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Flynne lebt an der amerikanischen Ostküste und als sie eines Tages ein Computerspiel testet, findet sie sich in einer virtuellen,dunkelfremden Welt wieder, die an London erinnert. Hier lebt Wilf, ein PR-Mann, der Promis bereut. Zwei Menschen, auf zwei Seiten des Jackpots, der Apokalypse, die gegen Ende des 21. Jahrhunderts große Teile der Menschheit hinweggerafft hat. Jahrzehnte liegen zwischen ihnen, doch als ein Mord geschieht, nimmt Will Kontakt zu Flynne auf…mehr

Produktbeschreibung
Flynne lebt an der amerikanischen Ostküste und als sie eines Tages ein Computerspiel testet, findet sie sich in einer virtuellen,dunkelfremden Welt wieder, die an London erinnert. Hier lebt Wilf, ein PR-Mann, der Promis bereut. Zwei Menschen, auf zwei Seiten des Jackpots, der Apokalypse, die gegen Ende des 21. Jahrhunderts große Teile der Menschheit hinweggerafft hat. Jahrzehnte liegen zwischen ihnen, doch als ein Mord geschieht, nimmt Will Kontakt zu Flynne auf
  • Produktdetails
  • Verlag: Ronin Hörverlag
  • Gesamtlaufzeit: 960 Min.
  • Erscheinungstermin: 31. Mai 2018
  • ISBN-13: 9783961540624
  • Artikelnr.: 50184367
Autorenporträt
William Gibson, geboren 1948 in South Carolina, verlor früh seinen Vater und wanderte mit neunzehn nach Kanada aus, um seiner Einberufung zum Vietnamkrieg zu entgehen. 1972 ließ er sich in Vancouver nieder, wo er noch heute mit seiner Frau und zwei Kindern lebt. Berühmt wurde er 1984 mit seinem Roman »Neuromancer«, für den er alle wichtigen Science-Fiction-Preise erhielt.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Der Autor, der in den Achtzigern mit "Neuromancer" den Cyberpunk begründete, kehrt zurück in die Zukunft. Den Leser nimmt er mit, schubst ihn mitten ins Geschehen. Bis man verstanden hat, was real ist und was virtuell und was der Unterschied, hilft es, sich Namen und Gesichter zu merken und im richtigen Moment den Kopf einzuziehen. "Peripherie" spielt auf zwei verschiedenen Zeitebenen an zwei Orten. In einer desolaten US-Kleinstadt namens Buttholeville, die von verkrüppelten Kriegsveteranen und Drogenhändlern beherrscht wird, testet Mitte des 21. Jahrhunderts die junge Flynn ein Computerspiel. Das glaubt sie zumindest. In Wirklichkeit ist die vermeintliche Spielumgebung das reale 22. Jahrhundert. In einer Katastrophe, die die Überlebenden den "Jackpot" nennen, sind 80 Prozent der Weltbevölkerung zugrunde gegangen. In dieser Welt des Überflusses geschieht ein Mord, und Flynn ist die einzige Zeugin. Androide Mietkörper, die man mit dem Bewusstsein steuern kann, Dreiräder mit mechanischen Skorpionschwänzen, Tattoos, die sich über den Körper bewegen - Gibsons Welten sind so abgefahren und durchdacht, dass man das ein oder andere Loch im Plot mühelos überspringt und den Überfluss an unzureichend charakterisierten Nebenfiguren als Bereicherung erfährt.

© BÜCHERmagazin, Elisabeth Dietz (ed)
""Peripherie" funktioniert ganz fantastisch als Sci-Fi-Thriller, als Whodunnit im Technogewand, als dunkel schillernde Vision der möglichen Zukunft. Aber für Gibsons neuen Roman gilt, was bereits für seine früheren Werke galt: Sie haben uns vor allem etwas über die Gegenwart zu erzählen. Und so muss man "Peripherie" auch als Warnung lesen und als Aufforderung, etwas zu tun gegen die Fehlentwicklungen unserer Zeit." Marcus Müntefering, Spiegel.de, 30.8.2016 "Inspirierende, grandios erzählte Science-Fiction von Altmeister William Gibson." Neue Presse, 8.10.2016 "William Gibson hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen prophetischen Ruf erarbeitet, was neueste technologische Entwicklungen angeht ... Und jenseits des Prognose-Potenzials ist auch dieser Roman faszinierende Unterhaltung, von der man sich auch eine Verfilmung wünschen würde." Stefan Rother, Schwäbische Zeitung, 14.01.2017 "ein großer Roman über die allgegenwärtige Übersichtlichkeit ... ein raffiniert erdachter, mitreißend umgesetzter Thriller." Kai U. Jürgens, Kieler Nachrichten, 16.11.2016 "Klingt komplex, liest sich aber rasant - als Politikabrechung, Gesellschaftskritik, Technologie-Version, auch als ganz ungewöhnlicher Thriller."Georg Leyrer, Kurier, 26.8.2016 "William Gibson entwirft neben dem abgewirtschafteten White-Trash-Amerika eine detailliert ausgemalte Welt in einem 100 Jahre entfernten London, das so faszinierend wie finster ist ... Gibsons besondere Fähigkeit liegt darin, die Zukunft als ästhetisches Kunstwerk in Szene zu setzen ... dann entwickelt der Roman einen so unglaublichen Sog, dass es schwerfällt, das Buch zur Seite zu legen." Florian Schmid, Der Freitag, 25.8.2016 "Der Roman entwickelt einen unglaublichen Sog." Florian Schmid, Landshuter Zeitung, 27.8.2016 "Gibson legt eine ausgeprägte Lust an Sprachschöpfungen an den Tag, skizziert technische Erklärungen und mischt sie mit fiktiven historischen Puzzleteilen, um ein atmosphärisch dichtes Netz zu knüpfen" W. Stieler, Technology Review, September 2016…mehr
"Ein aufwühlender Science-Fiction-Thriller in zwei Alternativwelten (...) 'Peripherie' ist William Gibson in Höchstform." www.buch-magazin.de 20181109