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Exotisch, fremd, skurril und irgendwie anders. Wer sich auf Japan einlässt, wird am Ende überrascht sein, denn alles hat hier plötzlich einen Sinn.
Mindestens einen kuriosen Fakt über Japan kennt jeder. Ob Hightech-Toiletten, singende Straßen oder Maid Cafés, Japan versteht es, seine Besucher zu überraschen, zu schockieren oder mit Kirschblüten und Herbstlaub zu verzaubern.
In Japan verlieben sich nicht nur Gourmets, Nerds und Naturliebhaber, denn es gibt jede Menge zu entdecken, auch wenn für einen Europäer nicht alles auf den ersten Blick verständlich ist.
Um die vielen Fragen zu
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Produktbeschreibung
Exotisch, fremd, skurril und irgendwie anders. Wer sich auf Japan einlässt, wird am Ende überrascht sein, denn alles hat hier plötzlich einen Sinn.

Mindestens einen kuriosen Fakt über Japan kennt jeder. Ob Hightech-Toiletten, singende Straßen oder Maid Cafés, Japan versteht es, seine Besucher zu überraschen, zu schockieren oder mit Kirschblüten und Herbstlaub zu verzaubern.

In Japan verlieben sich nicht nur Gourmets, Nerds und Naturliebhaber, denn es gibt jede Menge zu entdecken, auch wenn für einen Europäer nicht alles auf den ersten Blick verständlich ist.

Um die vielen Fragen zu beantworten, die sich jedem Besucher irgendwann stellen, teilt Daniela Langkamp ihre Erfahrungen und Erlebnisse des alltäglichen Wahnsinns aus sechs Jahren Japan mit ihren Lesern. Wer sich darauf einlässt, lernt ein Land kennen, in dem am Ende doch alles zusammenpasst. Nicht selten wundert man sich: Warum gibt es das eigentlich nur in Japan?

DAS THEMA

Ein Land, das verzaubert, verwirrt, überraschtund schockiert. Das ist Japan. Kann man so ein Land überhaupt lieben? Auf den ersten Blick scheint Japan unglaublich exotisch, fremd, skurril und irgendwie anders zu sein.

Immer mehr Menschen erfüllen sich ihren Traum und reisen nach Japan. Das Land zieht nicht nur Gourmets an, sondern auch Naturliebhaber, Kulturinteressierte, Manga- und Animefans. Eines verbindet sie alle, ihre ganz persönliche Liebe zu Japan. Voller Eindrücke kehren sie heim und mit vielen Fragen.

Mit diesem Buch möchte Daniela Langkamp anderen Japanbegeisterten helfen, die Kultur, die Sprache, das Essen und die Mentalität der Japaner besser zu verstehen. Die vielen Kuriositäten und Traditionen, die auf den ersten Blick verwundern, machen im Alltag plötzlich Sinn, und schnell wird klar: Es gibt weit mehr als 111 Gründe, Japan zu lieben.

EINIGE GRÜNDE

Weil Japan für jedes Problem eine Lösung hat. Weil es beim Essen allein 111 Gründe gibt, Japan zu lieben. Weil japanische Frauen der Traum vieler Männer sind. Weil Baden nicht Körperreinigung, sondern Erholung ist. Weil Japanern Rechtschreibung egal ist. Weil selbst Jesus Japan liebte. Weil man einfach alles falsch machen kann und einem trotzdem verziehen wird. Weil man sich einfach sicher fühlt. Weil es Waldspaziergänge hier auf Rezept gibt. Weil Zen hier keine Modeerscheinung ist, sondern allgegenwärtig. Weil es so viele Feiertage gibt. Weil es hier Getränke- und Mangaflatrates gibt. Weil hier selbst eine Toilette das Highlight einer Reise sein kann. Weil japanische Straßen singen können. Weil Japaner zum Liebemachen ins Hotel gehen. Weil man auf Fotos aus Automaten immer wunderschön aussieht. Weil Japan das glücklichste Land sein könnte. Weil es Wörter gibt, für die nur Japaner ein Wort haben.
  • Produktdetails
  • 111 Gründe
  • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
  • Seitenzahl: 264
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 200mm x 128mm x 25mm
  • Gewicht: 360g
  • ISBN-13: 9783862657162
  • ISBN-10: 3862657167
  • Artikelnr.: 52545895
Autorenporträt
DANIELA LANGKAMP, geboren 1975, lernte auf ihrer Weltreise einen Japaner kennen, verliebte sich und zog 2003 mit ihm nach Japan. Sechs Jahre erlebte sie in Fukushima den ganz alltäglichen Japan-Wahnsinn und entdeckte dabei ihre Schwäche für Ramen und Fahrradreisen. Unter dem Motto »Japan erleben & Japan verstehen« teilt sie ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf ihrem Blog »Nipponinsider«.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 21.03.2019

Kulturschock wegen Pünktlichkeit

Die Bloggerin und Autorin Daniela Langkamp, die erst einen Japaner und dann dessen Heimat lieben lernte, zog 2003 mit ihm für sechs Jahre nach Japan. Die Auszeit in Fernost hat sie zu einem Buch geballter Japan-Liebe komprimiert. In unterhaltsamen Kapiteln bricht sie eine Lanze für ein Land zwischen Überhöflichkeit und Fatalismus, zwischen Hochkultur und Trends und Trash wie Mangas, Maskottchen-Kult oder Maid-Cafés. Doch belässt sie es nicht bei blinder Liebe oder bloßer Lobhudelei, sondern baut Nuancen der Hassliebe und vergiftetes Lob ein. Überzeugend sind ihre reflexiv-entschleunigten Passagen über Tradition, Naturverbundenheit oder sich durchdringende Kulturschichten wie Cosplay als uniformierter Nonkonformismus. Der areligiösen Postmoderne stellt die Autorin Aberglaube wie Zahlenmystik, postulierte Zusammenhänge zwischen Blutgruppe und Charakter oder gute und schlechte Kalendertage zum Heiraten gegenüber. Stärken entfaltet das Japan-Brevier, wenn es Mentalitätsunterschiede wie die grundverschiedenen Gefühlswelten und Pressereaktionen nach der Fukushima-Katastrophe zu eruieren oder neugewonnene Freiheiten (Schlürfen beim Ramen-Essen) und hinweggelächelte Fettnäpfchen im Perspektivwechsel der Manieren und der negativen wie "allerschönsten" Kulturschocks (Pünktlichkeit von Post und Bahn) thematisiert. Am Ende gesteht die Autorin, 29 vorenthaltene Gründe zu haben, Japan nicht zu lieben: Themen wie die neokonservative Regierung oder historischer Revisionismus bleiben denn, wohl auch dem Reihentitel des Verlags geschuldet, ausgeklammert.

sg

"111 Gründe, Japan zu lieben" von Daniela Langkamp. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2018. 272 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Broschiert, 14,99 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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