Die Stadt in der Stadt - Ungers, Oswald M.; Koolhaas, Rem

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Mit dem Manifest Die Stadt in der Stadt - Berlin: ein grünes Archipel legten Oswald Mathias Ungers und seine Kollegen von der Cornell University 1977 die ersten Konzepte und Denkmodelle zur schrumpfenden Stadt vor. Im Gegensatz zur damals populären Rekonstruktion der europäischen Stadt entwickelten sie die Figur einer polyzentrischen Stadtlandschaft. Seine Wirkung entfaltete das Manifest jedoch erst in den 1990er-Jahren, als im Städtebaudiskurs die Auseinandersetzung mit Krisen, Rezessionen und demografischen Schrumpfungen in den Fokus rückte. Diese kritische Ausgabe enthält eine Reproduktion…mehr

Produktbeschreibung
Mit dem Manifest Die Stadt in der Stadt - Berlin: ein grünes Archipel legten Oswald Mathias Ungers und seine Kollegen von der Cornell University 1977 die ersten Konzepte und Denkmodelle zur schrumpfenden Stadt vor. Im Gegensatz zur damals populären Rekonstruktion der europäischen Stadt entwickelten sie die Figur einer polyzentrischen Stadtlandschaft. Seine Wirkung entfaltete das Manifest jedoch erst in den 1990er-Jahren, als im Städtebaudiskurs die Auseinandersetzung mit Krisen, Rezessionen und demografischen Schrumpfungen in den Fokus rückte. Diese kritische Ausgabe enthält eine Reproduktion des Ungers-Manifests und eine bislang unveröffentlichte, von Rem Koolhaas verfasste Version sowie Interviews mit den (Co-)Autoren Rem Koolhaas, Peter Riemann, Hans Kollhoff und Arthur Ovaska. Einleitungstexte erläutern die Entstehung des Manifests zwischen Cornell und Berlin, verorten das Werk in der Planungsgeschichte Berlins und stellen dessen Einfluss auf aktuelle Ansätze heraus.
  • Produktdetails
  • Verlag: Lars Müller Publishers, Zürich
  • Seitenzahl: 176
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 297mm x 215mm x 20mm
  • Gewicht: 935g
  • ISBN-13: 9783037783252
  • ISBN-10: 3037783257
  • Artikelnr.: 35534381
Autorenporträt
Florian Hertweck studierte Architektur, Architekturtheorie und Architekturgeschichte. 2007 Promotion. 200609 lehrte er Architekturentwurf und -theorie in Paris, seitdem in Versailles. Forschung zu Metropolenprojekten am Institut LIAT. Leitung eines Stadtplanungs- und Architekturbüros in Remagen und Paris.

O. M. Ungers wurde 1926 in Kaisersesch/Eifel geboren. Seine Lehre (Berlin, Cornell), seine theoretischen Beiträge, seine weltweit veröffentlichten und diskutierten Projekte und Bauten - unter ihnen die frühen Wohnbauten in Köln, das Deutsche Architekturmuseum und die Messebauten in Frankfurt am Main, das Polarinstitut in Bremerhaven oder die Residenz des deutschen Botschafters in Washington - sowie seine engagierte Teilnahme an Debatten zur Architektur und Stadt haben ihn wohl zum bekanntesten deutschen Architekten der Gegenwart werden lassen.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Mehrere konträre architektonische Perspektiven sieht André Bideau in dieser 1977 von Oswald Matthias Ungers verfassten und nun kritisch neu edierten Studie über Berlin als urbanistischen Archipel am Werk. So verdeutlicht ihm das Faksimile des Manuskripts, für ihn der Coup der Ausgabe, die "Mittäterschaft" von Rem Koolhaas und Hans Kollhoff, die hier gemeinsam ihre Vorstellungen von einer radikal neuen Beziehung von Architektur und Gesellschaft formulierten. Der Band ermöglicht Bideau nun auch, die Entstehungsbedingungen der lange nur Insidern bekannten Schrift nachzuvollziehen. Ungers betreffend erfährt er, wie sich dessen Kritik der Nachkriegsarchitektur in Berlin über das Konzept der "kritischen Gegensätze" gegen die damalige Tabularasa-Politik wendete. Und ebenso, wie andere Biografien und Ideen in den Text Eingang gefunden haben.

© Perlentaucher Medien GmbH