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  • Format: PDF


Unterhaltung wurde in Deutschland bereits seit der Aufklärung als Gegenteil von Bildung und Kultur und damit als minderwertig angesehen. Auch in der DDR verlangte das Regime von den Medien politische - und systemkonforme - Bildung statt purer Unterhaltung.
Wolfgang Mühl-Benninghaus beschreibt in seiner ostdeutschen Mediengeschichte das Ringen zwischen Staat, Kulturschaffenden und Konsumenten. Zwar versuchten Funktionäre, Form und Inhalt der Angebote in Funk, Fernsehen und Theater zu diktieren. Es zeigt sich jedoch, dass dies misslang. Auch die Unterhaltung in der DDR blieb subjektiv und…mehr

  • Geräte: PC
  • ohne Kopierschutz
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  • Größe: 20.99MB
Produktbeschreibung
Unterhaltung wurde in Deutschland bereits seit der Aufklärung als Gegenteil von Bildung und Kultur und damit als minderwertig angesehen. Auch in der DDR verlangte das Regime von den Medien politische - und systemkonforme - Bildung statt purer Unterhaltung.

Wolfgang Mühl-Benninghaus beschreibt in seiner ostdeutschen Mediengeschichte das Ringen zwischen Staat, Kulturschaffenden und Konsumenten. Zwar versuchten Funktionäre, Form und Inhalt der Angebote in Funk, Fernsehen und Theater zu diktieren. Es zeigt sich jedoch, dass dies misslang. Auch die Unterhaltung in der DDR blieb subjektiv und eigensinnig, denn insbesondere die jungen Generationen ließen sich ihren Geschmack nicht vorschreiben. Unterhaltung diente letztlich auch im Arbeiter- und Bauernstaat vornehmlich der Entspannung.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 370
  • Erscheinungstermin: 10.09.2012
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783593418414
  • Artikelnr.: 37171320
Autorenporträt
Wolfgang Mühl-Benninghaus ist Professor für Theorie und Geschichte des Films an der Humboldt-Universität Berlin.
Inhaltsangabe
.2.1 Frühe Positionsbestimmungen und erste Versuche, sie zu realisieren 92
2.2.2 Neue Wort- und Musikunterhaltung? 95
2.2.3 Die neuen Vereine und die Laienkünstler 108
2.3 Formalismus und Unterhaltung 110
2.4 Neue Theorien - neue Inhalte? 120

3 Unterhaltung in den 1950er Jahren 126
3.1 Die Auswirkungen des Aufstandes am 17. Juni 1953 auf die Unterhaltung 126
3.2 Unterhaltung zwischen weltanschaulicher Doktrin und Individualisierung als Gewerkschaftsaufgabe 135
3.2.1 Das scheinbar unlösbare Problem: Tanz- und Unterhaltungsmusik 139
3.2.2 Volkskunst ohne Rückhalt im Volk 142
3.2.3 Unterhaltung als Äußerung von Lebensfreude 145
3.3 Unterhaltung in Hörfunk und Fernsehen 147
3.4 Rock 'n' Roll und Halbstarke - Anfänge einer neuen Jugendkultur 152
3.5 Unterhaltung - Ein Beitrag zur politischen Stabilisierung? 159

4 Die goldenen Sechziger? Unterhaltung zwischen Aufbruch und "Kahlschlag" 175
4.1 Unterhaltung zwischen Massenerlebnis und Individualisierung 175
4.2 Neue Tanzmusik aus Lauchhammer? 180
4.3 Überholen und Einholen - Unterhaltung zwischen Bitterfelder Konferenz und Siebenjahrplan 184
4.4 Die Kunst des Vergnügens 191
4.5 Singt das Lied des Sozialismus - Unterhaltung in den frühen 1960er Jahren 199
4.6 Unterhaltung durch den Klassenfeind 204
4.7 Mit der Volkskunst in die neue Zeit 207
4.8 Unterhaltungsdiskussionen zwischen Angebot und Nachfrage 210
4.9 Anfänge einer nachfrageorientierten Unterhaltung zwischen Deutschlandtreffen und Kahlschlag 213
4.9.1 "Bleibt taktvoll!" 214
4.9.2 Die Sprache des Beat 222
4.9.3 Neue Inhalte und Formen in der Rundfunkunterhaltung 224
4.9.4 Das 11. SED-Plenum 229

5 Von den Folgen des Plenums bis zum Ende der Ära Ulbricht 236
5.1 Leben zwischen Aushandeln und Westverwandtschaft 236
5.2 Unterhaltungskunst und Heitere Muse 238
5.3 Liebe zur Heimat - neue mediale Unterhaltungsangebote 242
5.4 Unterhaltung in der Region 247
5.4.1 Bildungs- und Organisationsstrukturen für ein besseres Unterhaltungsangebot 247
5.4.2 Die neue Rolle