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Ein unheimliches Vergnügen - der neue große Roman von Stephen King Stephen Kings Bestseller Der Anschlag - seine Zeitreise in die Sechzigerjahre - wurde von der Kritik einhellig in höchsten Tönen gelobt. In Joyland nun nimmt der Autor den Leser auf einen Trip in die Siebzigerjahre mit. Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student und weiß: Irgendwann ist es mit der Unschuld vorbei. Irgendwann hört jeder Spaß auf. Um sich sein…mehr

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Produktbeschreibung
Ein unheimliches Vergnügen - der neue große Roman von Stephen King Stephen Kings Bestseller Der Anschlag - seine Zeitreise in die Sechzigerjahre - wurde von der Kritik einhellig in höchsten Tönen gelobt. In Joyland nun nimmt der Autor den Leser auf einen Trip in die Siebzigerjahre mit. Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student und weiß: Irgendwann ist es mit der Unschuld vorbei. Irgendwann hört jeder Spaß auf. Um sich sein Studium zu finanzieren, arbeitet Devin Jones während der Semesterferien im Vergnügungspark Joyland an der Küste von North Carolina. Drei Dinge sind es, die ihn im Laufe des Sommers 1973 vor allem beschäftigen: Seine große Liebe Wendy gibt ihm per Brief den Laufpass. In der Geisterbahn Horror House soll es spuken, nachdem dort ein Mädchen ermordet wurde. Und er fragt sich, welches Geheimnis sich wohl hinter der schönen jungen Frau mit ihrem behinderten Sohn verbirgt, an deren Strandvilla er jeden Tag vorbeikommt. Vom unbekümmerten Schaustellerleben in Joyland fasziniert, verlängert Devin seinen Aufenthalt. Mit seinen neugierigen Nachforschungen tritt er jedoch eine Lawine von Ereignissen los, bei denen es schließlich um Tod oder Leben geht ...

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  • Produktdetails
  • Verlag: Random House ebook
  • Seitenzahl: 368
  • Erscheinungstermin: 15.04.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783641147075
  • Artikelnr.: 40612622
Autorenporträt
Stephen King wird am 21. September 1947 in Portland, Maine, geboren. Als er zwei Jahre alt ist verlässt der Vater die Familie, und die Mutter muss King und seinen Bruder mit wechselnden Jobs durchbringen. Durch das Erfinden von Horrorgeschichten will King, der sich stets als Außenseiter empfindet, der Langeweile des ländlichen Lebens entfliehen. Seinen ersten Kontakt mit Horrorliteratur bekommt er, als er eine Kiste mit Horror- und Science-fiction-Büchern im Haus seiner Tante entdeckt. Bereits im Alter von sieben Jahren beginnt King mit ersten eigenen Schreibversuchen. - Von 1966 bis 1970 studiert King Englische Literatur an der University of Maine und arbeitet anschließend als Englischlehrer. Nach den Erfolgen seiner ersten Romane "Carrie" und "Brennen muss Salem" 1974, widmet sich King nur noch seiner Karriere als Schriftsteller. Er veröffentlicht einige Romane unter dem Pseudonym Richard Bachman, "nur um zu testen, ob sich meine Bücher auch gut verkaufen lassen, wenn nicht Stephen King auf dem Umschlag steht" (King). Er ist der meistgelesene Horror-Autor der Welt. In den internationalen Bestsellerlisten ist er Dauergast, oft mit mehreren Titeln gleichzeitig. - Seit 1980 lebt King mit seiner Frau Tabitha, die ebenfalls als Schriftstellerin erfolgreich ist, und seinen drei Kindern in einem viktorianischen Herrensitz in Bangor/Maine. Stephen King ist der populärste Schriftsteller der Vereinigten Staaten und der meistgelesene Horrorautor der Welt. Von seinen Romanen wurden bereits 100 Millionen Exemplare verkauft. Viele davon wurden erfolgreich verfilmt.
Buchbesprechung
Ein Sommer im Jahr 1973, ein charmant in die Jahre gekommener Vergnügungspark mit Namen Joyland, ein junger und noch jungfräulicher Held mit gebrochenem Herzen, der dort einen Ferienjob als Happy Helper annimmt und darüber erwachsen wird und – natürlich – die fast schon rührende Geschichte eines unerlösten Geistes in einer Geisterbahn. Doch unser junger Held, Devin Jones heißt er, wird während seiner Zeit in „Joyland“ auch einem echten Mörder auf der Spur sein.

