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"Roger Federer ist das Größte, was ich in mehr als 40 Jahren Tennis erlebt habe." John McEnroe Ausgehend vom 18. Grand-Slam-Titel in Melbourne erzählt diese Biografie die Geschichte eines genialen Ballvirtuosen, der doch immer ganz bei sich geblieben ist. Als einer von wenigen Journalisten kennt René Stauffer den "Planet Federer" ganz unmittelbar. Er begleitete sowohl Federers überraschenden Saisonabbruch im Sommer 2016, sowie das Comeback und die erfolgreiche Bewältigung der großen Krise. Stauffer beschreibt eindringlich, welche Menschen, Trainer und Mentoren für diese Ausnahmekarriere…mehr

Produktbeschreibung
"Roger Federer ist das Größte, was ich in mehr als 40 Jahren Tennis erlebt habe." John McEnroe
Ausgehend vom 18. Grand-Slam-Titel in Melbourne erzählt diese Biografie die Geschichte eines genialen Ballvirtuosen, der doch immer ganz bei sich geblieben ist. Als einer von wenigen Journalisten kennt René Stauffer den "Planet Federer" ganz unmittelbar. Er begleitete sowohl Federers überraschenden Saisonabbruch im Sommer 2016, sowie das Comeback und die erfolgreiche Bewältigung der großen Krise. Stauffer beschreibt eindringlich, welche Menschen, Trainer und Mentoren für diese Ausnahmekarriere wichtig waren und warum Roger Federers Einfluss dies- und jenseits des Centre Court auch das Ende seiner aktiven Karriere überdauern wird.

Die neue umfassende Biografie des Tennis-Genies

Exklusiv und persönlich: Federers Methoden, seine wichtigsten Menschen, sein Erfolgsgeheimnis
  • Produktdetails
  • Verlag: Piper
  • Seitenzahl: 350
  • Erscheinungstermin: 2. April 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 139mm x 35mm
  • Gewicht: 540g
  • ISBN-13: 9783492057639
  • ISBN-10: 3492057632
  • Artikelnr.: 54398858
Autorenporträt
Stauffer, René
René Stauffer, aufgewachsen in Weinfelden TG, schreibt seit 1981 über Tennis und ist Sportredakteur des Tages-Anzeigers und der Sonntags-Zeitung. Der Tennisexperte begleitet Roger Federers Karriere seit den Anfängen und veröffentlichte bereits 2007 im Pendo-Verlag eine erste Biografie über den Ausnahmesportler. Er verfügt über einen sehr persönlichen Zugang zum größten Spieler der Geschichte.
Inhaltsangabe
Ein persönliches Wort vorab

Teil 1: Das Comeback 1. Das Ende naht 2. Abgetaucht 3. Fast ein Australier 4. Die wundersame Wandlung 5. Laver und andere Legenden 6. Das lange Warten 7. Ein neuer Zauberstab 8. Die Ruhe vor dem Sturm 9. Magische dreißig Minuten 10. Norman im Schnee 11. Im Sonnengürtel 12. Champions' Dinner 13. Court der Tränen

Teil 2: Die Anfänge 14. Die Welt ist ein Ball 15. Zwei Freunde 16. In der Fremde 17. Der Traum von der Perfektion 18. Auf eigenen Beinen 19. "Grüezi, Herr Federer" 20. Bei den Großen 21. Unter den Ringen 22. Der Geigenspieler 23. Die Läuterung 24. Krisen und ein Drama 25. Die Erlösung

Teil 3: Der Überflieger 26. Duelle in Texas 27. Auf dem Gipfel 28. Der Rasenkönig 29. Am Broadway 30. Spuren im Sand 31. Pizza Basilea 32. Die Salatschüssel 33. Einer für alle

Teil 4: Planet Federer 34. Der Kompromisslose 35. Mona Lisa des Tennis 36. Sergeant Pepper 37. Die Marke RF 38. Eine fast normale Familie 39. Der Schweizer Weltbürger 40. Der Menschenfreund 41. Karussell der Coaches 42. Der friedvolle Krieger 43. Das Vermächtnis 44. Die Ziegenfrage 45. Der Gefragte 46. Der Nahbare 47. Der Ausgezeichnete

Der Besungene - eine Nachlese
Statistik Quellenverzeichnis
Abbildungsnachweis
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 04.06.2019

Tennis als Kunstform
René Stauffer über Roger Federers Weg

Loben muss man Roger Federer eigentlich nicht mehr. Alle, die Tennis mögen, tun es ohnehin in einem fort. Und sie begannen damit bereits, so wie auch René Stauffer, der nun nach 2007 seine zweite Federer-Biographie vorlegt, vor langer Zeit: Wenige Wochen ist es erst her, dass Federer das Masters-Turnier in Miami gewann - vor zwanzig Jahren war er dort zum ersten Mal angetreten, sein diesjähriger Halbfinalgegner war damals noch nicht einmal auf der Welt. Aber seit etwas mehr als zwei Jahren, seit der Rückkehr aus einer halbjährigen Auszeit mit dem Gewinn der Australian Open, dem dann neben anderen Turniersiegen der achte Triumph in Wimbledon folgen sollte und die Titelverteidigung in Melbourne im Jahr darauf, hat die Bewunderung für Federer sogar noch einmal eine neue Qualität angenommen.

