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Ein überwältigender Roman über die Zerbrechlichkeit von Menschlichkeit und Würde. Es ist um 1870, als Will Andrews der Aussicht auf eine glänzende Karriere und Harvard den Rücken kehrt. Beflügelt von der Naturauffassung Ralph W. Emersons, sucht er im Westen nach einer "ursprünglichen Beziehung zur Natur".
In Butcher's Crossing, einem kleinen entlegenen Städtchen in Kansas, wimmelt es von rastlosen Männern, die das Abenteuer suchen und schnell verdientes Geld ebenso schnell wieder vergeuden. Einer von ihnen lockt Andrews mit Geschichten von riesigen Büffelherden, die, versteckt in einem
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Produktbeschreibung
Ein überwältigender Roman über die Zerbrechlichkeit von Menschlichkeit und Würde.
Es ist um 1870, als Will Andrews der Aussicht auf eine glänzende Karriere und Harvard den Rücken kehrt. Beflügelt von der Naturauffassung Ralph W. Emersons, sucht er im Westen nach einer "ursprünglichen Beziehung zur Natur".

In Butcher's Crossing, einem kleinen entlegenen Städtchen in Kansas, wimmelt es von rastlosen Männern, die das Abenteuer suchen und schnell verdientes Geld ebenso schnell wieder vergeuden. Einer von ihnen lockt Andrews mit Geschichten von riesigen Büffelherden, die, versteckt in einem entlegenen Tal tief in den Colorado Rockies, nur eingefangen werden müssten: Andrews schließt sich einer Expedition an, mit dem Ziel, die Tiere aufzuspüren. Die Reise ist aufreibend und strapaziös, aber am Ende erreichen die Männer einen Ort von paradiesischer Schönheit. Doch statt von Ehrfurcht werden sie von Gier ergriffen - und entfesseln eine Tragödie.

Ein Roman darüber, wie man im Leben verliert und was man dadurch gewinnen kann.
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher Bd.14518
  • Verlag: Dtv
  • Originaltitel: Butcher's Crossing
  • Seitenzahl: 364
  • Erscheinungstermin: 9. Dezember 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 120mm x 22mm
  • Gewicht: 308g
  • ISBN-13: 9783423145183
  • ISBN-10: 3423145188
  • Artikelnr.: 44877134
Autorenporträt
Williams, JohnJohn Edward Williams (1922 -1994) wuchs im Nordosten von Texas auf. Er besuchte das örtliche College und arbeitete dann als Journalist. 1942 meldete er sich widerstrebend, jedoch als Freiwilliger zu den United States Army Air Forces und schrieb in der Zeit seines Einsatzes in Burma seinen ersten Roman. Nach dem Krieg ging er nach Denver, 1950 Masterabschluss des Studiums Englische Literatur. Er erhielt zunächst einen Lehrauftrag an der Universität Missouri. 1954 kehrte er zurück an die Universität Denver, wo er bis zu seiner Emeritierung Creative Writing und Englische Literatur lehrte. Williams war vier Mal verheiratet und Vater von drei Kindern. Er verfasste fünf Romane (der letzte blieb unvollendet) und Poesie. John Williams wurde zu Lebzeiten zwar gelesen, erlangte aber keine Berühmtheit. Dank seiner Wiederentdeckung durch Edwin Frank, der 1999 die legendäre Reihe New York Book Review Classics begründete, zählt er heute weltweit zu den Ikonen der klassischen amerikanischen Moderne.Robben, BernhardBernhard Robben, geb. 1955, lebt in Brunne/Brandenburg und übersetzt aus dem Englischen, u. a. Salman Rushdie, Peter Carey, Ian McEwan, John Williams, Patricia Highsmith und Philip Roth. 2003 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet, 2013 mit dem Ledig-Rowohlt-Preis für sein Lebenswerk geehrt.
Rezensionen
"Klar, einfach und mit höchst anschaulicher Präzision schildert Williams dieses Abenteuer mit seinen Strapazen, Konflikten und Gefahren."
Alexander Cammann, Die Zeit 12.02.2015

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Bereits 1960 im Original erschienen ist John Williams' Roman "Butcher's Crossing" nun auch ins Deutsche übertragen worden, berichtet Rezensent Christopher Schmidt begeistert. Er begleitet hier den 23-jährigen durch pantheistischen Individualismus geprägten Will Andrews, einen "Prärie-Parsifal auf Selbsterfahrungstrip", im Jahre 1873 zu eben jenem "Butcher's Crossing", wo er sich mit einer Gruppe von Glücksrittern auf die Suche nach einem unberührten Tal voller Büffel begibt. Einmal mehr bewundert der Kritiker Williams' Talent, ein Genre, in diesem Fall einen Western, einzuführen, um das vermittelte Weltbild zu hinterfragen: Und so erlebt er hier eine eindringliche Untersuchung des Gründungsmythos der Vereinigten Staaten, die am Beispiel der grausamen Büffeljagd nicht nur die Profitgier der Männer aufdeckt, sondern auch zeigt, wie den Indianern die Lebensgrundlage geraubt wurde. Ein mit großer Präzision erzählter "Anti-Bildungsroman", der tiefe Einblicke in menschliche Abgründe gewährt, lobt der Rezensent.

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