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Schwärme haben Konjunktur. Ihr Versprechen liegt in einer Organisation, die eine radikale Alternative zu den traditionellen Formen des Politischen, des Denkens und Rechnens darstellt. Sie sind Modelle alternativer Steuerungslogiken. Als Kollektive ohne Zentrum sind sie freier, kreativer und effizienter - aber auch bedrohlich und unkontrollierbar. Der Band liefert Elemente einer Wissensgeschichte des Schwarms - von der Ameisenforschung bis zur Computersimulation. Die Beiträge fragen nach der Epistemologie des Schwarms zwischen Leben und digitaler Technik und zeichnen die Geschichte der Übertragungen zwischen Tier-Kollektiven und Menschen-Gemeinschaften.…mehr

Produktbeschreibung
Schwärme haben Konjunktur. Ihr Versprechen liegt in einer Organisation, die eine radikale Alternative zu den traditionellen Formen des Politischen, des Denkens und Rechnens darstellt. Sie sind Modelle alternativer Steuerungslogiken. Als Kollektive ohne Zentrum sind sie freier, kreativer und effizienter - aber auch bedrohlich und unkontrollierbar.
Der Band liefert Elemente einer Wissensgeschichte des Schwarms - von der Ameisenforschung bis zur Computersimulation. Die Beiträge fragen nach der Epistemologie des Schwarms zwischen Leben und digitaler Technik und zeichnen die Geschichte der Übertragungen zwischen Tier-Kollektiven und Menschen-Gemeinschaften.
  • Produktdetails
  • Masse und Medium Bd.7
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 278
  • Erscheinungstermin: August 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 226mm x 149mm x 23mm
  • Gewicht: 440g
  • ISBN-13: 9783837611335
  • ISBN-10: 3837611337
  • Artikelnr.: 25646170
Autorenporträt
Eva Horn (Prof. Dr.) ist Professorin für Neuere deutsche Literatur am Institut für Germanistik der Universität Wien, Österreich. Lucas Marco Gisi (Dr. phil.) lehrt Neuere deutsche Literatur an der Universität Basel und ist Leiter des Robert-Walser-Archivs in Bern. Seine Forschungsgebiete sind Anthropologie des 18. Jh., Primitivismus sowie Exotismus in der Moderne.
Rezensionen
"Man legt das Buch mit einem klaren Blick auf einen diffusen Gegenstand aus der Hand." Thomas Thiel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.01.2010 "Zusammenfassend ist [...] hervorzuheben, dass hier ein hochinteressantes Thema aus einer methodisch fruchtbaren Perspektive heraus bearbeitet wird. Die Konzeption des Bandes ergibt sich überzeugend aus dem methodischen Ansatz. Dessen Umsetzung gelingt am besten in den Darstellungen der Diskursgeschichte mit ihren politischen, kulturellen und normativen Implikationen." Stephan M. Fischer, H-Soz-u-Kult, 13.07.2010 Besprochen in: Springerin, 2 (2010), Gislind Nabakowski Communication Booknotes Quarterly (CBQ), 41/3 (2010), Wolfgang Ratzek

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Thomas Thiel hat diesen kulturwissenschaftlichen Sammelband, der das Schwarmprinzip in guter epistemologischer Manier zu erklären sucht, mit Gewinn gelesen. Was hält die Organisationsform des Schwarms im Innersten zusammen? Was fasziniert daran? Ist es die flexible Anpassung an die Umgebung, das Fehlen einer zentralen Steuerungsinstanz? Wenn die Autoren bei ihren Erklärungsversuchen Biologie und Technologie in den Blick nehmen und das Phänomen als politisch-soziales Handeln untersuchen, ist er dankbar für eine weitgehend differenzierte Sicht auf die verschiedenen Schwarmtypen (z. B. Bienenschwarm und Flashmob). Gelernt hat er dabei, dass Schwärme zwar über  hohe Geschmeidigkeit und Anpaasungsfähigkeit verfügen, aber durch ihr unsystematisches Vorgehen bleiben sie in ihrer Effizienz begrenzt. Eher blass findet er den "Rücktransfer" der gemachten Erkenntnisse auf die politische Ebene. "Rätsel und Unbehagen" bleiben.

© Perlentaucher Medien GmbH