Farm der Tiere (eBook, ePUB) - Orwell, George
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Bewertung von Polar aus Aachen

Ob Orwell sich bewußt darüber war, als er Farm der Tiere schrieb, dass er mit seinem Bauernhof einen modernen Klassiker verfasste, der es in die Schulbücher schaffte, wo er …


  • Format: ePub

6 Kundenbewertungen


»Die Fabel vom Aufstand der Tiere des Farmers Jones und vom allmählichen Umschlag der Revolution in ihr den status quo ante wiederherstellendes Gegenteil gehört zu den bekanntesten literarischen Werken des 20. Jahrhunderts. Der Satz >Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere …mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 1.24MB
Produktbeschreibung
»Die Fabel vom Aufstand der Tiere des Farmers Jones und vom allmählichen Umschlag der Revolution in ihr den status quo ante wiederherstellendes Gegenteil gehört zu den bekanntesten literarischen Werken des 20. Jahrhunderts. Der Satz >Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere< wurde zum geflügelten Wort.«

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  • Produktdetails
  • Verlag: Diogenes Verlag AG
  • Seitenzahl: 160
  • Erscheinungstermin: 22.05.2012
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783257601114
  • Artikelnr.: 37352310
Autorenporträt
George Orwell, eigtl. Eric Arthur Blair, wurde am 25. Juni 1903 in Bengalen, Nordostindien, geboren. In England besuchte er als armer Stipendiat eine Eliteschule. Er diente fünf Jahre in Burma bei der Indian Imperial Police, dann kündigte er, weil er »auf keinen Fall länger einem Imperialismus dienen konnte«, den er als »ziemlich großen Volksbetrug durchschaut hatte«. Er gesellte sich als Tellerwäscher, Hilfslehrer, Hopfenpflücker und als Buch- und Gemischtwarenhändler zum Proletariat, dessen Leben er in Reportagen und Büchern beschrieb. Zur entscheidenden Erfahrung, die in seine Negativutopien >Farm der Tiere< und >1984< und in die meisterhaften Essays einging, wurde sein Engagement in der kommunistischen Miliz im Spanischen Bürgerkrieg, in dem er schwer verwundet wurde. Danach arbeitete Orwell in London für die BBC, das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte er als Korrespondent des >Observer< in Deutschland und Frankreich. Orwell starb am 21. Januar 1950 in London.
Rezensionen
"Orwell legt wie mit einem Seziermesser die Mechanismen einer Revolution und die Ursachen, die unweigerlich zu deren Versagen führen, an den Tag."(Neue Zürcher Zeitung)

"Das ist eine der großen Satiren der Weltliteratur und ein Text, der als Parabel über die Diktatur und politische Vergewaltigung gelesen werden kann. Künstler finden damit außerdem eine ideale Vorlage vor, die sie mit Witz und Phantasie illustrieren können. Friedrich Karl Waechter machte sich ein Vergnügen daraus, sich zu einzelnen Szenen böse-witzige Zeichnungen einfallen zu lassen. Und wenn uns manchmal der kalte Schauer überfällt, ist das Absicht."(Salzburger Nachrichten)

"Ein politisch-satirisches Meisterwerk." (Hamburger Abendblatt)

"Einer der einflußreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts."(Tages-Anzeiger)

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Erst einmal fasst Rezensent Gerhard Stadelmaier die von George Orwell für seine Kommunismus-Fabel vorgenommenen Übertragungen zusammen, vom Farmer Mr. Jones als Zar Nikolaus bis zu Schwatzwutz als Molotow. Wie recht Orwell hatte, findet Stadelmaier, und wie langweilig das auch ist, weil überaus durchsichtig gemacht. Eben darum, betont Stadelmaier, kommt es in einer gelesenen Fassung auf die richtige Stimmung und Stimme an. Und weil eben Sprecher Hans Korte klug genug sei, hier nicht Urteile fällend zu sprechen, sondern alles klingen lässt, als geschehe es gerade jetzt zum ersten Mal, rettet er für den Rezensenten die allzu "geheure" Begebenheit ins "Ungeheure" des Novellistischen. So macht er, preist Stadelmaier des Vorlesers Leistung, sichtbar, was bei Orwell hinterm Fabelhaften verschwand: "individuelle Schicksale".

© Perlentaucher Medien GmbH