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Ein Dolch im Rücken ist der Verräter Lohn: Der historische Kriminalroman »Kupfervenus« von Lindsey Davis jetzt als eBook bei dotbooks. Rom, 71 nach Christus: Als bester Privatermittler der »Ewigen Stadt« wird Marcus Didius Falco überall geschätzt, doch sein Erfolg ruft auch Neider auf den Plan: Anacrites, oberster Spion des Kaisers, sorgt dafür, dass Falco im Kaiserpalast zur persona non grata wird. Seines bisherigen Gönners beraubt, ist Falco gezwungen, den Auftrag des Hyacinthus anzunehmen: Der freigelassene Sklave ist zu schwindelerregendem Reichtum gelangt und steht kurz vor der Hochzeit.…mehr

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Produktbeschreibung
Ein Dolch im Rücken ist der Verräter Lohn: Der historische Kriminalroman »Kupfervenus« von Lindsey Davis jetzt als eBook bei dotbooks. Rom, 71 nach Christus: Als bester Privatermittler der »Ewigen Stadt« wird Marcus Didius Falco überall geschätzt, doch sein Erfolg ruft auch Neider auf den Plan: Anacrites, oberster Spion des Kaisers, sorgt dafür, dass Falco im Kaiserpalast zur persona non grata wird. Seines bisherigen Gönners beraubt, ist Falco gezwungen, den Auftrag des Hyacinthus anzunehmen: Der freigelassene Sklave ist zu schwindelerregendem Reichtum gelangt und steht kurz vor der Hochzeit. Seine junge Verlobte ist allerdings bereits das dritte Mal verwitwet ... Was zunächst wie Routinearbeit aussieht, entwickelt sich bald zu einem mörderischen Abenteuer - denn während Falco noch die Verlobte beschattet, muss er feststellen, dass Anacrites immer noch eine tödliche Rechnung mit ihm begleichen will ... »Ein weiterer fesselnder Ausflug in das Rom Vespasians, faszinierend und unterhaltsam!« Sunday Times Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der historische Kriminalroman »Kupfervenus« von Bestsellerautorin Lindsey Davis - der dritte Fall ihrer Reihe historischer Kriminalromane rund um den römischen Ermittler Marcus Didius Falco. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: dotbooks Verlag
  • Seitenzahl: 454
  • Erscheinungstermin: 1. November 2021
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783966557450
  • Artikelnr.: 62904276
Autorenporträt
Lindsey Davis wurde 1949 in Birmingham, UK, geboren. Nach einem Studium der Englischen Literatur in Oxford arbeitete sie 13 Jahre im Staatsdienst, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Ihr erster Roman »Silberschweine« wurde ein internationaler Erfolg und der Auftakt der Marcus-Didius-Falco-Serie. Ihr Werk wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Diamond Dagger der Crime Writers' Association für ihr Lebenswerk. Bei dotbooks erscheinen die folgenden Bände der Serie historischer Kriminalromane des römischen Privatermittlers Marcus Didius Falco: »Silberschweine« »Bronzeschatten« »Kupfervenus« »Eisenhand« »Poseidons Gold« »Letzter Akt in Palmyra« »Die Gnadenfrist« »Zwielicht in Cordoba« »Drei Hände im Brunnen« »Den Löwen zum Fraß« »Eine Jungfrau zu viel« »Tod eines Mäzens« »Eine Leiche im Badehaus« »Mord in Londinium« »Tod eines Senators« »Das Geheimnis des Scriptors« »Delphi sehen und sterben« »Mord im Atrium«
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 05.12.1995

Silberschweine greifen an
Geschichtlich denken: Lindsey Davis schreibt Krimis aus dem alten Rom / Von Gerhard Schulz

Helena Justina, die römische Senatorentochter, und Marcus Didius Falco, Privatdetektiv, zuständig "für alle diskreten Ermittlungen zu billigen Preisen", mögen nicht zu den klassischen Liebespaaren der Weltliteratur gehören. Außerdem weiß man nicht, was ihnen noch bevorsteht. Aber wer sie erst einmal kennengelernt hat, wird ihnen lange gewogen bleiben und ihnen das Schicksal von Dido und Aeneas oder Romeo und Julia wünschen.

