Vesparicana - Eischeid, Alexander
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Mit Vespa "Elsi" auf großer Fahrt: 22 Monate waren sie unterwegs, haben Amerika von Nord nach Süd durchquert und 71.000 km zurückgelegt. Elsi hat acht Kolben und fünf Satz Reifen verschlissen. Sie haben Wüsten, Berge und Schotterpisten bezwungen und ungeahnte Gastfreundschaft kennengelernt. Mit dieser Reise hat sich Alex Eischeid einen Traum verwirklicht und die größte Herausforderung seines Lebens bewältigt, aber auch das großartigste Abenteuer überhaupt.…mehr

Produktbeschreibung
Mit Vespa "Elsi" auf großer Fahrt: 22 Monate waren sie unterwegs, haben Amerika von Nord nach Süd durchquert und 71.000 km zurückgelegt. Elsi hat acht Kolben und fünf Satz Reifen verschlissen. Sie haben Wüsten, Berge und Schotterpisten bezwungen und ungeahnte Gastfreundschaft kennengelernt. Mit dieser Reise hat sich Alex Eischeid einen Traum verwirklicht und die größte Herausforderung seines Lebens bewältigt, aber auch das großartigste Abenteuer überhaupt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 1. Aufl.
  • Seitenzahl: 380
  • Erscheinungstermin: 16. März 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm x 137mm x 27mm
  • Gewicht: 561g
  • ISBN-13: 9783785725948
  • ISBN-10: 3785725949
  • Artikelnr.: 46944388
Autorenporträt
Alex (Atze) Eischeid, 1977 in Köln geboren, ist Tischlermeister. Er liebt das unkonventionelle Reisen und das Vespafahren. 2013 hat er seine beiden Leidenschaften miteinander verbunden und sich einen Lebenstraum erfüllt: mit der Vespa von Nord nach Süd quer durch Amerika. Seit 2015 lebt er wieder in Köln, und wenn er keinen Vortrag über seine Reise hält, plant er schon den nächsten Trip.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 05.10.2017

Zwei Jahre Ferien

In zweiundzwanzig Monaten siebzigtausend Kilometer durch neunzehn Länder des amerikanischen Kontinents: Diese Tour hat Alexander Eischeid unternommen - und zwar auf einer Vespa. Der Kölner ist kein Neuling, zuvor hatte er sechzigtausend Kilometer in Europa auf seinem Roller zurückgelegt. Bewahrt hat er sich dennoch eine frische, neugierige Herangehensweise. Zunächst absolviert er einen Schraubercrashkurs in Irland, kauft sich eine ausgemusterte spanische Postvespa, schifft diese nach Vancouver ein und fährt von dort zunächst nach Norden, nach Alaska. Von dort aus geht es nur noch Richtung Süden. Unterwegs trifft Eischeid immer wieder Vespafahrer, denn während der Reise schreibt er - natürlich - einen Blog. Dass man dies seinem Buch nicht anmerkt, spricht für ihn. Offensichtlich hat er alles neu sortiert und dabei in einen sympathischen Tonfall übertragen. Er freut sich oft, ist nie belehrend. Die Sprache ist manchmal flapsig, aber das stört nicht; er will einfach nur erzählen und unterhalten. Das gelingt ihm gut. Und: Er will nichts beweisen, weder sich noch der Welt. Er überhöht nichts, freut sich etwa über Zufallsbekanntschaften, aber spricht genauso fröhlich über einen "Abschied ohne Schmerz". Ihm genügt es, "wenn Reisende sich trafen, unbekannt, wildfremd, sich auf Anhieb gut verstanden, vielleicht ein Stück zusammen reisten und sich dann wieder trennten - jeder reich an Einblicken in ein anderes Reiseleben". Eischeid kommt mit Einheimischen und Reisefreunden rasch ins Gespräch, und wenn es mal schlecht läuft, was nicht ausbleibt auf einer langen Tour, er etwa im strömenden Regen sein Zelt abbauen muss, pfeift er trotzig vor sich hin: "Das ist der Reiseshit, und ich liebe ihn." In Mexiko graust es ihm vor den Drogenkartellen, aber just hier schenkt ihm ein Mechaniker "zum Abschied eine 94er-Vergaser-Düse". Naiv ist Eischeid nicht, doch neigt er dazu, arme Menschen, die ihm immer als glücklich erscheinen, zu idealisieren. Das liegt wohl daran, dass er eben durchweg gute Erfahrungen macht. Außer in Guatemala. Dort wird er ausgeraubt, bedroht mit Machete und Revolver. Im ersten Impuls will er danach sofort das Land verlassen. Aber er entscheidet sich anders, sucht sich eine Gastfamilie und besucht einen Sprachkurs. Glücklich sein zu wollen kann auch eine Frage der Haltung sein.

