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Hermann Burgers Sprachkunst hatte ein klares Ziel: dass der Boden unter dem Leser zu schwanken beginnt. Zum 25. Todestag des eigenständigsten und überraschungsstärksten Schriftstellers der Schweiz der jüngeren Zeit erscheinen seine Werke in einer Leseausgabe. Wortmächtig, witzig, obsessiv und bis ins skurrile Detail genau recherchiert - Burgers Geschichten umgarnen, verführen und schillern, und das gilt auch für seine Selbstinszenierung als Lebenskünstler und Magier. Wie eng das miteinander zusammenhängt, erklären die exzellenten Nachworte, etwa von Harald Hartung, Kaspar Villiger und Ulrich…mehr

Produktbeschreibung
Hermann Burgers Sprachkunst hatte ein klares Ziel: dass der Boden unter dem Leser zu schwanken beginnt. Zum 25. Todestag des eigenständigsten und überraschungsstärksten Schriftstellers der Schweiz der jüngeren Zeit erscheinen seine Werke in einer Leseausgabe. Wortmächtig, witzig, obsessiv und bis ins skurrile Detail genau recherchiert - Burgers Geschichten umgarnen, verführen und schillern, und das gilt auch für seine Selbstinszenierung als Lebenskünstler und Magier. Wie eng das miteinander zusammenhängt, erklären die exzellenten Nachworte, etwa von Harald Hartung, Kaspar Villiger und Ulrich Horstman, die außerdem viele persönliche Erinnerungen enthalten.
  • Produktdetails
  • Werke
  • Verlag: Nagel & Kimche
  • Artikelnr. des Verlages: 547/00561
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 3184
  • Erscheinungstermin: 3. Februar 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 253mm x 216mm x 139mm
  • Gewicht: 4284g
  • ISBN-13: 9783312005611
  • ISBN-10: 3312005612
  • Artikelnr.: 40124955
Autorenporträt
Hermann Burger, geboren 1942 in Aarau/Schweiz, studierte Germanistik und promovierte mit einer Arbeit über Paul Celan. Bereits als Student debütierte er 1967 mit der Gedichtsammlung Rauchsignale. Sein vielbeachteter erster Roman Schilten erschien 1976. Burger war außerdem Privatdozent für Neuere Deutsche Literatur und Feuilletonredaktor. Sein literarisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet. 1989 starb Hermann Burger auf Schloss Brunegg im Aargau an einer Überdosis Medikamente.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rezensent Thomas Strässle ist hocherfreut über diese Werkausgabe Hermann Burgers, die zum 25. Todestag des Schweizer Schriftstellers erschienen ist. Das literarische Werk Burgers, der am 28. Februar 1989 Suizid begannen hatte, steht für den Rezensenten nach wie vor wie ein "Findling in der Schweizer Literaturlandschaft". Eingehend würdigt er Burger als ebenso radikalen wie originellen Schriftsteller von ungeheurer Fabulierlust, Wortgewalt und Originalität der Sprachschöpfungen. Strässle erkennt im Schreiben des exzentrischen Schriftstellers mit manisch-depressiver Erkrankung auch selbsttherpeutische Züge. Neben der Kindheitserinnerung "Ich will Pfarrer werden" hebt er die Romane "Schilten", "Die Künstliche Mutter" und "Brunsleben" hervor. Vorliegende Werkausgabe ist für ihn auch eine Einladung, diese und andere Werke Burgers wiederzuentdecken.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Diese Ausgabe ist eine Grosstat." Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 15.02.14

"Hermann Burger war einmal der strahlendste Stern am Schweizer Literaturhimmel. Nach seinem Tod verschwanden seine Werke merkwürdigerweise aus den Buchhandlungen. Wenn es eine Burger-Renaissance geben könnte, dann liefert die Werkausgabe im Verlag Nagel & Kimche die beste Grundlage dafür." Philipp Theisohn, Tages-Anzeiger, 20.02.14

"Es ist fast wie im Märchen, als Dornröschen aus langem Schlaf wieder wachgeküsst wurde." Daniel Arnet, SonntagsZeitung, 23.02.14

"Jenseits der gängigen Etiketten, mit denen Burger gerne versehen wird (Sprachmagier, Zauberer, Zigarrenraucher, Ferrarifahrer usw.), bietet sich endlich die Möglichkeit, ein literarisches Gesamtwerk wiederzuentdecken, das in seiner Radikalität und Originalität immer noch wie ein Findling in der Schweizer Literaturlandschaft steht." Thomas Strässle, Neue Zürcher Zeitung, 01.03.14

"Sorgfältig editiert und lesefreundlich gestaltet, überzeugt diese Werkausgabe auch durch die originelle Auswahl der Nachwortverfasser." Dirk Hohnsträter, WDR 3 Mosaik, 03.03.14

"Ein Ferrari unter den neueren Editionen." Vorarlberger Nachrichten, 29.03.2014