Die Rückkehr der Kurzhosengang / Die Kurzhosengang Bd.2 - Drvenkar, Zoran; Caspak, Victor; Lanois, Yves
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Bewertung von Norbert aus Cadenberge

Es geht um 4 Kinder. Sie sind die Kurzhosengang. Sie heißen Rudolpho, Island, Snickers und Zement. Als die Kurzhosengang von Toronto wieder nach Kanada kommt verschwindet Zement …


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Die Legende ist zurück!
Kaum ist die Kurzhosengang nach ihrem spektakulären Fernsehauftritt zurück in ihrer Heimatstadt, geraten die Jungs in ihr nächstes großes Abenteuer: Denn Zement verschwindet spurlos. Wurde er entführt? Verdächtige gibt es genug, finden Rudolpho, Island und Snickers. Schon beginnt eine wahrhaft atemberaubende Suche - unter anderem unter der Eisfläche eines zugefrorenen Sees. Die Freunde kriegen es mit Schutzengeln, Werwölfen, der Polizei, der Feuerwehr - und mit der fiesen PauliGang zu tun. Und mit Holli, dem schönsten Mädchen der Welt ...…mehr

Produktbeschreibung
Die Legende ist zurück!

Kaum ist die Kurzhosengang nach ihrem spektakulären Fernsehauftritt zurück in ihrer Heimatstadt, geraten die Jungs in ihr nächstes großes Abenteuer: Denn Zement verschwindet spurlos. Wurde er entführt? Verdächtige gibt es genug, finden Rudolpho, Island und Snickers. Schon beginnt eine wahrhaft atemberaubende Suche - unter anderem unter der Eisfläche eines zugefrorenen Sees. Die Freunde kriegen es mit Schutzengeln, Werwölfen, der Polizei, der Feuerwehr - und mit der fiesen PauliGang zu tun. Und mit Holli, dem schönsten Mädchen der Welt ...
  • Produktdetails
  • Die Kurzhosengang .2
  • Verlag: Cbt
  • Seitenzahl: 395
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Erscheinungstermin: 10. September 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 121mm x 38mm
  • Gewicht: 367g
  • ISBN-13: 9783570312612
  • ISBN-10: 3570312615
  • Artikelnr.: 52391154
Autorenporträt
Drvenkar, Zoran
Zoran Drvenkar wurde in Kroatien geboren und arbeitet seit über 20 Jahren als Schriftsteller. Als Dreijähriger zog er mit seinen Eltern nach Berlin und kam eines Tages auf die merkwürdige Idee, über vier Jungen aus dem kanadischen Okkerville zu schreiben. Da er ungern auf Reisen geht und Kanada noch nie aus der Nähe gesehen hat, erfand er zwei kanadische Schriftsteller und nannte sie Victor Caspak und Yves Lanois. Zoran wurde für seine Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, und lebt heute in der Nähe von Berlin.

Baltscheit, Martin
Martin Baltscheit, geboren 1965, ist als Illustrator, Sprecher und Autor von Kinderbüchern, Theaterstücken und Hörspielen ein Multitalent. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Martin Baltscheit lebt in Düsseldorf.
Rezensionen
Besprechung von 04.10.2006
Unter Komantschen
Mit heißen Reifen: "Die Rückkehr der Kurzhosengang"

In seinem "Western-Lexikon" referiert Joe Hembus über den Unterschied zwischen Weiß und Rot. Ein Weißer, so schreibt er, reitet durch die Wüste, bis sein Pferd zusammenbricht. Dann läßt er es liegen und geht zu Fuß weiter. Ein Komantsche kommt des Wegs, schwingt sich auf das müde Pferd und reitet weiter, bis es tot ist, dann ißt er den Kadaver auf. In diesem Sinne sind Victor Caspak und Yves Lanois Komantschen des Kinderbuchs. Diese Charakterisierung würde ihnen womöglich sogar gefallen, denn sie haben den Humor dafür. Und ihre Figuren, die vier von der Kurzhosenbande, die zusammen immer noch nicht mehr als vierundvierzig Jahre zählen, wären wahrscheinlich sogar begeistert, mit echten Komantschen verglichen zu werden, denn legendär wie ihre Abenteuer ist ihr enzyklopädisches Filmgespür und das Wissen darüber, welches Genre am ehesten das eigene Leben abbilden könnte: So aufregend wie ein Western soll es sein, das Leben, lautet ihr Wahlspruch - so spannend wie eine Woche mit König Artus und so rätselhaft wie ein Krimi. Bloß nicht so öde wie ein Piratenfilm.

