Für alle Tage - Tolstoi, Leo N.
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Lew Tolstoi, 1828-1910, weltberühmter Autor von "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina", schuf Für alle Tage in verschiedenen Fassungen im letzten Jahrzehnt seines Lebens; in Russland konnte das Werk in der letzten unzensierten Fassung Tolstois von 1908 erstmals 1991 erscheinen.

Produktbeschreibung
Lew Tolstoi, 1828-1910, weltberühmter Autor von "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina", schuf Für alle Tage in verschiedenen Fassungen im letzten Jahrzehnt seines Lebens; in Russland konnte das Werk in der letzten unzensierten Fassung Tolstois von 1908 erstmals 1991 erscheinen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • 3. Aufl.
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 757 S. m. 9 Abb.
  • Deutsch
  • Abmessung: 319mm x 246mm x 56mm
  • Gewicht: 3106g
  • ISBN-13: 9783406593673
  • ISBN-10: 3406593674
  • Best.Nr.: 27345705
Autorenporträt
Leo N. Tolstoi, geb. am 9.9.1828 in Jasnaja Poljana bei Tula, gest. am 20.11.1910 in Astapowo, heute zur Oblast Lipezk, entstammte einem russischen Adelsgeschlecht. Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, übernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universität Kasan begann er 1844 das Studium orientalischer Sprachen. Nach einem Wechsel zur juristischen Fakultät brach er das Studium 1847 ab, um zu versuchen, die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern. Er erlebte von 1851 an in der zaristischen Armee die Kämpfe im Kaukasus und nach Ausbruch des Krimkriegs 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die Berichte aus diesem Krieg (1855 Sewastopoler Erzählungen) machten ihn als Schriftsteller früh bekannt. Er bereiste aus pädagogischem Interesse 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und traf dort auf Künstler und Pädagogen. Nach der Rückkehr verstärkte er die reformpädagogischen
Inhaltsangabe
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Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Nicht wirklich glücklich zeigt sich Rezensent Felix Philipp Ingold mit den gesammelten Lebensweisheiten Lew Tolstois. Das erstmals 1906 und nunmehr originalgetreu übersetzt und erläutert vorliegende Brevier scheint Ingold doch reichlich moralinsauer und höchstens in Momenten, da es ewige Werte (die Gebote etwa) behandelt, von bleibender Relevanz. Als anthropologische und literaturhistorische Hilfestellung bei der Bewertung Tolstois taugt es dem Rezensenten allerdings insofern, als es Zeugnis gibt von dessen Anmaßung in Bezug auf die Vertrautheit mit Gottes Reich und auf die synthetisierende und amalgamierende Aneignung fremder Gedanken und Texte von Heraklit bis Tschechow. Nicht nur Quellen- oder Autorenangaben sucht Ingold in Tolstois "Lebensbuch" vergebens. Auch eine Warnung vor Trivialitäten und Peinlichkeiten und pauschalen Urteilen.

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