So dominierend ist sie in der Berichterstattung über die ATP-Tour geworden, dass es fast ein wenig beängstigend ist. Denn in ihr steckt doch immer auch der Versuch, die beunruhigende Aussicht auf eine Tour ohne Federer zu bannen. Jedes der anstehenden großen Turniere könnte ja doch das letzte sein, das der bald Achtunddreißigjährige an diesem Ort bestreitet, ob (dieses Jahr wieder) in Paris, in Wimbledon oder New York. Und dann? Nach Federer? An keinen anderen Spieler knüpft sich eine vergleichbare Frage.

Das mag unfair scheinen gegenüber seinen Erzrivalen Rafael Nadal und Novak Djokovic. Aber es entspricht der Wahrnehmung, dass mit Federer der eleganteste Akteur auf dem Court abgetreten sein wird: jener Spieler, dem durch beständige und hingebungsvolle Arbeit an seinem Spiel gelingt, es nach wie vor spielerisch leicht aussehen und die erforderliche Athletik hinter ihm verschwinden zu lassen, wenn er es variantenreich auf den Platz zaubert.

Es ist eine gute Entscheidung von René Stauffer, seine zweite Biographie Roger Federers nicht brav chronologisch mit dem Rückblick auf Elternhaus und Kindheit in Baseler Vororten - als Sohn eines Schweizers, der seine Frau in Südafrika kennengelernt hatte - zu beginnen, sondern bei jenen Jahren anzusetzen, da manche Federer schon am absteigenden Ast seiner Karriere angekommen sahen. 2012 hatte er noch eine sehr erfolgreiche Saison gespielt, eine Reihe von Turnieren gewonnen und mit dem siebten Titel in Wimbledon den Rekord von Pete Sampras eingestellt. Aber im Jahr darauf begannen die Schwierigkeiten, Rückenprobleme machten Federer zu schaffen, kein großes Turnier sah ihn als Sieger. Die Bilanz verbesserte sich zwar wieder in den nächsten drei Jahren. Aber ein weiterer Grand-Slam-Titel wollte sich nicht einstellen, stattdessen bis 2015 sieben Finalniederlagen gegen Djokovic; dann Anfang 2016 die Knieoperation, die ihn schließlich dazu bringt, nach Wimbledon seine Saison abzubrechen.

Damals schrieben manche den "Maestro" bereits ab, man war ja von ihm auch verwöhnt. Doch Federer demonstrierte in dieser schwierigen Phase einmal mehr, Stauffer zeigt das sehr gut, was es heißt, sein Spiel zu überdenken und in Detailarbeit zu perfektionieren, samt schwierigem Wechsel zum Racket mit größerer Schlagfläche. Und dann sahen die begeisterten Zuschauer Anfang 2017 in Melbourne, welches Tennis daraus werden konnte, wenn alles aufging, noch dazu im Finale gegen Nadal. Es wurde ein Spiel, dessen fünfter Satz seitdem gerne dem Wimbledon-Finale von 2008 - das Nadal im fünften Satz gewann -, also einem der besten Tennismatches überhaupt, zur Seite gestellt wird.

Ist man in Stauffers Buch bei diesem finalen Matchball in Melbourne 2017 angekommen, beginnt erst der biographische Parcours. Der Schweizer Sportredakteur und Tennisexperte kann dafür auf seine lange Beschäftigung mit Roger Federer zurückgreifen, auf den er bereits in den späten neunziger Jahren aufmerksam wurde, als der gar nicht so rasche Aufstieg Federers noch bevorstand. Seitdem sind nicht nur Gespräche mit Federer selbst zustande gekommen, sondern auch mit vielen Menschen in dessen Umfeld. Was sie erzählen - ob nun ehemalige Coaches und Spielerkollegen oder Verantwortliche der Tour, die den langjährigen Spielervertreter Federer schätzen lernten -, summiert sich vielstimmig zu einem einzigen großen Lob auf den "Maestro". Wahrscheinlich würde man es von keinem anderen Sportler recht glauben wollen. Doch bei Federer findet man sich bezeichnenderweise gleich bereit dazu. Man glaubt ihm einfach, einem der höchstdotierten Werbeträger der internationalen Sports, die ungetrübte Lust am kunstvoll feingeschliffenen Spiel.

Nur die Viertelfinals heute und morgen in Roland Garros liegen noch zwischen einem möglichen nächsten Match gegen Nadal. Es könnte mit etwas Glück durchaus eines werden, selbst wenn es kein Finale ist, das in zukünftigen Federer-Biographien hervorgehoben werden wird. Einstweilen aber ist man bei Stauffers Darstellung von Rogers Federers Weg gut aufgehoben.

HELMUT MAYER

René Stauffer: "Roger Federer". Die Biografie.

Piper Verlag, München 2019. 350 S., Abb., geb., 25,- [Euro].

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"Eine gelungene und neugierig machende Biografie über Superstar Roger Federer, den Gentleman unter den Tennisspielern.", Oberösterreichische Nachrichten, 24.05.2019