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Der Autor setzt sich sowohl analysierend als auch interpretierend mit den Politika des Aristoteles auseinander. Im Rahmen der Untersuchung zeigt er, daß die herkömmlichen Betrachtungsweisen zu keinem überzeugenden Ergebnis geführt haben und den Schwierigkeiten des "Textes" nicht gerecht werden. Vielmehr lassen sich die Politika nur als Vorlesungsmanuskripte verstehen, die in posthumer Redaktion in die Form des uns vorliegenden Textcorpus gebracht wurden. Weiterhin wird nachgewiesen, daß der sogenannte "Idealstaat" in den Büchern VII und VIII im Gegensatz zur platonischen Politeia keine Utopie…mehr

Produktbeschreibung
Der Autor setzt sich sowohl analysierend als auch interpretierend mit den Politika des Aristoteles auseinander. Im Rahmen der Untersuchung zeigt er, daß die herkömmlichen Betrachtungsweisen zu keinem überzeugenden Ergebnis geführt haben und den Schwierigkeiten des "Textes" nicht gerecht werden. Vielmehr lassen sich die Politika nur als Vorlesungsmanuskripte verstehen, die in posthumer Redaktion in die Form des uns vorliegenden Textcorpus gebracht wurden. Weiterhin wird nachgewiesen, daß der sogenannte "Idealstaat" in den Büchern VII und VIII im Gegensatz zur platonischen Politeia keine Utopie im traditionellen Sinn darstellt, sondern nach dem Willen des Aristoteles seinen Topos in der Realität haben soll. Will man der Verfassung dieses "Idealstaats" einen Namen geben, eignet sich der Begriff der "Überaristokratie".
Autorenporträt
Der Autor: Markus Frank wurde 1971 in Rosenheim geboren. 1991 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität München. 1996 erstes juristisches Staatsexamen, Doktoratsstudium an der Universität Salzburg. Dort wurde er im November 1997 promoviert. 1997 wissenschaftliche Hilfskraft am Leopold-Wenger-Institut für Rechtsgeschichte an der Universität München. Ab 1998 juristischer Vorbereitungsdienst beim OLG München.