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Die philosophischen Auseinandersetzungen um politische Freiheit im 20. Jahrhundert sind durch eine Frontstellung geprägt. Freiheit wird entweder negativ als Abwesenheit von Zwang oder positiv als Freiheit zur Selbstverwirklichung begriffen. Philipp Schink bietet eine andere Deutung an: Er versteht Freiheit als Eigenschaft von Beziehungen, als eine Weise, im Verhältnis zu anderen zu stehen. Frei zu sein bedeute, wie er in diesem Buch zeigt, nicht der Macht anderer Akteure unterworfen zu sein.…mehr

Produktbeschreibung
Die philosophischen Auseinandersetzungen um politische Freiheit im 20. Jahrhundert sind durch eine Frontstellung geprägt. Freiheit wird entweder negativ als Abwesenheit von Zwang oder positiv als Freiheit zur Selbstverwirklichung begriffen. Philipp Schink bietet eine andere Deutung an: Er versteht Freiheit als Eigenschaft von Beziehungen, als eine Weise, im Verhältnis zu anderen zu stehen. Frei zu sein bedeute, wie er in diesem Buch zeigt, nicht der Macht anderer Akteure unterworfen zu sein.
  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 51139
  • Seitenzahl: 355
  • Erscheinungstermin: 14. Juni 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 140mm x 22mm
  • Gewicht: 448g
  • ISBN-13: 9783593511399
  • ISBN-10: 3593511398
  • Artikelnr.: 56142757
Autorenporträt
Philipp Schink ist Philosoph und lehrt am Institut für Philosophie der Universität Frankfurt am Main.
Inhaltsangabe
Inhalt1. Einleitung 112. Von Hecken und Türen: Zur Idee negativer Freiheit 292.1 Der Dualismus in der Bestimmung negativer Freiheit 412.2 Zwei Begriffe oder einer? Zum Status der Negativität 452.3 Freiheit als dreistelliger Begriff? 472.4 Freiheit als Eigenschaft sozialer Beziehungen 553. Die Errettung des glücklichen Sklaven: Zum Status von Wünschen in der Freiheitsbestimmung 593.1 Wünsche, Zwang und Freiheit: Hobbes und Mill 623.2 Freiheit und Anpassung: Die Idee rationaler Wunschformation 713.3 Modelle hierarchischer Wünsche 783.4 Die Unzulänglichkeit der Wunsch-basierten Konzeptionen negativer Freiheit: Herrschaft durch Anpassung 894. Ein verbrecherischer Schwindel? Formale Freiheit und reale Unfreiheit 1014.1 Ein Jahrhundert der Ernüchterung 1014.2 Reale und formale Freiheit 1134.3 Das Verhältnis zwischen Freiheit und Fähigkeiten neu gefasst 1294.4 »Freiheit ist nicht genug«: Die Herrschaftsvergessenheit klassisch-negativer und realer Freiheitsmodelle. 1365. Um herauszufinden, wie frei wir sind, wenden wir uns nicht an Ingenieure: Handlungen und Eingriffe im Kontext von Freiheit 1435.1 Reine negative Freiheit 1495.2 Exkurs zur Funktion reiner negativer Freiheit in einer Gerechtigkeitstheorie 1525.3 Handlungen, physikalische Bestandteile und Freiheit 1565.4 Reine negative Freiheit und die Unterscheidung von Hindernisquellen 1666. Der Preis der Verweigerung ist der Verlust von Vorteilen: Zur Bedeutung von Zwang und Drohungen 1756.1 Angebote und Drohungen 1766.2 Drohungen und kollektive Handlungen 1886.3 Der normale Gang der Dinge 1946.4 Drohungen, Handlungsalternativen und Freiheit 1976.5 Austauschen oder Entfernen von Optionen? 2007. Vielleicht ist da überhaupt niemand zu erschießen: Freiheit und Verantwortung 2117.1 Eingriffe und moralische Verantwortung 2167.2 Kritik an dem Ansatz moralischer Verantwortung 2267.3 Von moralischer Verantwortung zu sozio-politischer Freiheit 2308. Unter der Macht eines Herren: Freiheit, verstanden als Nichtbeherrschung