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Neil Quiller, Pilot der Royal Air Force, erfährt, dass der Krieg im Pazifik begonnen hat, als er von japanischen Truppen über dem malaiischen Dschungel abgeschossen wird. Nun beginnt eine dramatische Flucht im Chaos der zusammenbrechenden Fronten und vorrückenden japanischen Truppen. Im belagerten Singapur findet er Liebe und Freundschaft und ergattert einen Platz auf dem letzten Flüchtlingsschiff. Das Schiff wird versenkt, auf einer schwimmenden Tischplatte erreicht er schließlich Sumatra, wo er seine Geliebte wieder trifft. Die Weiterreise scheint unmöglich. Doch Quiller will um jeden Preis zurück nach Australien.…mehr

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Produktbeschreibung
Neil Quiller, Pilot der Royal Air Force, erfährt, dass der Krieg im Pazifik begonnen hat, als er von japanischen Truppen über dem malaiischen Dschungel abgeschossen wird. Nun beginnt eine dramatische Flucht im Chaos der zusammenbrechenden Fronten und vorrückenden japanischen Truppen. Im belagerten Singapur findet er Liebe und Freundschaft und ergattert einen Platz auf dem letzten Flüchtlingsschiff. Das Schiff wird versenkt, auf einer schwimmenden Tischplatte erreicht er schließlich Sumatra, wo er seine Geliebte wieder trifft. Die Weiterreise scheint unmöglich. Doch Quiller will um jeden Preis zurück nach Australien.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Unionsverlag
  • Seitenzahl: 384
  • Erscheinungstermin: 20.08.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783293303560
  • Artikelnr.: 45628179
Autorenporträt
Garry Disher, geboren 1949, wuchs im ländlichen Südaustralien auf. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Kriminalromane und Kinderbücher. Seine Bücher wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der wichtigste australische Krimipreis, der Ned Kelly Award, dreimal der Deutsche Krimipreis sowie eine Nominierung für den Booker Prize. Garry Disher lebt an der Südküste von Australien in der Nähe von Melbourne.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 20.10.2003

Front im Kopf, Feind im Nacken
Garry Dishers Roman über den Zweiten Weltkrieg in Südostasien

Der Australier Garry Disher ist dem deutschen Lesepublikum längst kein Unbekannter mehr. Sein Kriminalroman "Der Drachenmann" hat den deutschen Krimipreis erhalten, und dieser Drachenmann, der Amateurflugzeugbauer und Detective Inspector Hal Challis, der auf der Mornington-Halbinsel südlich von Melbourne Gesetzesbrecher aufspürt, hat seinem Autor auch im eigenen Lande einige Popularität gesichert. Disher freilich ist auf den Verfasser von Krimis nicht festzulegen; auch Erzählungen, Kinderbücher und Schulbücher zur australischen Geschichte gehören zum Werk des studierten Historikers. Und eben Romane wie der vom Sturm der Japaner auf Südostasien, als sie die alliierten Truppen der Briten und Australier 1941/42 ins Meer trieben.

Das ist für australische Leser kein sehr gefälliger Gegenstand. Zwar behaupten die Australier oft von sich, daß sie Sieger - außer den sportlichen - nicht gern bewundern, sondern viel lieber Sympathien mit den Geschlagenen und Erfolglosen zeigen. In der Tat feiert ihr Heldengedenktag jedes Jahr im April die militärische Niederlage eines australisch-neuseeländischen Armeekorps beim Sturm auf die Dardanellen im Jahre 1915. Aber einem starken Patriotismus scheint das in der australischen Öffentlichkeit dennoch nicht abträglich, ja ihn geradezu auf eine allerdings etwas verquere Weise zu fördern. Dishers neuer Roman "Hinter den Inseln" nun provoziert solche Mentalität.

Stoff des Buches ist, wie gesagt, die japanische Eroberung der britischen und holländischen Kolonien in Südostasien, also Malayas, des heutigen Malaysias, Singapores und Indonesiens, erzählt aus der Perspektive der flüchtenden alliierten Truppen. Es ist der Bericht von einem Zusammenbruch, wie er katastrophaler selbst im Vergleich zu der nun wahrlich an Niederlagen nicht armen deutschen Geschichte kaum zu denken ist. Das ist die Überraschung dieses Buches. Verglichen mit dem Chaos an Verrat, Feigheit, Egoismus, Hilflosigkeit und Orientierungslosigkeit der Soldaten hier, erscheint das Ende der deutschen Armeen 1945 geradezu wie ein geordneter Rückzug. Disher, Jahrgang 1949, war nicht Augenzeuge der Ereignisse. Was immer also der Einbildungskraft zuzuschreiben sein mag - die Tatsache, daß offizielle australische Berichte über den japanischen Blitzkrieg in Südostasien lange unter Verschluß gehalten worden sind und erst allmählich ans Licht kommen, läßt vermuten, daß da manches Unbequeme zu verbergen war.

