Paganinis Fluch / Kommissar Linna Bd.2 - Kepler, Lars
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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen

Eine junge Frau wird tot auf einem Boot gefunden - sie ist ertrunken! Ein Politiker erhängt sich in seiner Wohnung, und ein Jugendlicher verbrennt qualvoll in einem alten …


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6 Kundenbewertungen

Carl Palmcrona wird in seiner Wohnung tot aufgefunden. Das Zimmer, in dem er an einem Strick hängt, ist unmöbliert - es gibt darin nichts, worauf er hätte steigen können, um Selbstmord zu begehen. Am selben Tag wird auf einer Jacht, die in den Stockholmer Schären treibt, eine tote Frau entdeckt. Ihre Lungen sind mit Meerwasser gefüllt, ihre Kleider jedoch vollkommen trocken. Sie ist auf einem Boot ertrunken, das noch schwimmt. Die beiden Todesfälle geben der Polizei Rätsel auf. Bis Kommissar Joona Linna zwischen ihnen eine Verbindung entdeckt. Die Spur führt zu einem Mann, der die Violinen des…mehr

Produktbeschreibung
Carl Palmcrona wird in seiner Wohnung tot aufgefunden. Das Zimmer, in dem er an einem Strick hängt, ist unmöbliert - es gibt darin nichts, worauf er hätte steigen können, um Selbstmord zu begehen. Am selben Tag wird auf einer Jacht, die in den Stockholmer Schären treibt, eine tote Frau entdeckt. Ihre Lungen sind mit Meerwasser gefüllt, ihre Kleider jedoch vollkommen trocken. Sie ist auf einem Boot ertrunken, das noch schwimmt. Die beiden Todesfälle geben der Polizei Rätsel auf. Bis Kommissar Joona Linna zwischen ihnen eine Verbindung entdeckt. Die Spur führt zu einem Mann, der die Violinen des "Teufelsgeigers" Paganini sammelt - und Albträume wahr werden lässt ...
  • Produktdetails
  • Joona Linna Bd.2
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 1. Aufl.
  • Seitenzahl: 621
  • Erscheinungstermin: 14. Oktober 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 148mm x 40mm
  • Gewicht: 738g
  • ISBN-13: 9783785724286
  • ISBN-10: 3785724284
  • Artikelnr.: 33359070
Autorenporträt
Porträt

Wer ist Lars Kepler?


Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Gustafsson hatten zunächst wenig gemeinsam. Sie, 1966 im südschwedischen Helsingborg geboren, strebte eine Karriere als Schauspielerin an. Er, 1967 in Stockholm geboren, wollte bildender Künstler werden und studierte zudem Philosophie, Religion und Film. Doch beide verband eine große Leidenschaft für die Literatur - und bald auch füreinander.

Als sie 1994 heirateten, änderte Alexander seinen Nachnamen; dabei gehörte er dank einer Handvoll Romane und Theaterstücke bereits zu den erfolgreichsten und originellsten Schriftstellern seiner Generation. Alexandras Debüt als Autorin folgte 2003 mit "Der Astronom des Königs", einem Roman über den dänischen Astronomen Tycho Brahe. Fortan teilten die beiden Schreibenden auch ein Faible für Biografien. Besonderes Aufsehen erregte Alexander Ahndoril 2006 mit einem Roman über den legendären schwedischen Regisseur Ingmar Bergman, der das Buch zunächst für gut befand, dann aber öffentlich kritisierte. Solch eine delikate Situation schloss Alexandra Coelho Ahndoril in ihren historischen Themen gewandt aus: Brigitta von Schweden, die Heldin ihres ebenfalls 2006 erschieneenn Romans, starb bereits im Jahr 1373.

Gemeinsam ein Buch zu schreiben, wollte den Ahndorils jedoch nicht so recht gelingen. Jeder Versuch endete in Streitigkeiten, bis sich die Eltern dreier Töchter eines Tages für einen Genrewechsel und ein gemeinsames männliches Pseudonym entschieden: Lars Kepler, als Hommage an Stieg Larsson und an Tycho Brahes deutschen Kollegen Johannes Kepler. 2009 erschien dann Lars Keplers "Der Hypnotiseur". Der erste Band einer Krimireihe um den Stockholmer Kommissar Joona Linna wurde ein durchschlagender Erfolg und in 30 Länder verkauft. Seither läuft auch das gemeinsame Schreiben der Ahndorils reibungslos.

Ihre Methode klingt fast nach einer sportlichen Disziplin. Gearbeitet wird parallel, an zwei Computern, die sie etwa alle 20 Minuten tauschen - und zwar bis zu 40 Mal am Tag! Wer was geschrieben hat, ist so selbst für das Autorenpaar nicht mehr auseinanderzuhalten. Unschwer kann man sich ausmalen, wie sich die beiden gegenseitig inspirieren, anspornen und zu einer beachtlichen Produktivität verhelfen. 2018 erscheint bereits ihr sechster Joona-Linna-Krimi: "Hasenjagd". Für neue Werke unter dem jeweiligen eigenen Namen bleibt da offenbar keine Zeit mehr. Aber Konflikte über biografische Details bleiben ebenso aus.


Porträt © Literaturtest, 2018
Rezensionen
"Paganini ist der berühmte Musiker, der seine Seele an den Teufel verkauft haben soll, um seine legendäre Virtuosität zu erlangen. Auch der Leser ist bereit, seine Seele zu verkaufen, um diesen Krimi ohne Unterbrechung auslesen zu können." Arbetarbladet "Der Krimi ist straff erzählt, actionreich." Welt online "Paganinis Fluch ist nicht mehr und nicht weniger als ein richtig gut gemachter Krimi: analytisch und packend erzählt." Osttühringer Zeitung