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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Universität Passau, Veranstaltung: Hauptseminar Weltsprache Spanisch, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, wie dieser fast 800-jährige Flächenkontakt auf der iberischen Halbinsel die Entwicklung der spanischen Sprache beeinflusste. Es ist unumstritten, dass arabische Elemente ins Spanische aufgenommen wurden. Interessant ist es zu betrachten, wo und unter welchen Umständen diese Übertragung stattgefunden hat. Hinsichtlich meiner Vorgehensweise …mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Universität Passau, Veranstaltung: Hauptseminar Weltsprache Spanisch, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, wie dieser fast 800-jährige Flächenkontakt auf der iberischen Halbinsel die Entwicklung der spanischen Sprache beeinflusste. Es ist unumstritten, dass arabische Elemente ins Spanische aufgenommen wurden. Interessant ist es zu betrachten, wo und unter welchen Umständen diese Übertragung stattgefunden hat. Hinsichtlich meiner Vorgehensweise werden im ersten Oberpunkt zunächst in knappen Worten die relevanten historischen Hintergründe dargestellt, das heißt der Zeitraum vom Beginn der Conquista im Jahre 711 bis zum Schicksalsjahr 1492 näher beleuchtet. Das darauffolgende Kapitel widmet sich der Frage nach der Gestalt des arabisch-iberoromanischen Sprachkontaktes und dessen Veränderungen im zeitlichen Kontext. Es wird zunächst eingegangen auf die verschiedene sozialen, ethnischen und religiösen Gruppierungen und deren sprachliche Konstitution, ebenso wie auf (sprachliche) Berührungspunkte. Des Weiteren wird erläutert, welche Änderungen die Wechselbeziehungen zwischen Mauren und Einheimischen seit dem Beginn der Reconquista bis zur endgültigen Ausweisung der Araber zu Beginn des 17. Jahrhunderts erfahren hat. Welche Konsequenzen diese arabisch-iberoromanischen Sprachkontakte mit sich brachten, wird im darauffolgenden Kapitel erörtert. Es sei an dieser Stelle der Arbeit schon vorweggenommen, dass der Einfluss des Arabischen sich hauptsächlich im spanischen Wortschatz manifestiert, bedeutend weniger auf nicht-lexikalischem Gebiet. Ihrer Relevanz entsprechend sind diese beiden Bereiche in der Arbeit gewichtet. So wird, was den Einfluss der Araber auf die Lexik betrifft, die Charakteristika des arabischen Lehngutes im Spanischen dargelegt, d.h. angeführt, welchen Wortarten dies zugehörig ist und aus welchen Sachbereichen Wörter übernommen wurden. Ebenso wird eine Unterscheidung des Lehngutes in direktes und indirektes, Lehnnamen und Lehnwörter und in äußeres und inneres Lehngut vorgenommen. Im letzten zur Lexik zugehörigen Unterpunkt wird der Forschungsstand im Hinblick auf die Quantität der Arabismen erläutert. Hinsichtlich der Betrachtung des nicht-lexikalischen Einflusses wird ein kurzer Überblick über (eventuelle) Spuren des Arabischen in der spanischen Syntax, Morphologie und Lautung gegeben.