Ja, es gibt wirklich noch Neues auf dem Gebiet des Kriminalromans, obwohl dieser längst seriös geworden ist und mithin in Langweile zu versinken droht, in die ihn die üppige Blüte des "Frauenkrimis" nur noch tiefer hineinzuführen scheint. Denn wenn zum Beispiel eine so ausgepichte Crime-Lady wie Amanda Cross alias Carolyn Heilbrun ihre in einem Dutzend Büchern erprobte akademische Hobbydetektivin Kate Fansler als "Spionin in eigener Sache" - so der Titel des jüngsten Falles - das Vorleben einer Männermörderin erforschen läßt, dann kommt am Ende nur ein ebenso lobenswerter wie öder Traktat über korrekte Gesinnung und gegen sämtliche Übel der Welt heraus.

Die Helden der alten Schule, die Sherlock Holmes, Jules Maigret, Hercule Poirot und Miss Marple, waren in erster Linie Athleten des Scharfsinns und siegten, weil sie ihre Menschen kannten. Die vielen Kate Fanslers hingegen wollen vor allem gut sein. Das ist zwar unter den Umständen einer gewaltbereiteren Zeit begreiflich, wenn nicht gar wünschenswert, aber der Krimi wird nicht interessant dadurch, denn nicht aus dem Guten, sondern aus dem Spannenden bezieht er sein prinzipielles Daseinsrecht. Mögen durch ihn auch die Ströme der Zeit hindurchspülen, der Lust an ihm bleibt etwas Amoralisches anhaften wie das Rätsellösen, das man nicht um einer besseren Welt willen betreibt. Der ideale Krimi also als Wegwerfliteratur, so wie man dasselbe Rätsel nicht zweimal löst?

Aber Rätsellösen und das literarische Spiel mit dem Bösen sind immer noch zweierlei. Man sieht es an Falco, der unversehens in den Fall seines Lebens hineingerät, als auf dem Forum Romanum eine unbekannte, sehr attraktive und sehr junge Frau bei ihm Schutz vor zwei Schlägertypen sucht. Es ist der heiße römische Sommer des Jahres 70, Vespasian ist gerade Kaiser geworden, und seine Gegner sind am konspirativen Werk. Trotz Falcos Fürsorge wird die junge Frau bald darauf tot aufgefunden, und der Silberbarren in ihrem Bankfach bleibt verschwunden.

In kaiserlichem Auftrag wird Falco jedenfalls in die römische Provinz Britannien zu den Bergwerken gehen und dort weitere Silberbarren sowie jene Helena finden, deren Namen er zuerst aus dem Mund der nunmehr Toten gehört hat. Denn wir befinden uns in dem Roman "Silberschweine" von Lindsey Davis, einer literarischen Enkeltochter von Agatha Christie und Verfasserin von sechs Kriminalromanen, aber zugleich offenbar Verräterin an der guten feministischen Sache, indem sie nach so vielen Detektivinnen nun doch wieder einen Mann zum Fahnder erhebt.

Nur ist eben da außer ihm noch diese Helena Justina, schön, von hoher Gestalt, dunklem Haar, elegant und gebildet, die nach der Scheidung von Pertinax, dem dubiosen Gewürzkaufmann, nach Britannien gegangen ist, um dort außer schlechtem Wetter erst einmal ein wenig Ruhe zu finden. Ihre Wahlsprüche "Helena Justina ist niemandem Rechenschaft schuldig außer sich selbst" und "Ich traue keinem Mann" klingen dem zwanzigsten Jahrhundert vertraut und werden Falco zu schaffen machen, als er sie nach Rom zurückbegleitet und sie sich ihn, den gemieteten Leibwächter, feindselig vom Leibe hält wie andere Männer auch. Aber in Herzenssachen ist vorsätzliche Feindseligkeit kein schlechter Weg zum Gegenteil, und so entwickelt sich denn auf dem Wege zwischen Londinium und der Ewigen Stadt die zarteste und leidenschaftlichste Liebesgeschichte, die je ein Kriminalroman anzubieten hatte, so zart und leidenschaftlich, daß die Mord- und Verschwörergeschichte von den "Silberschweinen" dahinter zeitweilig verblaßt.

