148,00 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Versandfertig in 2-4 Wochen
0 °P sammeln
    Buch mit Leinen-Einband

The word 'Metakritik' (metacriticism), which is a popular philosophical expression today, was discovered or invented by the Königsberg journalist and author Johann Georg Hamann (1730-1788) in the course of an intensive study of Kant's 'Kritik der reinen Vernunft' (Critique of Pure Reason). This book provides the first consistent and comprehensive commentary on the 'Metakritik über den Purismum der Vernunft' (Metacritique of the Purism of Reason) (1784) and its explanatory notes. In the language of his thought, Hamann was a crucial intermediary between Anglo-Saxon empiricism and early idealism…mehr

Produktbeschreibung
The word 'Metakritik' (metacriticism), which is a popular philosophical expression today, was discovered or invented by the Königsberg journalist and author Johann Georg Hamann (1730-1788) in the course of an intensive study of Kant's 'Kritik der reinen Vernunft' (Critique of Pure Reason). This book provides the first consistent and comprehensive commentary on the 'Metakritik über den Purismum der Vernunft' (Metacritique of the Purism of Reason) (1784) and its explanatory notes. In the language of his thought, Hamann was a crucial intermediary between Anglo-Saxon empiricism and early idealism in Germany. Apart from its specific critique of Kant, Hamann's 'Metacritique' is of interest mainly for the philosophy of language and religion from a systematic perspective and also from the perspective of the history of philosophy.
  • Produktdetails
  • Spekulation und Erfahrung Abteilung II: Untersuchungen. - SuE II, 50
  • Verlag: frommann-holzboog Verlag e.K.
  • Artikelnr. des Verlages: 1972147
  • Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der Ausgabe von 2002
  • Seitenzahl: 518
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 2002
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 152mm x 32mm
  • Gewicht: 805g
  • ISBN-13: 9783772822100
  • ISBN-10: 377282210X
  • Artikelnr.: 27480358
Autorenporträt
Geboren 1939. Studium der evangelischen Theologie und Philosophie in Tübingen, Bonn und Rom. Pfarrer in Tübingen. 1968: Promotion. 1970: Habilitation. 1974: o. Professor für Systematische Theologie in Bochum, seit 1979 in Tübingen an der Evangelisch-Theologischen Fakultät. Zahlreiche Publikationen zu dogmatischen, ethischen und religionsphilosophischen Themen, besonders zu Luther und Hamann. Herausgeber der Neuen Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionsphilosophie; Vorsitzender des Kuratoriums der Lutherakademie in Ratzeburg.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als "gründlich und tiefgreifend" lobt Rezensent Martin Seils die Erschließung von Johann Georg Hamanns Kant-Schriften, die der Tübinger Theologe Oswald Bayer nach jahrzehntelanger Arbeit nun vorgelegt hat. Hamann, ein Zeit- und Ortsgenosse des Königsberger Philosophie-Giganten, hatte in seiner "Metakritik" der Kantschen Werke dessen These widersprochen, die "reine" Vernunft könne als solche das Material der Anschauung zu evidenten Gesetzmäßigkeiten verknüpfen, und dagegen betont, dass die Vernunft immer auf die Sprache angewiesen und an sie gebunden sei. Wie Seils ausführt, hat Bayer nicht nur den Wortlaut von Hamanns Texten philologisch sichergestellt, wobei er nicht nur zwei Entwurfstexte Hamanns zur "Metakritik" heranzog, sondern auch die Menge der Anspielungen fast vollständig entschlüsselt hat. Zudem lege Bayer dar, wie ausgreifend sich Hamann auf den Wortlaut von Kants "Kritik" und "Prolegomena" eingelassen hatte, und wie eng sein in den Kant-Schriften vorgetragener Sprachgedanke mit Hamanns Gesamtdenken verbunden war. Insgesamt kann Bayer nach Ansicht Seils zeigen, dass Hamanns Auseinandersetzung mit Immanuel Kant "bis heute bedeutungsvoll" ist.

© Perlentaucher Medien GmbH