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Rund eine Million Frauen haben im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gekämpft, aber ihr Schicksal ist nirgendwo festgehalten. In diesem Buch sind nun ihre Erinnerungen aufgezeichnet. Die Frauen schildern die unheroische Seite des Krieges, die üblicherweise in Erzählungen und Erinnerungen ausgeblendet wird. Im Gegensatz zu den Männern, die aus dem Krieg zurückkehrten, galten die Soldatinnen keineswegs als Heldinnen, vielmehr begegnete man ihnen mit Misstrauen, ja mit Verachtung. Swetlana Alexijewitsch gibt den Frauen in diesem erschütternden Buch erstmals eine Stimme. Entstanden ist ein…mehr

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Produktbeschreibung
Rund eine Million Frauen haben im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gekämpft, aber ihr Schicksal ist nirgendwo festgehalten. In diesem Buch sind nun ihre Erinnerungen aufgezeichnet. Die Frauen schildern die unheroische Seite des Krieges, die üblicherweise in Erzählungen und Erinnerungen ausgeblendet wird. Im Gegensatz zu den Männern, die aus dem Krieg zurückkehrten, galten die Soldatinnen keineswegs als Heldinnen, vielmehr begegnete man ihnen mit Misstrauen, ja mit Verachtung. Swetlana Alexijewitsch gibt den Frauen in diesem erschütternden Buch erstmals eine Stimme. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes, unsentimentales und doch fast lyrisches Dokument, das nun in einer von der Autorin überarbeiteten Neuausgabe erscheint.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, D, L ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Hanser Berlin
  • Seitenzahl: 368
  • Erscheinungstermin: 30.09.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783446245341
  • Artikelnr.: 39471723
Autorenporträt

Swetlana Alexijewitsch, geboren am 31.Mai 1948 in Iwano-Frankowsk (damals Stanislaw) in der Ukraine, ist die Gewinnerin des Literaturnobelpreises 2015.


Kurz nach Swetlana Alexijewitschs Geburt, nachdem ihr Vater seine Zeit in der Armee beendet hatte, verließ die Familie die Ukraine, und zog in eine ländliche Region Weißrusslands, der Heimat ihres Vaters, wo ihre Eltern fortan als Lehrer arbeiteten. Mit siebzehn Jahren begann ihr Einstieg in die Arbeitswelt als Erzieherin und Lehrerin, um sich so für ein Journalistik-Studium an der Universität in Minsk zu qualifizieren. Dieses schloss sie 1972 erfolgreich ab.
In den folgenden Jahren arbeitete sie für verschiedene Zeitungen und verfasste ihr erstes Buch, das sie 1976 fertigstellte. Allerdings verzichtete sie nach anfänglichen Problemen mit der Regierung bezüglich des Inhalts auf eine Veröffentlichung, da das Werk ihren Ansprüchen nicht genügte.
1983 beendete Swetlana Alexijewitsch die Arbeit an ihrem ersten "dokumentarischen Roman in Stimmen" Der Krieg hat kein weibliches Gesicht, bei dem sie Interviews und Zeugenberichte auf einzigartige Weise literarisch aufarbeitete. Die Veröffentlichung wurde abermals durch die Regierung behindert und Alexijewitsch verlor ihre Anstellung. Das Buch konnte zwei Jahre später allerdings doch erscheinen (1987 in Deutschland). Die Strapazen sollten sich letztendlich auszahlen: Das Werk über die Erlebnisse weiblicher Soldaten während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von Lesern und Kritikern gleichermaßen gelobt, eine Verfilmung und eine Fassung für das Theater folgten.
Auch ihre weiteren Bücher, (u.a. Die letzten Zeugen (1985, dt. 1989), Zinkjungen (1989, dt 1992), Im Banne des Todes (1993, dt. 1994), Tschernobyl (1997, dt. 2006), stellten Alexijewitsch wiederholt vor Probleme mit der Regierung, dies ging so weit, dass ihre Werke seit Amtsantritt des weißrussischen Präsidenten Lukaschenko im Jahr 1994 nicht mehr verlegt werden dürfen.
Unter anderem aus diesem Grund verließ sie Weißrussland und verbrachte mehrere Jahre in Paris, Stockholm und Berlin, kehrte im Jahr 2011 trotz der anhaltenden Anfeindungen in ihrer Heimat nach Minsk zurück, wo sie seither lebt.

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 18.10.2013

Frauen im Krieg

Sieben Jahre arbeitete Swetlana Alexijewitsch an diesem, ihrem ersten Projekt. Es konnte erst unter Gorbatschow erscheinen, wurde zweimillionenmal verkauft und galt doch vielen als Tabubruch - zu unheroisch, zu weiblich, zu viel Grauen. Aber das war ihre Absicht: die andere Geschichte des Krieges erzählen, die der Frauen, nicht der Ereignisse. Eine Million junger Frauen kämpften in der Roten Armee, die meisten, fast noch Kinder, meldeten sich freiwillig. Sie kamen in eine Männerwelt, deren Bedingungen sich nicht änderten, nur weil die Kombattanten weiblich waren. Das konservative Frauenbild der Sowjetgesellschaft, im Krieg aufgehoben, holte die Soldatinnen danach wieder ein. So eine heiratete man nicht, so eine war keine Heldin, erzählt doch nur "Frauenkleinkram" und also den falschen Krieg. Sie wurden verachtet, beschwiegen, und also schwiegen sie auch. Bis Swetlana Alexijewitsch kam und sie fragte. Aus Hunderten Gesprächen hat sie ihre andere Geschichte herausgehört, zu einem vielstimmigen, erschütternden, unsentimentalen Chor komponiert, bearbeitet und in dokumentarische Prosa verwandelt. Es erzählen Sanitäterinnen, Scharfschützinnen, Partisaninnen, Pilotinnen über das normale Leben und die schwere Arbeit an der Front. Wie es ist, tonnenschwere Bomben mit bloßen Händen am Flugzeug zu befestigen, fast nie zu schlafen, Verwundete zu bergen, selbst verwundet zu werden. Und wie unerträglich es ist zu töten. "Ich begriff", schreibt die Autorin, "dass es Frauen schwerer fällt ..." In dieser Neuauflage ergänzt die gerade erst mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnete Autorin ihre Geschichte des Krieges mit Tagebucheinträgen und zwei kurzen Kapiteln: was 1985 die Zensur gestrichen hat und was sie selbst. (Swetlana Alexijewitsch: "Der Krieg hat kein weibliches Gesicht". Hanser Berlin 2013. 360 S., geb., 21,90 [Euro].)

Rh

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Dieses Buch ist das erste der im letzten Jahr mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichneten russischen Schriftstellerin, und schon hier beweist sie, dass man ihr den Preis - über vierzig Jahre später - zu Recht verliehen hat."
Frank Raudszus, egotrip.de 14.01.2016