Dadurch treten Davis' Bücher im Grunde aus dem Genre Kriminalroman heraus. Man kann sie ein zweites Mal lesen, denn erst beim Wiederlesen läßt sich zum Beispiel erkennen, wie sorgfältig diese Helena bereits von den ersten Seiten an in die Textur des Romans verwoben ist. So sind es am Ende auch nicht die kleinen grauen Zellen und der Scharfsinn des Detektivs, sondern es ist die Geschichte von Helena und Falco, die jene sechs Bücher zusammenhält, die Lindsey Davis in den sechs Jahren zwischen 1989 und 1994 geschrieben hat. Fünf Bände stehen inzwischen auch den deutschen Lesern zur Verfügung.

Beträchtliche Schwierigkeiten haben die beiden vor sich, denn zwar gelang das Zusammenfinden von reicher Senatorentochter und armem Privatdetektiv, aber das Zusammenbleiben machen Standesdünkel, Falcos ebenso unvorteilhaftes wie unerschütterliches Republikanertum und die vierhunderttausend Sesterzen schwierig, die Falco braucht, um sich in den nächsthöheren Stand einzukaufen, der ihm die Ehe mit Helena erlaubte. Vor allem aber stand den beiden die Autorin selbst im Weg, als sie sich entschloß, mehr als nur einen Roman über das liebende Paar zu schreiben.

Gut zu beobachten ist hier, was Schriftsteller überhaupt gern von ihren Geschöpfen behaupten, nämlich daß sie ihnen entwachsen und nicht mehr mit sich anstellen lassen, was man gerade möchte. Denn darf Lindsey Davis nun wirklich Falco das große Geld finden lassen, damit er Helena heiraten kann? Die Ehe eines Detektivs ist kein Hauptthema für einen Kriminalroman, aber ein Auseinandergehen der beiden ist auch nicht mehr möglich. Unter den Händen der Verfasserin verflüchtigen sich deshalb die nötigen Sesterzen von Buch zu Buch. Groß dürfte für sie sogar die Versuchung sein zu kneifen, das heißt, die beiden einfach sich selbst und der Phantasie ihrer Leser zu überlassen und statt dessen Krimis aus der Londoner Gegenwart zu schreiben, wie Lindsey Davis es tatsächlich jüngst getan hat. Aber darf sie das? Gibt es nicht auch so etwas wie eine Fürsorgepflicht für Kinder der Phantasie?

Lindsey Davis hat mit diesen Romanen ihren Einstand in die englische Literatur gegeben. Aus dem vergangenen Jahr stammt von ihr die Erklärung: "Ich bin vierzig, alleinstehend und kinderlos. Ich habe eine Wohnung mit Ameisen im Dachstuhl, Hypothek und Feuchtigkeit in den Wänden." Vermutlich ließen sich dort Milieustudien für das alte Rom treiben. Daß ihre Romane - zumindest in der angelsächsischen Welt - erfolgreich waren, überrascht nicht, denn sie besitzen all das, was englischem Erzählen in seiner besten Art zu eigen ist: Humor, Intelligenz, Menschen- und Lebenserfahrung und daneben auch praktische Kenntnis der Spielregeln des literarischen Marktes, denn für den Erfolg gerade dieser Sorte Literatur ist die rasche Folge von Titeln nötig: Der einmal geschlossene Freundschaftspakt bedarf der Pflege.

In den weiteren Abenteuern vermengen sich Liebe und Politik. Der Kaiser schickt seinen Privatdetektiv auf die Suche nach dem Rest der Verschwörer, wobei Exehemann Pertinax noch einmal brutal eingreift, ehe ihn ein schlimmes Ende ereilt ("Bronzeschatten"). Aber als sie beide endlich ins erste gemeinsame und leider sehr billig gebaute Heim ziehen, stürzt es ihnen über dem Kopf zusammen ("Kupfervenus"). Die Hoffnungen auf den großen Gewinn aus den Spekulationen von Bruder Festus, der im judäischen Feldzug den Heldentod gestorben war (oder war es doch eher Selbstmord der Geschäfte wegen?), werden ebenfalls zunichte ("Poseidons Gold"). Weiter geht es dann auf gemeinsame Reisen nach Germanien ("Eisenhand"), wo Falco sogar jenes Schlachtfeld im Teutoburger Wald entdeckt, das die Deutschen so gern als einen Geburtsort ihrer Nation betrachten. Und schließlich - für deutsche Leser noch unzugänglich - finden sich beide wieder in Kleinasien, beschäftigt mit dem Mord an einem Theaterdichter, denn auch Literatur kann eine lebensgefährliche Sache sein ("Last Act in Palmyra").

