Die Bedeutung der deutschen Sprache im Recht der Europäischen Union. - Kürten, Markus A.
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Der Verfasser untersucht die aktuelle und zukünftig mögliche Bedeutung der deutschen Sprache im Recht der EU. Nach der Einleitung und Zielbeschreibung im ersten Teil der Arbeit widmet sich Teil 2 der aktuellen Bedeutung der deutschen Sprache. Ausführlich werden die sprachlichen Regelungen im Primär- sowie im Sekundärrecht behandelt. Daran schließt sich eine kritische Analyse der Rechtswirklichkeit in der EU an, wobei vielfach Verstöße zu Lasten der deutschen Sprache festgestellt werden. Außerdem geht der Autor den rechtlichen und politischen Möglichkeiten nach, Verstößen gegen das Sprachregime…mehr

Produktbeschreibung
Der Verfasser untersucht die aktuelle und zukünftig mögliche Bedeutung der deutschen Sprache im Recht der EU. Nach der Einleitung und Zielbeschreibung im ersten Teil der Arbeit widmet sich Teil 2 der aktuellen Bedeutung der deutschen Sprache. Ausführlich werden die sprachlichen Regelungen im Primär- sowie im Sekundärrecht behandelt. Daran schließt sich eine kritische Analyse der Rechtswirklichkeit in der EU an, wobei vielfach Verstöße zu Lasten der deutschen Sprache festgestellt werden. Außerdem geht der Autor den rechtlichen und politischen Möglichkeiten nach, Verstößen gegen das Sprachregime entgegenzuwirken.

Im dritten Teil der Untersuchung widmet sich Markus A. Kürten der Zukunft der deutschen Sprache. Dabei geht er auf die enormen Anforderungen der Osterweiterung für die Gemeinschaft in sprachlicher Hinsicht ein und unterbreitet auch Vorschläge zur Verhinderung eines "Babylon in Brüssel". Insbesondere empfiehlt er eine verbindliche Festlegung der Arbeitssprachen auf Englisch, Französisch und Deutsch. Abschließend kommt er zu dem Ergebnis, daß der hohe Gemeinschaftswert der kulturellen Vielfalt es verbietet, eine einzige Sprache zur Lingua franca der Union zu erheben.
  • Produktdetails
  • Schriften zum Europäischen Recht Bd.105
  • Verlag: Duncker & Humblot
  • 1., Aufl
  • Seitenzahl: 180
  • Erscheinungstermin: 10. Mai 2004
  • Deutsch
  • Abmessung: 225mm x 147mm x 12mm
  • Gewicht: 228g
  • ISBN-13: 9783428113958
  • ISBN-10: 3428113950
  • Artikelnr.: 13148333
Inhaltsangabe
1. Teil: Einleitung und Zielbeschreibung: A. Einleitung - B. Zielbeschreibung - 2. Teil: Die aktuelle Bedeutung der deutschen Sprache im Recht der EU: A. Rechtliche Grundlagen der Sprachenregelung inder EU: Sprachregelungen auf der Ebene des europäischen Primärrechts - Sprachregelungen auf der Ebene des europäischen Sekundärrechts - B. Die Umsetzung der bestehenden Sprachregelungen in der EU-Praxis: Die Phase deutlicher Verstöße von 1990 bis 1993 - Die Phase der beginnenden Verbesserung von 1994 bis 1999 - Die Phase deutlicher Verbesserung von 2000 bis heute - Fazit zur tatsächlichen Entwicklung des Deutsch von 1990 bis heute - C. Rechtliche Konsequenzen bei Nichtbeachtung des Sprachregimes: Verstöße im amtssprachlichen Bereich von EU-Tätigkeit - Verstöße im arbeitssprachlichen Bereich von EU-Tätigkeit - Bewertung der rechtlichen Konsequenzen bei Sprachverstößen - 3. Teil: Zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten des Deutsch in der EU: A. Der Europäische Rat von Kopenhagen - B. Herausforderungen der Osterweiterung für die EU - C. Lösungsansätze zur Sprachproblematik der Osterweiterung: Vollsprachenregime in demokratisch bedeutsamen Bereichen - Eingeschränktes Sprachregime bei interner Arbeit - 4. Teil: Schlußbetrachtung - Anhang - Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Man kann es nicht anders sagen: In den Institutionen der EU, der Kommission an erster Stelle, spielt das Deutsche "eine verschwindend geringe Rolle". Offiziell ist es zwar "gleichberechtigte Amtssprache", durch die Realität ist der Anspruch aber ganz und gar nicht gedeckt. Wichtig wird das, so der Rezensent Christian Hillgruber, wenn mit der Sprache auch die ganze "spezifische (Rechts-)Kultur" des Landes ins Hintertreffen gerät. Was aber tun? Der Autor schlägt ein "Drei-Arbeitssprachen-Regime als Mindeststandard" vor oder auch Sprachkurse. Leider, bedauert der Rezensent, besteht da wenig Hoffnung, die "politische Klasse" Deutschlands kümmert sich nicht. Nicht verwunderlich, schimpft Hillgruber, wenn selbst im eigenen Land die Sprache "verhunzt" (Rechtschreibreform) oder "nicht mehr gebraucht" (Bulmahns "brain-up") werde. Mit dem Autor und seinen Forderungen zur Aufwertung des Deutschen weiß der Rezensent sich deshalb ganz und gar einig.

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