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Gute Mädchen haben's schwer - Bradfield, Scott
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Lah ist ein 19-jähriger heißer Todeszellenfeger mit sehr langen Beinen und einer ebensolchen Anklageliste. Während Lah in Erwartung der Todesspritze im Frauengefängnis in Texas sitzt, umschwirren sie Wärter, Therapeuten und Polizeibeamte wie Motten das Licht. Bradfield gelingt eine vor schwarzem Humor sprühende Satire über das amerikanische Justizsystem, die Gut und Böse auf erfrischend verstörende Weise zur Farce werden lässt. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)…mehr

Produktbeschreibung
Lah ist ein 19-jähriger heißer Todeszellenfeger mit sehr langen Beinen und einer ebensolchen Anklageliste. Während Lah in Erwartung der Todesspritze im Frauengefängnis in Texas sitzt, umschwirren sie Wärter, Therapeuten und Polizeibeamte wie Motten das Licht.
Bradfield gelingt eine vor schwarzem Humor sprühende Satire über das amerikanische Justizsystem, die Gut und Böse auf erfrischend verstörende Weise zur Farce werden lässt.
(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
  • Produktdetails
  • Fischer Taschenbücher Bd.17196
  • Verlag: Fischer Taschenbuch
  • Seitenzahl: 296
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 125mm
  • ISBN-13: 9783596305179
  • ISBN-10: 3596305179
  • Artikelnr.: 44102321
Autorenporträt
Bradfield, Scott
Scott Bradfield, 1955 in Kalifornien geboren, studierte amerikanische Literatur in Irvine, California. Gleich nach dem Erscheinen von 'The History of Luminous Motion' (dt. 'Die Geschichte der leuchtenden Bewegung') wurden die elektrisierende Beschreibungskunst und die poetische Intensität seines Debüts gefeiert. Er unterrichtete amerikanische Literatur und kreatives Schreiben an der University of Storrs. Heute lebt Bradfield in London und ist Autor zahlreicher Bücher.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rezensent Carsten Hueck ist im Großen und Ganzen angetan von diesem neuen Roman des in London lebenden Amerikaners Scott Bradfield. Auch wenn Hueck die "Pointen matter" findet als beispielsweise in Bradfields Kurzgeschichtensammlung "Unzweifelhaft der Beste", lässt er sich zu dem enthusiastischen Befund hinreißen, dass "es Hoffnung für Amerika gibt, solange Bradfield schreibt". In diesem Roman über eine in einer Todeszelle einsitzenden Männermörderin arbeitet Bradfield nach Huecks Meinung vorzugsweise "mit Stereotypen", seine Motive bezieht er "aus Weltliteratur und Schundroman, aus den Mythen des amerikanischen Alltags und des Kinos" und unterzieht sie einer bösartig-humorigen Betrachtung: "Sardonisch charakterisiert er die neurotische Mischung von Egoismus, Sexismus, Populärpsychologie und vermeintlich positivem Denken."

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