Anfallende Probleme mit gesellschaftlicher Etikette werden auf diesen Reisen modern gelöst. "Marcus und ich schlafen gewöhnlich in einem Zimmer, obwohl wir nicht verheiratet sind. Hoffentlich habe ich Sie jetzt nicht schockiert? Es ist nicht seine Schuld, ganz bestimmt nicht. Aber ich war stets der Ansicht, daß eine Frau sich ihre Unabhängigkeit bewahren soll, solange keine Kinder da sind . . ." Feminismus in antiker Praxis?

Lindsey Davis hat keine Geschichtsromane geschrieben, aber auch keine gutgemeinten Frauenkrimis. Ihr Falco spricht wie die harten Helden von Chandler oder Hammett, aber das ist coole Angeberei, denn er steckt mehr Prügel ein, als er gibt, hat ein weiches Herz und schreibt in stillen Stunden Gedichte wie Adam Dalgleish, der grandseigneurale Meisterdetektiv von P. D. James. Zwar "stimmt" alles Geschichtliche in diesen Büchern und ist aufs sorgfältigste recherchiert, aber es wird sogleich durch moderne Mentalität ironisch gebrochen, bei der man sich lediglich fragen muß, ob sie überhaupt modern ist und nicht eher zeitlos.

Ganz unprätentiös ist hier gute Literatur entstanden, deren Gestalten nicht mit der Lösung von Rätseln oder Fällen wieder verschwinden, sondern zu jeder Zeit abrufbar bleiben, weil wir sie in uns und um uns wiedererkennen. Reich ist das Personal dieser Geschichten an Typen, die wir in anderen Kostümen alle schon erlebt haben: machtlüsterne Politiker, gerissene Geschäftsleute, gewissenlose Bauspekulanten, intrigante Beamte, ehrliche Polizisten und dazu Sklaven, Soldaten, Gladiatoren, Kellner, Bardamen, Klempner, Bergleute, Bauern und Schlangenbändigerinnen sowie Rennpferde, Ochsen, Wanzen, Läuse und Flöhe, denn hygienisch ging es in dieser Antike wahrhaftig nicht zu, wohl aber lebhaft und lustig.

Über das Land der Briten ist aus dem Mund einer englischen Schriftstellerin auch warnende Information zu vernehmen: "Falls Sie je mit dem Gedanken spielen, hinzufahren - ich kann Ihnen nur abraten. Wenn Sie aber aus irgendwelchen Gründen nicht drum herumkommen, dann finden Sie die Provinz Britannien jenseits der Zivilisation, im Reich der Nordwinde." Gutes Klima jedoch, wie es scheint, für Kriminalromane. Und ein Lob auch für die Übersetzer, die gut lesbare Bücher vorgelegt haben.

Lindsey Davis: "Silberschweine". Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Reinhard Kaiser. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1991. 398 S., geb., 38,- DM.

Lindsey Davis: "Bronzeschatten". Ein Falco-Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Christa E. Seibicke. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1992. 582 S., geb., 42,- DM.

Lindsey Davis: "Kupfervenus". Ein Falco-Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Christa E. Seibicke. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1993. 428 S., geb., 39,80 DM.

Lindsey Davis: "Poseidons Gold". Ein Falco-Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Christa E. Seibicke. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1995. 520 S., geb., 42,- DM.

Lindsey Davis: "Eisenhand". Falco in Germanien. Aus dem Englischen übersetzt von Christa E. Seibicke. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1994. 494 S., geb., 39,80 DM.

Amanda Cross: "Spionin in eigener Sache". Aus dem Amerikanischen übersetzt von Helga Herborth. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1995. 244 S., geb., 36,- DM.

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