsche erfüllen, mal kauft sie sich ein Häuschen in Irland und probt für einige Wochen das einsame Landleben, dann wieder trennt sie sich von ihren Designerkleidern, sobald an ihnen auch nur ein Knopf abgerissen ist. Doch mit den großen Gefühlen hat die früh verwitwete Judit wenig Glück, ihren Ehemann konnte sie nicht vor Depressionen bewahren, das Verhältnis zur älteren Schwester bleibt lange ungeklärt.

Einen Ausweg scheint die Literatur zu bieten. Denn als Judit unversehens auf einen Roman mit dem schillernden Titel "Kassiopeia" stößt, ist sie sicher, dass sein Autor ihr damit eine persönliche Botschaft schicken wollte, schließlich steht das geheimnisvolle Wort weit oben auf der Liste ihrer Lieblingsausdrücke. In der Romanlektüre findet Judit also neuen Lebenssinn, allerdings nicht so, wie es Deutschlehrer ihren Zöglingen zu vermitteln suchen. Denn statt sich weiter ins Lesen zu vertiefen und als Interpretin zu erproben, wird Judit nun zur Stalkerin. Ausdauernd stellt sie dem attraktiven jungen Nachwuchstalent nach, plündert seine Post, liest Kontoauszüge, die bedenklich rote Zahlen zeigen, und folgt dem Angebeteten klammheimlich nach Venedig, wohin ihn ein mageres Autorenstipendium führt. Am Ende kommt es zum großen Finale über venezianischen Kanälen, langgehütete Familiengeheimnisse werden offenbart, Hoffnungen enttäuscht, Illusionen zerstört.

Das alles ist flüssig erzählt, einige freche Seitenhiebe auf den Literaturbetrieb im Allgemeinen und die österreichische Kunstszene im Besonderen sind geschickt in die Handlung eingeflochten. Zahlreiche Nebenhandlungen bringen allerlei seltsame Gestalten ins Spiel, von der nikotinsüchtigen Meisterköchin, die ihre Kinder quält, bis hin zur betrügerischen Schriftstellermutter, die Eier aus der Legebatterie und ukrainischen Honig als vermeintliche Bioware mit großem Gewinn verkauft.

Dennoch gelingt es Bettina Balàka nicht, eine wirklich fesselnde Geschichte zu erzählen. Zu unentschlossen schwankt die Erzählerin zwischen den verschiedenen Genres, mixt Bestandteile der Gesellschaftsatire mit denen des tragischen Familienromans, überblendet Elemente des psychologischen Thrillers mit Versatzstücken der erotischen Erzählung und kann sich vor allem nicht entscheiden, ob sie ihre schönen Figuren bewundern, bloßstellen oder bemitleiden soll. So bleibt bis zum Ende in der Schwebe, ob die reiche Judit nun eine tragische Heldin ist oder doch nur ein zwar exquisit angezogenes, aber ziemlich dummes Huhn. Die Zutaten sind, wie gesagt, erlesen. Was daraus entsteht, ist aber nur Fastfood, routiniert erzählte Alltagsware, die keinen anhaltenden Eindruck hinterlässt.

SABINE DOERING.

Bettina Balàka: "Kassiopeia". Roman.

