Paris, Mai 1968 - Nooteboom, Cees
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Dieser Band erinnert, mit Texten Nootebooms aus der Zeit des Pariser Mai 1968, an jene wilden Tage. Damals war der noch junge Autor aus den Niederlanden als Reporter, als erzählender Beobachter Zeuge einer bis dahin für unvorstellbar gehaltenen Rebellion gegen das Alte, eines Widerstandes, der "spontan, idealistisch, geistreich und naiv" war. Seine grandiosen, vom Geist jener Tage durchwehten Reportagen liegen hier erstmals auf deutsch vor.…mehr

Produktbeschreibung
Dieser Band erinnert, mit Texten Nootebooms aus der Zeit des Pariser Mai 1968, an jene wilden Tage. Damals war der noch junge Autor aus den Niederlanden als Reporter, als erzählender Beobachter Zeuge einer bis dahin für unvorstellbar gehaltenen Rebellion gegen das Alte, eines Widerstandes, der "spontan, idealistisch, geistreich und naiv" war. Seine grandiosen, vom Geist jener Tage durchwehten Reportagen liegen hier erstmals auf deutsch vor.
  • Produktdetails
  • edition suhrkamp 2434
  • Verlag: Suhrkamp
  • Originaltitel: De Parijse beroerte
  • Artikelnr. des Verlages: 12434
  • Seitenzahl: 92
  • Erscheinungstermin: 30. Juni 2003
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 109mm x 15mm
  • Gewicht: 90g
  • ISBN-13: 9783518124345
  • ISBN-10: 351812434X
  • Artikelnr.: 11374455
Autorenporträt
Nooteboom, Cees§Cees Nooteboom wurde am 31. Juli 1933 in Den Haag geboren. 1955 erschien sein erster Roman Philip en de anderen, der drei Jahre später auch in Deutschland unter dem Titel Das Paradies ist nebenan veröffentlicht wurde (und 2003 in der Neuübersetzung von Helga van Beuningen unter dem Titel Philip und die anderen erneut eine große Lesergemeinde fand). Nooteboom berichtete 1956 als junger Autor über den Ungarn-Aufstand, 1963 über den SED-Parteitag, und fünf Jahre später über die Studentenunruhen in Paris (gesammelt in dem Band Paris, Mai 1968). Seine inzwischen in mehreren Bänden gesammelten Reiseberichte, die weniger Reportagen als vielmehr von genauer Beobachtung getragene, reflektierende Betrachtungen sind, festigten Nootebooms Ruf als Reiseschriftsteller. 1980 fand Nooteboom zurück zur fiktionalen Prosa und erzielte mit dem inzwischen auch verfilmten Roman Rituale (Rituelen) große Erfolge. Sein umfangreiches Werk, das in viele Sprachen übersetzt ist, umfasst Erzählungen, Berichte, Gedichte und vor allem große Romane wie Allerseelen (Allerzielen). Die zehn Bände seiner Gesammelten Werke enthalten neben den bereits publizierten Büchern zahlreiche erstmals auf deutsch vorliegende Texte. Der Quarto-Band Romane und Erzählungen versammelt die gesamte fiktionale Prosa des Autors.
Cees Nooteboom lebt in Amsterdam und auf Menorca.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Dirk Knipphals ist von diesem schmalen Bändchen, das die Berichterstattung Cees Nootebooms über die Pariser Studentenproteste im Mai und Juni 1968 auf knapp hundert Seiten wiedergibt, hellauf begeistert. Der Rezensent hat in diesem Buch die typische Erzählung der 68er-Generation in der Geschichte des Wandels vom "rasenden Reporter des Aufbruchs" hin "zum melancholischen Analytiker der verpassten Möglichkeiten" wiedergefunden. Allein die ein oder andere Anmerkung zur Entstehungsgeschichte hat Knipphals vermisst, und auch eine "Einordnung" in das spätere literarische Werk des Schriftstellers wäre "hübsch" gewesen.

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