Madame Fortuna und ein magisches Jahr in Joyland



Stephen King schafft es, dieses für seinen Helden Devin „magische Jahr“ in Joyland so dicht zu beschreiben, dass diese Magie sich sofort überträgt. Und er gibt Devin wundervolle Figuren wie den 93-jährigen Vergnügungsparkbesitzer Mr. Bradley Easterbrook an die Seite, einen Chef, der weiß, was im Leben zählt und den Saisonkräften – fast alles Studenten – den besten Sommer ihres Lebens in Joyland wünscht. Weiter die Wahrsagerin Rozzie: im Dienst mit Schleiertuch und rumänischem Akzent Madame Fortuna, privat Rosalind Gold und Sammlerin von Hummel-Figuren oder Lane Hardy, der mit seinen pechschwarzen Haaren, der Melone auf dem Kopf und dem ärmellosen Shirt aussieht wie „ein Marktschreier aus einem alten Zeitungscomicstrip“ und das Riesenrad in Schwung hält … um nur einige zu nennen.

Junger und jungfräulicher Held: Devin Jones, genannt Jonesy



Devin, im Vergnügungspark Dev oder Jonesy gerufen, kommt bei Mrs. Shoplaw im Örtchen Heaven’s Bay unter, einem Strandquartier, in dem er auch bald seine zukünftig besten Freunde kennenlernen wird: Erin und Tom. Als Joyland eröffnet, ist so viel zu lernen und zu tun für all die Happy Helpers, die Saisonstudenten, dass auch Devs Liebeskummer langsam schwächer wird. Zumal der 21-Jährige ein Naturtalent als „Howie“ zu sein scheint – das blauäugige Schäferhundmaskottchen von Joyland: Nach einem legendären Auftritt im Hundekostüm am ersten Tag hat er diesen Ruf weg und wird im Sommer '73 das „Fell“ oft, sehr oft tragen.

Der schwer kranke Mike und die Gabe des „zweiten Gesichts“



Den Gerüchten um die Geisterbahn „Horror House“ – es soll darin wirklich spuken – schenkt Dev keinen Glauben. Auch nicht den Warnungen von Rozzie, er solle sich von der Geisterbahn fernhalten, er sei in Gefahr … Noch ist der Sommer prächtig und Devin lebt auf. Eine Freundin hat er immer noch nicht, aber ist fasziniert von der schönen Frau, die er täglich am Strand sitzen sieht, wenn er morgens nach Joyland läuft. So knüpft er langsam Kontakt mit ihrem Sohn, dem schwer kranken Mike. Während Mike Devin immer fröhlich winkt, würdigt ihn seine Mutter keines Blickes. Doch nach Wochen kann Dev etwas für Mike tun und ein zartes Band ist geknüpft. Ob Mike der Junge mit dem zweiten Gesicht ist, dessen Bekanntschaft ihm die Wahrsagerin prophezeit hat? Und wenn ja, was sieht Mike?

„Horror House“: Spukt in der Geisterbahn die ermordete Linda Gray?



An einem freien Tag beschließen die drei Freunde, doch mit der Geisterbahn zu fahren. Was soll schon passieren – der Geschichte, dass darin der Geist der ermordeten Linda Gray manchen Menschen erscheinen soll, schenken sie keinen Glauben. Linda wurde im Horror House die Kehle durchgeschnitten – sie war mit einem Mann nach Joyland gekommen, ihrem Mörder. Devin erscheint in diesem Sommer kein Gespenst, aber der Mordfall lässt ihn nicht mehr los. Er fängt an nachzuforschen, entdeckt dabei eine unglaubliche Geschichte und gerät in große Gefahr …

Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Ganz hingerissen ist der bekennende Stephen King-Fan Dietmar Dath von "Joyland", dem neuen Roman des amerikanischen Schriftstellers. Als "luftiges Aquarell" lobt der Kritiker diese "aus dem Handgelenk geschüttelte Schönheit", die ihn in den Spätsommer des Jahres 1973 an die Küste von North Carolina entführt. Er folgt hier den Erinnerungen des inzwischen über sechzigjährigen Devin Jones, der seiner unerfüllten Liebe aus Studienzeiten - der unreifen, aber leidenschaftlichen Wendy - nachtrauert und sich an einen Serienmord in einem Vergnügungspark erinnert. Einmal mehr ist Dath ganz hingerissen von Kings Kunst, Geschichten zu erzählen, die kaum Wirkliches, dafür umso mehr Wahres enthalten und in äußerst knappen Schilderungen fantastische Bildwelten und fast vergessene Gefühle heraufzubeschwören. Und so kann er diesen mit verschiedenen "erzamerikanischen" Genres spielenden Roman nur unbedingt empfehlen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 22.06.2013

Liebe ist ein Floh im Pelz des Herzens

Die schönsten Erinnerungen halten fest, was nie war, aber für immer gilt: Stephen King führt uns mit "Joyland" nach North Carolina, in den magischen Herbst des Jahres 1973.