bär

"Vesparicana. Mit der Vespa von Alaska bis Feuerland" von Alexander Eischeid. Lübbe Verlag, Köln 2017. 380 Seiten, einige Farbfotos. Broschiert, 16 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Eine nicht nur für Roller-Fans lesenswerte Lektüre" Motorrad Abenteuer, 01.04.2017 "Garniert mit vielen Fotos entfaltet sich ein ganz reales Abenteuer mit Fernweh-Garantie." Dresdner Morgenpost, 02.07.2017 "22 Monate, 71 000 km, 384 Seiten Abenteuer - ein spannender Trip durch Wüsten und Wälder, über Berge und Schotterpisten." Clever reisen!, 01.11.2017
Zwei Jahre Ferien

In zweiundzwanzig Monaten siebzigtausend Kilometer durch neunzehn Länder des amerikanischen Kontinents: Diese Tour hat Alexander Eischeid unternommen - und zwar auf einer Vespa. Der Kölner ist kein Neuling, zuvor hatte er sechzigtausend Kilometer in Europa auf seinem Roller zurückgelegt. Bewahrt hat er sich dennoch eine frische, neugierige Herangehensweise. Zunächst absolviert er einen Schraubercrashkurs in Irland, kauft sich eine ausgemusterte spanische Postvespa, schifft diese nach Vancouver ein und fährt von dort zunächst nach Norden, nach Alaska. Von dort aus geht es nur noch Richtung Süden. Unterwegs trifft Eischeid immer wieder Vespafahrer, denn während der Reise schreibt er - natürlich - einen Blog. Dass man dies seinem Buch nicht anmerkt, spricht für ihn. Offensichtlich hat er alles neu sortiert und dabei in einen sympathischen Tonfall übertragen. Er freut sich oft, ist nie belehrend. Die Sprache ist manchmal flapsig, aber das stört nicht; er will einfach nur erzählen und unterhalten. Das gelingt ihm gut. Und: Er will nichts beweisen, weder sich noch der Welt. Er überhöht nichts, freut sich etwa über Zufallsbekanntschaften, aber spricht genauso fröhlich über einen "Abschied ohne Schmerz". Ihm genügt es, "wenn Reisende sich trafen, unbekannt, wildfremd, sich auf Anhieb gut verstanden, vielleicht ein Stück zusammen reisten und sich dann wieder trennten - jeder reich an Einblicken in ein anderes Reiseleben". Eischeid kommt mit Einheimischen und Reisefreunden rasch ins Gespräch, und wenn es mal schlecht läuft, was nicht ausbleibt auf einer langen Tour, er etwa im strömenden Regen sein Zelt abbauen muss, pfeift er trotzig vor sich hin: "Das ist der Reiseshit, und ich liebe ihn." In Mexiko graust es ihm vor den Drogenkartellen, aber just hier schenkt ihm ein Mechaniker "zum Abschied eine 94er-Vergaser-Düse". Naiv ist Eischeid nicht, doch neigt er dazu, arme Menschen, die ihm immer als glücklich erscheinen, zu idealisieren. Das liegt wohl daran, dass er eben durchweg gute Erfahrungen macht. Außer in Guatemala. Dort wird er ausgeraubt, bedroht mit Machete und Revolver. Im ersten Impuls will er danach sofort das Land verlassen. Aber er entscheidet sich anders, sucht sich eine Gastfamilie und besucht einen Sprachkurs. Glücklich sein zu wollen kann auch eine Frage der Haltung sein.

bär

"Vesparicana. Mit der Vespa von Alaska bis Feuerland" von Alexander Eischeid. Lübbe Verlag, Köln 2017. 380 Seiten, einige Farbfotos. Broschiert, 16 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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