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In dieser 1859 veröffentlichten längeren Erzählung greift Lew Tolstoi (1828-1910) erstmals die Themen unglückliche Liebe und Ehe auf, die er später in "Anna Karenina" und "Die Kreutzersonate" zum Ehebruch steigern sollte: Die junge Maria Alexandrowna heiratete den bedeutend älteren Gutsnachbarn Sergej, einen Freund ihres verstorbenen Vaters. Doch die Zuneigung weicht rasch einer Entfremdung. Die lebenslustige Maria langweilt sich auf dem Lande, erst als Sergej sie nach St. Petersburg bringt, lebt sie angesichts des mondänen Gesellschaftslebens auf. Bei einem Auslandsaufenthalt in Baden Baden…mehr

Produktbeschreibung
In dieser 1859 veröffentlichten längeren Erzählung greift Lew Tolstoi (1828-1910) erstmals die Themen unglückliche Liebe und Ehe auf, die er später in "Anna Karenina" und "Die Kreutzersonate" zum Ehebruch steigern sollte: Die junge Maria Alexandrowna heiratete den bedeutend älteren Gutsnachbarn Sergej, einen Freund ihres verstorbenen Vaters. Doch die Zuneigung weicht rasch einer Entfremdung. Die lebenslustige Maria langweilt sich auf dem Lande, erst als Sergej sie nach St. Petersburg bringt, lebt sie angesichts des mondänen Gesellschaftslebens auf. Bei einem Auslandsaufenthalt in Baden Baden erliegt sie schließlich fast den Verführungskünsten eines französischen Aristokraten und gelangt in der Folge zu einer neuen, wenn auch veränderten Wertschätzung ihrer Ehe.
  • Produktdetails
  • Verlag: Europäischer Literaturverlag
  • Nachdruck
  • Seitenzahl: 100
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 200mm x 130mm x 7mm
  • Gewicht: 131g
  • ISBN-13: 9783862679874
  • ISBN-10: 386267987X
  • Artikelnr.: 41597917
Autorenporträt
Leo N. Tolstoi, geb. am 9.9.1828 in Jasnaja Poljana bei Tula, gest. am 20.11.1910 in Astapowo, heute zur Oblast Lipezk, entstammte einem russischen Adelsgeschlecht. Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, übernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universität Kasan begann er 1844 das Studium orientalischer Sprachen. Nach einem Wechsel zur juristischen Fakultät brach er das Studium 1847 ab, um zu versuchen, die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern. Er erlebte von 1851 an in der zaristischen Armee die Kämpfe im Kaukasus und nach Ausbruch des Krimkriegs 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die Berichte aus diesem Krieg (1855 Sewastopoler Erzählungen) machten ihn als Schriftsteller früh bekannt. Er bereiste aus pädagogischem Interesse 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und traf dort auf Künstler und Pädagogen. Nach der Rückkehr verstärkte er die reformpädagogischen
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Knapp 150 Jahre, nachdem Tolstoi seinen Roman "Familienglück" geschrieben hat, sei es nicht mehr möglich, das Werk den Intentionen des Verfassers entsprechend zu lesen, stellt der "kmg" zeichnende Rezensent fest. Tolstoi habe zur Entstehungszeit des Romans dogmatische Positionen zur Ehe vertreten, über die er erst später künstlerisch hinauszuwachsen gelernt habe, und ein dementsprechend schlechtes Licht werfe er hier auf seine Heldin, die sich nicht gleich demütig in die Ehe mit ihrem doppelt so alten Vormund fügen mag. Ein "fesselnder, quälender Roman" sei "Familienglück" nach wie vor, doch komme der heutige Leser nicht umhin, entgegen den Absichten des Autors Mitleid mit der Protagonistin zu empfinden.

© Perlentaucher Medien GmbH
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