Im Herzen jung geblieben - das klingt wie etwas, das man sich wünschen sollte. Je genauer man die sentimentale Wendung aber anschaut, desto schmerzhafter schaut sie zurück, weil sie die Forderung einschließt, Wunden offen zu halten. Die unscheinbarsten Schnitte im jung gebliebenen Herzen können die tiefsten sein: "Inzwischen bin ich über sechzig, meine Haare sind grau, und ich habe die erste Runde Prostatakrebs überlebt, aber ich will immer noch wissen, was Wendy Keegan an mir auszusetzen hatte."

Wahrscheinlich gar nichts, denkt man beim Lesen - es wurde halt nichts aus der von Anfang an wenig triftigen Affäre, die inzwischen mehr als vierzig Jahre zurückliegt. Na und? Kommt vor. Dass man das denken kann, weil der Ich-Erzähler einem alles über sich selbst und genug über jene teils ansteckend leidenschaftliche, teils abstoßend unreife Wendy verrät, was man wissen muss, um es denken zu können, während man gleichzeitig sicher ist, dass dieser Ich-Erzähler denselben nüchternen Gedanken wohl niemals wird denken können - das ist eines der vielen leisen, den Figuren wach zugewandten Kunststücke, aus denen Stephen King sein neues, luftiges Aquarell "Joyland" komponiert hat.

Es müssen ja nicht immer "Dark Tower"-Öltableaus, zentnerschwere Kennedy-Historiengemälde oder "Under The Dome"-Monumentalschinken sein, mag der Meister gedacht haben. Auch aus dem Handgelenk geschüttelte Schönheiten haben ihren Reiz, und sie halten das ausgereifte Talent lebendig. Knapp dreihundert Seiten (auf Deutsch ein paar mehr) "Joyland" - für einen Schwerarbeiter wie ihn ist das lediglich eine spontane Skizze (und im September kommt ja schon der neue Klotz, "Doctor Sleep").

Spätsommer und Herbst 1973 in North Carolina, nahe Wilmington, Cape Fear, Wrightsville Beach, Tar-Heel-Gegend. Der eben erst annähernd erwachsen gewordene Student Devin Jones geht nach den Semesterferien nicht an die Uni zurück, weil er den Liebeskummer auskurieren muss, den ihm die launische Wendy zugefügt hat. Also bleibt er bei dem vielseitigen Job, mit dem er sich während der vorlesungsfreien Zeit ein paar Dollar verdient hat: Budenbewacher, Knöpfchendreher, Karussellwart und Kinderkasper im Hundemaskottchenkostüm für den Freizeitpark "Joyland" an der feuchtheißen Atlantikküste, im August und September, wenn diese magische Gegend so anstrengend, berauschend und - etwa im Abenddämmer - traumverwoben mehrdeutig ist wie zu keiner anderen Zeit.

Im Gruselhaus auf dem Jahrmarkt soll es spuken; ein Serienmörder hat dort eine Frau getötet. Für Devin gehört die morbide Legende nach einer Weile zum Alltag - wie die markanten, an Federico Fellinis oder Ray Bradburys Karnevalsgestalten erinnernden Schausteller-Typen, mit denen er arbeitet, oder die schöne junge Mutter und ihr kranker - in Wahrheit: todgeweihter - Sohn im Rollstuhl, die er täglich, morgens und abends, auf dem Weg zwischen Park und Unterkunft vor ihrem schmucklos repräsentativen, erkennbar teuren Haus sitzen sieht. Die Mutter liest. Der Junge winkt. Ein Hund, der dem Kind gehört, stellt die vom Schicksal schlecht behandelte Zwei-Personen-Familie und den betrübten jungen Träumer einander vor. Ein paar Leute teilen danach mal vergebliche, mal erfüllte Sehnsüchte, ein wenig Glück und den einen oder anderen Schrecken miteinander. Kurz vor Schluss wird der Geisterbahn-Mörder entlarvt.

Mehr passiert nicht. Worum es eigentlich geht, ist die unerschöpfliche Vielgestalt dessen, was man Erinnerung nennen könnte oder Nostalgie, Treue zum Wertvollsten oder Unfähigkeit zum Loslassen, Falle und Heimat, kostbares Erbe und schwere Eisenkugel am Bein.