Held des Romans ist Neil Quiller, der 1917 in Schottland geborene Sohn einer australischen Krankenschwester, der nach dem Tod der Mutter bei deren Verwandten auf einer Farm im australischen Nordwesten aufwächst, dort fliegen lernt und im Krieg dann, in Malaya stationiert, zum Leutnant in der britischen Air Force arriviert. Um ihn, um seinen australischen Cousin Cameron und um Jeannie Verco, Camerons Frau, rankt sich das Geschehen des Buches, denn der Krieg der Männer wird auch zum Krieg um eine Frau.

Der thematische Reiz von Dishers Buch liegt in der Instrumentierung von Gegensätzen. Das ist zunächst natürlich der Gegensatz von Freund und Feind, aber die Japaner erscheinen nicht als Individuen, sondern nur als eine mit Bajonetten gespickte Militärmaschine. Politisch ist es der Gegensatz zwischen den Kolonialmächten der Briten und Holländer einerseits und den Japanern andererseits, die sich den Indonesiern und selbst den australischen Eingeborenen gegenüber als Befreier vom Kolonialismus anbieten möchten. Aber auch das bleibt noch eher im Hintergrund. Konkret und an einzelne, vorstellbare Gestalten gebunden sind erst die Spannungen und Konflikte zwischen Engländern und Australiern, zwischen den Europäern und den Einheimischen, den Malayen, Chinesen, Indonesiern, in einem Krieg, dessen innere Fronten durcheinandergeraten, während die japanischen Armeen alles überrollen.

Spannung ist überhaupt das Gesetz dieses Romans. Szenen des Krieges wechseln mit denen von der "Heimatfront" ab. Bei Geschehnissen um Jeannie im australischen Norden exponieren sich Mut und Feigheit, Selbstlosigkeit und Selbstsucht, genau wie bei den Soldaten "hinter den Inseln". Zwei ausgepichte Schurken - Janeway, der englische Offizier und japanische Spion, sowie Cousin Cameron als Gegenspieler Quillers - stehen vor allen anderen im Dienst erzählerischer Dramatik. Dem Vorwurf einer gewissen Klischeehaftigkeit ist Disher hier bei der australischen Kritik nicht entgangen. Allzu leuchtend für manchen Geschmack tritt neben die Finsterlinge das Mädchen Lee Lin aus Singapore; mit einem Herz von Gold ist sie die chinesische Hure, wie sie im Buche steht. Für die seltsame Mignon-Gestalt der kleinen Maisie, die sich Quiller zum Vater wählen möchte, mögen hingegen deutsche Leser schon wieder mehr Neigung aufbringen als Dishers Landsleute.

Überhaupt sollten die Deutschen am wenigsten einem Roman zum Vorwurf machen, daß er spannend ist. Gegenüber aller sentimental patriotischen Feier von Kriegsheldentum, die in Australien stets ein politischer Cantus firmus gewesen ist und in manchen Teilen der Welt gerade wieder reüssiert, dürfte solch ein Buch ohnehin eher willkommen sein. Es ist außerdem vorzüglich mit geschickt transponierter Idiomatik ins Deutsche übersetzt.

GERHARD SCHULZ

Garry Disher: "Hinter den Inseln". Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Peter Torberg. Union Verlag, Zürich 2003. 383 S., geb., 19,90 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Für Gerhard Schulz liegt der "thematischen Reiz" dieses Romans, gerade in der geschickten "Instrumentierung von Gegensätzen". Es wird nämlich parallel die japanische Eroberung der südostasiatischen Kolonien Englands und Hollands und den Kampf um eine Frau in der australischen Heimat der männlichen Hauptfigur erzählt, fasst der Rezensent die Handlung zusammen. Die besondere "Überraschung" des Romans ist die Schilderung der militärischen Niederlage aus der Perspektive der "fliehenden alliierten Truppen", lobt der Rezensent. Schulz informiert, dass die Polarisierung der Protagonisten in ausgemachten Bösewichtern und herzensguten Mädchen dem Autor den "Vorwurf einer gewissen Klischeehaftigkeit" bei seinen Landsleuten eingetragen hat. Doch findet er, dass das Buch von seiner "Spannung" lebt und ihm gefällt, dass nicht die patriotische Feier von militärischen Erfolgen, sondern die Darstellung einer bitteren Niederlage im Zentrum der Geschichte steht. Dass dann auch noch die Übersetzung ins Deutsche "vorzüglich" gelungen ist, kann den Rezensenten nur in seinem positiven Urteil über diesen Roman bestärken.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Ein fesselnder und bewegender Roman über die Sehnsucht nach Heimat in einer Welt, in der kein Punkt auf dem Kompass mehr da ist, wo er war." (Sydney Morning Herald)