Haymon Verlag, Innsbruck und Wien 2012. 344 S., geb., 22,90 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Ein ganzes Meer an Illusionen und falschen Hoffnungen, Täuschungen und Manipulationen enthält dieses leichthändig geschriebene, dabei tiefgründige Buch ... glänzend ironisch und unterhaltsam." NZZ, Judith Leister "Bettina Balàka erzählt in ihrem furiosen neuen Roman ,Kassiopeia' mit großer Brillanz und feiner Ironie." Der Standard, Christa Gürtler "Die bekömmliche Mischung von Unterhaltlichkeit, Intelligenz, geschliffenem Stil und dann auch noch Venedig muss man erst einmal zusammenbringen." Die Presse, Daniela Strigl "Dieser Roman ist von wunderbar durchtriebener Heiterkeit." Salzburger Nachrichten, Anton Thuswaldner "ein wirklich grandioses Buch" FALTER, Julia Kospach "Mit ,Kassiopeia' hat Bettina Balàka einen süffigen Frauenroman vorgelegt - eine Mischung aus ironischer Venedig-Rhapsodie und ,Sex and the City'." SWR 2 - Die Buchkritik, Günter Kaindlstorfer "Bettina Balàka beherrscht das episodische Erzählen, den Bau von Spannungsbögen, ganz hervorragend. Sie ist eine lebenskluge Autorin, die ihre Figuren ziemlich gut durchschaut, und sie ist eine Autorin mit Humor, die besonders dann, wenn das Pathos seine glanzvollen Auftritte feiern will, mit wunderbar ernüchternder Ironie erleichternde Distanz schafft." Oberösterreichische Nachrichten, Christian Schacherreiter ",Kassiopeia' hat mehrere Böden. Auf jedem kann man sein Zelt aufschlagen und Lese-Urlaub machen." Kurier, Peter Pisa "Bettina Balàka erprobt eine Liebesbeziehung vor der morbiden, labyrinthischen Kulisse Venedigs. Dabei besticht die österreichische Autorin als Meisterin des lustvoll ausschweifenden Erzählens." Wiener Zeitung, Markus Bundi "Lustvoll und ironisch ... Ein wunderbares Buch." Kleine Zeitung, Werner Krause "Gekonntes Literaturrätselspiel" profil "In diesem Buch steckt viel Kurioses samt Komik und Selbstironie. Es besticht durch Überraschungseffekte ..." Die Furche, Maria Renhardt "Bettina Balàka versteht es ausgezeichnet, auf wenigen Seiten Schicksale anzureißen ... Ein mehrfach sich steigerndes und drehendes Finale, das im geballten Zusammenspiel von wechselseitigen Manipulationen und dem Aufarbeiten von Familienlügen." APA, Wolfgang Huber-Lang "toll geschrieben" WOMAN, Andrea Braunsteiner "ein gelungener Lobgesang auf das Leben" Die Presse, Gunther Neumann "Balàka arbeitet sich nicht an den fiktiven Vorfahren ab, sondern jongliert mit ihnen, mit der Kulisse am Lido, wie auch mit der Sprache, mit scharf(sinnig)en Gedanken über Beziehungen, über menschliche Schwächen und Perfidie" Die Presse, Gunther Neumann "Geschickt, wie die Autorin mit doppeltem Boden arbeitet und wie sie mit Grandezza zwischen Stalker-Story und Liebesschnulze changiert." Buchmedia Magazin, Horst Steinfelt "Mit der Vielfalt von Geschichten, die Bettina Balàka in einem spannenden Netz verknüpft, mit narrativer Vielschichtigkeit und sprachlicher Prägnanz, mit interessanten Charakterbildern, mit der klugen Verschränkung von Motiven, Themen, Ebenen gelingt Bettina Balàka eine scheinbar manchmal auseinandertreibende, jedoch auktorial schlüssig gewordene Erzählung." Literatur und Kritik, Klaus Zeyringer "höchst vergnüglich" www.gangway.net, Günther Höfler "Ein grandioses Lesevergnügen." Tiroler Tageszeitung, Bernadette Lietzow "Bettina Balàka hat einen sorgfältig und spannend gebauten, ironisch funkelnden Gesellschaftsroman geschrieben." Die Bühne "In 30 kurzen Kapiteln läßt die Autorin ein komplexes Geflecht an Lebens- und Familiengeschichten entstehen, die weit über den Plot hinausreichen, aber immer wieder zu ihm zurückführen. Das ist das eigentlich Reizvolle an dem Buch, das mit seiner ironischen Sprache leichtfüßig daherkommt, aber voll von tragikomischen Beziehungsgeschichten und existenziellen Überraschungen ist." KirchenZeitung, Elisabeth Schmidauer "ein hochkomisches Lesevergnügen" ECHO, Andreas Hauser "ein spannendes Leseerlebnis" Buchprofile, Adelgundis Hovestadt…mehr
"toll geschrieben" WOMAN, Andrea Braunsteiner "Dieser Roman ist von wunderbar durchtriebener Heiterkeit." Salzburger Nachrichten, Anton Thuswaldner "ein wirklich grandioses Buch" FALTER, Julia Kospach "Bettina Balàka erzählt in ihrem furiosen neuen Roman 'Kassiopeia' mit großer Brillanz und feiner Ironie." Der Standard, Christa Gürtler "Die bekömmliche Mischung von Unterhaltlichkeit, Intelligenz, geschliffenem Stil und dann auch noch Venedig muss man erst einmal zusammenbringen." Die Presse, Daniela Strigl "In diesem Buch steckt viel Kurioses samt Komik und Selbstironie. Es besticht durch Überraschungseffekte ..." Die Furche, Maria Renhardt "Bettina Balàka beherrscht das episodische Erzählen, den Bau von Spannungsbögen, ganz hervorragend. Sie ist eine lebenskluge Autorin, die ihre Figuren ziemlich gut durchschaut, und sie ist eine Autorin mit Humor, die besonders dann, wenn das Pathos seine glanzvollen Auftritte feiern will, mit wunderbar ernüchternder Ironie erleichternde Distanz schafft." Oberösterreichische Nachrichten, Christian Schacherreiter "'Kassiopeia' hat mehrere Böden. Auf jedem kann man sein Zelt aufschlagen und Lese-Urlaub machen." Kurier, Peter Pisa "Ein grandioses Lesevergnügen." Tiroler Tageszeitung, Bernadette Lietzow "Bettina Balàka versteht es ausgezeichnet, auf wenigen Seiten Schicksale anzureißen ... Ein mehrfach sich steigerndes und drehendes Finale, das im geballten Zusammenspiel von wechselseitigen Manipulationen und dem Aufarbeiten von Familienlügen." APA, Wolfgang Huber-Lang "ein gelungener Lobgesang auf das Leben" Die Presse, Gunther Neumann "Balàka arbeitet sich nicht an den fiktiven Vorfahren ab, sondern jongliert mit ihnen, mit der Kulisse am Lido, wie auch mit der Sprache, mit scharf(sinnig)en Gedanken über Beziehungen, über menschliche Schwächen und Perfidie" Die Presse, Gunther Neumann "Bettina Balàka erprobt eine Liebesbeziehung vor der morbiden, labyrinthischen Kulisse Venedigs. Dabei besticht die österreichische Autorin…mehr