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Angesichts aktueller Probleme wie Reform des Arbeitsmarktes, Umbau der Wohlfahrtsgesellschaft und Privatisierung öffentlicher Einrichtungen gibt der Staat erhebliche Teile seiner Verantwortung an soziale Akteure und Organisationen, den Dritten Sektor, sowie an Verbände und Unternehmen ab. Die Autoren des Bandes (u. a. Wolfgang Kersting, Hermann Lübbe, Renate Mayntz, Julian Nida-Rümelin, Gunnar Folke Schuppert und Robert Spaemann) untersuchen, welche Auswirkungen der Rückzug des Staates aus der Erfüllungsverantwortung auf seine Steuerungsfähigkeit hat.…mehr

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Produktbeschreibung
Angesichts aktueller Probleme wie Reform des Arbeitsmarktes, Umbau der Wohlfahrtsgesellschaft und Privatisierung öffentlicher Einrichtungen gibt der Staat erhebliche Teile seiner Verantwortung an soziale Akteure und Organisationen, den Dritten Sektor, sowie an Verbände und Unternehmen ab. Die Autoren des Bandes (u. a. Wolfgang Kersting, Hermann Lübbe, Renate Mayntz, Julian Nida-Rümelin, Gunnar Folke Schuppert und Robert Spaemann) untersuchen, welche Auswirkungen der Rückzug des Staates aus der Erfüllungsverantwortung auf seine Steuerungsfähigkeit hat.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 500
  • Erscheinungstermin: 05.02.2007
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783593402895
  • Artikelnr.: 56840108
Autorenporträt
Ludger Heidbrink, PD Dr. phil., ist Leiter der Forschungsgruppe »Kulturen der Verantwortung « am KWI Essen. Alfred Hirsch, PD Dr. phil., ist dort Forschungsgruppenkoordinator.
Inhaltsangabe
InhaltVorwortLudger Heidbrink und Alfred Hirsch9EinleitungDer Staat der VerantwortungsgesellschaftLudger Heidbrink und Alfred Hirsch111. Voraussetzungen und Grundlagen politischer VerantwortungGrenzen der VerantwortungRobert Spaemann 37Politische VerantwortungJulian Nida-Rümelin 55Sicherheit, Freiheit, Gerechtigkeit - zur Verantwortlichkeit des Staatesin der neueren StaatszieldiskussionWolfgang Kersting 87Die säkulare Verantwortung der PolitikVolker Gerhardt119Gesichter der Politik - Verantwortung zwischen rechtlicher, politischerund ethischer OrientierungWerner Stegmaier 1432. Die Entstehung des Staates aus der VerantwortungWahre Demokratie - Marx, politische Subjektivitäten undanarchische Meta-PolitikSimon Critchley 167Staat und Politik aus VerantwortungPascal Delhom193Verantwortung und Ungeschicklichkeit: Herkunft und Herstellungdes Staates aus den sozialen AnsprüchenMichel Vanni217Unbedingte Verantwortung - Politik nach DerridaTobias Nikolaus Klass2313. Staatliche Verantwortung in der globalisierten WeltDie Handlungsfähigkeit des Nationalstaats in Zeiten der GlobalisierungRenate Mayntz267Ist politische Folgenverantwortung unter Globalisierungsbedingungen möglich? Die Arbeitslosigkeit als BeispielHelmut Klages283Globalisierung rechtlicher Verantwortung? Verantwortungsattributionbei Kollektivsubjekten in normen- und handlungstheoretischerPerspektiveWerner Krawietz 309Zur Neubestimmung von Gerechtigkeit in einer globalisierten WeltNancy Fraser3434. Verantwortung im Kontext staatlicher InstitutionenDie Politik vervollkommnet die Ethik? Begründungs- und Realisierungsprobleme einer Ethik institutionellen HandelnsChristoph Hubig 375Verantwortung für Institutionen - zu einer 'Ethik der Regeln'Karl-Heinz Ladeur 391Die Konstruktion von politischer Verantwortung zwischen Staat und ZivilgesellschaftRichard Münch415Nachhaltige Politik - Systematisierungshilfen für die Begründungsprobleme der "Verantwortung"Emanuel Richter 443Staatstypen, Leitbilder und Politische Kultur: Das Beispiel des GewährleistungsstaatesGunnar Folke Schuppert467Autorinnen und Autoren497
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 10.12.2007

Unser Staat
Seine Bedeutung für die Daseinsvorsorge ist rückläufig

Der Sammelband von Ludger Heidbrink und Alfred Hirsch setzt sich mit der Frage nach der veränderten Verantwortung von Staat und Politik in der heutigen Zeit auseinander. Dabei verweisen die Herausgeber auf eine Verschiebung staatlicher Aufgaben in private und gesellschaftliche Bereiche. So sei beispielsweise die herkömmliche Daseinsvorsorge des Staates rückläufig; der Staat beschränke sich mehr und mehr auf seine Rahmenverantwortung.

Mit der Verantwortlichkeit des Staates in der neueren Staatszieldebatte beschäftigt sich Wolfgang Kersting. Sein Augenmerk gilt der Sicherheit, der Freiheit und der Gerechtigkeit. In dem Maße, in dem die Zuständigkeiten des Staates gewachsen seien, konstatiert der Autor, wurden die Verantwortlichkeiten der Bürger ausgedünnt. Kersting plädiert für ein wohlfahrtsstaatskritisches Bündnis von Kommunitarismus und Liberalismus, gleichsam ein konservativ-liberales Projekt.

Er kommt zu dem Ergebnis, dass "die Zukunftsfähigkeit des Staates davon abhängt, ob er zu dem konzentrierten Aufgabenprogramm seiner gloriosen Frühzeit zurückfindet, ob er lernt, sich zu begnügen, als Sicherheits- und Freiheitsordnung den Bürgern ausschließlich einen festen und verlässlichen Rahmen für selbstbestimmte, individuelle Lebensführung zu bieten".

Ausgehend von der bekannten "Ruckrede" des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog erweist sich Richard Münch als Verfechter einer entschiedenen Reformpolitik. Der Verfasser erklärt, weshalb der Politik allerdings bisweilen in der politischen Gestaltung Grenzen gesetzt sind, etwa durch Souveränitätseinschränkungen des Staates oder durch einen Dissens zwischen den Experten.

Renate Mayntz analysiert die Handlungsfähigkeit des Nationalstaates unter den Bedingungen der Globalisierung. "Die Vorstellung", argumentiert sie mit Bezug auf Susan Sassen, "die Globalisierung wirke ,von außen' auf die nationale Gesellschaft ein, ist genauso falsch, wie die Vorstellung von der Existenz zweier getrennter Ebenen, einer nationalen und einer internationalen oder globalen." In Zeiten der Globalisierung seien Verallgemeinerungen über die Handlungsfähigkeit des Nationalstaats nicht möglich, weil erstens nicht alle Länder und zweitens nicht alle Politikfelder in gleicher Weise betroffen seien.

Man muss nicht jeder These der Autoren beipflichten. Aber die Frage nach der Verantwortung des Staates wird uns in Zukunft weiter beschäftigen.

RALF ALTENHOF

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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