Vom Seinkönnen zum Seinlassen - Lee, Yu-Taek
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Ohne Zweifel ist Freiheit derjenige Begriff, der für die Philosophie, vor allem für die neuzeitliche Subjektivitätsphilosophie seit Descartes, eine entscheidende Rolle spielt. Daß das Problem der Freiheit erst in den verschiedenen neuzeitlichen Subjektivitätsphilosophien eine zentrale Bedeutung erlangt hat und dort in immer noch folgenreicher Weise artikuliert worden ist, besagt aber für Heidegger nicht, daß das Problem der Freiheit nur spezifisch subjektivitätsphilosophisch ist. Obwohl Heidegger das entscheidende Freiheitsproblem der neuzeitlichen Subjektivitätsphilosophie aufnimmt, will er…mehr

Produktbeschreibung
Ohne Zweifel ist Freiheit derjenige Begriff, der für die Philosophie, vor allem für die neuzeitliche Subjektivitätsphilosophie seit Descartes, eine entscheidende Rolle spielt. Daß das Problem der Freiheit erst in den verschiedenen neuzeitlichen Subjektivitätsphilosophien eine zentrale Bedeutung erlangt hat und dort in immer noch folgenreicher Weise artikuliert worden ist, besagt aber für Heidegger nicht, daß das Problem der Freiheit nur spezifisch subjektivitätsphilosophisch ist. Obwohl Heidegger das entscheidende Freiheitsproblem der neuzeitlichen Subjektivitätsphilosophie aufnimmt, will er doch eine neue Möglichkeit bieten, welche die Freiheit in ihrem Wesen auf eine völlig andere Weise versteht. Was versteht nun Heidegger unter der Freiheit? Um auf diese Frage zu antworten, verfolgt die vorliegende Arbeit die Wandlung des Freiheitsbegriffes bei Heidegger, d.h. vom eigensten Seinkönnen über Transzendenz zum Seinlassen, in der sich die Kehre seines Denkens zeigt.