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Der Autor erhielt für das vorliegende Buch den Bundeskleingartenpreis 1999. Die Studie untersucht die Geschichte des deutschen Kleingartenwesens im Spannungsfeld von Natur und Industrie-Kultur, Fluchtpunkt Paradies und Gravitationszentrum Moderne, naturistischem Exodus und großstädtischer Mietskasernierung, Frei(zeit)raum und sozialer Kontrolle, schreberpädagogischer Provinz und alternativ-ökonomischer Nische, politischer Reformbewegung und privatem Glücksverlangen. Vor diesem Hintergrund zeichnet sie mit den Methoden der Geistesgeschichte und Ideologiekritik, der Sozial- und…mehr

Produktbeschreibung
Der Autor erhielt für das vorliegende Buch den Bundeskleingartenpreis 1999.
Die Studie untersucht die Geschichte des deutschen Kleingartenwesens im Spannungsfeld von Natur und Industrie-Kultur, Fluchtpunkt Paradies und Gravitationszentrum Moderne, naturistischem Exodus und großstädtischer Mietskasernierung, Frei(zeit)raum und sozialer Kontrolle, schreberpädagogischer Provinz und alternativ-ökonomischer Nische, politischer Reformbewegung und privatem Glücksverlangen. Vor diesem Hintergrund zeichnet sie mit den Methoden der Geistesgeschichte und Ideologiekritik, der Sozial- und Alltagsgeschichte, der Mentalitätsgeschichte und Verbandssoziologie ein Panorama, das von den Armengärten des Spät-Absolutismus bis zum Bedeutungsverlust der Kolonien im Zeichen von «Wirtschaftswunder» und Massentourismus reicht.
Autorenporträt
Der Autor: Hartwig Stein, Dr. phil., M.A., geboren 1950, lebt als Hausmann, Historiker und Geschichtslehrer in Hamburg.
Rezensionen
"Glänzend versteht es Stein, aus diesem so ganz unheroischen Thema Funken zu schlagen... Aufs angenehmste unterbrochen durch ausgedehnte Exkurse, behandelt Stein die Armengärten und die Ursprünge des Schrebergartens im 19. Jahrhundert, um dann exemplarisch auf die Kleingartenbewegung in Hamburg einzugehen; in weiteren Kapiteln wird den 'Laubenpiepern' über den Zaun geschaut, ausführlich Hamburg vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus betrachtet sowie der
Niedergang des Kleingartens nach dem Zweiten Weltkrieg gestreift." (Hasso Spode, Die Zeit)
"[Das Buch] stellt nach Auffassung der Jury das bedeutendste Werk dar, das seit 1945 auf dem Gebiet der Geschichte des deutschen Kleingartenwesens in seiner Gesamtheit erschienen ist...'Inseln im Häusermeer'... [steht] in den besten Traditionen deutscher Universalgeschichtsschreibung und dessen Autor, Dr. Hartwig Stein, damit in der ehrenvollen Nachfolge des bedeutendsten Universalhistorikers Leopold von Ranke." (Dr. Johann B. Walz, Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V.)
"Kann man 758 Seiten mit der Kulturgeschichte des deutschen Kleingartenwesens füllen? Ja, man kann - vor allem dann, wenn man sich diesem urdeutschen Thema mit Leib und Seele verschrieben hat, so wie der Hamburger Historiker Hartwig Stein. In sieben langen Jahren reifte seine Doktorarbeit. Für sie beackerte der knapp 50jährige Geschichtslehrer die Archive, gründlich graste er Quellen ab und pflügte dann auch noch querbeet über die Felder benachbarter Forschungsdisziplinen."
(Sibylle Thelen, Stuttgarter Zeitung)
"Eine Dissertation, ein kulturgeschichtliches Mammutwerk. Ein trockener Lesestoff? Mitnichten. Denn der Lehrer, Geschichtsforscher und bekennende Hausmann Stein hat dieses zukünftige Standardwerk der Geschichte des deutschen Kleingartenwesens mit einem ironischen Subtext unterlegt - so wie auch wir unseren Laubenbesitz gegenüber Dritten mit Attributen wie 'echt spießig' oder 'total normal' begleiten." (Frank Keil, Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt)
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