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Wie wird Style als Mittel der politischen Intervention eingesetzt? Die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung und afroamerikanische Organisationen wie die Black Panther Party oder die Nation of Islam - aber auch das Blaxploitation-Filmgenre - bedienten sich eines spezifischen Stylings, um darüber politische Identitäten wie Gender, Race und Sexualität zu inszenieren. Mithilfe der Performativitätstheorie und Ansätzen aus den Cultural Studies eröffnet Philipp Dorestal eine neue Perspektive auf die Geschichte der African Americans und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Kulturgeschichte des Politischen.…mehr

Produktbeschreibung
Wie wird Style als Mittel der politischen Intervention eingesetzt? Die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung und afroamerikanische Organisationen wie die Black Panther Party oder die Nation of Islam - aber auch das Blaxploitation-Filmgenre - bedienten sich eines spezifischen Stylings, um darüber politische Identitäten wie Gender, Race und Sexualität zu inszenieren. Mithilfe der Performativitätstheorie und Ansätzen aus den Cultural Studies eröffnet Philipp Dorestal eine neue Perspektive auf die Geschichte der African Americans und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Kulturgeschichte des Politischen.
  • Produktdetails
  • American Studies Vol.4
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 370
  • Erscheinungstermin: 7. Juni 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 234mm x 151mm x 28mm
  • Gewicht: 605g
  • ISBN-13: 9783837621259
  • ISBN-10: 3837621251
  • Artikelnr.: 35505729
Autorenporträt
Philipp Dorestal (Dr. phil.) arbeitet zur Geschichte der African Americans, zu postkolonialer Theorie und zur politischen Philosophie des 20. Jahrhunderts.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Julian Weber hat diese Untersuchung zum Stilbewusstsein schwarzer Amerikaner mit großem Interesse gelesen. Dabei hat der Rezensent nicht nur gelernt, wie Schwarze in den USA immer wieder dafür zur Rechenschaft gezogen wurden, wenn sie sich nicht unauffällig genug kleideten. Vor allem hat er von Philipp Dorestal sehr einleuchtend erklärt bekommen, dass Glamour ein politisches Konzept ist. "Aufbrezeln setzte der Opferrolle Würde entgegen", weiß Weber jetzt. Um diese These zu untermauern, führte der Autor zahlreiche Interviews mit einstigen Aktivisten der Bürgerrechtsbewegung, wie Weber anerkennend vermerkt. Klar ist auch, dass der Rezensent nicht mehr die zwischen harter Politik und weicher Kultur gelten lässt, denn "Style ist ein soziales Verhältnis".

© Perlentaucher Medien GmbH
"Lesenswert wegen der vielen Hintergrundinformationen und Details über eine bewegte Zeit, zu der man sich auch eine begleitende Playlist gewünscht hätte." Bianca Ludewig, Read Magazine, 14/5 (2013) "Dorestal zeigt auf, wie die Ästhetik des 'Black is beautiful' erkämpft wurde. Und darüber hinaus, wie Schwarze untereinander erbittert über ihr Stilbewusstsein debattiert haben." Julian Weber, taz, 10.10.2012 "Dorestal's book is the most comprehensive and thoughtful account of style in the civil rights and Black Power eras to date." Steve Estes, American Studies 59/1 (2014) "Insgesamt schärft Dorestal mit dieser Studie wie beabsichtigt den Blick dafür, dass Style eine 'Strategie der politischen Interventionen' sein kann." Natalie Wohlleben, www.pw-portal.de, 4 (2013) "Mit der vorliegenden Monographie [...] schließt Philipp Dorestal nicht nur eine Forschungslücke in der von ihm in den Blick genommenen Kulturgeschichte des Politischen, sondern er bringt vielmehr auf der theoretischen Ebene gleich mehrere pulsierende Forschungsbereiche der jüngeren kulturwissenschaftlichen Forschung äußerst überzeugend miteinander ins Gespräch." Martin Lüthe, H-Soz-u-Kult, 05.03.2013 "Der Autor zeigt, wie Style vielfältig und gezielt als Mittel des Politischen der African Americans eingesetzt wird." Dieter Bach, www.lehrerbibliothek.de, 28.01.2013 Besprochen in: analyse & kritik, 578 (2012), Christian Werthschulte www.pop-zeitschrift.de, 12 (2012), Marc Dietrich Jungle World, 24.01.2013, Tim Stüttgen