Je älter und - nein, es passt kein dezenteres Wort als dieses - weiser der amerikanischste Schriftsteller seit Walt Whitman wird, desto sicherer spielt er sein atemberaubendes Vermögen aus, vom konkreten Inhalt des alten Geraffels, das Menschen, wenn sie nicht jung sterben, früher oder später in ihren innersten Schmerz- und Schatzkammern durch die Gegend tragen, gerade so viel festzuhalten, dass von den Einzelheiten das Wichtigere nicht verdeckt wird: wie es sich angefühlt hat. Das reicht bis in die kleinsten Gesten: "Sie nannte mir einen Betrag, der mir angemessen vorkam" - da erfährt man etwas, das man nicht wüsste, wenn er den Dollarwert beziffert hätte (wie viel ist das in heutigem Geld?).

Man soll bei Kunsturteilen danach streben, nur Dinge zu behaupten, die sich von anderen überprüfen oder wenigstens erfahrungsgestützt nachvollziehen lassen. Man soll also in Rezensionen selten "ich" sagen. Es geht diesmal nicht, tut mir leid - der Ort, an dem "Joyland" spielt, die Küste von North Carolina, ist aus Gründen, die ich nicht genau benennen kann, einer meiner liebsten auf der Welt. Was Stephen King kann und wie zurückhaltend er dieses Können in den Dienst seiner Berufung stellt, Geschichten zu erzählen, die kaum Wirkliches enthalten, aber nichts als Wahres, ging mir an "Joyland" daher noch einmal, nach Jahren der Lektüre seiner Werke als bekennender Fan, völlig neu auf, weil ich in seinen nirgends von Detailhuberei gebremsten knappen Schilderungen von Orten und Menschen lauter Bilder für etwas fand, das ich kenne, mag, brauche, oft vermisse - die vom Strand zurückgesetzten Häuser aus Holz und Farbe und Selbstbewusstsein der Reichen, die Bauklötzchensiedlungen im Dunst, den Meeresgeruch am Strand, das Blättern im Magazin "Carolina Living", die Mittagshitze, durch die man schwimmt und nicht geht. Die Wahrheit, pure and simple.

Dass deren zentrales Brennglas in "Joyland" eine Einrichtung der lärmenden und glitzernden Lüge ist, eben der Vergnügungspark, gehört zu den Selbstentblößungen der Kultur der Vereinigten Staaten, die stumpf, blöde und salzlos wären, wenn man sie als kulturkritischen Aphorismus formulieren würde statt als Erzählung. "Joyland" steht für das, wofür Coney Island bei Lou Reed, der Wanderzirkus in der Fernsehshow "Carnivàle" oder in Bradburys "Something Wicked This Way Comes" 1962 stehen: das Mysterium, für das man Tickets kaufen kann.

Die bei King gewohnten übernatürlichen Elemente - ein Gespenst, ein Junge mit dem zweiten Gesicht - sind in "Joyland" fast zu Andeutungen verblasst. Wenn "Phantastik" diejenige Genrefamilie ist, deren Geschichten man ohne eine Sorte von Einfällen, welche der gewöhnlichen Erfahrung zuwiderlaufen, nicht erzählen kann, dann ist "Joyland" ein Text, der mit dem Phantastischen flirtet, es aber mit anderen erzamerikanischen Genres ausbalanciert, etwa dem Lustmord-Thriller aus längst vergilbten Magazinen wie "Guilty" oder "Manhunt".

King wollte "Joyland" nur auf Papier erscheinen lassen. Irgendwelche Taschendiebe verbreiten das Buch jetzt dennoch elektronisch. Dem Autor wird's nicht schaden, sein Gedächtnis und seine Kunst haben längst eine größere Reichweite als das Web. Und sein Ich-Erzähler ist, nicht nur dank Hundekostüm, in Sicherheit vor dem Terror der Kopierkriege und anderer Hysterien des Aktuellen: ganz bei Trost, bei sich, bei Bewusstsein. Und bei seiner Liebe.

DIETMAR DATH

Stephen King: "Joyland". Roman.

Aus dem Amerikanischen von Hannes Riffel. Heyne Verlag, München 2013. 352 S., geb., 19,99 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Stephen Kings 'Joyland' ist ein Meisterwerk im Gewand eines Schundromans. [...] Man weiß gar nicht, was man zuerst loben soll." Hannes Stein, Die Welt
"David Nathan liest wie immer engagiert und mit viel Gespür für Spannung.(...) Spannend auf den Punkt erzählt und großartig gelesen."