Komantschen also könnten sie alle sein, denn sie führen ihr Leben auf Kosten dessen, was gestern war. Vor der "Rückkehr der Kurzhosengang" war "Die Kurzhosengang", ein Kinderbucherfolg der vorigen Saison, ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis 2005. Doch während es von Anfang an keinen Zweifel darüber geben konnte, daß Rudolpho, Snickers, Zement und Island nicht existieren - schon allein deshalb nicht, weil es keine elfjährigen Jungen mit diesen Namen geben kann, wie die vier übereinstimmend im ersten Band ihrer Abenteuer feststellen; während also auf Anhieb klar ist, daß alles, was sie über sich selbst zu erzählen behaupten, von ihren Abenteuern in einem ewig verschneiten Nest an der Küste von Ontario in Kanada, in Wahrheit erlogen ist, und zwar von den Herren Victor Caspar und Yves Lanois, die einander 1994 in einem Buchladen kennengelernt haben wollen, stellte sich erst im Lauf der Verbreitung des Buchs heraus, daß auch diese beiden gar nicht existieren. Sie sind vielmehr Bestandteil der Inszenierung eines ideenfunkensprühenden Jungenbandenkosmos, den der in Kroatien geborene und in Berlin aufgewachsene Schriftsteller Zoran Drvenkar entworfen hat, und den er nun ein weiteres Mal über vierhundert zumeist kurzweilige Seiten auf dem ausgestreckten Zeigefinger rotieren läßt - fast so virtuos, wie Charlie Chaplin die Weltkugel im "Großen Diktator".

Zement, der langsamste der vier Kurzhosen, ist verschwunden und wird über den weitaus größten Teil des Buchs von seinen Freunden gesucht, unter anderem in den Trümmern der Schule, die im ersten Buch von einem Sturm davongetragen wurde, und auch in einem gefrorenen See unter der Eisfläche. Die Freunde donnern wie damals auf ihren Maschinen durchs Dorf, die andere, Geringere, schlicht als Fahrräder bezeichnen würden; sie bekommen es mit einem leibhaftigen Werwolf zu tun, mit Polizei und Feuerwehr, und immer wieder mit den üblen Gesellen des konkurrierenden Pauli-Gang-Quartetts, dessen Mitglieder sich nur durch ihre Numerierung unterscheiden - und die verschiedenen Ausdrucksformen von Bosheit.

Drvenkar erzählt mit durchdrehenden Reifen, er läßt Erzählstränge plötzlich enden, schiebt Polizeiprotokolle und Zeitungsartikel in die Handlung ein, wechselt die Perspektive: Es ist ein großer, lauter Durcheinanderspaß. Als Echo bleibt ein Satz: "Ich wünsche mir, daß die Kurzhosengang für immer zusammenbleibt." Ja, das wäre schön.

ANDREAS OBST

Victor Caspak und Yves Lanois: "Die Rückkehr der Kurzhosengang". Deutsch von Zoran Drvenkar. Mit Illustrationen von Ole Könnecke. Berlin Verlag, Berlin 2006. 430 S., geb., 14,90 [Euro]. Ab 12 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Das Buch ist was für ganz Wilde, gibt uns Andreas Platthaus zu verstehen. Seine Sympathie für das virtuos Aberwitzige der "zumeist kurzweiligen" Abenteuer der Kurzhosengang aus Ontario kann er nicht verhehlen. Wenn ihm die Fopperei mit dem nicht existierenden Verfasserduo auch ganz schön abgebrüht vorkommt, so scheint das seine Bewunderung für den "echten" Autor und Strippenzieher Zoran Drvenkar nur noch zu steigern. Dass der mit eingebautem Turbo und in bester Montagemanier schreibt, findet Platthaus sowieso schon umwerfend: Ein "großer, lauter Durcheinanderspaß".

© Perlentaucher Medien GmbH
"[...] eine Lesedroge, die ein verregnetes Wochenende abbrennen lässt wie eine Wunderkerze.", Neue Zürcher Zeitung
"Mit der Rückkehr der Kurzhosengang haben Kinder und Eltern eine Lesedroge, die ein verregnetes Wochenende abbrennen lässt wie eine Wunderkerze." NZZ